ZitatOriginal geschrieben von superuser_reload
Mal gucken ob sich nicht doch noch was bewegt, wenn die ersten Fahrverbote kommen, und der Gesetzgeber Voraussetzungen zur Nachrüstung schafft und der Kunde bzw. Steuerzahler die Zeche zahlt, ähnlich wie damals wo man mit Nachrüstpartikelfilter eine Umweltzone aufsteigen konnte.
Ich glaube am Besten waere es wenn der Gesetzgeber zwar auf eine Hardware-Nachruestung verzichtet, aber von den Herstellern eine Strafe verlangt die sich daran orientiert, wieviel es gekostet haette gleich von Anfang an eine effiziente Abgasreinigung einzubauen.
Weil Nachruestung macht wohl Volkswirtschaftlich und auch oekologisch keinen wirklichen Sinn.
Man muss ja bedenken das auch Dieselfahrzeuge nicht unbedingt ueber die ganze Nutzungsdauern von Vielfahrern gefahren werden.
So eine typische Historie von z.B. einem Audi A4 TDI duerfte vielleicht so sein: 2 Jahre gewerbliche Nutzung als Dienstwagen ~45.000 km/pa, 3 Jahre Nutzung bei einer Jungen Familie ~25.000 km/pa, 7 Jahre Nutzng bei einem Rentnerpaar ~10.000km/pa.
Die meisten Skandaldiesel duerften jetzt schon in der letzten Phase sein, und bei ~10.000 km/pa rentiert sich so eine Nachruestung wohl eh kaum.
Das Geld aus Strafzahlungen lieber in andere Luftreinhaltemassnahmen, zum Beispiel ÖPNV-Ausbau, staedtische Gruenflaechen, etc. duerfte da weit mehr bringen.
ZitatOriginal geschrieben von superuser_reload
Oder einfach direkt das hier: Porsche Hybrid
Zwei Verbrenner in einem Auto macht natuerlich keinen Sinn, aber das Thema Diesel-Hybrid ist durchaus intressant und kein Witz.
So einen Audi A3 e-tron mit 1.6 TDI + Elektromotor statt 1.4 TFSI + Elektromotor waere schon intressant gewesen.