Ein Freund von mir hat einen Hund, den kannst Du bedenkenlos überall hin mitnehmen.
Daher sage ich: nicht pauschalisieren!
Mit dem Hund ins Kaufhaus?
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Original geschrieben von marlborolights
Aber es gibt ja auch noch kleine Hunde.
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Original geschrieben von marlborolights
(...)Da haben wir keine Chance...egal, mit welcher Erziehung.Jeder Hund kann gut erzogen werden. Es ist einzig und allein abhängig von der Konsequenz des Besitzers.
Auf die von Dir geschilderte Situation mit 10 Hunden im Restaurant bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht gestoßen. Ich bin relativ oft mit Hund in Restaurants (nicht mein Hund) - dieser hat seine eigene Decke, legt sich neben den Stuhl/die Bank oder unter den Tisch. Von da an wird er den ganzen Abend nicht gesehen, es sei denn, er bekommt Wasser oder ein Leckerli vom Wirt gebracht. Diese Beobachtung mache ich auch bei anderen Hunden. Niemand betritt ein "normales" Restaurant mit einem Hund, welcher nur Ärger machen würde. Soweit haben sich die meisten Hundebesitzer im Griff.
Deine Probleme mit Deinen Hunden würde ich an Deiner Stelle nicht verallgemeinern, sondern eher selbst mal die eigene Erziehungsmethode überdenken und nicht anderen Hunden generell schlechtes Benehmen unterstellen - das wäre dann schon besonders3st.
Stefan
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Zitat
Original geschrieben von Stefan
Jeder Hund kann gut erzogen werden. Es ist einzig und allein abhängig von der Konsequenz des Besitzers.Und dennoch wirst du keinen Hund jemals richtig kontrollieren können. Es kann immer das Unvorhersehbare geschehen, ein Hund ist ein Tier.
ZitatOriginal geschrieben von Stefan
Auf die von Dir geschilderte Situation mit 10 Hunden im Restaurant bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht gestoßen. Ich bin relativ oft mit Hund in Restaurants (nicht mein Hund) - dieser hat seine eigene Decke, legt sich neben den Stuhl/die Bank oder unter den Tisch. Von da an wird er den ganzen Abend nicht gesehen, es sei denn, er bekommt Wasser oder ein Leckerli vom Wirt gebracht. Diese Beobachtung mache ich auch bei anderen Hunden. Niemand betritt ein "normales" Restaurant mit einem Hund, welcher nur Ärger machen würde. Soweit haben sich die meisten Hundebesitzer im Griff.Ich bin, ehrlich gesagt, bis dato auf noch gar keinen Hund in einem Restaurant gestossen. Ich kann dir nicht einmal genau sagen, ob es in den von mir bevorzugten Lokalitäten unseren vierbeinigen Freunden gänzlich untersagt war oder aber ob ich einfach keine Notiz von ihnen nahm.
ZitatOriginal geschrieben von Stefan
Deine Probleme mit Deinen Hunden würde ich an Deiner Stelle nicht verallgemeinern, sondern eher selbst mal die eigene Erziehungsmethode überdenken und nicht anderen Hunden generell schlechtes Benehmen unterstellen - das wäre dann schon besonders3st.Stefan
Ich habe keine Probleme mit Hunden, mit dem meiner Eltern schon gar nicht, er ist ein sehr kluges Tier und genauso lebhaft wie ich!

Er bellt eben viel.Einen Hund, der den ganzen Abend nur auf dem Boden liegt, finde ich langweilig.
Hat sich hier schon mal jemand gefragt, ob sich Hunde in Restaurants wohlfühlen?
Gruß,
Oliver
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Klingt für mich nach Ausflüchten.
Warum sollte so ein Hund langweilig sein? Er kann sich nur einfach dort benehmen, wo er soll, weil er so erzogen wurde. Das sagt nicht, daß er sonst auch langweilig wäre.
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Zitat
Original geschrieben von Jochen
Klingt für mich nach Ausflüchten.Warum sollte so ein Hund langweilig sein? Er kann sich nur einfach dort benehmen, wo er soll, weil er so erzogen wurde. Das sagt nicht, daß er sonst auch langweilig wäre.
Bei Tieren nennt man es "Abrichten", klingt für mich sehr unschön.
