Pakete aus den USA - zusätzliche (Porto-)Kosten in D-Land ?

  • Hallo TT´ler,


    ich habe vor, mir aus den USA etwas zu bestellen (kleine Ersatzteile für meinen Jeep). Die Firma dort würde per "US Postal Service International Parcel Post" versenden. Die Gebühren halten sich dabei in Grenzen, ca. 25,- $. Nun hat mir ein Bekannter eine Horrorstory erzählt, das die Portokosten nicht bis zur Lieferung zu mir nach Hause gelten, sondern das u.U. noch eine heftige, kostenpflichtige Zustellung innerhalb Deutschlands dazugerechnet werden muss, die per Nachnahme von der Post erhoben wird. Ebenso meint er, das der Zoll auf jeden Fall das Paket "erwischt" und Unsummen an Gebühren verlagen wird. Ist da was drann ? Stimmt vorallem diese Nachporto-Storry ? Wer lässt sich ab und an was aus den USA schicken und kann mir kurz schildern, ob das problematisch ist und was man beachten muss ?


    Vielen Dank !


    Grüße,


    Lex

    Gemüsepuffer gelingen besonders lecker, wenn man sie direkt vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt.

  • Da ist was dran, zumal GLS die USPS-Pakete in Deutschland ausliefert.


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    MfG
    bimmelbommel

    Es ist besser seinen Mund zu halten, um für einen Narren gehalten zu werden als den Mund aufzumachen, um alle Zweifel zu beseitigen.

  • Als Info am Rande: Die Umsatzsteuer wird eigentlich fast immer verlangt, d.h. 16% des deklarierten Wertes. Wenn eine niedrige ProformaRechnung beiliegt, dient diese zur Berechnung...


    UPS nimmt x % vom Zollwert als Vorlageprovision
    FedEx nimmt 7.20 EUR netto als Vorlageprovision
    dazu jeweils die 16%, die Vater Staat kassiert!


    Bei DHL/Express wird der Betrag (NUR UST, keine Vorlageprovision) direkt bei Ablieferung kassiert. UPS/FedEx kommt eine Rechnung ca. 10-14 Tage nach Ablieferung.

  • Wenn mir USPS verschickt wird, dann wird das Paket hier mit GLS ausgeliefert, da sich USPS und DHL nicht unbedingt gerne haben :-)


    Für die Zollabwicklung verlangen die glaub ich ca. 10 EUR.


    Hinzu kommen noch die EUSt (16%) und evtl. Zoll.

  • Hatte damals keine Portogebühren zusätzlich zahlen müssen. Lediglich Zoll. UPS ist sehr teuer, USPS (Normale Post dort) geht eigentlich.

  • Kurze Zwischenfrage aus einfacher Neugierde (nicht OT, aber auch nicht on topic):


    Ich verschicke aus England mit Royal Mail - Hier kommts mit DHL an.
    Ich verschicke aus Deutschland mit DHL - Kommts drüben dann auch mit DHL an?



    Robin

    Suche: Samsung Galaxy Nexus - Kontakt via PN


    Als ich zurückkam von den Reisen und sah am Gepäckband das erste mürrische Gesicht, da dachte ich: Das ist meine Heimat. - Harald Schmidt

  • Danke für eure Antworten.
    Mich würde jetzt noch interessieren, ob generell alle Pakete aus den USA so behandelt werden oder ob nach privat/gewerblich unterschieden wird. Also auf gut deutsch: wenn ich mir die Waren privat von einem Bekannten aus den USA schicken lasse, erwartet mich dann das gleiche Spiel (Nachporto, Handlingsgebühren, Zollgebühren) ? Eigentlich gibt es ja nichts zu verzollen, da die Ware ja privat ohne Wertangaben versendet wird: also auch keine zusätzlichen Handlingsgebühren seitens der GLS, oder ? Wie ist das in der Praxis ?


    PS: Wenn ich privat versenden lasse steht mir ja frei andere Transportservices zu beauftragen. Entsteht die oben diskutierte Problematik vielleicht gar nicht erst, wenn ich einen bestimmten Dienst benutze, z.B. UPS ? Oder was wird als "unkompliziert" für Privatpakete empfohlen ?


    Besten Dank,


    Lex

    Gemüsepuffer gelingen besonders lecker, wenn man sie direkt vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt.

  • Ich habe letzten Monat in den USA bei HardRockCafe bestellt, dort wurde das Paket mit USPS versandt (war im übrigen schon nach 1Woche da...), hier kam es mit DLS an, wenn mich nicht alles täuscht und ich mußte weder Zoll noch Porto nachzahlen...

    Wer Rechtschreibfehler nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Rechtschreibfehler in Verkehr bringt, wird mit dem Duden nicht unter 10 Bänden bestraft!

  • Ob privat/geschäftlich wird nicht beachtet...


    Wichtig ist der Zollaufkleber, der außen dran hängt. Und wie es halt aussieht. Zollangabe 100 EUR und versichert bis 1000 EUR sieht halt immer ein wenig komisch aus. Eine Firma kanns dir "privat" zuschicken, wenn es jedoch Unstimmigkeiten gibt, bzw. auch irgendwas fehlt musst das gute Teil bei der zuständigen Zollstelle selber abholen (und zahlen, aber nur Zoll/USt, keine Gebühren).

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