Zitat
Original geschrieben von wolfbln
1.) die Netzkonsolidierung - Hand-overs klappen nicht, Gesprächsabbrüche sind alltäglich usw. Das muss Priorität haben, weil sonst nie ein vernünftiges Gesamtnetz entsteht.
Das find ich persoenlich nicht so arg schlimm. Denn ich telefoniere eh nur max. 250 Minuten im Monat, und diese ueberwiegend beim sitzen, warten oder gehen, also wo kaum Handover entstehen.
Zitat
Original geschrieben von wolfbln
2.) der Ausbau in Städten - wegen dem fehlenden LTE1800 in vielen Städten ist an wesentlichen Punkten des Netzes überhaupt kein Datendurchlass mehr. Ich kann dir ein Dutzend outdoor Punkte mitten in Berlin sagen, wo nicht mal mehr eine WhatsApp-Nachricht ankommt. Hier verlieren sie mehr Kunden, als sie auf dem Land mit besserer Abdeckung dazubekommen könnten
Bevor es soweit kommt das garkein Datendurchsatz mehr entsteht, muss man natuerlich handeln.
Aber solange die meiste Zeit des Tages noch UMTS mit 5 MBit/s + X und LTE800 mit 10 MBit/s X laeuft, und auch in den Hochlastzeiten am Abend zumindest 1 MBit/s nicht unterschritten werden, find ich das Netz noch akzeptabel, und sehe keinen so dringenden Handlungsbedarf wie auf dem Land wo es generell nur GSM/EDGE gibt.
Und man muss auch sagen das die Situation mit "kein Datendurchlass mehr" nicht nur um Netz liegt, sondern von o2 selbst verursacht ist, indem man 10-fach Datensnacks und Free-Flats verschleudert hat.
Haette man sich erstmal auf guenstige Smartphonetarife mit so 1GB bis 5GB fokussiert dann haette man nicht soviele Leecher ins Netz geholt, und der Kapazitaetsbedarf in den Grossstaedten waere nicht so arg explodiert.
Zitat
Original geschrieben von wolfbln
3.) die Expansion aufs flache Land: kleinere Siedlungen, Dörfer, Städte - in Brandenburg gibts Städte ohne 3G, geschweige denn LTE, aber auch Autobahnen, Bahnstrecken usw.
Das sehe ich auch als das Wichtigste ueberhaupt an!
Zitat
Original geschrieben von wolfbln
4.) Sonderstandorte - die Versorgung von Veranstaltungen, Messen, Tunnels, U-Bahnen, Stadien usw. ist immer noch (von Ausnahmen abgesehen) katastrophal
In Tunnels und der U-Bahn ist zwar eine Versorgung nice to have aber nicht essentiell. Wenn ich mal so 3 Minuten bei einer Tunneldurchfahrt oder auch 20 Minuten bei einer U-Bahn Fahrt incl. Wartezeiten "offline" bin dann find ich das nicht so tragisch. So "suechtig" wie Spacko sagen wuerde bin ich dann doch noch nicht. Und auf Messen und in Veranstaltungshallen gibt es ja fast immer auch WLAN.
Anders sieht es aber beim Badeseebesuch, Verwandtenbesuchen, Snowboarden, Discos, Wandern aus. Da ist der Zeitrahmen naehmlich eher so 2-7 Stunden, und solange "offline" sein find ich absolut inakzeptabel.
Was aber besser werden muessten das waere die temporaere Versorgung bei mittelgrossen Grossveranstaltungen. Das faellt aber nicht in den Bereich "Netzausbau".
Zitat
Original geschrieben von newage_02
du beweist mal wieder, dass du Null Ahnung hast.
Die Masse der Kunden wohnt in den (Groß)-Städten nicht in der Pampa.
Von daher hat man die schnellsten Resultate, wenn man zuerst hier die Sache erledigt, bevor es an den teuren und wenig lukrativen Flächenausbau geht.
Ob man in der Grossstadt jetzt stabile 40-80 MBit/s hat oder eher nur so 5-10 MBit/s mit abends mal Einbrueche auf 1 MBit/s runter ist den allermeisten Kunden aber voellig egal weil man es ohne Speedtest eh kaum merkt.
Sobald man in GSM/EDGE faellte ist man aber defacto "offline".
Und auch wer in der Grossstadt wohnt macht oft Badeseebesuche, Verwandtenbesuche, Snowboarden, Discos, Wandern, ... und dann immer fuer so 2-7 Stunden "offline" zu sein ist einfach inakzeptabel.