Der alte Streit um das "beste" OS: Win gegen Mac OS

  • Zitat

    Original geschrieben von njoy_az
    Das glaube ich weniger. Vergleiche doch einfach mal die Anzahl der Updates für das auch seit ca. 4 Jahren auf dem Markt befindliche Mac OS X mit der Anzahl (& Qualität :rolleyes: ) der Updates für XP; kein Wunder, dass da XP zurückfällt.


    Hi!


    Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder?


    Ich habe bei Panther seid der 10.3.3 bei quasi jedem Update irgend einen anderen Mist gehabt. Mal war der Rechner instabil und blieb stehn (muss man halt die Prozessorleistung auf max. schalten-dann wirds besser), mal ging kein Ruhezustand mehr, mal blieben die Lüfter auf vollanschlag hängen, usw.


    Das, wohlgemerkt beim Flagship-Rechner, nem Dual G5! Und, liest man auf diversen Seiten, bin ich beileibe kein Einzelfall!


    Derzeit läuft er zwar größtenteils stabil und recht Rund, aber das machen meine Dosen mit XP auch.


    Das mit den Fehlerfreien Updates hat Apple mittlerweile gehörig wiederlegt...


    Charlie

    --
    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
    ---------------

  • Charlie_D:


    endlich mal jemand der es ausspricht - nicht alles ist gold was bunt aussieht und Stabilität verspricht, hab hier nämlich auf Arbeit auch etliche Macs die dank verschiedener Updates für Mac OS X wochenlang instabil liefen. Gerade das plötzliche "Ich bleib mal eben stehen und mach nichts mehr" hat etliches Fluchen gekostet.
    Mittlerweile laufen die meisten Macs zwar wieder rund aber genau das gleiche kann ich von den ganzen Windows PCs hier auch sagen ...

    -> Tristan @ Work <-
    --

  • Zitat

    Original geschrieben von McTristan
    Ich warte auf das G5 Powerbook mit 2Ghz - dann erst wird Apple für mich interessant :)


    Darauf warte ich auch. :) Im Sommer/Herbst müsste es ja rein rechnerisch ja soweit sein.


    Kaske


    Wieso konterte? FireWire ist immer noch schneller als USB.

    Aktuelles Handy: Gigaset GX4;
    Tarif: CallYa Start


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  • Also ich habe mit den Apple Updates bisher noch keine Probleme gehabt und das auf verschiedenen Mac´s.
    Soweit mir Updateprobleme bei anderen bekannt wurden, lag es in der Regel an der Peripherie.


    Nee, im ernst. Kann mich an keine gravierenden Probleme erinnern. Zuverlässigkeit par excellence. Sind halt meine persönlichen Erfahrungen. Im Bekanntenkreis gibt es einen, der ohne mein Zutun geswitched ist.
    Ansonsten kommen Kollegen, Verwandte und Bekannte ständig zu mir mit Windows Problemem und wollen, dass ich ihnen helfe. Hat sich wohl rumgesprochen, dass ich keine Probleme mit meinen Rechnern habe. Allerdings muß ich dann erstmal aufklären, dass ich nahezu nur Mac´s verwende ;)


    Ich will auch nichts pauschalisieren. Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen. Mir persönlich liegt das MacOS klar besser. Selbst Linux würde ich Windows vorziehen. Bei anderen mag es halt umgekehrt sein.
    Rein objektiv betrachtet gibt es sicher nicht "das beste" OS. Es kommt halt auf die einzelnen Ansprüche an.

  • Zitat

    Original geschrieben von Kaske Rein objektiv betrachtet gibt es sicher nicht "das beste" OS. Es kommt halt auf die einzelnen Ansprüche an.