Da lasse ich mein Tier doch lieber noch "Hund sein"

Bei manchen Leuten hat ein Hund eben fast schon einen menschlichen Status.
Dies sind keine Ausflüchte. Aber jeder hat dazu wie immer seine eigene Meinung.
Eine Frage hätte ich noch? Was bringt es Mensch und Tier, einen Hund mit in ein Restaurant zu nehmen?
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Na zum Beispiel, dass der Hund während der Zeit, die sein Mensch im Restaurant ist, nicht allein zu Hause sein muss - Alleinsein ist nämlich für jeden Hund schrecklich !!!
Ich nehme meine Labbihündin eigentlich außer in Lebensmittelläden und Supermärkte (da liegt sie unangeleint vor der Tür) überall mit hin und da sie sehr gut erzogen ist, habe ich auch noch keinerlei Probleme gehabt.
Meiner Meinung nach sollten Hunde schon im Welpenalter langsam und einfühlsam mit möglichst vielen unterschiedlichen Situationen konfrontiert werden, dann ist der Alltag mit den Tieren später auch überall unkompliziert und streßfrei für Hund & Mensch !!!
Gruß
Majon -
Das isses.
Man muß den Hund nicht überall mit hinschleppen weil es manchmal wirklich streßfreier ist wenn er nicht durch Innenstädte latschen muß. Für den Hund, den Besitzer und andere Spaziergänger ist es womöglich streßfreier wenn Hunde nicht generell immer dorthin mitgenommen werden.
Aber ich denke schon daß es ganz wichtig ist einen Hund an Situationen mit Menschenansammlungen, an Verkehr, unbekannte Geräusche und Gerüche, Kinderwagen, Fahrräder etc. zu gewöhnen. Nur so kann er lernen das als "normal" zu empfinden und damit auch später gelassen umzugehen weil er weiß, weil er gelernt hat, daß das harmlose Alltagssituationen sind.
Von einem "den Hund partout überall hin mitnehmen" halte ich nicht viel, aber ein "den Hund von allem fernhalten" genauso wenig. Ich habe im Augenblick einen guten Vergleich zwischen unserem und einem anderen Hund, der eben von allem ferngehalten wird - und der andere ist sehr schreckhaft und tendentiell aggressiv gegenüber allem Fremden weil er nicht lernt Dinge und fremde Menschen als Teil der Umwelt, die ihn erstmal nicht bedroht, zu erleben.
Diese Aggressivität ist also eher eine Angst vor unbekannten Bedrohungen, die eigentlich gar keine sind.Deswegen ist das schon wichtig einem Hund Alltagssituationen nahe zu bringen - natürlich nur in dem Maße wie ihm und der Umwelt das zuzumuten ist.
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Zitat
Original geschrieben von marlborolights
Bei Tieren nennt man es "Abrichten", klingt für mich sehr unschön.Nicht nur für Dich klingt das Wort sehr unschön.
Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, es für gute Erziehung und das Beispiel "Ruhiger Hund" zu verwenden. Der Hund meines Freundes ist eine ruhige Natur. Den regt nichts auf. Da könnten andere Hunde vor ihm stehen und ihn zusammenbellen, das wäre ihm völlig egal. Der läuft ohne Leine im Wald an solchen Hunden vorbei und ignoriert sie. Der liegt auch in der Kneipe oder sonst wo neben uns auf dem Boden und verhält sich still. Er und sein Herrchen sind ein Herz und eine Seele. Der hat ihn voll unter Kontrolle. Bis auf eine Sache, die er ihm nicht ausgetrieben kriegt: er leckt am Urin fremder Hunde, im Wald an Gras z.B..
Sicher bleibt ein Hund immer ein Tier. Und die Instinkte hat er ihm auch nicht genommen. Wenn er im Wald meint, etwas entdeckt zu haben, geht er ab.
Aber in Gesellschaft mit Menschen ist er superfriedlich, er ist das gewöhnt.
Ich habe noch nie erlebt -und er hat den Hund seit 8 oder schon 9 Jahren- daß "Balou" ausgetickt wäre, ihn andere Hunde verrückt gemacht hätten oder oder oder... Von wegen Angst vor Hunden: wenn mein Freund von jedem Menschen, der Balou mal hätte streicheln wollen oder gesagt hat "ist das aber ein lieber und schöner Hund!" 1 Euro bekommen hätte, hätte er sich mittlerweile wohl einen Neuwagen leisten können.
