Mal wieder Bewerbung - Punkt Mobilität

  • Ich bin da mal anderer Meinung. imho gehören weder Name und noch weniger der Beruf der Eltern in einen Lebenslauf. In den "tollen" Büchern zum Thema CV (z.B. der leidlich bekannte Hesse/Schrader) wird so etwas heute nicht mehr erwähnt.


    In meinem Lebenslauf steht nichts davon und ich habe meinen CV grad einem Experten gegeben (sogar ein wirklicher Experte - kostenloses Angebot meiner Krankenkasse - aber ein externer Experte) und dieser hat viele Details erwähnt, verbessert... aber mit keiner Silbe erwähnt, daß so etwas fehlen würde.


    Nennung des Führerscheins ist abhängig von der betreffenden Stelle. Bei einer Bewerbung als Finanzsachbearbeiter ist das wohl weniger wichtig und interessiert auch niemanden. Als Versicherungsvertreter oder Landarzt wohl unabdingbar.

  • Zitat

    Original geschrieben von holden
    Ich bin da mal anderer Meinung. imho gehören weder Name und noch weniger der Beruf der Eltern in einen Lebenslauf. In den "tollen" Büchern zum Thema CV (z.B. der leidlich bekannte Hesse/Schrader) wird so etwas heute nicht mehr erwähnt.


    Dem kann ich nur zustimmen. Nach dem neuesten EU-CV gehört es nicht mehr hinein, weder bei Studenten noch bei Schülern. Es kann übrigens auch einen negativen Eindruck erwecken, wenn du als angehender KFZ-Azubi in deinem CV preisgibst, dass dein Vater Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank ist ;)


    Der FS gehört in den Lebenslauf, sofern er für die Stelle relevant ist. Willst du Pizzabote werden, solltest du es angeben. Einfach am Ende des CVs ein "Sonstiges" einfügen und dort FS Kl. 3 angeben.


    cheers,
    autares

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Dem kann ich nur zustimmen. Nach dem neuesten EU-CV gehört es nicht mehr hinein, (...)
    cheers,
    autares


    Anreden muss man nach neuesten Rechtschreiberegeln auch nicht mehr groß schreiben. Es gehört aber immernoch zu einem gewissen gepflegten Schreibstil dazu. Man muss nicht jeden neuesten Furz mitmachen, sollte den Aufbau der Bewerbung vielleicht aber auch eher am potenziellen Ausbildungsbetrieb und nicht nur an "neuesten EU-Wasauchimmer" orientieren.


    Wie geschrieben: Ich lege auf diese Angabe ebensowenig Wert wie auf die Konfession (einen blödsinnigeren Eintrag im Lebenslauf gibt es IMHO sowieso nicht) - in anderen (traditionelleren) Betrieben mag das vielleicht anders aussehen und wird schnell mal als Unzulänglichkeit bewertet.


    Also: Bevor sich "neueste Erungenschaften" nicht eingebürgert haben, schadet es nicht, sich an die bisherigen Regeln zu halten.



    Stefan

  • Wenn du reinschreibst, dass du mit dem Privatauto für den Ausbildungsbetrieb Kurierfahrten durchführen willst, hast du die Stelle sofort und kannst bis zum Chef-Chauffeur aufsteigen.


    Das Mitbringen von möglichen Arbeitsmitteln (Auto, PC, Handy) ist heute immer mehr gern gesehen bei den AGs. :mad:

    Gruss tector
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  • Moin,


    Zitat

    Das Mitbringen von möglichen Arbeitsmitteln (Auto, PC, Handy) ist heute immer mehr gern gesehen bei den AGs.


    Schwachsinn, bei den Firmen würde ich schon garnicht anfangen.
    Es ist immer noch Pflicht des Arbeitgebers, seine Mitarbeiter mit dem für die Ausübung der Tätigkeit notwendigen Arbeitsmittel auszustatten und nicht umgebkehrt.
    Wenn du bei uns in der Firma deinen privates Notebook ans Firmennetzwerk hängst, um damit zu arbeiten, bekommst du dafür kein Dankeschöne sondern eine Abmahnung.

  • Wie Stefan bereist geschrieben hat würde ich den Lebenslauf an die Firma „anpassen“. Wenn Du dich bei einem klassischen Handwerksbetrieb (zum Beispiel Werkzeugbau) bewirbst, macht es immer ein gutes Bild die klassische Form zu waren. Oftmals sind die Geschäftsführer, Inhaber etc. auch noch Personen vom „alten Schlag“ die Ihr Handwerk noch richtig gelernt haben. Dort wird wert darauf gelegt das persönliche direkte Umfeld (Familie) darzulegen und seine Religionsangehörigkeit. Bewirbst Du dich aber bei einem Marketingunternehmen oder Internet Firma etc. halte ich das auch nicht für notwendig.
    Als Fazit würde ich sagen: Die Bewerbung mit der Du jeden Platz bekommst gibt es nicht. Es kommt immer noch auf das Unternehmen an bei dem Du dich bewirbst.


    Als ich mich 1992 für eine Ausbildung beworben habe, war es sogar von diesem Unternehmen ausdrücklich gewünscht (das war ein Handwerksbetrieb), das Alter der Eltern sowie deren Beruf uns das der Geschwister darzulegen. Bei späteren Bewerbungen (jetzt bei einer TK-Firma) wurde ich auch ohne diese Angaben genommen.

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