Neuwagenauslieferung ohne Verbandskasten und Warndreieck?

  • Zitat

    Nebenbei: Ein Verbandskasten und ein Warndreieck sind nicht nur nervige Teile, die eben leider vorgeschrieben sind, sondern können im Zweifelsfall Leben retten. Auch Deines. Da sollte man nicht auf billigen Schrott bestehen, den ein Händler oder Hersteller reinpackt (und wenn noch einer glaubt, daß da Qualität eingepackt wird, will ich das sehen), sondern Qualitativ hochwertige Teile, die nicht nur wesentlich besser nützen wenn es drauf ankommt, sondern auch noch länger halten, und damit sogar mehr Geld spahren, als sie kosten.


    ich glaub dem verletzen ist es letzendlich egal ob er ne aldi mullbinde oder ne markenbinde um den kopf gewickelt bekommt. Und ob das Warndreieck billig oder teuer ist spielt auch keine Rolle. Bisher standen alle Warndreicke ohne umzukippen. Voraussgesetzt mal stellt sie nicht auf den Kopf. Den Zweck erfüllen sie alle.

    mfg Fresh

  • Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Irgendwie hatte unser Kanzler mit der Mitnahmementalität wohl doch Recht oder?


    Irgendwie scheinst Du nicht verstanden zu haben, worum es Carsten geht ... :rolleyes:

  • Zitat

    ich glaub dem verletzen ist es letzendlich egal ob er ne aldi mullbinde oder ne markenbinde um den kopf gewickelt bekommt. Und ob das Warndreieck billig oder teuer ist spielt auch keine Rolle. Bisher standen alle Warndreicke ohne umzukippen. Voraussgesetzt mal stellt sie nicht auf den Kopf. Den Zweck erfüllen sie alle.


    Aber ein hochwertiges Warndreieck reflektiert stärker, und lässt sich schneller aufstellen, weil nix klemmt, oder hakt.
    Und wenn Du mal eine festgeklebte Binde oder ähnliches schmerzhaft von der Wunde wieder abgezogen hast, weißt Du es zu schätzen, wenn diese hochwertig sind, und daher nicht mit der Wunde verkleben.


    Und daß ein Verbadskasten erst dann kaputtgeht, wenn man den öffnet, halte ich für ein Gerücht.
    Weil dann könnte man sich die Verfallsdaten sparen, es würde reichen wenn man draufschreibt: Nach dem öffnen ist der komplette Kasten auszutauschen.
    Dann würde der Kasten ohnehin sofort verfallen, weil die Plastikkästen sowiso nicht wirklich dicht schließen.
    Dann würden Nachfüllsets, bei denen nur die Sterilteile ausgetauscht werden, keinen Sinn machen, weil man ja zwangsläufig den Kasten öffnen muß, um das Zeug zu tauschen (und dann wär das ja sofort kaputt)


    Ich tausche den Sterilinhalt (also die Teile mit Verfallsdatum) dann aus, wenn das aufgedruckte Datum erreicht ist (sofern ich nicht irgendwas vorher brauche).


    Übrigens, wenn es die Polizei bei einer Kontrolle sehr genau nimmt, (zB wenn Du die vorher geärgert hast), dann lassen die sich gerne den Inhalt komplett in allen Einzelteilen zeigen. Wenn der Kasten dann sofort unbenutzbar würde, könnte man denen ja gleich den Kasten in die Hand drücken, und sich einen neuen holen.


    Und warum sind die Sterilteile einzeln eingesiegelt, wenn das sowiso nix nützt.


    Richtigh ist: Der Kasten darf so oft geöffnet werden wie Du willst. Nur wenn Du die Papiertüten von den Sterilteilen aufreißt, oder beschädigst, dann ist das Zeig natürlich nicht mehr brauchbar. Also das nur aufreißen, wenn Du es wirklich sofort benutzen willst. Sonst ist das Teil dann für den Eimer.
    Aber den Deckel vom Kasten selbst kann man natürlich mal aufmachen, um nachzusehen, ob da irgendwas verfallen ist.


