Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von rasputin
    Als hysterisch nehme ich - wenn überhaupt - diejenigen wahr, die sich wehement gegen zukunftsorientierte Verkehrsgestaltung in Großstädten wehren und sofort den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören ;) Dabei ist es letztlich doch genau andersherum: je länger wir den beinahe antiquierten Status quo beibehalten, desto größer wird das Risiko, den Anschluss zu verlieren.


    Zukunftsorientierte Verkehrsgestaltung in Grossstaedten ist ja gut - aber es darf nicht sein das sich diese ausschliesslich an betuchten Grossstadtbewohnern orientiert und der Rest, egal ob Geringverdiener die sich keine Neuwagen leisten können oder Land- und Kleinstadtbewohner die mehr Reichweite brauchen als die Elektromobilitaet auf absehbare Zeit bietet, schauen muessen wie sie bleiben.


    Sondern man muss dann schon ein Konzept finden das allen Menschen gerecht wird.


    Deshalb waere ich primaer fuer besseren und billigeren ÖPNV.

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    Original geschrieben von kofferroland
    Um den ach so wichtigen Facebook oder Twitter oder sonstwas Account zu füttern ?


    Die Internet- und Smartphonenutzung hat sich eben in den letzten Jahren konmplett geändert.


    Heute loggt man sich eben eher mindestens 2-3x täglich bei Facebook ein und fragt hingegen das E-Mail Postfach nur noch einmal die Woche ab. Und selber eine E-Mail versenden macht man vielleicht noch fünfmal im Jahr.


    Techniken wie V.90 Modem / ISDM und GSM / EDGE sind deshalb eben einfach Steinzeit und für die heutige Nutzung wertlos.


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    Original geschrieben von kofferroland
    Wir sind noch nicht soweit, dass wir das mobiles Internet als Grundrecht in der Verfassung haben.

    In der Verfassung nicht, aber:


    - mindestens 10/1 MBit/s stationaer mit mindestens 150GB ungedrosseltem Volumen fuer maximal 35€ incl. Telefonie
    - mindestens 2,5/0,25 MBit/s mobil mit mindestens 2,5GB ungedrosseltem Voluem fuer maximal 20€ incl. Telefonie/Messaging


    wuerde ich schon als "Grundrecht" ansehen. Finde diese Forderungen sind wirklich nicht zuviel verlangt.


    Das man nicht jedes Bergdorf versorgen kann ist klar, aber Kleinstaedte und Grossdoerfer bis 2.000 Ew wuerde ich schon als Selbstverstaendlichkeit sehen.


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    Original geschrieben von kofferroland
    Jedem steht es offen sich einen solchen Vertrag zu holen oder zum einem Billig Netzbetreiber zu gehen, der das für alle anbiete. Wenn einer meint, dass er eine hohe Netzqualität bieten will und das dadurch erreichen kann, dass er eben nicht Hinz und Kunz in das Netz lässt - dann bitte.


    Wir sind ein freies Land und es steht jedem frei, sich für Geld in das LTE Netz einzukaufen.
    Das System nennt sich freie Marktwirtschaft.

    Leider sind aber die Moeglichkeiten begrenzt:


    - bei T-Mobile sehr oft wegen Indoor-Schwaeche drinnen nicht erreichbar ist
    - bei o2 zwar meist Vollausschlag aber eben nur GSM/EDGE Versorgung hat
    - bei Anbietern aus anderen Laendern im Roaming die Anrufer horrende Anrufkosten haetten


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    Original geschrieben von kofferroland
    Ich geh noch einen Schritt weiter - für kleine M2M Anwendungen könnte ich mir auch Tarife vorstellen, die wirklich nur Daten über GPRS/EDGE für kleine Datenvolumina zulassen, dafür aber extrem günstig sind ...

    Fuer die meisten Privathaushalte und Kleinunternehmen ist M2M nicht intressant. Und wenn dan wird es in so kleinen Massstab betrieben das die Kosten dafuer egal sind. Ob jetzt die SIM fuer die Alarmanlage des Gartenhäuschens oder die Poolheizungueberwachung vom Hotelpool 5€ oder 2€ im Monat kostet ist relativ egal.


    Und bei Unternehmen die sehr viel M2M betrieben gibt es Rahmenvertraege. Aber das intressiert mich eh nicht.

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    Original geschrieben von rasputin
    Wenn ich Kennzeichenerfassung und die eigene Gesundheit einander gegenüberstelle, dann ist der Ausgang dieses Vergleichs für mich eindeutig zugunsten der Gesundheit (und Lebensqualität).

    Auch wenn Grossstaedte wie Stuttgart wegen der Tallage ein messbares Feinstaubproblem haben denke ich ist die Luftqualitaet und Lebensqualitaet im internationalen Durchschnitt immer noch sehr gut.


    Wahrscheinlich ist die Chane in Stuttgart alt zu werden viel groesser als zum Beispiel in einem Alpendorf. Weil im Alpendorf ist zwar die Luft sauberer, aber man wird dort eher das Problem haben bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht schnell genug Hilfe bekommt.


    Und auch in Stuttgart ist die Wahrscheinlichkeit von einem VW TDI ueberfahren zu werden und dadurch verletzt zu werden oder zu sterben mehr als tausendfach hoeher als wegen der Feinstaubpartikel krank zu werden oder zu sterben.

