Beiträge von Anja Terchova

    DS-Lite macht nur sinn wenn sich mehrere Geräte ins Netz verbinden und ein Router das Tunneling übernimmt. Bei Smartphones und ähnlichen Geräten wäre DS-Lite sinnlos.

    Der APN ist doch ebenfalls eine Gateway so aehnlich wie ein Router und muesste ebenfalls das Tunneling uebernehmen koennen.

    Soviel Konfigurationsaufwand wäre das nicht, man koennte einfach generell nur die Flaechenststandorte und Basisstandorte (staedtische Standorte mit LTE800) freigeben.


    Dann koennte es zwar sein das punktuell der Drillisch Empfang etwas schlechter ist, oder die o2 Standorte trotz eigener Standorte genutzt werden koennen, aber das waere ja nicht so tragisch.

    Und für die Werbung für die Webseite wurde ein seit 14 Jahren schlafender Thread ausgegraben? Ich denke nicht daß der Fragesteller das Problem heute noch hat....

    Ich glaub da irsst du dich.


    Wenn der Threadersteller schon vor 14 Jahren das Problem hatte, dann ist es in der Zwischenzeit sicher nicher nicht besser geworden sondern wahrscheinlich noch gravierender. SCNR. ;)


    Die Frage kann hoechstens sein ob er die Antwort noch mitbekommt, weil sein letzter Beitrag von Februar 2010 ist.


    Bei Viag hat man die Netzsperre damals über das Cell Barring Flag gemacht - meiner Meinung nach konnte man das auch auf Standorte runterbrechen. Das Roaming war 1) ... 2) gab es damals noch nicht.

    Nein, der Cell Barring Flag ist ein bisschen was anderes. Kenne den nur von GSM, glaub bei UMTS und LTE es den garnicht mehr.


    Aber der waere dafuer vollkommen ungeeignet, weil der gilt immer fuer alle Nutzer, egal ob eigene Kunden, National Roaming Kunden oder International. In solche Zellen kommt dann im Idle Mode (fast*) niemand mehr rein, nur waehrend einer aktiveven Verbindung, also Anruf oder Datenverbindung, kann man hingehandovert werden. Fast mit * deshalb weil es bei beim Nokia Field Test und bei Ericsson TEMS Geraeten eine "inverse Cell Flag" und "ignore Cell Flag" Funktion gab.


    Genutzt hat die Funktion in Deutschland nur die Telekom um das direkte Einbuchen in GSM1800 zu verhindert. Inzwischen gibt es bei der Telkom ja nicht mehr viel GSM1800, kenne nur noch zwei Standorte, aber mittlerweile diese GSM1800 Standorte ganz normal konfiguriert.


    Das T-Mobil Barring fuer o2 Kunden ging nur ueber die LAC. Anfangs war o2 da sehr kulant und hat nur die Innenstaedte von Grossstaedten sperren lassen, aber ab 2002 hat o2 es dann übertrieben, und teilweise im November schon Gebiete sperren lassen wo es nur ein paar einzelne o2 Ersatzstundorte gab, die anderen Ersatzstandorte wurden dann erst Februar / Maerz / April aktiviert und die Kunden hatten 3-5 Monate lang kein Netz.


    Und genau das gleiche Spiel hat sich in den Huawei-Gebieten dann im November 2016 mit der E-Plus Abschaltung wiederholt, nur das da die Umruestung teilweise sogar bis August gedauert hat und die Kunden dann bis zu 9 Monate kein Netz hatte.

    Die IPv4 Dienste werden dann über IPv6 getunnelt. Vereinfacht beschrieben:
    - Das Smartphone fragt die IP-Adresse eines Dienstes, der nur IPv4-Adresse hat. Telekom DNS-Server, der automatisch vom APN internet.v6.telekom zugewiesen wird, gibt statt der IPv4-Adresse eine spezielle IPv6-Adresse zurück, in der die IPv4-Adresse enthalten ist.

    Das was du beschreibst nennt sich 6to4 ist aber wohl in der Praxis nicht so wirklich zuverlaessig, da viele reine IPv4 Server damit trotzdem ihre Probleme haben.


    Reines IPv6 oder auch IPv6 mit 6to4 taugt eigentlich nur für Betatests und geschossene Netzwerke.


    Wenn man keine oeffentlichen IPv4 Adressen sondern nur oeffentliche IPv6 Adressen vergeben will, dann sollte man schon wenigstens DS-Lite machen.