    Wobei man dazu sagen muß, daß den meisten Usern ihre eigenen Ansprüche gar nicht richtig bewußt sind. Ich schätze mal auf Platz 1 der Anspruchsliste steht Office, Platz 2 Internet. Diese beiden Punkte können locker mit jedem Mac erfüllt werden. Hier wär die Empfehlung sogar eher der Mac, z.B. der Mini Mac. Klein, hübsch, leise und für diese Ansprüche völlig ausreichend (wenn nicht sogar überdimensioniert ;))
    Ich denke das Klientel, das wirklich auf Windows und nur auf Windows angewiesen ist, ist verschwinden gering. O.K. die Gamer, aber die Blockbuster gibts ebenfalls aufm Mac. Keine Ahnung wie es mit Lan-Partys ist, ob da ein Mischnetzwerk funktioniert, oder beim Internet-Zocken. Aber die alleine-zuhause-Gamer können die bekanntesten Spiele auch aufm Mac zocken.
    Multimedia gibts auf beiden Plattformen. Welches Programm/System leistungsfähiger oder besser ist, weiß ich nicht. Ich kann nur von Kollegen erzählen, die mit Final Cut arbeiten und damit sehr zufrieden sind. Für mich als Laie sieht Premiere von Adobe ähnlich aus wie Final Cut, der Funktionsumfang wird auch ähnlich sein. Für professionellen Audioschnitt gibts beim Mac Pro Tools oder Logic oder Nuendo. Für Win wird Logic leider nicht mehr weiterentwickelt, aber Nuendo gibts auch hier.
    IM und Downloadclients gibts ebenfalls auf beiden Systemen.


    Soll heißen: 90 % der Computeruser könnten auch mit einem Mac arbeiten, wissen es aber nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von McTristan
    nicht alles ist gold was bunt aussieht und Stabilität verspricht, hab hier nämlich auf Arbeit auch etliche Macs die dank verschiedener Updates für Mac OS X wochenlang instabil liefen. Gerade das plötzliche "Ich bleib mal eben stehen und mach nichts mehr" hat etliches Fluchen gekostet.


    Das "Lustige" ist, dass mir das nur bei meinem G5 passiert ist. Der G4 iMac und das iBook liefen auch ziemlich unbeeindruckt vor sich hin.


    Auch Hardwaremaessig habe ich in letzter Zeit sehr viel Ärger mit meinen Äpfeln. Mein G5 z.B. hat mittlerweile 2 neue Netzteile, 2 neue Logicboards, 2x den oberen Proz und 3x den unteren getauscht bekommen, und einmal ne neue Grafikkarte. Derzeit läuft er. Mal sehen, wie lange...


    Von Problemen mit ORIGINALEM RAM möcht ich gar nicht erst reden.


    Meine Frau, die seid der im Schlafzimmer stehende G5 ausm Netzteil rausgebrannt hat ein Problem mit dem Rechner hat, meinte letztens nur: Schon komisch Deine Rechner. Die, die laufen, sind Leistungsmaessig auf dem Stand von vor 5 Jahren, und die, die angemessen Power haben, laufen nicht...


    Charlie

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  • So, dann will ich trotz nicht vorhandener Mac-Kenntnisse mal mitreden... ;)


    Zum zweiten Teil der Frage kann ich nichts sagen, aber zum ersten Teil, nämlich der Frage nach einem "alten Streit", sogar einem sehr alten. Neulich hat mich die Nostalgie gepackt und ich habe mein verstaubtes OS/2 auf dem alten PC installiert. Waren das noch Zeiten... :D Sogar der neueste Firefox läuft noch drauf, StarOffice 5.1a und Java 1.4.2 sind kostenlos verfügbar und die Windows-Version des Acrobat Reader läuft in der Emulation, d.h. für einen reinen Internet- und Office-PC könnte man das Teil tatsächlich auch heute noch nehmen.


    Und zuverlässig ist es, ich kann ehrlich gesagt bis heute nicht verstehen, weshalb sich damals Windows durchgesetzt hat. Und ich rede hier von der Zeit, als es unter Windows noch folgendermaßen zuging:


    http://www.albinoblacksheep.com/flash/winrg.php


    Naja, kann man nichts machen. Ein paar Monate war mein PC Windows-frei, aber wegen einer Nicht-Standard-Software, die nicht viele Leute brauchen, musste ich gerade doch wieder Windows 2000 installieren. Windows 2000 ist schon recht in Ordnung, aber was für ein Installationsvorgang, herrlich... :D


    Der erste Installationsversuch schlug fehl, weil der PC nach dem Kopieren der Dateien auf die Festplatte vom Setup neu gestartet wurde und dann natürlich prompt wieder von der CD bootete, weil ich nicht die ganze Zeit bei der Installation zuschauen wollte. Somit wurde die Installation natürlich, wer hätte etwas anderes erwartet, komplett von vorne begonnen, einfach genial. :rolleyes:


    Selbst SuSE hat das besser hingekriegt! Da lädt die CD nämlich standardmäßig das auf der Festplatte installierte System und nicht das Setup, d.h. ganz am Anfang der Installation muss man innerhalb von 30 Sekunden eine Benutzereingabe machen, weil die CD sonst das System auf der Festplatte bootet, dafür kann man dann aber nach der Beantwortung aller Fragen weggehen und hat nach weniger als einer Stunde sein fertiges System inklusive aller Anwendungen, weil die Installation nach dem einzigen erforderlichen Reboot einfach von selbst weiterläuft.