    Zitat

    Original geschrieben von ashd
    Irgendwie scheinst Du nicht verstanden zu haben, worum es Carsten geht ... :rolleyes:


    Ich denke schon. Er will Zubehör, das eben einfach nicht im Preis drin ist, sofort und Umsonst dazubekommen. Eben Mitnehmen
    Am besten das Auto noch billiger, und dann noch 40% Rabatt, aber wehe da ist kein Warndreieck, kein Verbandskasten, keine Haftpflicht für 24 Monate gratis, Keine Sommer und Winterresifen, natürlich auf optisch super Alufelgen, Fußmatten (Handbestickt, mit individuellem Logo), etc. dabei.


    Das Zeug ist Zubehör, und muß dann eben extra bezahlt werden. Fertig.
    Und daß man sowas nicht unbedingt für 20 Euro beim Autohändler kaufen muß, sondern höherwertige Teile für weniger Geld bekommen kann hab ich ja oben schon geschrieben.

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  • Eine Mitnahmementalität kann ich da, wenn überhaupt, dann nur beim Händler/Hersteller entdecken. Ein Auto für viele tausend Euro verkaufen, bei dem der Produktionswert <50% des Preises ist, und dann noch an Verbrauchsteilen, deren Herstellung absolut nichts kostet, sparen?
    Das ist genau die Mentalität, die Kunden von Fachhändlern, die für jeden Schmarrn kassieren, weg zu Media Markt treibt.

    Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.
    – Edward V Berard

  • Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Ich denke schon. Er will Zubehör, das eben einfach nicht im Preis drin ist, sofort und Umsonst dazubekommen. Eben Mitnehmen
    Am besten das Auto noch billiger, und dann noch 40% Rabatt, aber wehe da ist kein Warndreieck, kein Verbandskasten, keine Haftpflicht für 24 Monate gratis, Keine Sommer und Winterresifen, natürlich auf optisch super Alufelgen, Fußmatten (Handbestickt, mit individuellem Logo), etc. dabei.


    Das Zeug ist Zubehör, und muß dann eben extra bezahlt werden. Fertig.
    Und daß man sowas nicht unbedingt für 20 Euro beim Autohändler kaufen muß, sondern höherwertige Teile für weniger Geld bekommen kann hab ich ja oben schon geschrieben.


    Dieser Beitrag erinnert stark an Deinen Erfahrungsbericht betreffend das Connect-Treffen (der frei von jeglicher Sensibilität und Deiner Rolle als Gast in keiner Weise angemessen war): Du trittst in ein Fettnäpfchen (indem Du Carsten fälschlicherweise eine Mitnahmementalität unterstellst) und hüpfst - obwohl man Dich darauf hinweist - genüßlich in diesem herum.


    Es geht hier keineswegs um eine überhöhte Erwartungshaltung, sondern vielmehr um die Grundausstattung eines KFZ, die vom Hersteller erwartet werden kann und ohne die eine Inbetriebnahme des Fahrzeugs gesetzlich untersagt ist.


    Deine Vergleiche und Unterstellungen zeigen deutlich, daß ich mit meiner ersten Aussage richtig liege (denk' mal darüber nach, ob man bei Inbetriebnahme eines KFZ ohne Alufelgen oder Fußmatten auch ordnungswidrig handelt).


    BTW: Man kann, bevor man einen Beitrag hier veröffentlicht, zumindest kurz darüber nachdenken, ob man entsprechende Aussagen auch im wirklichen Leben - gegenüber einer "realen" Person - machen würde. Carsten fragt hier nach Verbandskasten und Warndreieck, mithin nach Artikeln, die - wie Du selbst dargelegt hast - für geringste Beträge erhältlich sind. Du unterstellst daraufhin:


    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Am besten das Auto noch billiger, und dann noch 40% Rabatt, aber wehe da ist kein Warndreieck, kein Verbandskasten, keine Haftpflicht für 24 Monate gratis, Keine Sommer und Winterresifen, natürlich auf optisch super Alufelgen, Fußmatten (Handbestickt, mit individuellem Logo), etc. dabei.


