Opel 48 Stunden Leasing Aktion

  • Hi Zeus,


    ob Du den Wagen zahlst und die Kohle ist weg oder Leasing anzahlst, das ist am Ende das Gleiche.


    Immer wieder die selbe Denke: Wenn ich schon was zahle, dann muss mir auch was gehören. Das ist sentimentaler Müll. Ein bar bezahltes Auto hat beim Zulassen schon 2 tEuros verloren, nach 3 Jahren hast Du auch genug Kohle verbraten. Wenn man die Karre dann verkauft bleibt einem das Gleiche wie beim Leasing. Unterm Strich hat man Kohle ausgegeben (manche nennen es Wertverlust) und das Auto ist auch weg. Sicher hat man dann noch Kohle in der Hand (Verkaufspreis des Autos), aber die hat man beim Kauf ja auch selbst investiert.


    Also ist es egal, ob man die wenig Kohle (40%) anfangs lässt und hat nix mehr über oder man lässt 100% und behält 60% über. Macht das Gleiche.


    Die Aktion zeigt aber wieder, dass alle Autohersteller nur rechnen, manche rechts rum, manche links rum, aber alle kommen zum gleichen Ziel:


    Autofahren kostet Geld und zahlen muss es der Fahrer. Egal wie.


    Grüße
    babapapa

  • babapapa
    Soweit ich verstanden habe wurde das Leasingprinzip eigentlich für gewerbliche Kunden erfunden da die Kosten zu 100% steuerlich absetzbar sind. Als Privatkunde kann ich da jetzt keinen Vorteil gegenüber einem (Raten)kredit erkennen.


    Bei preiswerten Gebrauchtwagen hat man weniger Wertverlust aber dafür ein höheres Risiko teurer Reperaturen.


    Optimal ist es wohl entweder mittelpreisige Gebrauchtwagen nur für die Garantie/Gewährleistungsdauer zu fahren oder ganz billige Gebrauchtwagen bei denen auch ein Totalverlust zu verschmerzen ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von Zeus
      babapapa
    Soweit ich verstanden habe wurde das Leasingprinzip eigentlich für gewerbliche Kunden erfunden da die Kosten zu 100% steuerlich absetzbar sind. Als Privatkunde kann ich da jetzt keinen Vorteil gegenüber einem (Raten)kredit erkennen.


    Hier muss ich kurz einhaken. Diese Aussage ist nicht ganz Richtig. Auch normale Finanzierungen und Käufe sind natürlich 100% steuerlich absetzbar, nur hat man beim Leasing mehr Liquidität (okay, bei Finanzierung auch) und es muss bilanziell anders dargestellt werden. Durch weniger Verbindlichkeiten (Kredit) steigt natürlich die Außendarstellung....



    ciao

  • So in etwa ist das korrekt. Was allerdings nichts dran ändert, dass Leasing die teuerste Form der Finanzierung ist.


    Ich seh z.B. tunlichst zu, dass auch meine Firmenwägen bezahlt sind. Hat mehrere Vorteile. Man bekommt beim Händler z.B. einen ganz anderen Preis, wenn man hingeht und 2, 3 Autos ordert und die Kohle auf den Tisch des Hauses legt. Wird das Auto dann in 2 oder 3 Jahren ersetzt fällt auch die Preisdifferenz zum Neuwagen wieder viel geringer aus. Die Liquidität ist zwar geringer, dafür steht aber auch der Fahrzeugwert ansich dagegen.
    Ausserdem bringt Dir ein kluger Steuerberater die Autos auch so in die Bilanz, das das bisschen Liquiditätsverlust leicht zu verschmerzen ist...


    ...und irgendwie bin ich einfach zu konservativ um ein Auto auf Pump zu kaufen ;)


    Grüße


    Charlie

    --
    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
    ---------------

  • Es gibt immer wieder Leasing-Schnäppchen...dann lohnt sich Leasing. Wenn gerade kein Angebot beim Händler (egal welcher Hersteller) läuft, lohnt sich Leasing für mich überhaupt nicht.

