Zitat
Original geschrieben von bjweber
Bei Vollelektrischen spielt wegen der Rekuperation das Gewicht eine sehr untergeordnete Rolle.
https://www.elektroauto-news.n…heidende-rolle-reichweite
Diesbezüglich ist BMW einem riesigen Irrtum aufgesessen, der sie bei i3 und i8 Kopf und Kragen kostet. Die Quandts haben bei SGL Carbon bzw. mit denen IMHO auf ein hübsches, aber wenig brauchbares Pferdchen gesetzt.
Entscheidend sind der cw-Wert und die Rollreibung. Außerdem sollten Ladeverluste möglichst weit begrenzt werden. Diesbezüglich gibt es putzige Videos von Whisky-Lüning. Der rechnet dort vor, was ich auch für meinen bisherigen Model S bestätigen kann. Die Wirkungsgrade dieses 2,5 Tonners sind phantastisch, aber ausschließlich weil rekuperiert und nicht die Luft erwärmt wird.
Alles anzeigen
Es geht beim Gewicht ja nicht nur um die Energieeffizienz (da wäre es durch die Rekuperation in der Tat nicht so tragisch) sondern auch um Fahrdynamik. Und da gibt es eben doch ein Fahrdynamisches Idealgewicht. Klar, 200kg hin oder her sind bei normalen Autos nicht so tragisch, aber zu arg leicht und zu arg schwer wird eben doch schnell ein Problem. Zu leicht macht ein Auto fahrdynamisch instabil und zu schwer macht es fahrdynamisch behaebig.
2,5 Tonnen fallen schon in die Kategorie "Schlachtschiff", das ist das Gewicht eines Bentley Mulsanne oder Rolls-Royce Phantom. Da bleibt trotz ueber 500PS die Fahrdynamik auf der Strecke. 
Aber beim Tesla Model 3 geht das Gewicht schon in Ordnung, das ist eigentlich die gleiche Gewichtsklasse wie ein Opel Cascada, so um die 1,7 Tonnen rum wenn ich mich nicht taeusche.
Insgesamt kommt das Model 3 schon naeher an meine Vorstellungen ran. Akkukapazitaet auf 25 KWh halbieren und dafuer ein Range-Extender rein, optional Cabrio-Variante und es waere perfekt. Wuerde dann fuer die Alltagsfahrten immer noch reichen. Und die Langstreckenfahrten koennte man dann einfach bequem auf Benzin machen statt die Route streng nach Superchargern zu planen oder sich extra einen Verbrenner zu mieten.
Zitat
Original geschrieben von bjweber
Ginge es nach Anja, wären alle Firmen bereits mehrere hundert Jahre alt, da es sich zu keinem Zeitpunkt lohnt, neue Firmen aufzumachen. Ob Bäcker, Friseur, Gießerei etc. alles ist schon da. Wir sollten die Hände in den Schoß legen und und endverwalten lassen. (Ich war seit 1990 immer selbständig, habe mehrere Firmen aufgebaut und später auch verkauft. Anjas Logik, die Logik des Unmündigen, des Unterans kann ich nicht nachvollziehen. Ich empfehle „Die Blechtrommel“ oder Hayek oder Soros zu lesen. Oder die Biografien von Jobs, Gates oder den Aldis.)
Wer eine Baeckerei, ein Cafe, einen Klamottenladen oder auch ein IT-Unternehmen eroeffnet will ja meist nur einen Anteil vom Kuchen und halbwegs gut davon leben - Aber noch lange nicht die ganze Konkurrenz aus dem Markt draengen und den Markt beherrschen.
Und wer ein Cafe eroeffnet der beschraenkt sich meist auf auf seine Kernkompetenzen und kauft die Kaffeebohnen von einer Roesterei und die Kuchen von einer Konditorei zu statt Alles selbst zu machen.