Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von StevenWort
    Ein LTE 300Mbit/s Sender, der mir weniger als 150Mbit/s liefert ist schon bisschen enttäuschend.


    Gerade bei LTE-A erfordern die die beworbenen Datenraten leider nicht nur genug Netzkapazitaet, was nicht so das Problem waere, sondern funktechnisch fast Laborbedingungen. Man muesste maenlich selbst LTE2600 so gut empfangen das 64QAM moeglich ist. Und das ist sehr schwer. Faehrt man zu wenig Sendeleistung kommt das Signal nicht mehr in die Gebaeude, faehrt man zuviel Sendeleistung muss oft auf 16QAM oder QPSK gewechselt werden.


    Realistisch kann man bei LTE so 25-40 MBit/s im Downstream und so 5-11 MBit/s im Upstream erwarten.


    >40 MBit/s: perfekt (+1)
    25-40 MBit/s: sehr gut (1)
    15-25 MBit/s: gut (2)
    8-15 MBit/s: okay (3)
    5-8 MBit/s: maessig (4)
    2,5-5 MBit/s: ueberlastet (5)
    0,25-2,5 MBit/s: stark ueberlastet (5-)
    <0,25 MBit/s: unbrauchbar (6)


    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort
    Also bei DC-HSPA (30Mbit veranschlage ich dort, weil mehr hab ich noch nie gesehen) sähe das so ungefähr aus:
    Starke Überlastung: <1,5 Mbit/s
    Überlastung: <3 Mbit/s
    Alles okay: >=3 Mbit/s


    Bei DC-HSDPA wuerde ich sagen:


    >25 MBit/s: perfekt (+1)
    15-25 MBit/s: sehr gut (1)
    8-15 MBit/s: gut (2)
    5-8 MBit/s: okay (3)
    2,5-5 MBit/s: maessig (4)
    1-2,5 MBit/s: ueberlastet (5)
    0,25-1 MBit/s: stark ueberlastet (5-)
    <0,25 MBit/s: unbrauchbar (6)


    Dann bleiben noch GPRS und EDGE. Da GPRS und EDGE ja immer unter 0,25 MBit/s ist GSM immer unbrauchbar (6).

    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Was zur Hölle? 10 pro Person? Damit wird also M2M für Privatleute verboten wenn ich z.B. Temperatursensoren verteile die die Daten per SMS schicken und gleichzeitig einige SIMs habe. Einige Prepaid-SIMs kann man nicht richtig kündigen. Ist ein MultiSim-Vertrag 3 SIM oder 1 SIM?


    Ich gehe stark davon aus das Rufnummern und nicht SIM-Karten bezaehlt werden, also ein MultiSIM-Vertrag nur einmal zahelt.


    Und mit einer Beschraenkung der Kartenzahl muesste es natuerlich ein Recht auf Kuendigung geben.Aber dann finde ich 10 SIM Karten bzw. Rufnummern locker ausreichend.


    Fuer eigentliche Telekommunikation wuerde ich mit mal mit 3 SIM Karten bzw. Rufnummern rechnen:
    1 Hauptrufnummer
    1 Oeffentliche Rufnummer fuer Arbeitgeber, eBay Kleinanzeigen, etc.
    1 Datentarif


    Dann bleiben fuer M2M Anwendungen immer noch 7 SIM Karten frei, wobei ich denke das da auch kaum jemand mehr soviel braucht:


    1 Alarmanlage Wohnung
    1 Alarmanlage Gartenhaeuschen
    1 Temperatursensor Teich
    1 Wasserstandsensor Teich


    Das waeren dann nochmal maximal 4 SIM Karten, also insgesamt 7 SIM Karten. Nochmehr kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.


    Und bei Smart-Home läuft die Kommunikation zwischen den Sensoren und der Basis ja über Bluetooth/WLAN und zwischen Basis und Internet via WLAN/LAN und dann DSL/DOCSIS.