  • Hi Charlie,


    der kluge Steuerberater ist meist in seinem Fach klüger als der Kunde :D


    Und deshalb weiß ein Steuerberater ganz genau, warum er oft Leasing NICHT empfiehlt. Guck einfach mal nach, nach was sich die Bezahlung des Steuerberaters richtet, dann kann man auch verstehen, was dort empfohlen wird.


    Im Übrigen ist es Quatsch, wenn man behauptet, Leasing wäre nur was für Gewerbetreibende. Wegen der Steuer lohne sich Leasing nicht für Privatleute. Das Argument gilt nicht, denn ein Privatmann kann nix von der Steuer absetzen, weder Kredit noch Leasing.


    Aber jeder Privatmensch sollte einen Taschenrechner oder Excel bedienen können und dann mit den Zahlen entscheiden, was weniger kostet. DAS ist das einzige Argument für oder gegen Kredit oder Leasing. Manchmal ist Leasing günstiger, manchmal die Finanzierung über Haus- oder Autobank.


    Am besten ist allerdings, wenn man die Kohle hat um das Traumauto zu kaufen. Oder man passt seine Träume an den Geldbeutel an. ;)


    Grüße
    babapapa

  • Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Was allerdings nichts dran ändert, dass Leasing die teuerste Form der Finanzierung ist.


    Ist sie nicht, zumindest nicht generell. Es ist davon abhängig, welcher Zinssatz angeboten wird, egal ob Kredit oder Leasing. Die Hersteller pushen insbesondere über Leasing einen Großteil ihres Absatzes. So kann es vorkommen, dass man große, neue Autos sehr günstig fahren kann. Gerade für Personen, die alle 3-4 Jahre ohnehin ein neues Modell fahren wollen, ist Leasing meist die bessere Alternative, auch für Privatleute.


    Es gilt wie immer und überall: Vergleichen!

  • Zitat

    Original geschrieben von babapapa


    Am besten ist allerdings, wenn man die Kohle hat um das Traumauto zu kaufen. Oder man passt seine Träume an den Geldbeutel an. ;)


    Den restlichen Ausführungen geb ich recht, aber die obige Aussage ist u.U. falsch :D Denn, wenn du das Geld hättest, aber ne Finanzierung billiger ist, weil du z.B. das Geld anlegen könntest (und sei es nur bei 3 %) dann könnte unter Umständen die Finanzierung billiger sein ;)

  • babapapa: Stimmt, der kluge Steuerberater sollte sein Fach besser beherrschen als der Kunde. Sonst wärs ja kein kluger Steuerberater :D


    Naja, aber wenn ihr mit leasing/finanzierung=billiger als Barkauf so querfinanzierte Geschichten wie z.B. VW mit dem 499 Euro Phaeton hatte, geb ich euch zum Teil recht. Eventuell kann das schon sein, allerdings sind auch die Autohäuser / Leasinggesellschaften nicht die Carritas. Irgendwie müssen die auch auf ihren Schnitt kommen. Was bringt mir ne guenstige Rate im Monat, wenn ich nach 3 Jahren beim Restwert wieder ordentlich drauflegen muss?
    Das ist dann das rechte Tasche-linke Tasche Prinzip. Funktioniert irgendwie nicht wirklich.


    Klar, Ausnahmen gibts immer, aber wenn ich mir den Regelfall anschaue, bleib ich dabei, dass man nicht mehr für ein Auto zahlen kann als man das bei Leasing tut!


    Charlie

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  • Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Was bringt mir ne guenstige Rate im Monat, wenn ich nach 3 Jahren beim Restwert wieder ordentlich drauflegen muss?


    Du gibst das Auto nach 3 Jahren zurück und fährst danach ein neues.

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