hab heute nach einen leblosen mann am straßenrand aufgefunden

  • Zudem muß man auch wissen, welche Bedeutung der Ersthelfer für das Überleben hat. Besonders krass wird das am Beispiel eines Kreislaufversagens etc. deutlich. Die gängige Vorstellung, jemand lebloses würde dann ein paar Drücker vom Notarzt bekommen oder im schlimmsten Fall defibrilliert werden um dann erschrocken die Augen aufzuschlagen und zu fragen "wo bin ich?" - wie im Film - ist Nonsens. Fast nie kann durch solche Maßnahmen das Leben noch gerettet werden, wenn kein Ersthelfer effektive Maßnahmen eingeleitet hat.


    Gibt es keine Ersthelfer, die bei einem Menschen ohne Atmung sofort helfen, dann hat dieser Mensch absolut keine Überlebenschance (5-10 Minuten braucht jeder Rettungswagen und wenn man dann noch die Zeit bis zur Alarmierung addiert ... und selbst wenn es noch klappt: schönes Leben noch, nach fünf Minuten Unterversorgung des Gehirns). Das muß man sich immer wieder vor Augen rufen, wenn man in eine solche Situation gerät. Knochenbrüche durch die Herz-Druck-Massage oder andere Verletzungen sind dabei absolut irrelevant und es ist auch keine Strafe zu befürchten, wenn man nicht 100%ig richtig reagiert. Wichtig ist aber, in jedem Fall etwas zu tun, wenn ein Mensch leblos ist.

  • In meiner Fahrschulzeit meinte der Fahrlehrer, dass man niemals angeklagt werden würde, wenn man z.B. beim Versuch ein Unfallopfer beim Versuch dieses in die stabile Seitenlage zu bringen, diesem einen Schaden der Wirbelsäule zufühgt, der zur Querschnittslähmung führt. Allerderdings ist unterlassene Hilfeleistung wirklich ein Vergehen. Von daher würde ich immer versuchen zu helfen.

  • Hi,


    ich vermute niemand würde ihn verklagen, wenn er im Auto geblieben wäre und "nur" den Krankenwagen gerufen hätte. Man soll zwar helfen, aber nicht wenn man sich gefährdet. Hier bestand zwar keine konkrete Gefährdung, aber es wäre verständlich gewesen, wenn er nicht zu der Person hingegangen wäre.


    Ich vermute auch, dass in Deutschland solchermassen geplanten Überfälle eher selten sind. Unterm Strich ist ja für den Verbrecher nicht wirklich abschätzbar was dabei an "Gewinn" rumkommt. Da kann ein armer Schlucker mit ne 12 Jahre alten Schrottkiste ankommen. Der Aufwand lohnt sich nicht und schon gar nicht um die Uhrzeit - da ist ja erstmal garnichts los. Als Frau wäre ich da schon vorsichtiger.


    Ansonsten finde ich das Verhalten richtig. Ich hätte vermutlich auch erstmal aus dem Auto aus den Mann gerufen und den Notarzt/Krankenwagen verständigt.


    Grüße


    Bastian

  • Goodzilla
    Hoffentlich wirst du nie in der Nähe sein wenn jemand Hilfe Brauch.
    Es ist unfassbar was du für ein Pisser bist. Und weil ich dein Neurologisches Diarrhoea Nie wieder Lesen will kommst du auf meine Ignorier-Liste
    mapa812

  • Zitat

    Original geschrieben von mapa812
      Goodzilla
    Hoffentlich wirst du nie in der Nähe sein wenn jemand Hilfe Brauch.
    Es ist unfassbar was du für ein Pisser bist. Und weil ich dein Neurologisches Diarrhoea Nie wieder Lesen will kommst du auf meine Ignorier-Liste
    mapa812


    Auch wenn ich inhaltlich Deiner Meinung bin und beim Lesen von Goodzillas Posting auch hätte austicken können: die Wortwahl war auch daneben!

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • So auch Hr. Piro ziert nun meine Liste :D
    Hast Recht dass ein oder andere Wort hätte ich Wirklich etwas netter Umschreiben können. Aber auch jetzt nach reichlicher Überlegung fällt mir zu diesem Typ Mensch (passt Mensch überhaupt?) nichts besseres ein. Ich verstehe einfach nicht wie man diese Vorgehensweise,
    auch nur in Betracht ziehen kann. Liest euch bitte dieses Zitat noch mal durch und fragt euch mal was er uns damit sagen wollte.

    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Dein Verhalten war dumm und sehr leichtsinnig.
    Eines der ersten Dinge die man auf Sicherheitsschulungen lernt ist niemals - ich wiederhole niemals - alleine einen Betrunkenen anzusprechen oder versuchen ihn zu wecken. Die können nämlich in ihrem Suff allerhand gewaltätige Reaktionen haben und den dann wieder unter Kontolle kriegen ist alleine i.d.R. unmöglich - schließlich verspüren die ja auch keinen Schmerz mehr...


