Studium: Wie sich selbst zum Lernen motivieren??

  • Zitat

    Original geschrieben von Shani Ace
    Oh, das Problem kenne ich nur zu Genüge. Ich war schon in der Schule in der Oberstufe ziemlich faul und unmotiviert (was teilweise an den Lehrern und teilweise auch daran lag, dass ich dauernd verschlafen habe)



    in Mathe habe ich jedoch überhaupt keinen Durchblick, da war ich auch erst 3 mal (in drei verschiedenen Kursen, von denen man sich einen aussuchen darf), vor Allem, weil das auch so früh ist


    wie wärs mit früher ins bett gehen, wer um 20uhr schläft kann locker um 6uhr morgens aufstehen als Bsp.

  • Zitat

    wer um 20uhr schläft kann locker um 6uhr morgens aufstehen als Bsp.


    Und? Wo bleibt das Uni-Leben?


    Personal-Management nennt sich der Zauberbegriff => man muss ertsmal mit sich selber klar kommen!


    Zeiteinteilung für Uni/ Freund/Job und Party ... bei uns klappt das auch! Manchmal ist man eben nicht für das Unileben geboren und man hat eben Pech gehabt!


    thanks


    wayne88

  • Zitat

    Original geschrieben von robertpetzold
    wie wärs mit früher ins bett gehen, wer um 20uhr schläft kann locker um 6uhr morgens aufstehen als Bsp.


    So einfach ist das aber nicht. Ich würde es nicht schaffen um 20:00 Uhr schlafen zu gehen, da ich gar nicht müde wäre.

  • Zitat

    Original geschrieben von robertpetzold
    wie wärs mit früher ins bett gehen, wer um 20uhr schläft kann locker um 6uhr morgens aufstehen als Bsp.

    Wenn das so einfach wäre, könnte man Avalanche ja auch einfach sagen: Wie wär's mit Lernen? Dann schafft man das Studium auch. :rolleyes:


    Ich bin schon seit meiner Kindheit ein Eulentyp (also Leute, die spät einschlafen), leider kann ich machen was ich will, ich kriege mich sogut wie nie dazu, früh schlafen zu gehen, erst letzte Nacht war ich bis 8:30 wach, obwohl ich 13:00 einen Termin hatte. Ich dachte früher, es läge am Internet/PC, aber in der Zeit, wo ich kein Internet hatte, habe ich dann bis tief in die Nacht/in den Morgen ferngesehen (oder eher gezappt), obwohl eigentlich nichts lief und ich Fernsehen eigentlich hasse. Ich beschäftige mich dann eben sinnlos (oder auch garnicht - damals habe ohne Internet habe ich mich ziemlich gelangweilt und ging trotzdem nicht schlafen), obwohl ich weiß, dass ich schlafen gehen sollte und es mir ständig selber "sage", trotzdem funktioniert es nie.


    So einfach ist das also nicht, auch wenn sich das blöd anhört.

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    Der Mensch erfand die Atombombe. Keine Maus würde auf die Idee kommen, eine Mausefalle zu bauen. (Albert Einstein)

  • @ Shani Ice


    Kennst du viele deiner Kommilitonen oder ist dein Studiengang relativ anonym?
    Ich denke wenigstens ein Mitstreiter hilft schon ganz gut gegen die Faulheit - er darf aber keine genauso faule Socke sein wie du, sonst potenziert sich das Problem. :D Und wenn er dich ständig mitschleifen und motivieren muss, verliert er sicher auch irgendwann die Lust. ;)


    Ich habe auch schon ein Studium abgebrochen, weil ich mich nicht dazu motivieren konnte. Noch dazu war diese Uni dermaßen anonym, dass ich fast depressiv wurde. Jetzt bin ich an einer FH, wo jeder jeden kennt. Das macht den Druck morgens aufzustehen auch größer, weil da nette Leute sind, auf die man sich freuen kann. :-)


    Dass du ein Nachtmensch bist, wäre nicht schlimm, wenn du Nacht wenigstens zum Lernen nutzen würdest. ;) Allerdings ist mein Freund auch so einer. Er schläft unter der Woche max 3 oder 4 Stunden pro Nacht und bekommt dadurch nichts auf die Reihe, weil er permant übermüdet ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von katinkamaus
    Dass du ein Nachtmensch bist, wäre nicht schlimm, wenn du Nacht wenigstens zum Lernen nutzen würdest. ;)