    Und falls M2M wirklich noch wichtiger werden sollte gaebe das da auch Alternativen. Naemlich das man dann spezielle M2M-SIM Karten verteilt, die in der Regelung nicht mitgezaehlt werden, die aber dann aehnlich sie die SIM Karten vom Speedport Hybrid nur in M2M Devices und nicht in Handys, Tablets, MiFis und Surfsticks genutzt werden koennen.

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Es ging oder sollte auch eher um Erwartung gehen, wenn man testet.

    Sppedtests konnte man früher gut machen als die Tarife nur bis 7,2 MBit/s oder 14,4 MBit/s gingen.


    Aber bei LTE-A und Tarifen bis 225 MBit/s oder 300 MBit/s kann man eigentlich keine Speedtests mehr machen. :(


    Weil da wuerde ein einzelner Speedtest schnell mal 150MB verbrachen, und ein einzelner Speedtest hat ja keine Aussagekraft. Sondern eigentlich sollte man dann schon 3-4x zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Stattteilen testen. Aber das waeren dann ja schon 600MB an einem Tag nur fuer Speedtests.


    Sowas kann man sich eigentlich nicht leisten wenn man nur so 1GB - 3GB insgesamt hat.

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    Original geschrieben von Telefonicer
    Nein, muss nicht sein, denn der Load Balancer macht es in gewisser Weise zufällig ob man ins LTE kommt, bleibt oder raus geschoben wird.

    Normal waere es aber sinnvoll das Loadbalancing erst dann einzusetzen wenn es auf LTE wirklich knapp wird mit der Kapazitaet.


    Weil Kunden die wissen das eigentlich LTE vorhanden ist, sind dann oft verwirrt, wenn sie den Netzmodus auf automatisch gestellt haben, aber dann oft trotzdem im UMTS Netz landen.


    Nich wenige denken dann wohl an eine Stoerung und melden die dann. Und das macht dann auch wieder Arbeit, wenn man solchen Meldungen nachgehen muss hinter denen dann eigentlich nichts steckt.

    Re: Elektroschrott


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    Original geschrieben von Abi99
    Hier im Thread finden sich Einige, die auf Sony als Handy-Hersteller bereits den Abgesang einläuteten. Ich kann nur einstimmen. Das X Compact ist eines meiner schlechtesten Telefone seit Jahren. Elektroschrott pur. Software schund. Und das, nachdem ich das Z1 Compact noch für eines der besten hielt.

    Also Elektroschrott finde ich schon stark uebertrieben.


    Klar, ein Metallrahmen wie damals beim Z1connpact und eine unempfindlichere Rueckseite waere schon schoen gewesen. Schoener als das Z5compfact mit dem fetten Billigrahmen finde ich das Xcompact aber allemal.


    So Sachen wie 3GPP EVS oder QuickCharge 2.0 werden wohl die wenigstens User vermissen weil sie es wahrscheinlich garnicht kennen.

    Ich wuerde die Anforderungen unterteilen in a) Minimalanforderungen die immer erfuellt werden muessen und b) Anforderungen die erfuellte werden muessen damit sich die Kunden nicht getaeuscht fuehlen.


    ***


    a) Minimalanforderungen


    Da wuerde ich bei Mobilfunktarifen mindestens "HSDPA 3.6 Feeling", also min. 2,5 MBit/s Downstream, min. 0,25 MBit/s Upstream und max. 80ms Latenz ansetzen.


    Bei Festnetztarifen mindestens "knappes DSL16000 Feeling", also min. 10 MBit/s Downstream, min. 1 MBit/s Upstream und max. 80ms Latenz erwarten.


    ***


    b) Zusaetzliche Anforderungen damit sich die Kunden nicht getaeuscht fuehlen


    1) Es muss zu min. 95% der Zeit mindestens 1/3 der angegebenen "bis zu" Datenraten erreicht werden


    2) Wird ein Tarif als Flatrate beworben darf nicht unter 0,25 MBit/s im Down- und Upstream gedrosslt werden.