    Das Passt doch nicht oder? Sicherheitsschulungen die einem Empfehlen das Recht zu missachte? Und Betrunkene die keine Schmerzen empfinden? Hmm… Also ich glaube ja dass es einer ist, der weder Freundin noch Freunde hat und versucht sich über Foren sein eigenes Ego wieder herzustellen. Dazu passt dann auch seine Signatur :rolleyes:
    mapa812

  • also ich kann mich Goodzilla anschließen.


    Wo ist das Problem einfach ein wenig weiterzufahren und den Krankenwagen zu rufen? Als "nicht-arzt" kann man doch sowieso nichts tun.



    Und dass man, wenn man ihm versucht zu helfen noch mehr verletzt, und dann nicht angeklagt wird ist ja wohl schwachsinn....


    in welcher Welt lebt ihr? kommt zurück zur realität.




    es werden mehr verbrechen, nicht weniger.



    und hier gleich so zu reagieren wie mapa812 ist typisch TT ;) nur weil mal einer eine andere meinung hat....

  • Zitat

    Original geschrieben von 0007
    Wo ist das Problem einfach ein wenig weiterzufahren und den Krankenwagen zu rufen? Als "nicht-arzt" kann man doch sowieso nichts tun.


    Das ist totaler Unsinn. Beatmen und Herz-Druck-Massage lernt jeder Fahrschüler und das rettet definitiv Leben. Ich weiß nicht, ob du es nicht mitbekommen hast, aber ein Gehirn schafft keine fünf Minuten ohne Sauerstoff, es ist für einen Menschen ohne Atmung also absolut lebensnotwendig, daß ihm sofort geholfen wird.


    Wenn die Situation (Nachts, Landstraße, Frau alleine etc.) subjektiv oder objektiv gefährlich ist, dann ist es vertretbar, "nur" den Notruf zu tätigen.


    Zitat


    Und dass man, wenn man ihm versucht zu helfen noch mehr verletzt, und dann nicht angeklagt wird ist ja wohl schwachsinn....


    Sorry für meine Wortwahl, aber das ist gequirlte Scheisse. Kein Mensch wird angeklagt, wenn er jemanden retten will und ihn dabei versehentlich verletzt, solange es nicht vorsätzlich geschieht. Was passiert denn deiner Ansicht nach mit einem Rettungsassistenten oder Notarzt, die ohne Einverständnis Medikamente geben und andere invasive Maßnahmen durchführen?


    "Es steht eindeutig fest, dass ein Ersthelfer (mit oder ohne spezielle Ausbildung), der nach bestem Wissen und Gewissen handelt (also seinem Kenntnisstand entsprechend) grundsätzlich weder mit nachteiligen zivilrechtlichen noch strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat."


    Quelle: http://www.uni-wuerzburg.de/be…rzt/ehilfe.htm#Uebersicht


    Man begibt sich lediglich auf dünnes Eis, wenn man als Laie versucht, Eingriffe vorzunehmen, die medizinischem Fachpersonal obliegen oder man mit Medikamenten herumhantiert etc.


    Wenn dein Vater/deine Frau/dein Kind ohne Atmung sind und keiner hilft ihnen, weil jeder so denkt, dann werden sie sterben!

  • mapa812:
    Zu Dir brauche ich zwar keinen Kommentar verlieren, aber vielleicht solltest Du selbst ab und zu etwas vorsichtiger agieren. Einerseits über TT heucheln, wie toll es doch sei und andererseits als Arschloch durch das Forum trampeln zeugt nicht unbedingt von der geistigen Reife, wie Du sie Dir andichten möchtest.



    Goodzilla, ganz so dramatisch muss man es nicht sehen, wenngleich mich selbst in dieser Situation auch ein ungutes Gefühl begleiten würde. Allerdings kann man nicht viel falsch machen, wenn man anhält, die Türen verriegelt und z.B. durch Hupen prüft, ob der "Verletzte" reagiert. Dann kann man immernoch den Rettungsdienst verständigen und (bei weiterhin laufendem Motor) auf den Notarzt warten. Kommt es zu einer Überfallsituation, ist schnell ein Gang eingelegt und das Geschehen zu verlassen.


    Auf Zustände, dass man grundlos in Deutschland abgeknallt wird, muss man sich glücklicherweise noch nicht einstellen.



    @Checker000007: Haarsträubend, was Du da von Dir gibst. Einfach weiterfahren ist zum Einen unterlassene Hilfeleistung und zum Anderen charakterlich schwach. Selbst wenn Du einem Verletzten beim Versuch, ihm zu helfen, Verletzungen zufügst, wird Dich kein Mensch wegen Körperverletzung anzeigen. Die Erstversorgung eines Verletzten ist höher zu werten als vermeintlich fahrlässig verursachte, weitere Verletzungen.


    Schlechte Hilfe ist immernoch besser als garkeine Hilfe.



    In diesem Sinne ... morgen ist zum Glück wieder Schule :rolleyes:



    Stefan

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