Kostenlose Darlehen für Aussiedler zum Häuslebau

  • Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Hier sind vorallem die sog. Vertriebenen gemeint, sie haben im 3. Reich mitgemacht und den von Deutschland begonnenen Krieg verloren.
    Die Menschen im Westen haben auch keine müde Mark für ihre zerbombten Häuser gesehen, anders als die Vertriebenen.


    Genau, die sind doch selber Schuld und was die erst an Geld gesehen haben, unverschämt! Und wir hier im Westen, bei uns war auch alles kaputt, und, gesehen haben wir keinen Pfennig. Was kümmert mich die Großmutter in Sibirien?


    Null Ahnung, aber posten. Herzlichen Glückwunsch zu soviel Weitsicht!


    Gruß,
    Martin

  • @nutellaknäcke


    Mach erstmal einen richtigen Diskurs in neuerer und mittlerer Geschichte.


    Die Spätaussiedler sind in der Zeit von ca. 1700 bis 1800 nach Rußland ausgewandert, da kann man kaum noch von der Großmutter reden.


    Die Entschädigungen für die Vertriebenen hat die Regierung Adenauer bewilligt, um sich entsprechende Wähler gewogen zu machen bzw. die Partei der Vertriebenen ist ungefähr zur gleichen Zeit ziemlich schnell in der CDU/CSU aufgegangen. Was da wohl der Preis war?
    Jedenfalls haben die Bürger der BRDeutschland und der DDR kein Geld erhalten.


    Und die wichtigste Frage: Wer hat denn den 2. Weltkrieg angefangen, ich bin mir ziemlich sicher, daß es das Deutsche Reich (damals noch inkl. der Ostgebiete)war.
    Und wer hat 1938 in Sudetendeutschland die Pappnase aus Braunau jubelnd begrüßt?


    Ansonsten bitte ich dich mal nicht einzelne Passagen zu zitieren, da es sonst völlig aus dem Zusammenhang gerissen wird.


    Denn ich deine Positionen bisher betrachte, sind die eigentlich ganz ok. Hier verquicken nämlich einige völlig unterschiedliche Dinge und haben irgendwie Fremdenangst.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • Beim Thema notwendige Integration muss ich immer an ein Interview mit einem Sozialarbeiter als Cloppenburg denken. Dort haben sich in den 90ern wirklich viele Spätaussiedler niedergelassen. Teilweise mit sehr erfolgreicher Integeration in den kleinen Gemeinden.


    Leider klappte das nicht in der Kreisstadt mit 35.000 Einwohnern. Der o.g. Sozialarbeiter hat z.B. herausgefunden, das Jugendliche ein Jahr nach Ende des erfolgreich besuchten Deutschkurses nicht etwa ihre Sprachkenntnisse in Hochdeutsch oder meinetwegen Plattdeutsch verbessert haben. Im Gegenteil waren bei vielen von denen die erlernten Sprachkenntnisse nur noch in Ansätzen vorhanden. Wer im Ghetto lebt braucht keine andere Sprache, solange er dort lebt.


    Das gilt für Spätaussiedler ebenso wie für die türkischen Stadteile z.b. von Hannover und nicht zu vergessen die deutschen Häuserreihen auf den Iberischen Inseln. Die Spanier haben alleine auf Grund der nicht stattfindenden sprachlichen Annäherung ein faktischen Ansiedlungsverbot erlassen.


    Das geschilderte Problem und die damit verbundenen nicht unberechtigen Ängste sind also weder ein Deutsches, noch ein Spätaussiedlerproblem. Schade nur das es für einige scheinbar so schwer ist, diese Ängste akzeptieren zu können.


  • Sehe ich ähnlich wie du, mit einem Unterschied, die Deutschen bringen im Ausland , speziell in Spanien, eine Menge Devisen und gehören zum Kreis der Wohlsituierten, dort wirst du wohl kaum ein Ghetto finden!


    Natürlich habe ich auch Angst, daß wir irgendwann einmal in diesem Lande die deutsche Kultur verlieren und ich nur noch fremde Sprachen, fremde Riten, fremde Religionen, etc. um mich habe, der Anfang vom Ende ist für mich die Rechtschreibreform, die man wohl kaum für die Intellektuellen unter uns einführen will. Aber dies ist eine andere Geschichte......


