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[*]sie haben bereits Zugriff auf Netzressourcen
Allerdings ist Drillisch bislang ein ganz normaler Provider bzw. Discounter ganz ohne Technik. Drillisch ist ja anders als Lycamobile und Simquadrat nichtmal ein MVNO und muesste auch diese Technik erst anschaffen.
Ausserdem waren damals 2001-2008 die Margen der Mobilfunkanbieter noch extrem hoch. Neueinsteiger konnte da zugleich die Preise deutlich unterbieten und trotzdem noch richtig tolle Margen einfahren.
Ausserdem hatten neuen UMTS Anbieter den Vorteil das sie ausserhalb der Grossstaedte den technikaffinen Kunden einen echten Wettbewerbsvorteil bieten konnten, wenn die etablierten Anbieter nur GSM vor Ort hatten. Das ist bei 5G nicht mehr so, da 5G aktuell den Nutzern keinen wirklichen Vorteil gegenueber 4G bietet. Ganz im Gegenteil schraenkt das sogar die Endgeraeteauswahl deutlich ein und es gibt nur teure Endgeraete.
Es ist jedenfalls fuer einen Nutzer attraktiver sich einen 12,99€ Discounttarif zu holen und in ein 249€ Midrange-Smartphone zu stecken, als vielleicht bei Drillisch einen 6,99€ Tarif mit aehnlichen Konditionen zu holen wenn er dann dafuer ein 5G Smartphone fuer 599€ braucht.
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Wenn dann haette man schon bei der vorherigen Frequenzauktion mitbieten muessen, wo auch Frequenzen im 900 MHz, 1500 MHz und 1800 MHz Bereich vergeben wurden.
Selbst wenn es nur 5 MHz gepaarte 900er, 5 MHz gepaarte 1800er und 15 MHz ungepaarte 1500er Frequenzen geworden waeren waere das zumindest eine Grundlage gewesen.