Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von bjweber
    Zum ÖPNV soviel: meinst du allen Ernstes die Leute sind geil ÖPNV zu nutzen? Dann wären doch die Städte autoarm. Sind sie aber irgendwie trotz ÖPNV nicht, weil die Menschen frei und individuell sein wollen und nicht auf Massentransportmittel stehen.

    Es kommen ja nicht alle Leute aus der Stadt, und wenn man eh schon im Auto sitzt dann faehrt man natuerlich bis ans Ziel, statt auf ÖPNV zu wechseln.


    Und oft sind die ÖPNV-Preise einfach zu teuer, so das Leute die ein Auto haben, dann lieber das benutzen.


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    Original geschrieben von bjweber
    Stoßzeiten sind heute Stoßzeiten, weil es keine Preisminderung für Nutzungsverlagerungen gibt. Wie war es denn früher mit dem Telefon? Da hat man auch ganz gezielt auf nach 18 Uhr gewartet, um bessere Preise zu bekommen. Meinst du nicht, das würde beim Auto automatisch auch gemacht werden? Die Bahn ist kein Vergleich, da sie zu festen Zeiten fährt und über 75% Fixkosten hat, so dass jedes Ticket oberhalb der Grenzkosten sozusagen reiner Gewinn ist. Ähnlich funktioniert doch Ryanair. Voll ist billig. Jeder leere Platz ist potenziell Verlust. Das ist beim Individualverkehr autonomisiert ganz anderes. Dort zählt auch Auslastung, aber gespreizt über den Tag. Und der Vorteil wäre, dass die Autos sich nach Erledigung der Fahrt selbst weg räumen.

    Ich denke nicht das die Leute bereit sind ihre Nutzung gross zu aendern und nach den Preisen zu richten.


    Wer in die Arbeit muss, der hat eben seine Arbeitszeiten, und selbst bei Gleitzeit hat man eine Kernarbeitszeit. Und ins Freibad oder den See will man auch immer am spaeten Nachmittag oder Abend. Einkaufen muss man auch solange die Laeden offen haben. Ausser bei Rentnern wird die Flexibilitaet da nicht so ueberragend sein.


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    Original geschrieben von bjweber
    Taxis mit Fahrern haben eine Kostenstruktur von > 50% Lohnkosten. Damit würde autonomes Fahren automatisch schon in der E-Klasse nur noch 50% der heutigen Preise kosten.

    Wenn kein Fahrer mehr gebraucht wird, werden die Kosten zwar sinken, aber wahrscheinlich nicht gleich um 50%.


    Weil man dann mehr Leute fuer die Fahrzeugreinigung braucht. Mit selbstfahrenden Autos, die den Leuten nicht gehoeren, und wo es keinen Fahrer und keine Mitfahrer gibt, werden die Leute wohl nicht so wirklich pfleglich umgehen. Da darf man den Reinigungsaufwand nicht unterschaetzen.


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    Original geschrieben von bjweber
    Tesla und Autobahn: richtig. Dauerhaft "Vollgas", also mit 515 kW kann man nur ca. 2 Minuten fahren, dann wird auf etwa 200 kW Motorleistung gedrosselt. Damit kann ich aber leben.

    Das bedeutet die Drosselung auf 200KW in der Praxis? 200KW klingt im Vergleich zu Verbrennern immer noch sehr viel, aber reicht es noch um auf einer normalen Autobahn so 140-170 km/h zu fahren?

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    Original geschrieben von bjweber
    Und komme mir bitte nicht mit verplemperter Zeit, denn das Auto fährt von zu Hause IMMER voll los, deins dagegen nicht. Nie. Geht ja nicht. Außerdem sollten normale Tanker einfach mal auf die Uhr sehen und staunen, dass auch jeweils mindestens 5 Minuten pro Stopp drauf gehen.


    Wenn man so 10km von der eigenen Wohnung entfernt getankt ist der Tank dann immer noch zu 98,8% voll. Und zur Not koennte man ja noch schnell aus dem Reservekanister volltanken. Aber vorallem wird der Tank mit der Zeit nicht kleiner.