Sicher gab es auch Kinder, die Angst vor ihm hatten. Aber wie oft haben wir es schon erlebt, daß Eltern dann fragten, ob der Hund brav sei und ob sie ihrem Kind mit Balou die Angst nehmen könnten. Balou liebt das zwar nicht, aber er läßt das ohne zu murren mit sich machen. Er ist zwar hinterher froh, wenn es vorbei ist, aber dann geht's weiter mit Herrchen. Und die Kids stehen hinterher mit offenem Mund und faszinierten Augen da, daß der große, fellige schwarze Hund sie nicht gefressen hat.
Also: es gibt solche Hunde und solche!
Freunde der Eltern meiner Freundin haben auch einen super erzogenen Hund: Lisa. Ein 1a Wachhund. Aber superlieb, wenn Du als "dazu gehörend" vom Herrchen anerkannt worden bist. Das ist der best erzogene Hund, den ich je erlebt habe. Die erkennt wirklich jedes Wort und jede Geste von ihrem Herrchen, der sich aber auch sehr intensiv um ihre Erziehung gekümmert hat. Daß kein falscher Eindruck entsteht: der Hund wird sehr liebevoll behandelt, lebt in keinem Zwinger oder sowas. Herrchen und Frauchen haben ihren Hund einfach wahnsinnig lieb und das spürt der Hund. Und da unterwirft er sich gerne. Ihm macht es ganz offensichtlich sehr Spaß, seine Aufgabe als Bewacher von Herrchen und Frauchen zu erfüllen und darf dennoch auch sein ganz normales Leben als Tier leben. -
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Original geschrieben von Majon
(da liegt sie unangeleint vor der Tür)Dies ist doch in Deutschland verboten, bei aller Liebe, nicht ohne Grund!
Ich glaube mittlerweile, das Verhalten eines Hundes ist unter anderem auch sehr stark von seiner Größe anhängig.
Die kleinen Hunde sind die Frechen. Wir hatten in unserer Familie einige Zwergschnauzer und Terrier, auch die Dackel aus der Nachbarschaft, alle klein, lebhaft und frech.
Der Schäferhund meines Cousins, sowie der eines Freundes, und die Dogge meiner Tante hingegen sind ganz ruhig und lieb, die nimmst du teilweise gar nicht wahr, die liegen da bloss.
Natürlich unterscheiden sich auch die einzelnen Rassen von ihrem Wesen, ihrem Temperament und Gemüt.
Alle Zwergschnauzer, auf die ich bisher traf, wiesen das gleiche Verhalten auf, ich glaube nicht, dass wir da alle Fehler in der Erziehung gemacht haben.Aber mach mal einem Restaurantbesitzer klar, dass ein kleiner Zwergschnauzer sehr viel Ärger bedeutend könnte, der riesige Berner Sennenhund hingegen zahm wie ein Teddy ist.

Generell zu den Hundeverboten in Restaurants/Supermärkten etc., natürlich gibt es Hunde, die dort vielleicht absolut nicht stören, darauf kann man sich jedoch nicht verlassen.
Der Hund stammt von Wolf ab und ich persönlich bin der Meinung, die tierischen Instikte können nie ganz ausgeschaltet werden, auch bei domestizierten Rassen nicht. Triebe verkümmern, aber sie werden nicht ausgelöscht.Und das ist gut so, denn ein Hund ist immer noch ein Tier mit eigenständigem Wesen.
@JoPi, ich habe schon sehr häufig von total lieben Hunden gelesen und gehört, die noch nie einer Fliege etwas getan haben, und dann ein Kind gebissen/getötet haben, und das waren nicht nur Kampfhunde. Klar, dies kann ebenso in einer Fußgängerzone passieren, aber da gehört dem Hund auch die volle Konzentration, man ist nicht abgelenkt, wie z.B in einem Restaurant oder Supermarkt.
Natürlich passieren solche Unglücke nur in den seltensten Fällen, aber mich ist und bleibt ein Tier immer unberechenbar.Du sagst, es gibt solche Hunde und solche, aber wie soll der Besitzer eines Restaurants/Supermarktes dies unterscheiden?
Ich muß heute Abend mal drauf achten, ob ich unter einem der Tische einen Hund entdecke oder ob den Tieren der Eintritt generell verwehrt wird.
Gruß,
Oliver
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