Auswirkungen von Alkohol/THC auf das Gehirn im Gegensatz zu eXtacy

  • Ja tun sie...


    So wie jeder andere Stoff auch den Du Dir reintust und der sich an die entsprechenden Rezeptoren hängt.


    Ist halt immer eine Frage der "Dosierung" und Häufigkeit.
    Manche Stoffe schädigen schneller andere eher schleichend.
    Auf die Dauer ist das aber alles ungesund...


    CH

  • Versuch dich mal mit einem Alkoholiker zu unterhakten. Du wirst relativ schnell feststellen dass er nicht der schnellste ist. Ein paar alten Klassenkameraden denen ich manchmal über den Weg laufe, merke ich ebenfalls sofort an, dass der jahrelange THC-Konsum ihr Gehirn nicht gerade beflügelt hat.


    Also alles in Maßen geniessen.

  • @CH


    Das ist so nicht ganz richtig. Ich habe mal eine Studie gelesen (ich weiß die Quelle nicht mehr, leider), dort wurde behauptet, dass:


    - Frauen täglich einen halben Liter Bier trinken können


    - Männer täglich einen Liter Bier trinken können


    Bei diesen "Dosen" ergäbe sich sogar eine positive Wirkung auf den Organismus. Alkohol verdünnt ja auch das Blut. Vielleicht kann es sogar schädliche Ablagerungen von den Gefäßwänden lösen! Wer weiß.

  • Moment mal, ganz so einfach ist es nicht. Die einzelnen Giftstoffe verhalten sich völlig unterschiedlich. Eine kleine Linkliste:


    http://www.infochembio.ethz.ch/links/pharm_drogen.html


    Die Linkliste befindet sich auf einem Server der ETH Zürich, deshalb gehe ich einfach mal davon aus, dass sie seriös ist. Es sind wirklich himmelweite Unterschiede, die Substanzen sind auch völlig unterschiedlich aufgebaut.


    Was man speziell bei Alkohol und THC wissen sollte: Beide sind weder besonders suchterzeugend noch verändern sie dauerhaft das Nervensystem, wenn man sie in geringem Umfang konsumiert, aber beide haben andere gesundheitsschädliche Wirkungen. Alkohol schädigt die Leber und THC bleibt wochenlang im Blut nachweisbar, weil es fettlöslich ist und sich im Fettgewebe sammelt, wo es langsam abgebaut wird. Alkohol wird innerhalb weniger Stunden vollständig abgebaut.

  • Aber Du liest schon was Du da verlinkst oder?


    Zitat:
    "Aufgrund ihrer Struktur reagieren drei Organe besonders empfindlich auf langjährigen Alkoholmißbrauch:


    * das Gehirn
    * die Bauchspeicheldrüse
    * die Leber."


    CH

  • Re: Auswirkungen von Alkohol/THC auf das Gehirn im Gegensatz zu eXtacy


    Zitat

    Original geschrieben von Stev2000
    Jetzt wollte ich fragen ob derartige Gehirnschäden auch bei Alkohol und THC auftreten?


    Bei Extacy ist eigentlich nur das Problem das sehr viele unterschiedliche Substanzen unter dem Begriff laufen die sich zwar ähnlich sind, aber manchmal doch unterschiedliche biochemische Wirkungen haben. Ich glaube aber das bei Extacy keine so grosse Gefahr von neurologischen Schäden besteht, wenn man es nicht übertreibt. Wenn dann sind die Hauptnebenwirkungen wohl eher auf die Haut, Muskelsystem (u.a. auch glatte Muskulatur des Herzens).


    Alkohol hat die Eigenschaft das ab einer bestimmten Konzentration Gehirnzellen absterben.


    THC killt zwar die Gehirnzellen meistens nicht direkt, sondern lagert sich in den Synapsen ein und blockiert dort die Neurotransmitter. Das schlimme daran ist aber das es dort kaum abgebaut wird, und so die Einschränkung dauerhaft ist.

  • Naja, hier rätseln halt viele über die Folgen eben dieser Drogen. Und das ist wohl auch genau das Gefährliche. Die wirklichen Langzeitfolgen sind nicht wirklich konkret erforscht bzw. bestimmt.
    Es finden ja regelrechte Wesensveränderungen etc beim Konsum von THC, Extasy etc aus. Das merken die betroffenden Personen selbst vielleicht nicht.
    Auch Wirkungen wie Flashbacks, Depressionen etc sind nicht zu vernachlässigen. Diese treten eben nicht nur direkt nach dem Konsum/der Einnahme auf, so dass viele ihre "Ausfälle" eben nicht auf den Konsum von Drogen zurückführen.


    Und wenn ich dann hier lese: THC ist super, nur für die Lunge nicht, dann frage ich mich, ob es sich da nicht jemand zu einfach gemacht hat.


    Damit will ich aber auch Alkohol nicht schön reden. Der unbedarfte Konsum kommt wohl eher aus der Geschichte unserer Kultur; ist halt mal stillschweigend für gesellschaftsfähig erklärt worden.

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