    Das habe ich mir auch schon oft gesagt, da ich sowieso nachtaktiv, bzw. in der Nacht kreativer bin, aber selbst das ist mir noch nicht gelungen. Aber vielleicht klappt's ja noch. :)


    Naja, der Studiengang ist schon recht stark nachgefragt, noch kenne ich nicht wirklich viele Kommilitonen, mit den beiden aus meiner Übungsgruppe treffe ich mich halt 1x wöchentlich und wir tauschen uns über ICQ weiter aus, Freitags geben wir dann die Übung in der Übungsstunde ab. Die beiden sind sicher nicht so extrem faul wie ich, aber den richtigen Durchblick haben die auch nicht. ;)

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  • Hi,


    also das mit dem Nachtmensch sein halte ich für Mumpitz. Prügelt euch mal 2 Wochen in Folge um 6 Uhr aus der Kiste, dann seht ihr, wie einfach es plötzlich ist um 22h müde zu sein. Damit kämt ihr auf 8 Stunden Schlaf. Nicht mehr und nicht weniger ist gesund. Verstärkt werden kann dieser Müdigkeitseffekt noch dadurch, dass man tagsüber etwas geistig oder körperlich anstrengendes unternimmt und nicht nur rumgammelt ;)


    Ob es überhaupt sinnvoll ist zu einer bestimmten Vorlesung (zu welcher Uhrzeit auch immer) zu gehen, muss ja jeder für sich selber wissen. In meinem Studiengang gibt es einen Teil an Klausuren zu Vorlesungen die ich mit sehr guter Note bestehe ohne ein einziges Mal anwesend gewesen zu sein. Was natürlich nicht heisst, dass ich nicht viel dafür gelernt hätte.


    Womit wir bei der Ausgangsfrage wären. Thema Lernen / Motivation zu lernen:


    Wenn man sich jetzt auf irgendein Pillepallestudium bezieht oder auf Leute, die als Mit- oder Endzwanziger (je nach Studiengang) immer noch in der Uni hocken, dann erübrigen sich meine folgenden Äusserungen natürlich, womit ich nicht sagen will, dass es für solche Exemplare auch Motivationshilfen gibt ;)


    Für alle anderen würde ich als Tipps bereit halten:
    - Wenn schon Lerngruppe, dann eine in der man mitgerissen wird. Bloß nicht so eine Labergruppe in der bei 10 Stunden lernen effektiv 2 Stunden gearbeitet wird. Keine Lerngruppe wählen in der man selber stärkstes Glied ist (nicht hat :D). Wenigstens nicht dauerhaft. für zwischendurch ganz ok, um zu sehen wie gut man den Stoff wirklich gepackt hat. Denn das sieht man meist erst, wenn es darum geht ihn einem unwissenden zu vermitteln.


    - Ansonsten im wahrsten Sinne des Wortes dazu zwingen selbständig zu arbeiten/ zu erarbeiten. Nein, es gibt keine wichtigeren Dinge in der Lernzeit. Nein, nicht noch die Küche saubermachen oder kurz einkaufen gehen. Nein, nicht duschen gehen oder so unwichtigen Dingen wie Essen nachgehen, nur um sich vor der Arbeit zu drücken... Ihr versteht, was ich meine.


    - Dann: Etappenziele setzen. HEUTE (Nein, nicht morgen :D) schaffe ich dieses oder jenes Aufgabenblatt durch. DANACH kann ich meine Freundin besuchen.


    - Immer wieder das Ziel vor Augen haben: Ein geldgeiles, weit-überdurchschnittlich bezahltes Mitglied dieser Gesellschaft zu werden. Wie sonst kann ich mir in Zukunft all die schönen Handys, Autos, Uhren, Urlaube, ... leisten? ICH werde später Spaß im Beruf haben. ICH muss mir später keine Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen. ICH habe später den anderen gegenüber den Vorsprung, den mir mein Lernen JETZT nur ermöglicht. ICH muss später nicht bis an mein Lebensende Drecksarbeit machen und danach bei mickriger Rente mein Dasein fristen. Tschakka, ich schaff das ;) Sowas in der Art :D.


    - Beim Lernen behilflich sein / das Lernen angenehmer gestalten könnte z.B. noch:
    + Belohnung NACH dem Lernen (ideelle Dinge: Freundin besuchen, Fernsehn gucken...)
    + Belohnung NACH bestandener Klausur (materieller Art: Handy, Uhr,...).
    + Kurze Pausen z.B. zwischen zwei Aufgaben. Kurz mal bei TT reinschauen, Simpsonsfolge gucken
    + Musik hören (ich mag da eher ruhigeres ohne Text, alles andere lenkt mich ab)
    + angenehmes Ambiente schaffen (ich brauch z.B. mein Chaos auf dem Schreibtisch, aber den Rest der Wohnung aufgeräumt zum Lernen)
    + gut schlafen und essen (auch wenn ich persönlich das meist leider nicht schaffe, wenigstens letztes)


    n3o.

