ZitatOriginal geschrieben von lared
Der Elektriker hatte einfach keine Lust dir eine Lösung anzubieten.
Ein Hausanschlußkasten hat eine Mindestgröße von 3x100A. Die Hausanschlußsicherungen werden je nach Leistungsbedarf entsprechend ausgewählt. Bei 2-10 Wohneinheiten ohne Warmwasseraufbereitung und ohne elek. Heizung sind dies 80A entsprechend 16mm². Die Aufladung des Elektroautos geschied i.d.R. Nachts, wo kaum gleichzeitig 3-8 andere Bewohner des Hauses ihr Mittagessen auf dem E-Herd zubereiten und gleichzeitig Wäsche waschen und den Wäschetrockner im Betrieb haben. Zu dieser Zeit ist im allgemeinen die Stromentnahme gering.
Um ganz sicher zugehen, hätte der Elektriker die Garage mit einem, durch ein Stromrelais evt. mit externem Shunt, geregelten Anschluß, realisieren können.
Also wenn die Mieter im Wohnhaus z.B. mehr als 20A (einstellbar) verbrauchen, wird der Garagenanschluß für diese Zeit automatisch abgeschalten.
Soviel Aufwand ist doch eigentlich garnicht noetig. Eine 5 x 4mm² Leitung in die Garage und zu einem Zwischenzaehler um den Stromverbrauch abrechnen zu koennen wuerde reichen.
L1: Licht
L2: Doppelsteckdose fuer Kleingeraete wie Radio und Staubsauger
L3: Wallbox fuer 3,7KW Ladung z.B. https://shop.mobilityhouse.com…-5m-cable-type2-html.html
In der Kombination wuerde sogar eine konservative 3x 16A Absicherung reichen. Da koennen dann sicher keine Leitungen im Haus ueberlastet werden.
Fuer PlugIn Hybride reicht das, nur fuer reine Elektroautos sind damit die Ladezeiten immer noch zu lang. CCS-Schnellladung daheim ist dann doch nicht praktikalbe. Erstmal sind die Anschlusswerte dafuer wirkich problematisch, zweitens sind die Ladestationen auch viel zu teuer. Glaube das ich da mal was gehoert habe von ab 15.000€ aufwaerts.