    Ich konnte auch kein wirkliches System erkennen, aber ich hab in Sueddeutschland wo es nur noch 262.03 Netz gibt folgenden Verdacht:


    Netzsuche: Ist auch LTE empfangbar wird das neue Netz meist als E-Plus angezeigt, gibt es wo nur GSM/UMTS dann als o2-de


    Betreiberschriftzug: Erstmal einige Sekunden E-Plus, bei GSM/UMTS wechselt es dann aber gleich auf o2-de. Ist es LTE bleibt es aber erstmal E-Plus. Ist es aber einmal auf GSM/UMTS zurueckgefallen und auf o2-de gewechselt bleibt o2-de aber auch bei LTE


    So ist es zumindest bei Apple und HTC meistens - allerdings auch nicht wirklich immer

    Re: Vodafone: Neue Drosselung analog O2?


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    Original geschrieben von Jim666Beam
    Unter center.vodafone.de wird mir in einem Red-Tarif eine Drosselungsgeschwindigkeit von 1.000.000 kbit/s angezeigt. Tut sich da was in Richtung 1 MBit/s Fullflat?

    1.000.000 KBit/s waeren aber rund 976 MBit/s. Moeglicherweise ist das die hoechste erlaubte Bandbreite vor Eintritt der Drosselung. Also LTE Max eben.


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    Original geschrieben von Jim666Beam
    Wenn es auf so eine O2-Billiglösung hinausläuft und das 4G-Netz nicht mehr nutzbar sein sollte in der Drossleungsphase könnte ich gern drauf verzichten.

    Da Vodafone deutlich mehr LTE aber vorallem im Sueden weniger UMTS als Telefonica hat waere der Effekt wirklich noch drastischer.

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    Original geschrieben von wolfbln
    Für die Netzbetreiber sind diese Reseller ja auch nur interessant, wenn sie neue Kundenkreise erschließen, die das Mainstream-Produkt nicht erreicht.


    Deutschland geht aber immer mehr in einem gesättigten Markt wie z.B. in Skandinavien.

    Den gesaettigten Markt hatten wir aber eigentlich schon bevor es mit den Discountern ueberhaupt losging. Weil der grosse Boom des Mobilfunks war ja eher 2000-2004 noch bevor Simyo als erster Discounter gestartet ist. Seitdem kommen eigentlich nur noch Kinder und Migranten als neue Kunden dazu.


    Aber natuerlich hat durch die billigen Preise E-Plus mit Simyo und Blau schon neue Kunden ins Netz bekommen, die eben wegen der Preise gewechselt sind. Andererseits hat aber E-Plus seitdem dann auch wieder etliche Kunden an die D-Netze wegen dem stagnierenden Netzausbau verloren. Oder weil das iPhone T-Mobile exklusiv war.


    Im Endeffekt haben die Discountmarken eigentlich garnicht soviel gebracht. Einfach bei Xtra, CallYa, Free&Easy und Loop und natuerlich auch bei den Abos die Preise senken haetten den gleichen Effekt gehabt.


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    Original geschrieben von wolfbln
    Ansonsten sind das nur viele Marken, die im Endeffekt das gleiche Produkt verkaufen zu leicht verschiedenen Konditionen und Vielfalt und Wettbewerb nur vorspielen.

    So ist es mittlerweile leider ueberall. Selbst bei der Hardware. Es gibt zwar soviele Hersteller und Modelle wie nie zuvor, aber fast alle haben das gleiche Grunddesign, das gleiche Android OS, und den gleichen Qualcomm- oder MediaTek-Chipsatz. Die Unterschiede sind nur noch Nuancen, wie der vorinstallierte Launcher, Cams und Blitz.

    Telefonica hat beim Discount-Pioneer simyo die Einstellung ja schon komplett vollzogen. Aber auch congstar, o.tel.o, blau und discoTel duempeln nur noch dahin, da die Tarife mittlerweile vollkommen unintressant sind.


    Stattdessen wird der Discount-Markt beherrscht von:


    - "Supermarkt-Discountern" wie ja! mobil / PENNY Mobil, Lidl Connect und K-Classic Mobil
    - "Ethno-Discountern" wie Lebara, Turkcell Europe, mobi, Lycamobile und Ay Yildiz
    - "Special-Discountern" wie WhatsApp SIM


    Wenigstens die Tarife der Supermarkt-Discounter koennte man doch 1:1 uebernehmen

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    Original geschrieben von kofferroland
    Warum soll man eine neue Technologie nicht exklusiv der Kundschaft zur Verfügung stellen, die dafür auch bereit sind, einen Mehrpreis zu bezahlen. Das ist nur Recht und Billig.


    Anderst gesagt ist es doch vollkommen i.O. wenn ich auf LTE verzichten kann, mir einen günstigeren Vertrag ohne LTE zu holen.

    Mittlerweile ist LTE nicht mehr so neu sondern auch schon ueber fuenf Jahre alt und eine Mainstream-Technologie geworden


    Den "Premium-Gedenken" koennte ich akzeptieren wenn die Anbieter in Deutschland ueberall UMTS900 haetten. Dann koennte man sagen, wem die 5-8 MBit/s nicht reichen sondern unbedingt seine 25-80 MBit/s will der soll den LTE Aufpreis zahlen.


    Aber in Deutschland steht man ohne LTE eben oft nur mit EDGE da. Bei Telefonica in den ganzen Kleinstädte, bei der Telekom eher in den Vorstädten und Industriegebieten. Und EDGE ist für eine Datennutzung die über Textmessaging oder eine Fahrplanauskunft hinausgeht eben inakzeptabel.


    Und wenn man bedenkt das ein Tarif mit LTE schnell mehr als das doppelte als ein Tarif ohne LTE kostet, dann fühlt man sich schon abgezockt. Vorallem dann wenn man LTE nicht nutzen will sondern nutzen muss, weil kein UMTS vorhanden ist.