    Dein normaler Umgangston? Oder vielleicht doch eine etwas unverschämte (da völlig unverhältnismäßige) Reaktion?

  • Ich finde es genauso unverschämt, einfach Zubehör zu fordern, das nunmal nicht dabei ist.
    Ich halte Carsten für Intelligent genug, daß er eine Persönliche Beleidigung (die Du mir hier indirekt unterstellst) von einer Meinung die eben von seiner Abweicht unterscheiden kann.


    Du darfst ein KfZ auch ohne Warndreieck, und Verbandskasten in Betrieb nehmen (nur eben nicht im Öffentlichen Bereich).
    Klar das war jetzt Spitzfindig, aber anders gefragt:


    Wie sieht es mit der KfZ Haftpflicht aus? Ohne diese darf ich auch nicht in der Gegend rumfahren. Warum kann ich nicht erwarten, daß die (zumindest für eine gewisse Zeit) im Preis mit drin ist?


    Was ist mit Sprit? Eine Tankfüllung ist meist teurer als 10 Verbandskästen, trotzdem regt sich keiner auf, wenn bei einem Neuwagen gerade mal soviel Sprit drin ist, daß ich bis zur nächsten Tanke komme.


    Sprit ist zum Betrieb eines Kfz zwingend erforderlich. Also kann ich doch erwarten, daß der dabei ist (besonders, wenn die Gewinnspannen so groß sein sollten, wie oben erwähnt).


    Und wie bereits erwähnt: Der billige Minimalschrott, der meist drin ist, wenn man mal ein Auto mit Warndreieck/verbandskasten bekommt, ist es meist nichtmnal Wert 5 Minuten im Auto zu verbleiben. Da kaufe ich mir lieber Qualität, die auch nicht unbedingt teurer sein muß, als billiger No-Name Mist, aber dafür funktioniert das dann eben ohne Probleme (und hält länger, was letzlich Geld spart).


    Aber heute kauft man eben lieber bei Aldi für 5 Euro alle 3 Jahre einen neuen Verbandskasten, als einen für 8 Euro zu kaufen, der dann 20 Jahre im Auot bleiben kann.


    Mal für alle die nicht Rechnen können.
    Bei Aldi hält der Kasten im günstigsten Fall 5 Jahre. Kostet nicht unter 5 Euro. Nehmen wir diesen Preis mal an. Dann haben wir in 20 Jahren 5€ * 4 Kästen = 20 Euro ausgegeben. Sofern wir unser Kfz Ordnungsgemäß halten wollen.


    Im Fall 2 Zahlen wir 8,50 Euro, und dann den Rest der 20 Jahre nix mehr. Also wurden insgesamt 8,50 Euro ausgegeben.


    Aber das wäre ja Weitsichtig, und 8 oder 9 Euro sind ja Maßlos zu teuer.


    Wa ich eben nur sage ist: Daß ein Verbandskasten eben ein Zubehörteil ist, und daher nicht zwingend erwartet werden darf. Und wenn es mal dabei ist, dann ist die Qualität unter aller Sau. Das mag bei einigen Autos (vorallem im Hochpreisbereich) anders sein, aber in den Meisten fällen stimmt das so.


    Und da ja schon erwähnt wurde, daß es vereinzelt Hersteller gibt, die sowas Serienmäßig beilegen, dann kauft eben in Zukunft nur noch da. Gleich vorher fragen, ob da alles dabei ist, und nur dann kaufen. Und wenn das Konsequent durchgezogen wird, dann müssten ja die Hersteller reagieren, und sowas bald überall reinpacken. So funktioniert Marktwirtschaft. Da das nicht passiert, kann man davon ausgehen, daß es eben nicht von allen verlangt wird.


    Und wenn man vorher schon ein Auto besessen hat, dann hat man sowas doch sowiso schon, warum also nicht vom vorherigen Auto mitnehmen.

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  • Brainstorm, Du laberst Dich hier um Kopf und Kragen. Warum? :confused:


    Es ging darum, dass ein Fahrzeug, welches ohne Verbandskasten und Warndreieck ausgeliefert und im Öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen wird, nicht der StVZO entspricht.
    Ob der Kasten von Aldi oder das Dreieck von Obi besser ist, ist doch völlig unerheblich.