    Wie es bei einem Elektroauto mit der Accukapazitaet nach so 8 Jahren aussieht weis man auch noch nicht sicher. Bestenfalls gibt es eine Garantie, aber die wird wohl nicht bei 100% liegen sondern bestenfalls bei 70%.


    5 Minuten Zeitaufwand fuer einen Tankstopp könnte hinkommen, aber da hat man dann ja auch ~48l getankt, was dann aber bei einem Mittelklasse-Benziner fuer so 700km oder bei einem Mittelklasse Benziner fuer so 850km reichen sollte.


    Okay, so 400km Reichweite wuerden mir reichen, weil ich nach so 2 1/2 Stunden dann eine 20 Minuten Pause machen moechte. Den Strombedarf fuer 400km bei so 140-170 km/h in 20 Minuten nachtanken koennen wuerde mir reichen.


    Ich bin jetzt selber noch nie einen Tesla gefahren, aber habe schon oft gelesen das die Teslas nicht lange Autobahnbeschwindigkeit fahren koennen, weil sie schnell ueberhitzen und sich dann drosseln. Konnte es aber nicht ausprobieren.

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    Original geschrieben von bjweber
    Die Masse der Autonomen wird klein sein und auf Kurzstrecke ausgelegt. Entsprechend werden die Karren auch primitiv und für geringe Vmax ausgelegt sein. geht man so ran, fängt man ca. 80 % der Fahrten von Stadtbewohnern ab und > 50 % der Menschen wohnen in Städten. Wenn man nun noch den Auslastungsgrad betrachtet und das automatische Laden von Elektroautos, kann man Kilometerpreise erreichen, die jedes "Besitzauto" finanziell töten.


    Der Schlag wird aus den asiatischen Ballungsräumen kommen. Und, wie gesagt, wird Deutschland sich vielleicht eine Weile widersetzen wollen/können. Aber es wird uns überrollen.


    Okay - in Ballungsraeumen und Grossstaedten kann ich mir reine Elektroautos durchaus gut vorstellen


    Allerdings wuerde ich sagen das man dort garnicht unbedingt ein Auto braucht, weil ja dort eh das ÖPNV Angebot recht gut ist. Und nachts kommt man notfalls auch noch mit einem Taxi ans Ziel.


    Autos werden vorallem dort gebraucht wo das ÖPNV Angebot schlecht bis kaum vorhanden ist. Nehmen wir so Kleinstädte aus dem "o2 hat nur GSMonly Thread": Bad Muskau, Havelberg, Waldkirchen, Weissenstadt, etc.


    Und mit den Kilometerpreisen ist es so eine Sache: Billige Kilometerpreise erreicht man dann, wenn man mit einem kleinem Pool an Fahrzeugen auskommt. Das bedeutet dann aber das das Angebot unflexibel wird, weil man mit langen Reservierungszeiten arbeiten muss, und versuchen muss die Leute auf Nebenzeiten umzuleiten. So wie die Bahn mit den Sparpreisen versucht. Wenn man flexibel sein, und mit wenig Vorlaufzeit auch zu Stosszeiten alle Anfrageben annehmen koennen, dann muss der Fahrzeugpool relativ gross sein. Und entsprechend teuer wird es dann. Dann lohnt sich wahrscheinlich meist doch wieder das eigene Auto.

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    Original geschrieben von surfmobile
    Eben, deswegen würde ich mir da keinen Kopf zerbrechen. Allerdings: Wer eh schon immer mal einen (v.a. längeren) Aufenthalt in UK machen wollte, sollte das am besten in den kommenden 2 Jahren tun. Solange es noch EU-Territorium ist, ist es wesentlich unkomplizierter, als möglicherweise danach. Da geht es dann nicht nur um Roaming-Gebühren, sondern auch um die EU-Krankenversicherung, die Kfz-Versicherung und viele andere Dinge, die das Reisen in der EU so angenehm machen.
    Das merkt man erst dann, wenn man sich informiert, was alles benötigt wird, wenn man in ein nicht EU-Land mit Visumspflicht reisen will. Und da muss man nicht mal soo weit weg schauen. Schon für Reisen nach Russland bestehen erhebliche bürokratische Hürden.


