Beiträge von Anja Terchova

    Weis nicht ob alle Netzbetreibe wirklich Load Balancing einsetzen. Und wenn dann vielleicht nur wenn die Resscourcen knapp werden und optimal verteilt werden muessen. Ansonsten wird sich oft das Handy das Frequenzband aussuchen duerfen.


    Das schaut dann wohl welches Frequenzband beim Einbuchen ins Netz a) moeglichst gut empfangbar ist und b) moeglichst breit ist weil das tendenziell eine hoehere Datenrate bringt.


    Wenn es sich einmal fuer ein Frequenzband entschieden hat, dann wird es wahrscheinlch bevorzug dort bleiben, und erst wechseln wenn ein anderes Frequenzband wirklich massiv besser ist als das aktuelle Frequenzband.

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    Original geschrieben von 42407
    Im Sommer 2016 wurde LTE2100 ja schon in UK ausgerollt. Für Deutschland wäre das auch unglaublich interessant, da damit endlich mal die ganzen 3G-Inseln von Vodafone geschlossen werden könnten. Speedmäßig werden 5 MHz ja nicht der Hammer, aber Hauptsache LTE.

    Fuer Vodafone macht LTE2100 keinen wirklichen Sinn, weil man abgesehen von den 2 Bloecken UMTS2100 nur 5 MHz LTE2100 fahren koennte. Und das waere dann langsamer als wenn man Load-Balancing mit 3 Bloecken UMTS2100 macht und die Geraete DC-HSDPA machen laesst. TC-HSDPA unterstuetzt ja leider kaum ein Geraet.


    Einziger Vorteil waere vielleicht das man fuer VoLTE etwas weniger Signalisierungsaufwand haette, wenn die Handys immer in LTE bleiben wuerden, und nur zwischen LTE800 und LTE2100 wechselns wuerden, als wie wenn es wechsel zwischen LTE800 und UMTS2100 gibt.


    Wirklich intressant waere LTE2100 in Deutschland eher fuer o2. Weil bei insgesamt 35 MHz waere 3 Bloecke UMTS2100 und 20 MHz LTE2100 sinnvoll.

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    Original geschrieben von FTTH
    Interessante Konstellation!

    Aufen jeden Fall - und das sowohl bei Vodafone als auch o2


    Vodafone: GSM1800 only und LTE1800 only Standorte kannte ich noch garnicht. Bei so einem Standort haette ich eigentlich GSM900 und LTE800 erwartet, optional noch UMTS2100.


    o2: Da sind in der Standortbescheinigung aber drei Technologien eingetragen. Muss dann wohl GSM900, UMTS2100 und LTE800 oder GSM900 und LTE800/1800 werden. GSM900/1800 und LTE800 wuerde ich ausschliessen, weil dann beide GSM Baender gleichzeitig in Betrieb gegangen waeren.


    BTW: Kannst du zufaellig die LACs von E-Plus GSM alt, o2 GSM alt von umliegenden Standorten und dem neuen o2 GSM posten?


    Finde ich naemlich intressant weil das dem Foto nach im Huawei Gebiet von NRW liegt. Waere intressant ob man da das Schema vom Norddeutschen Nokia Gebiet oder vom Sueddeutschen Huawei Gebiet nutzt. ;)

    Bei Seefunk kann es ja keinen Netzausfall geben. Und ansonsten kann man ja einfach mindestens zwei Funkgeräte mitfuehren.


    Abgesehen davon ist entlang der Fährrouten wohl eh soviel Schiffsverkehr das Schiffbruechige eh bemerkt wuerden.

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    Original geschrieben von bjweber
    Getriebe? Damit sind wir bei der Zukunft von ZF Friedrichshafen. Wunderbares Stichwort.

    Aber auch ein Elektroauto könnt gut ein einfache 3-/4-Gang DSG vertragen, denn damit könnte man erreichen hohe Geschwindigkeiten auch bei niedrigen Motordrehzahlt gefahren werden können, wenn nicht viel Leistung gebraucht wird. Dadurch könnten dann auch Elektroautos die typischen Autobahngeschwindigkeiten erreichen ohne das die Reichweite so stark einbricht.


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    Original geschrieben von bjweber
    Spannend wird, dass man sein Auto, das nachts eh geladen wird, früh vorheizen oder kühlen kann, so dass das Gros der Energie aus der Steckdose bezogen wird. Kann das dein Auto auch?

    Einen Verbrenner muss man aber nicht täglich betanken, sondern bei durchschnittlicher Fahrleistung so 2-4x im Monat. Und es ist jedesmal ne Sache von fünf Minuten, nicht von Stunden.