    Ich tippe auf eine eine Kombination aus 1+4 oder wahrscheinlicher 2+4


    Das heisst Drillisch baut sein 5G Netz im 3600 MHz allein aus aber bei GSM/UMTS/LTE nutzt man Moeglichkeit 1 oder 2


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    Moeglichkeit 1 ist "Old Fashioned" und hat zwei Nachteile: Erstens wuerde den Kunden dann Roaming signalisiert, aber der zweite gravierendere Nachteil waere das man die Freigabe dann nur LAC-weise machen kann.


    Moeglichkeit 2 ist mit heutiger Technik ebenfalls moeglich und wird in vielen Laender schon lange praktiziert, vorallem bei LTE800 wo sich oft zwei Anbieter mit eigenen GSM, UMTS und LTE 1800/2100/2600 ein gemeinsames LTE800 Netz teilen.


    Der Hauptvorteil waere dann das sich die Freigabe sehr flexibel steuern laesst, denn man kann von davon Zelle zu Zelle festlegen ob der zweite MNC gesendet werden soll oder nicht.


    Man koennte dann zum Beispiel den zweiten MNC nur bei den Flaechenstandorten und Basisstandorten aktivieren, damit Drillisch ebenfalls die nahezu gleiche Netzabdeckung hat wie o2, aber nicht an den stark ausgelasteten Verdichterstandorten in den Grossstaedten, um zu verhindern das dort wo das o2 Netz eh schon am Limit laeuft die Drillisch Kunden Netzkapazitaet beanspruchen.

    Seit Mai wurde die Situation etwas entschaerft, da man jetzt auch in andere EWR-Laender halbwegs guenstig telefonieren kann.


    Etliche andere EWR-Laender haben zwar auch einen Registrierungszwang oder sind nicht brauchbar weil sie sich aus anderen Laendern nicht vernuenftig aufladen lassen, aber es gibt schon ein paar gute Karten keinen (strengen) Registrierungszwang haben und die sich gut aufladen lassen.


    Allerdings ist nicht sicher wielange es so bleibt.

    Derzeit werden wohl bei den alten o2-Genion-Verträgen unrechtmäßig Datenverbindungen abgerechnet. Wieder mal o2...:flop:


    https://www.teltarif.de/o2-abr…verbrauch/news/79443.html

    Gibt es jetzt ueberhaupt noch alte Genion Tarife ohne Internet-Pack?


    Bei den umgestellten Genion-Tarifen sind doch immer 50MB oder 250MB Datenvolumen dabei, auch wenn es nicht ein freundlicher Haendler auf 5GB umgestellt hat.


    Durch "Geisterdatenverbindungen" koennten einem dann zwar ein paar MB Davenvolumen geklaut werden, aber es duerften auch dann keine Kosten anfallen.

    Zumindest viel in Deutschland aber der UMTS Ausbaustopp und die Beendigung des T-Mobile Roamings von o2 mit der Discountoffesive die von E-Plus mit Base, Simyo und Blau angestossen wurde zusammen.


    Ausserdem wurde zeitgleich vorallem bei E-Plus und o2 auch die Hotlineerreichbarkeit und Hotlinequalitaet deutlich schlechter.


    Ausserdem sind nicht alle Netze sooo billig. Tschechien, Slowakei, Schweiz, Zypern, Kanada und USA sind alle nicht wirklich billig.


    Gegenbeispiel ist Italien, da gibt es zwar richtige Knallertarife, und die Flaechenabdeckung ist wirklich gut, aber die Auslastung ist da schon hart am Limit, und man bekommt teilweise nichtmal mehr 3 MBit/s zusammen. Das ist dann auch nicht wirklich schoen.

    Drillisch ist fuer die heutige Preisbildung ziehmlich irrelevant. Der Preisbilder ist heutzutage vorallem Aldi Talk (Lidl Connect und die anderen Supermarktdiscounter ziehen dann nach) im Prepaidbereich und mobilcom-debitel Freenet im Vertragsbereich. Ein Stück weit aber auch o2 und Vodafone, und Tarifhaus war auch einige Zeit Preisreferenz.


    Ansonsten ist der Preis nicht alles. E-Plus hat zwar dafür gesorgt das Sprachtelefonie immer billiger wurde, erst mit Base und dann mit Simyo und Blau. Aber das hat auch dazu gefuehrt, das zu dem Zeitpunkt wo Base, Simyo und Blau den Markt betreten haben der UMTS Ausbau bei allen vier Anbietern nahezu zum erliegen kam und auch der LTE Ausbau so langsam voranging das nur das absolute Minimum gemacht wurde.


    Die Preise ein paar Euro höher aber dafür besseres Netz wäre mir lieber!