neues Antidiskriminierungsgesetz

  • ja aber was ist denn daran :flop: ?


    Ich meine gesetzlicher Schutz für die geplanten Gruppen vor Diskriminierung ist doch in Ordnung?


    Ich finde die Tatsache, dass es überhaupt so eines Gesetzes bedarf eher :flop:

  • @ John


    Aber sonst gehts Dir gut? :confused: :rolleyes:



    Zitat aus der Welt:


    "Während die EU-Richtlinie für das Zivilrecht den Schutz vor Diskriminierung auf Grund von Rasse, ethnischer Herkunft und Geschlecht vorsieht, hatte die rot-grüne Vorgängerregierung eine Ausweitung auf Kriterien wie Alter, Behinderung und sexuelle Orientierung geplant."



    Mir fällt dazu nur eins ein: Und das ist auch gut so.



    Wenn ich die Grünen sonst aus vielen Gründen ablehne,
    so ziehe ich meinen Hut doch vor dem Respekt und der Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen.


    Ein Land wie Deutschland - das sich gerne als weltoffen bezeichnet, wie jetzt vor der WM ("Die Welt zu Gast bei Freunden") - muß diese Gleichstellung auch in der Praxis vollziehen.




    :) MTT :)

    Multae causae sunt bibendi...

  • Zitat

    Original geschrieben von MTT
    Aber sonst gehts Dir gut? :confused: :rolleyes:


    Sehr gut sogar, danke der Nachfrage.


    Mir geht's aber eher um sowas hier (Zitat aus dem verlinkten Beitrag oben):
    "Die SPD setzte außerdem ein Klagerecht für Betriebsräte durch, die damit in Vertretung betroffener Arbeitnehmer gegen Benachteiligungen von Mitarbeitern vorgehen dürfen."


    Ich empfehle dazu u.a. diesen Kommentar.


    Das Gesetz mag insgesamt richtig sein, es ist aber wieder einmal mehr unnötige Bürokratie, denn Diskriminierungsschutz hatten wir ja vorher schon, oder nicht?!?

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  • Auch wenn es natürlich zu begrüßen ist, dass man jetzt nicht mehr einfach gegen die Gruppen diskriminieren darf, ist die Sache mit dem Einklagen in der Tat so eine Sache.
    Ich sehe das ähnlich die der Kommentar in der Welt. Schon heute ist es so, dass ein Arbeitgeber lieber Strafe zahlt, als sich einen Mitarbeiter mit Behindertenausweis ins Haus zu holen, v.a. Kleinbetriebe. Dank ihrem "Schutz" wird man sie nämlich nicht mehr los, egal wie gute oder schlecht Leistung sie bringen und egal wie schlecht es dem Unternehmen geht. Zumindest muss man erstmal die anderen Arbeitnehmer feuern, bevor man am Stuhl eines Behinderten sägt. Was ja eigentlich gut gemeint ist, ging komplett nach hinten los.


    Aber so ist unser Staat eben: mischt sich in alles ein, weil er von uns Bürgern die Meinung hat, dass wir es ohne ihn eh nicht geregelt bekommen. Es ist ja gut und schön, Diskriminierung zu verhindern / zu verbieten - sich aber in Personalentscheidungen einzumischen geht imho aber aufgrund der mangelnden Praktikabilität zu weit. Schon heute werden Frauen bevorzugt eingestellt dank der Frauenbeauftragten. Da kann ein Studienfach eh 70% weibliche Abgängerinnen mit im Durchschnitt besseren Noten haben - da braucht's offensichtlich trotzdem eine Frauenbeauftragte, damit nicht einer von den 30% Männern aufgrund seines Geschlechts bevorzugt wird.


    Oder wie es Harald Schmidt sagte:
    "Das sollten Sie auch unbedingt draufhaben: Demütigung durch Mitleid!"

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    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Ich sollte doch noch ein Jura - Studium machen. Da dürften goldenene Zeiten anbrechen, wenn man Anwalt ist.


    Wenn eine Firma dann eine Firma bei den Bewerbern einen Farbigen, einen Türken, einern Albaner und eine weiße Frau hat, muss sich die Firma dann wohl erstmal einen Rechtsanwalt nehmen, der klärt wenn er einstellen muss, um einer Klage zu entgehen. Sprich wenn die Lobby für farbige gerade stark ist, werden die eingestellt usw... Das ist doch krank, wenn dann soll nur nach Leistungeingestellt werden, und nicht nach so einem ***** Gesetz.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich hab den Beitrag extra etwas überspitzt geschrieben um zu provozieren. Ich persönlich finde solche Gesetze einfach nur lachhaft. Obwohl ich theoretisch da auch einiges an Entschädigungen raus holen könnte, dann habe ich mich auch durch die, die mich dumm angeguckt haben auch diskriminiert gefühlt..... (Hab Behindertenausweis mit 80%) ;) :cool:

    T-Mobile D @ SE K610i

  • @ DUSA-2772
    Genauso meinte ich das, danke, dass mich jemand versteht :cool:


    Zitat

    Da kann ein Studienfach eh 70% weibliche Abgängerinnen mit im Durchschnitt besseren Noten haben - da braucht's offensichtlich trotzdem eine Frauenbeauftragte, damit nicht einer von den 30% Männern aufgrund seines Geschlechts bevorzugt wird.


    Das ist mir auch schon aufgefallen :D.

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  • Dass alle Gesetze von Juristen gemacht sind, ist in der Tat da ein Problem, wo sie ihren Berufsstand in noch mehr Beschäftigung bringen. Und kein Wunder, dass kein Berufsstand so gut juristisch geschützt und zugemauert ist, wie der der Juristen - ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;)
    Auch so ein Urteil zur Foren- und Diskussionskultur wie es grad ja auch hier diskutiert wird kann ich mir nur so erklären, dass die Richter zwar wussten, dass sie da Schwachsinn fordern, aber an ihre vielen Kollegen dachten, die jetzt einfach mal munter drauf losklagen - denn auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, man kann sich ja trotzdem drauf beziehen und wenn man irgendwann mal hinten runter fällt - verdienen tut man Jurist immer.
    Noch ein Beispiel: Handhabung von Abmahnungen. Keine Ahnung, wer die englischen Anwälte beraten hat, aber den würd ich mal verklagen :D Hier suchen sie sich ne nette Firma, die einen geschützten Begriff o.ä. hat, werfen Google an und schon haben sie auf Jahre ausgesorgt. Man könnte das zu Grunde liegende Gesetz ja ändern - aber da wären die Juristen schön dumm, da leben doch Dutzende Kollegen von. Und ihrer Bundesministerin werden sie schön was husten, auf Volkes mehrheitlichem Wille was dran zu ändern...

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