    Und bei der nächtlichen Ladung sehe ich schnell ein Problem. Oft hat man z.B. ja die Situation das man so gegen 18:15 nachhause kommt, aber dann so gegen 20:30 noch privat ne länger Strecke fahren mächte. Das wird bei einem Elektroauto dann zum Problem. Weil mit normaler Wechselstromladung bekommt man den gut 2 Stunden nicht viel Leistung in den Akku. Da würde nur eine CCS-Schnellladestelle oder ein SuperCharger helfen. Aber den hat man an seiner Wohnung oder in der unmittelbaren Nachbarschaft kaum zur Verfügung.


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    Original geschrieben von bjweber
    Ebenso war das iPhone, das iPad, Netflix, WhatsApp, facebook - jeder für sich ein Gamechanger.

    Ich finde es auch voellig uebertrieben iPhone, Netflix, WhatsApp, etc. als "Gamechanger" zu betrachen.


    Ich nutze es zwar, aber trotzdem hat sich jetzt dadurch mein Leben in den 10 Jahren nicht so gravierend geaendert.


    Damals hatte ich wohl ein Nokia 6630 mit dem man SMS/MMS geschrieben hat, daheim (oder unterwegs im Internet-Cafe) am PC hatte man ICQ und MSN, und wenn man mal was anderes sehen wollte als im Fernsehe lief ging man eben in die Videothek und hat sich DVDs geholt.


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    Original geschrieben von bjweber
    Über 50 % der Deutschen wohnen in Städten. Und viele Herrchen nerven ihre Autos. Kosten, Fläche, Ärger...

    Man kann die Bedürfnisse in der San-Francisco-Bay-Area nicht mit einer Kleinstadt im Mittleren Westen vergleichen, und im Speckgürtel von Berlin nicht mit einer Kleinstadt in der Lausitz.


    Deshalb kann man man nicht Elektromobilität vollkommen auf die Menschen in der San-Francisco-Bay-Area und den Speckgürtel von Berlin optimieren, gleichzeitig aber "Elektromobilität für Alle" und "Ende des Verbrenners" ausrufen. Das muss schief gehen! Genauso wie bei der US-Wahl die Demokraten gegen Donald Trump gescheitert sind!


    Wenn man wirklich die "Elektromobiltät für Alle" will, dann muss man auch die Bedürfnisse der Menschen die in den Kleinstädten im Mittleren Wesen oder in der Lausitz wohnen ernst nehmen und von Beginn an in die Entwicklungskonzepte miteinfliesen lassen. Parkplätze sind dort zum Beispiel kein Problem, dafür sind aber eben höhere Reichweiten und höhere Höchstgeschwindigkeiten nötig.

    Unter so 5.000 SMS im Monat ist aber ein ganz normaler Versand ueber ein SIM-Device aber am Einfachsten, und eine direkte Anbindung an das SMS waere absolut ueberdimensioniert. Ein paarmal im Monat Info-SMS an so 300-1.000 Nummer sollten normal kein Problem sein.


    Zur Not koennte man die Software doch auch so programmieren, das z.B. Pakete von 40 SMS alle 10 Minuten genutzt werden. Dann waeren 1.000 SMS in gut 4 Stunden durch.

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    Original geschrieben von kofferroland
    Dafür würde ich den Aufwand in Bezug auf Helgoland doch für relativ überschaubar ansehen -
    wenn ich es auf nur GSM Notrufbetrieb anlege.


    Und klar ist doch GSM und Schiffsfunk allemal sicherer als nur Schiffsfunk .....

    Gerade Masten erhoehen ist realtiv teuer, vorallem wenn es ueber die 35m hinausgeht.


    Da ist es wesentlich billiger bestehende GSM Standorte um UMTS/GSM zu erweitern oder auch fuer ein Dorf einen neuen 10m Kleinstandort zu bauen.


    Und vom Umsatz her: Selbst ein Kleinstandort der nur Doerfer mit zusammen 300-1.000 Ew. versorgt duerfte immer noch deutlich mehr Umsatz bringen als ein wie wenn man nur ein Stueck Meer versorgt. Die Touristen schauen wohl eh auf der Ueberfahrt eher das Meer an, und die Einheimischen werden auch nicht gerade auf dem Stueck soviel telefonieren und ins Internet wollen.


    Und ich glaub nicht das es in 20 Jahren einen Notfalle gab wo Seefunk nicht gereicht haette und Mobilfunk fuer Notrufe haette helfen koennen.

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    Original geschrieben von antennenmann
    Trotzdem kann es nicht schaden zusätzlich eine Verbindung über das Mobilfunknetz zu haben und gerade auf dem Wasser in xx km Entfernung zum Festland macht eine mobile Verbindung inkl internet doch Sinn.