    3) Das Datenvolumen muss im Verhaeltniss nur beworbenen Datenrate stehen. Wenn man 150MB bei bis zu 3,6 MBit/s als Basis nimmt, muessten z.B. ein bis zu 42,2 MBit/s Tarif mindestens 1.800MB und ein bis zu 300 MBit/s Tarif mindestens 12GB Datenvolumen beinhalten.


    ***


    "Beschiss" ist wenn man:


    - eigentlich fuer die Smartphonenutzung voellig ausreichende 5-8 MBit/s als bis zu 300 MBit/s vermarktet. Der Speed reicht zwar allemal, aber auf die bis 300 MBit/s bezogen sind es geradmal ~2%. Da sollte man schon ehrlich sein und dann gleich von bis zu 14,4 MBit/s sprechen, damit es passt.


    - eine Flatrate auf 32 KBit/s oder wie bei Drillisch sogar auf 16 KBit/s drosselt, weil damit keinerlei sinnvolle Datennutzung mehr moeglich ist.


    - einen 500MB Flatrate mit bis zu 300 MBit/s verkauft, weil dann schon ein oder zwei Speedtests den Tarif in die Drosselung treiben und der Nutzer keine Moeglichkeit hat, die tatsaechlich gebotene Bandbreite zu ueberpruefen.

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    Original geschrieben von StevenWort
    Weil auch der geilste Tarif hilft mir wenig, wenn das Netz weiterhin auf dem Stand von 2014 hängt :(


    Stand von 2014 waere oft ein Traum ;)


    Wenn ich mit dem GoogleMaps Tool in die GSMonly Regionen schaue dann sieht man da oft das Aktivierungsdatum: 26.3.2009 / 27.4.2009 / 23.7.2009 / 23.10.2009 und seitdem ist nichts mehr passiert.


    Und vorallem hat o2 dort 2009 noch GSM gebaut wo T-Mobile damals schon UMTS hatte. Die Situation ist so skurril das o2 Kunden heute dort nur GSM nutzen koennen, aber zumindest Kunden mit o2 Active Tarife damals schon T-Mobile UMTS Netz nutzen konnten.


    Und auch damals war o2 schon so chaotisch das man im November 2008 das T-Mobile Roaming gebarred hat, aber dann erst am 26.3.2009 oder 27.4.2009 die neuen o2 GSM Stationen aktiviert hat, so das dann die o2 Genion Kunden vier oder fuenf Monate ganz ohne Netz dastanden.


    Und dann 2009/2010 hat o2 teilweise immerhin so 5-8 UMTs Nodes pro Landkreis geplant, aber gebaut wurden nur so 2-3 UMTS Nodes in der jeweiligen Kreisstadt. Die anderen Standorte haben nur die Eintraege bei der Bundesnetzagentur bekommen, teilweise wurden sogar Antennen und Kabel montiert, aber senden tut sieben Jahre spaeter dort immer nur GSM.


    Und alles scheint sich jetzt zu wiederholen. Das man Standorte Monate vor der Aktivierung der Ersatzstandorte deaktiviert, und das man LTE Standorte plant, aber dann doch nie realisiert.


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    Original geschrieben von StevenWort
    Derzeit bin ich dank meines TH 4000 Vertrages noch einigermaßen ruhig gestellt, aber wie schon geschrieben, auch ich will langsam sehen das wenigstens bisschen was passiert.

    Die Tarifhaus Tarife sind wirklich toll - aber wenn man nur GSM oder noch schlimmer nur Netzsuche hat bringen die ganzen 4GB nichts

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    Original geschrieben von xeno6
    Ich finde auch schade dass diese Umstellung so geräuschlos abläuft. Nicht mal in einschlägigen Foren und Medien gibt es eine Meldung zum Thema.

    Finde ich aber absolut nachvollziehbar - GSM intressiert heute einfach kaum jemanden mehr vorallem wo bei T-Mobile und Vodafone dann doch meisten UMTS oder LTE verfuegbar sind


    Ausserdem kommt noch hinzu das man bei Android, ausser jetzt ganz neu bei Android 7, keine ARFCNs mehr sieht.