    Fakt ist, dass die meisten Hersteller an 5.- € Kosten sparen - darum geht es hier. Dass es Dir genauso egal ist wie mir, spielt keine Rolle. Ich kaufe mir meinen VK und WD auch lieber selbst.


    Also: Cool down. ;)



    Stefan

  • Also da ich für Neuwagen zu geizig bin und lieber Jahreswagen oder junge gebrauchte kaufe, habe ich keine persönliche Erfahrung damit, aber ich sehe es wie die meisten hier, dass Verbandskasten und Warndreieck definitiv zur Grundausstattung gehören.


    Wenn ich meine Fahrzeuge gebraucht verkaufe, haben die auch immer beides an Bord!


    Ich stelle mir vor, ein Auto in der Autostadt abzuholen und habe auf dem Heimweg eine Panne o.ä. :confused:
    Bekommt man vorher den Hinweis, die Sachen mitzubringen? Wenn nicht wäre das tatsächlich ein starkes Stück. :eek:
    Das hat auch nichts mit überzogenen Anspruchsdenken zu tun.
    Demnächst werden die Fahrzeuge vielleicht (ähnlich bei Tintendruckern) mit Minimal-Bremsbelägen etc. ausgeliefert, damit man möglichst bald diese "Verschleissteile" kostenpflichtig wechseln lässt :p


    Grundsätzlich bin ich ja auch für Qualität, mit Haltbarkeit von 20 Jahrenhabe ich bezüglich Pflastern etc. aber meine Probleme. Auch in "billigen" Verbandskästen sind meistens ordentliche Sachen von Hartmann drin.

  • Klar geht es darum.


    Nur stelle ich die Frage zum weiß nicht wievielten mal:
    Ich darf das Kfz auch nicht ohne Haftpflicht bewegen. Also kann ich auch erwarten, daß die Dabei ist, oder warum nicht?


    Ich labere mich nicht um Kopf und Kragen, sondern sage, daß man sich eben damit abfinden muß, daß mit dem Kauf eines Kfz, eben auch Weitere Kosten auf mich zukommen. Das ist eben so.


    Es ist eben meine Ansicht, daß man nicht erwarten kann, daß alles dabei ist, sondern man eben sowas zusätzlich kaufen muß.


    Um die Frage nochmal zu stellen: Warum kann ich (scheinbar) erwarten, daß ein Verbandskasten/Warndreieck dabei ist, aber daß die (ebenso zwingend erforderliche) Haftpflicht/Zulassung extra besorgt werden muß?


    Entweder erwarte ich ein Kfz, mit dem ich ohne noch irgendwas dazu tun zu müssen, aus dem Autohaus fahren kann, und es ist alles dabei, oder ich aktzeptiere, daß manches eben extra besorgt werden muß.


    Wenn die Radmuttern fehlen, dann ist das Auto nicht funktionsfähig. Deswegen kann ich solche Teile erwarten. Aber wenn der Verbandskasten fehlt, ist das Auto nicht kaputt. Nur ist eben ein nach Deutschem Gesetz vorgeschriebenes Zubehörteil nicht dabei. Deswegen ist das Auto aber trotzdem Fahrtauglich.


    Edit:

    Zitat

    Du trittst in ein Fettnäpfchen (indem Du Carsten fälschlicherweise eine Mitnahmementalität unterstellst) und hüpfst - obwohl man Dich darauf hinweist - genüßlich in diesem herum.


    Was hat das bitte mit Fettnäpchen zu tun? Nur weil ich der Meinung bin, daß man eben damit leben muß, daß nicht alles immer und sofort zur Verfügung steht, und man nicht alles Mitnehmen kann.


    Wär doch Langweilig wenn wir alle die gleiche Meinung hätten...

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  • Bei mir war dieses mal alles dabei, und so glaub ich da nicht, das in dem Material der Unterschied ist, wen dan eher in dem Kasten selbst

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