Killervirus H5N1 bald auch in Deutschland. Panikmache oder schlimme Seuche?

  • Zitat

    Original geschrieben von ISCH
    Ich kapiere nicht warum ihr BSE mit H5N1 vergleicht? Bei letzterem besteht eine reale Gefahr daß er weiter mutiert und so von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. BSE bekommt man ausschließlich durch den Verzehr von krankem Fleisch.


    Wo seht ihr da einen Zusammenhang? :eek:


    Ich weiss nicht, ob du dich an die damalige Zeit erinnern kannst, aber die Medienberichte damals ähnelten doch sehr den heutigen. Nun frage ich dich, wie viele Menschen Rindfleisch essen und wie viele Menschen einer Gefahr der Ansteckung durch H5N1 ausgesetzt sind?


    Auich damals hiess es übrigens, dass BSE mutieren könnte bzw. auf anderen (Nutz-)Tiere überspringen könnte usw. Von daher halte es mit Admins letzten Satz: Es ist reine Spekulation über eine Mutation zu mutmaßen!


    cheers,
    autares

  • Grippale Pandemien kommen ca. alle 30 Jahre in verschieden starken Ausprägungen, die letzte übrigens 1968 mit ein paar hunderttausend Toten weltweit.
    Die größte Pandemie war die spanische Grippe 1918/1919. Allerdings war damals die medizinische Versorgung deutlich schlechter und die Menschen in Europa durch den 1. Weltkrieg geschwächt.
    Eine Pandemie heute würde in den Industrieländern mit guter medizinsicher Versorgung wahrscheinlich nur einige 10.000 Tote fordern und dies wären vorallem kranke, geschwächte und alte Menschen.
    Weiterhin ist heute ein Impfstoff innerhalb einiger Monate verfügbar.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • Hi !


    ..das hatten wir alles schon.


    Laut Robert-Koch-Institut kann man von rund 100.000 Todesopfen in der BRD rechnen bei einem "mittelstarkem" Pandemie-szenario.


    Gruss, Lobo

    ..alles was sie sehen geschieht in Echtzeit !

  • Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Grippale Pandemien kommen ca. alle 30 Jahre in verschieden starken Ausprägungen, die letzte übrigens 1968 mit ein paar hunderttausend Toten weltweit.
    Die größte Pandemie war die spanische Grippe 1918/1919. Allerdings war damals die medizinische Versorgung deutlich schlechter und die Menschen in Europa durch den 1. Weltkrieg geschwächt.
    Eine Pandemie heute würde in den Industrieländern mit guter medizinsicher Versorgung wahrscheinlich nur einige 10.000 Tote fordern und dies wären vorallem kranke, geschwächte und alte Menschen.
    Weiterhin ist heute ein Impfstoff innerhalb einiger Monate verfügbar.


    Stimmt, dafür rückt heute die Menschheit durch die Globalisierung deutlich näher zusammen.
    Woher beziehst du übrigens deine Information bezüglich Zahl der Toten und Impfstoff?
    Fakt ist daß es erst dann Sinn macht einen Impfstoff herzustellen, sobald der Virus von Mensch zu Mensch springen kann. Da das bis heute noch nicht eingetreten ist, kann man auch nicht sagen, daß die verfügbaren Impfstoffe wirklich etwas bringen (übrigens reichen diese Impfstoffe nur für 30% der Bevölkerung...)


    Noch etwas: Die Todeszahl der spanische Grippe lag zwischen 25 und 50 Millionen.


    Ich will niemanden verrückt machen, aber andererseits sollte man auch die vermutliche Gefahr nicht runterspielen!

  • War ja klar, dass die Geschäftemacher auch nicht auf sich warten lassen:


    Geschäfte mit der Angst vor der Vogelgrippe


    "Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und die Landeskriminalämter warnen vor Unternehmen, die die unbegründete Angst vor der Vogelgrippe für unseriöse Geschäfte missbrauchen. So bietet eine Firma aus Stockelsdorf bei Lübeck per Fax ein „Vorsorgepaket“ für 20 € an. Der Inhalt, bestehend aus Schutzhandschuhen, Mundschutz, Desinfektionsmittel und ein Infoblatt, soll die ganze Familie vor der Vogelgrippe schützen. „Rufen Sie gleich an“ steht in großen Lettern auf dem Schriftstück, denn geliefert werden kann nur solange der Vorrat reicht.


    Dem kriminellen Einfallsreichtum offensichtlich keine Grenzen gesetzt. [...] taucht jetzt die Internetadresse http://www.vogel-grippe.tk auf und erweckt den Anschein einer „offiziellen“ Bekanntmachung. Zur angeblichen Entlastung der Notrufnummer 112 wird dazu aufgefordert, eine bundesweite „Vogelgrippe Notrufline“, unter der Nummer 09005/99-99-434, anzurufen. Dass dies eine teure Angelegenheit werden kann, erfährt man erst durch einen Anruf.


    Bei dem Telefonkontakt wird mitgeteilt, dass dieser Service nach dem Signalton mit 1,99 € pro Minute berechnet wird.


    [...]
    Wir weisen darauf hin, dass Rat in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und erhältlich ist. Zusätzlich hat die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ein kostenloses Info-Telefon zur Vogelgrippe eingerichtet, das montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr unter der Nummer 0431 – 5 90 99 75 geschaltet ist. Ihnen hilft natürlich auch Ihr Ordnungsamt oder die Polizei. Scheuen Sie sich nicht ggf. Strafanzeige zu erstatten."



    Keine Werbung: Wie leidensfähig ist Ihr Geldbeutel? :rolleyes:

  • Hi !


    Hmmm, gerade eben ist ein schwarzer, mittelgrosser Vogel in unseren Garten "gefallen". Einfach so. :eek:


    Was tun ? Ordungsamt informieren ? Vogel selbst entsorgen ?


    EDIT: Polizei angerufen, die wussten nicht weiter - haben uns mit Feuerwehr verbunden, die beim Ordnungsamt und die sagten: Schüppe und in die Tonne werfen.
    Also ist die Vogelgrippe ab sofort offiziell ausgemerzt. Prima :top:


    Gruss, Jörg

    ..alles was sie sehen geschieht in Echtzeit !

  • Und wann dürfen die Enten, Gänse etc. wieder frei rumlaufen? Angeblich soll die Stallpflicht ja bis ende des Jahres gelten...... Weiß da jemand was?


    Bei uns ist vor einer Woche eine Gans erkrankt, hatte wohl auch eine Viruserkrankung....in weniger als 24h war sie tot.....wir haben allerdings nichts getan außer sie zu verbuddeln ;) und das finde ich auch gut so.......

  • Hier bei mir am Wohnort wurden in 5km Entfernung in einer Staustufe im Rechen 2 tote Schwäne mit H5N1 gefunden: Konsequenz -> Sperrzone und Beobachtungsgebiet drumherum. Da wir in der Sperrzone sind dürfen auch Hunde und Katzen nur beschränkt raus, fast keiner hält sich daran. Und dass das Geflügel nicht "verbracht" werden darf finden die hiesigen Landwirte auch nicht so toll. Irgendwo verständlich, wer weiß wo die vom Himmel gefallen sind und wie weit sie getrieben sind, bis sie mal irgendwo hängen blieben.
    Ich will ja nicht gegen die Schutzmaßnahmen wettern, aber leicht übertrieben ist das schon.
    Gruß!

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