    Man kann nur hoffen, dass das UK nicht auf dieses Level abgleitet.

    Fuer Aufenthalte bis 90 Tage werden EU25 und CH Buerger auch zukuenftig bestimmt kein Visa brauchen


    Und UK ist ja auch jetzt schon schwierig obwohl sie noch in der EU sind: Man darf keine Haustiere mitnehmen, Eurostecker bekommt man nur mit Sanfter Gewalt in die Steckdosen, und das Fahren auf der anderen Strassenseite muss man sich auch erstmal zutrauen.


    Da sind die Schweiz oder auch Bosnien-Herzegowina wesentlich einfacher obwohl sie nicht in der EU sind. Da sind Haustiere kein Problem, Eurostecker passen und man kann auf der richtigen Strassenseite fahren.

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    Original geschrieben von peeck
    Unabhängig der Antriebsysteme Hybrid/rein Elektro ist ein austauschbares Akkupak
    mit einer Reichweite von ca. 70km vorgegeben, das einheitliche Austauschkriterien
    erfüllt.

    Ob das moeglich ist. Bei Autos ist ja normal nicht soviel Platz fuer einen riesigen Accu in Einheitsgroesse. Und vorallem muesste der Platz dann zwar leicht zugaenglich aber auch crashsicher und sicher vor Spritzwasser und sowas sein. Das wuerde echt schwer werden.


    Andererseits denke ich aber das auch Schnellladung schwierig wird, weil man schnell an die pyhsikalischen Grenzen kommt.

    Re: Netz auf Helgoland - teltarif.de Artikel


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    Original geschrieben von kofferroland
    Wegen E-PLUS - die hatten wohl ihre UMTS UHS ursprünglich neben dem Telekom Funkturm auf dem Leuchtturm angeschraubt. Scheint wohl im Zuge der Konsolidierung aufgegeben worden zu sein !?

    Laut Netzkarte v101 (2.6.2017) laeuft auf Helgoland GSM/UMTS/LTE - also muesste da alles perfekt sein

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    Original geschrieben von habehandy
    Aktuell sind zu viele Resourcen durch die Konsolidierung gebunden wodurch der Ausbau kaum möglich ist.


    Das glaube ich gerne, aber das Problem ist eben das o2 schon 2009 den UMTS-Flaechenausbau eingestellt hat und danach die ganze Zeit nichts mehr gekommen ist. Ausser ein paar vereinzelte LTE Nodes 2012 und 2014.


    Wenn man 2010-2012 weiter UMTS in die Flaeche gebaut haette, und 2012-2015 zuegig LTE ausgebaut haette wo man mit UMTS nich hingekommen ist, dann haette man jetzt keine Probleme.


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    Original geschrieben von habehandy
    Wenn bis Jahresende die Konsolidierung abgeschlossen ist kann man endlich mit den Ausbau loslegen und bei den im Dez. 2018 veröffentlichten Netztest Vodafone einholen und evtl. überholen.

    Dazu muesste o2 dann aber alles nachholen was sie 2010-2017 in 8 Jahren verpasst haben. Bin da arg spektisch ob das wirklich in 1 Jahr machbar ist. o2 muesste dann ja 8x so schnell bauen wie die Konkurrenz damals.

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    Original geschrieben von MarkusMeissner
    Hi Anja, bei T-Mobile UMTS gebe ich dir recht, das Problem der vor einigen Jahren heruntergeregelten Sendeleistung um die Zellen klein und den Datendurchsatz hoch zu halten und den damit verbundenen Nachteil bei der Indoor Versorgung wurde hier ja schon hinreichend diskutiert.
    Da LTE inzwischen deutlichst besser als UMTS ausgebaut ist, ist zumindest in Gebieten mit LTE800 Ausbau oder in Gebieten mit entsprechend dichtem LTE1800 Ausbau die Indoor Problematik von UMTS nicht mehr relevant wenn LTE genutzt wird.
    T-Mobile GSM hat dagegen so gut wie kein Indoor Problem, daher wird LTE900 in Gebieten mit derzeit nur GSM Ausbau oder zu weitmschigem nur LTE1800er eine super Verbesserung bringen.


