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Original geschrieben von antennenmann
Ein weiterer Punkt, warum man nicht auf GSM verzichten kann/will/sollte, bei GSM gibt es sehr viele Kanäle die sich gleichzeitig nebeneinander oder überlappend betreiben lassen. Bei UMTS und LTE ist Alles auf Störabstand und Signalqualität auf nur einer Frequenz ausgelegt, daher wird ganz anders gebaut und abgedeckt.
Auch bei UMTS und LTE ist der Stoerabstand nicht so wichtig wie man in Deutschland tut
Wenn sich zum Beispiel UMTS900 Zellen stark ueberlappen, dann laufen zwar vielleicht keine keine 12-15 MBit/s mehr sondern nur noch 5-8 MBit/s aber das ist immer noch um Welten besser als EDGE.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
etzteres könnte die Triebfeder für den Erhalt eines rudimentären aber flächendeckenden GSM-Netzes sein bis sich ein neuer Standard etabliert hat, der zumindest eine gewisse Zukunftssicherheit verspricht.
Ein rudimentaeres GSM Netz koennte man ja meinetwegen noch weiterlaufen lassen. Denn wenn man jetzt auf dem Land auf UMTS 900 und LTE 800 als Basisnetz setzen wuerde, waeren ja eh schonmal Antennen vorhanden die man mitnutzen koennte.
Als GSM Notnetz koennte man dann einfach eine einzige GSM Zelle ueber alle Sektorantennen abstrahlen. Dann wuerde man schonmal den Frequenzbedarf fuer GSM reduzieren und koennte zumindest 5 MHz fuer UMTS freibekommen.
In den Staedten koennte wo man UMTS 900/2100 und LTE 800/1800/2100 das GSM Notnetz mit einer Dualband-GSM 900/1800 ueber alle Sektoren betreiben.
Dann wuerden 5 MHz 900er und 5 MHz 1800er Frequenzen fuer das GSM Notnetz locker reichen.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
UMTS (3G) und LTE (4G) sind alles andere als zukunftssicher, weil schon jetzt feststeht, dass sie nur Übergangslösungen bis zum Beginn des Ausbaus mit 5G sind. Beginnt der Ausbau mit 5G, wird es keinerlei Investitionen mehr in 3G und 4G geben, so dass kein Unternehmer, der jetzt mit M2M im GSM-Netz arbeitet, auf diese beiden Standards (sofern dieser Begriff überhaupt gerechtfertigt ist) umsteigen wird. Auch dann nicht, wenn interessierte Kreise gebetsmühlenartig wiederholen, dass 5G abwärtskompatibel zu 4G sein wird. Zu oft wurden Kunden im Mobilfunksektor schon getäuscht. Erst mit Beginn des Ausbaus von 5G dürften gewerbliche Anlagen in größerem Umfang umgerüstet werden.
Wenn der 5G Ausbau 2020 anfaengt dann bestimmt wieder in den Grossstaedten und Ballungraeumen wo es eh schon 3G und 4G gibt und bestenfalls noch entlang der Autobahnen.
Die Orte die jetzt mit 2Gonly dahinvegetieren muessen werden bestimmt nicht vor 2023-2025 ein 5G Netz sehen.
UMTS900 koennte man seit 2011 flaechendeckend haben - das macht einen Zeitraum von 12-14 Jahren und das ist im Mobilfunkbereich und aus Kundensicht eine Ewigkeit
Deshalb weare UMTS900 perfekt gewesen um die Zeit bis zu 5G zu ueberbruecken. Denke mit so fuer UMTS900 typischen 5-8 MBit/s koennte man als Smartphoneuser die naechsten Jahre schon noch gut auskommen.