    Und das ist auch schon der nächste Punkt: Eine Stunde und 30 Minuten läuft die Installation jetzt schon, zweimal musste rebootet werden und bei jedem Reboot musste ich die CD vorher rausnehmen und nachher wieder einlegen. :rolleyes: Jetzt ist er fast fertig, beschäftigt sich aber seit fünf Minuten mit dem "Installieren der Elemente des Startmenüs". Und nachdem zwei Stunden vergangen sind, ist das System hoffentlich fertig installiert. Und was habe ich dann? Einen nackten Desktop mit null Anwendungen, dafür aber einen DRM-Player, den ich nicht haben will und der nicht mal deinstallierbar ist, und das soll zwei Stunden dauern? ;)


    Nein, meine Erfahrungen mit SuSE sind zwar nicht ausschließlich positiv, das Modem in meinem Notebook funktioniert beispielsweise nicht und wird wahrscheinlich auch nie unter irgendeiner Distribution funktionieren, dafür muss ich mich aber auch nicht mit der Treibersuche beschäftigen, weil definitiv keiner existiert und außerdem gibt es anständige funktionierende Modems bei eBay für drei Euro. ;) Besonders angenehm finde ich die hundertprozentige Kontrolle über das System: Kein DRM-Player, der sich dank Klick-auf-OK-oder-leck-mich-am-Arsch-EULA jederzeit mit dem Server des Herstellers verbinden darf, dafür ist jede einzelne Datei genau einem Paket zugeordnet, das ich inklusive seiner Abhängigkeiten verwalten kann, grafisch oder von der Kommadozeile, wie es gerade passt.


    Ich glaube, wenn ich mich losgelöst von der Frage, welche Spezialsoftware denn nun verfügbar ist und welche nicht, für ein System entscheiden müsste, dann wäre das Linux. So ein Mac wäre natürlich auch was Feines, länger als zehn Minuten am Stück habe ich nie damit gearbeitet, aber es sieht schon verdammt überzeugend aus. Außerdem hat man beim Kauf von Hard- und Software von demselben Hersteller den Vorteil, dass alles garantiert perfekt läuft. Aber durch dieses verdammte nicht funktionierende Modem lasse ich mir den Spaß nicht so einfach verderben. ;)


    Sogar Linux könnte man theoretisch parallel zu OS X darauf installieren, was aber nicht unbedingt die beste Idee ist, weil man dann auf einige liebgewonnene kommerzielle Sachen verzichten müsste, die nur für Linux auf PCs verfügbar sind, wie beispielsweise Skype, Java, Flash oder den Acrobat Reader. Außerdem ist der Überfluss an Geld zu bescheiden, um den Kauf neuer Hardware zu rechtfertigen, und so wird eben Linux auf dem PC das primär genutzte System sein. ;)


    o2neuling


    PS: Während ich das hier schreibe, beschäftigte sich das Windows 2000-Setup mindestens zehn Minuten lang mit dem "Registrieren der Komponenten". Was freue ich mich schon auf die Registry, herrlich. Kurz vor ein Uhr habe ich den zweiten, bis jetzt erfolgreich aussehenden Installationsvorgang gestartet. Ob es wohl einen dritten Reboot geben wird? Bestimmt. :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von o2neuling


    Sogar Linux könnte man theoretisch parallel zu OS X darauf installieren, was aber nicht unbedingt die beste Idee ist, weil man dann auf einige liebgewonnene kommerzielle Sachen verzichten müsste, die nur für Linux auf PCs verfügbar sind, wie beispielsweise Skype, Java, Flash oder den Acrobat Reader. Außerdem ist der Überfluss an Geld zu bescheiden, um den Kauf neuer Hardware zu rechtfertigen, und so wird eben Linux auf dem PC das primär genutzte System sein. ;)


    Du kannst sogar MacOS X, Linux und Windows gleizeitig laufen lassen. ;)

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