    Das Problem bei T-Mobile ist eher, dass langjährig bekannte Fünklöcher, wo noch nicht einmal GSM verfügbar ist, viel zu langsam durch neue Sendestandorte geschlossen werden. Hier hilft dann auch LTE900 nix ...


    T-Mobile hat in meinen Gegenden definitiv die meisten Standorte, und auch sehr oft LTE800 mit dabei, aber eben ist bei allen Technologien die Sendeleistung sehr gering.


    Das sieht man schon an den Standortbescheinigungen: Zum Beispiel 4,32m bei GSM900, 3,12m bei UMTS2100 und 6,16m bei LTE800 bringt eben kein Wunder. Zum Vergleich dazu ein o2 GSMonly Standort mit 8,23m bei EGSM900 und immerhin noch 6,68m bei GSM1800.

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    Original geschrieben von bjweber
    Hybride sind mittelfristig zu teuer, weil zu komplex. Akkus sinken aktuell > 10 % pro Jahr im Preis. es ist also alles eine Frage eines relativ kurzen Zeitraums. Man muss sich ein bisschen umstellen, sicher, aber letztlich werden die Kosten das alles Entscheidende sein. Und da werden zwei Antriebssysteme letztlich immer teurer sein als ein paar relativ primitive Elektromotoren, die technisch am Ende ihrer Entwicklung stehen und, nichts gegen den Kongo, auch im Kongo zusammengesetzt werden könnten.


    Man muss nur mal ehrlich zu sich selbst sein und die langen Fahrten in Häufigkeit und Strecke realistisch betrachten. Die Masse fährt p.a. keine 12 tkm, sonst läge der Deutsche Schnitt nicht bei eben diesen 12000 km, entsprechend steht das Auto die meiste Zeit herum und könnte laden. Außerdem sind die meisten Strecken der meisten Leute Kurzstrecken. Dies schreit förmlich nach autonomen Fahren. Dies würde auch die Mobilität und Agilität der älter werdenden Bevölkerung deutlich verbessern. 90-jährige könnten unbeschadet für sich und ihre Mitmenschen selbst zum Supermarkt fahren und wären nicht auf Dienstleister angewiesen, die sie mit Essen versorgen... man muss das Ganze nur mal verkehrt herum denken und abschätzen, ob sich Verbrenner gegen Elektro durchgesetzt hätten, wären praktikable Elektroautos eher da gewesen. Gleiches gilt für Mobilfunk vs. Festnetz, eBook vs. Papier, Internet vs. gedruckte Zeitung, Auto vs. Kutsche. Sicher. Es dauert seine Zeit, aber in der Zeit baut sich eine turmhohe Welle auf, die das Alte am Ende bis dato immer weg gespült hat.


    Bei der Mobilitaet zaehlt aber nicht nur der Preis, sondern vorallem auch Geschwindigkeit und Komfort. Weil wenn nur der Preis zaehlen wuerde, dann wuerde kaum jemand laengere Strecken mit dem Auto fahren, sondern nur mit Bahn, und auch nicht mit ICE oder Fernverkehrszuegen, sondern nur billig mit Laendertickets. ;)


    Klar sind viele Strecken eher Kurz- und Mittelstrecke, und so 50-80% der Strecke wären vielleicht auch mit einem reinen Elektroauto machbar ... aber für die 20-50% die ganzen Langstreckenfahrten jedesmal einen Mietwagen nehmen müssen ist auch nicht praktikabel. Das waere erstens zu teuer, und zweitens auch zu unpraktisch, weil man das Auto dann schon am Vortag holen müssten, noch am Ankunftstag schnell ausräumen, dann am nächsten Tag extra wieder frueh aufstehen um es moeglichst frueh wieder zurueckzugeben ... nee, das wuerde ich mir nicht antun wollen.


    Autonomes Fahren hat uebrigens nichts mit dem Antriebskonzept zu tun. Telsa ist zwar jetzt Vorreiter beim Autonomen Fahren, aber prinzipiell kann ein Auto mit Verbrennungsmotor genauso autonom fahren wie ein Elektroauto.