  • Ich habe mir angewöhnt, in der Küche zu büffeln. Da hält mich einfach weniger vom Lernen ab ;) und mein Küchentisch bietet mehr Platz als mein Schreibtisch. :D


    Achja, und zum Thema "Nachtmensch": Da stimme ich n3o zu. Das ist reine Gewohnheitssache. Ich werde in den Ferien auch immer zum Nachtmensch, wenn ich morgens nicht arbeiten muss. Wenn ich aber jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehe(n muss :rolleyes: ), habe ich damit auch kein Problem. Und ich nutze meinen Tag eindeutig besser, wenn ich früher aufstehe. Morgens habe ich mehr Energie und packe eher mal was neues an, als wenn ich erst mittags aufstehe. Da ist der Gammeltag sonst schon vorprogrammiert. :o

  • Das erinnert mich irgendwie an meine erst Vorlesung zu beginn meines ersten Studiums.
    Da kam der Prof rein, und erklärte uns kurz und knapp, dass wir hier nicht sind weil wir müssen (...Thema Schulpflicht), sondern weil wir uns das selbst ausgesucht hätten, dass er grundsätzliche Kenntnisse im Lesen und Schreiben erwartet. Dann meinte er noch, dass er uns zwar sagen wird, auf was wir geprüft werden, aber ob und wie wir an dieses Wissen kommen, unser eigenes Problem ist.
    Damals dachte ich mir noch: Der hat einen an der Waffel. Heute sage ich: Der Mann hatte absolut recht!


    Wenn ich mich in meinem Job nicht motivieren kann zu funktionieren, muss ich damit rechnen, rauszufliegen. Wenn ich mich im Studium nicht zusammenreissen kann, muss ich eben damit rechnen durchzusegeln.
    Es wird niemend gezwungen - jeder kann sich selbst aussuchen, was ihm wichtiger ist. Party, "Hang-Loose", chillen, wasauchimmer oder ne vernünftige Ausbildung...


    Zum Thema Nachtmensch: Das ist, wie hier auch schon geschrieben wurde, absoluter Quatsch. Ich bin mal ne zeitlang LKW gefahren, da war die Abfahrt meist zwischen 3 und 4 Uhr Morgens, um 2000-2100 lag ich dafür auch schon im Bett.
    Mittlerweile hat sich das bei mir ziemlich verschoben. Ich bin meist zwischen 0800 und 0900 im Büro, und schlafen gegangen wird zwischen 0100 und 0300.
    Alles nur ne Sache der Gewöhnung.


    Genauso wie die Sache mit der Schlafmenge. Ich mach das jetzt schon seid mehreren Jahren. Ich schlafe im Schnitt zwischen 4-6 Stunden.


    Wenn man das so gewohnt ist, funktioniert das Problemlos!


    Charlie

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    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
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  • Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Genauso wie die Sache mit der Schlafmenge. Ich mach das jetzt schon seid mehreren Jahren. Ich schlafe im Schnitt zwischen 4-6 Stunden.


    Wenn man das so gewohnt ist, funktioniert das Problemlos!


    Charlie


    Dem kann ich nicht zustimmen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass jeder Mensch ein individuelles Schlafbedürfnis hat. Der eine braucht mehr, der andere weniger. Da bringt auch Gewöhnung nichts.


    In meinem ersten Semester habe ich auch noch den Nachtmensch in mir bekämpft, und kam in der Regel auf 5 Stunden Schlaf pro Nacht. Ich habe das ganze 3 Monate durchgehalten und war die ganze Zeit dermaßen im Eimer, dass gar nix mehr ging. Das wurde auch nach mehreren Wochen nicht besser. Ich habe nur noch "funktioniert" - und auch nur dann, wenn ich den ganzen Tag literweise Kaffee getrunken habe, aber selbst dann lief mein Hirn nur auf halber Kraft... Mir haben die 5 Stunden Schlaf definitiv nicht gereicht. Ich komme dauerhaft mit 7 Stunden sehr gut zurecht; diese Phase wie im ersten Semester möchte ich nie wieder erleben. :o

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