    Gruß,


    Oliver

  • addictivebn: Ich kann dich sehr gut verstehen. Wohne selbst in so einem Wohnviertel wie du. Allerdings ziehen hier in die nähe keine ausländer hin. Dafür gibt es allerdings mehrere Gründe.
    Grund 1: Grundstückspreise sind seehr hoch.
    Grund 2: Der Club88 liegt in der nähe. Im übrigen bin ich nicht Rechtsradikal und meine Uroma und mein Uropa waren auch Polen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Nokia6500
      addictivebn: Ich kann dich sehr gut verstehen. Wohne selbst in so einem Wohnviertel wie du. Allerdings ziehen hier in die nähe keine ausländer hin. Dafür gibt es allerdings mehrere Gründe.
    Grund 1: Grundstückspreise sind seehr hoch.


    Ein Hoch auf dieses Argument. :flop:
    Wo beginnt für mich als Ausländer denn die Preisgrenze bei den Grundstücken?
    Sorry, aber auf so ein dämliches Argument wäre ich selbst nicht drauf gekommen.
    Ich weiss zwar, dass die Nobelviertel nicht von Ausländern überfüllt sind. Aber es gibt genungAusländer die auch ein bisschen mehr verdienen. Es arbeiten auch nicht alle bei Burgerking.


    MfG


    Zendel

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  • Zitat

    Original geschrieben von addictivebn
    Sehe ich ähnlich wie du, mit einem Unterschied, die Deutschen bringen im Ausland , speziell in Spanien, eine Menge Devisen und gehören zum Kreis der Wohlsituierten, dort wirst du wohl kaum ein Ghetto finden!

    Im Grunde ist doch das auch ein Ghetto ... okay, vielleicht sollten wir goldenes Ghetto sagen. Ähnlich könnte man die amerikanischen Ansiedlungen hier betrachten.


    Aber wenn sich die Familien schon bei euch niederlassen wollen, dann werden sie kaum Ghettogangster werden wollen, den dann könnten sie auch in den zugeteilten Wohnungen bleiben. Ich denke schon das die sich integrieren wollen. Ich denke es wird bestimmt nicht so schlimm werden wie du denkst.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Im Grunde ist doch das auch ein Ghetto ... okay, vielleicht sollten wir goldenes Ghetto sagen. Ähnlich könnte man die amerikanischen Ansiedlungen hier betrachten.


    Aber wenn sich die Familien schon bei euch niederlassen wollen, dann werden sie kaum Ghettogangster werden wollen, den dann könnten sie auch in den zugeteilten Wohnungen bleiben. Ich denke schon das die sich integrieren wollen. Ich denke es wird bestimmt nicht so schlimm werden wie du denkst.


    Dein Wort in Gottes Gehörgang! ;)


    Warten wir es ab.....

  • Bei dieser Diskussion ist ein Punkt noch gar nicht angesprochen worden:


    Die (Spät)aussiedler waren bei der deutschen Politik nach der Wende hoch willkommen, da sie tendentiell aus ländlichen Gegenden kamen, ergo überwiegend konservativ sind und sich der Dicke und seine Partei bei Wahlen ihrer Stimmen eher sicher sein konnte...
    Insoweit muß vielleicht nicht jede innenpolitische Entscheidung zum Umgang mit Aussiedlern mit dem großen Buch der Geschichte begründet werden.


    (Ob es finanzielles Entgegenkommen gab/gibt, weiß ich leider nicht, darum auch keine Aussage dazu.)


    Grüße,
    MM:
    nur Geschichts-GK im Abi und schon ein paar Jahre her.

    Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig Jahre, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  • normale ausländer können sich nicht mal eben für rund 300.000-500.000euro nen eigenheim hinstellen. das es auch andere gibt ist ganz klar. sieh mich an. mein uropa war auch pole und meine oma ist eine vertriebene aus polen. aber im normalfall ist das halt nicht so.
    und hier bei uns gibt es auch so ghettos wo auf einer straße zum bsp nur türken wohnen. da wird nur! türkisch gesprochen.

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