    Solange wir in Deutschland noch ganze Kleinstaedte haben wo man das Mobile Internet nicht nutzen kann weil es nur GSM gibt, kann man es definitiv verschmerzen wenn man auf dem Weg nach Helgoland mal 20 Minuten kein Netz hat.

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    Original geschrieben von bjweber
    Dies hier erklärt vollumfänglich, denn 1 kW ist 1 kW ist 1 kW ist [URL=http://kwpsrechner.de]X PS[/URL


    Jein, natürlich ist 1 KW immer 1 KW. Der Unterschied ist aber das ein Verbrennungsmotor ein Getriebe hat, nach der Beschleunigung nur noch die Reibung ausgleichen muss, also in einen hohen Gang mit langer Uebersetzung schalten kann, und dann bei relativ geringer Leistung hohe Geschwindikeiten fahren kann.


    Prinzipiell koennte man auch einem Elektroauto ein Getriebe verpassen - bei den Tesla ist das aber noch nicht der Fall


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    Original geschrieben von bjweber
    Außerdem wird herkömmliches besitzen und fahren absehbar deutlich teurer werden, da das Dieselprivileg fallen wird, wenn auch erst nach der Wahl.

    Dann wird zwar Diesel an den Tankstellen teurer, dafuer aber die Steuer guenstiger. Fuer Vielfahrer wird es natuerlic trotzdem etwas teurer, aber nicht soviel.


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    Original geschrieben von bjweber
    Und sei es, wie es sei, der Schlag wird aus Asiens Megastädten kommen. Ich war vor 8 Wochen in Kuala Lumpur. In den Vorstädten fahren die Leute in Massen Elektroroller. Hierzulande sieht man, obwohl ja wo die Deutschen sind angeblich vorn ist, kaum derlei Fahrzeuge. Auch im Rest Europas kaum. Wir sind also offenbar eher nicht vorn... Aber gut, wenn man das Gefühl hat vorn zu sein. Gell.

    Nicht alles was aus Asien kommt ist toll oder erstrebenswert. Manches was in Asien boomt wird in Europa nie aktzeptiert werden. Man braucht da jetzt nur an gegrillte Insekten oder Vogelnestsuppe denken. Auch in einer globalen Welt werden die regionalen Unterschiede bleiben.


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    Original geschrieben von bjweber
    Wir erleben bei der Jugend aktuell eine Werteverschiebung. Das erste Auto ist längst nicht mehr der feuchte Traum der Massen. Eher sehen es viele als Kostenblock und Belastung, da ringsherum alle Kosten steigen. Und die Industrie schaut letztlich machtlos zu und rettet sich aktuell noch nach Asien.

    Es ist aber eher vielmehr so das sich die Leute kein Auto leisten koennen, zumindest keins das als Statussymbol taugt. Das ist eher Rückschritt als Fortschritt und kein Grund zum Jubeln.


    BTW: Hab gerade auf der Tesla Seite einen Reichweitenrechner gefunden. Fuer das Model S 75D (das ist mehr als teuer genug) folgende Werte an:


    -10°C, Heizung an, 80 km/h: 447km
    30 °C, Klima an, 80 km/h: 545km


    -10°C, Heizung an, 120 km/h: 302km
    30 °C, Klima an, 120 km/h: 358km


    Das heisst die Reichweite sinkt etwa proportional zur Geschwindigkeit, fuer 170 km/h wuerden sich dann folgende Reichweiten ergeben:


    -10°C, Heizung an, 170 km/h: ~210km
    30 °C, Klima an, 170 km/h: ~245km


    Die 400km sind es zwar nicht ganz, aber es waere schon mal mehr, als ich erwartet haette. Aber ob es in der Realitaet wirklich zu schaffen ist?

    92439 Bodenwoehr bekommt wohl auch LTE900 - jedenfalls wurden die Standortbescheinigungen der beiden T-Mobile Standorte aktualisiert


    Am Sulzbach (Bodenwoehr): http://emf3.bundesnetzagentur.…ndort.vtl.aspx?fid=567442
    Industriestr. (Bodenwoehr-Blechhammer): http://emf3.bundesnetzagentur.…andort.vtl.aspx?fid=28105


    Komisch ist aber das sich nicht nur bei einer Technologie (also MB900 statt GSM900) der Abstand so massiv erhoeht hat, sondern bei je zwei Technologien - dann will man vielleicht auch bei LTE800 die Leistung massiv erhoehen


    Verstehe aber nicht warum man da erst 2014 dann LTE800 nur mit so wenig Leistung in Betrieb genommen hat, jetzt aber doch die Leistung erhoeht.