PC-Gehäuse Umbau

  • ahoi liebe leute,


    in meinem rechner haben sich mittlerweile spinnen,motten und saemtlicher staub meines zimmers eingenistet, dA mein tower imma offen ist. nu glaub ich nicht, dass das unbedingt gut ist und hab mir ueberlegt, ich setz mir mind. anstatt einer originalseitenwand ne scheibe(plexiglas) od. so rein. nur stellt sich mir die frage, nimm ich dafuer plexiglas? und wenn,wo krieg ich plexiglas her und was kostet mich das? leider bin ich auf den baumarktseiten nicht fuendig geworden.
    greetz
    caoz


    p.s gerade ist mir aufgefallen, dass ich meinem rechner auch noch genug sauerstoof garantieren moechte. hab hier noch sehr feinmaschigen draht, den ich ich gerne mit dem plexiglas verarbeiten moechte. nur wie befestige ich den draht am plexiglas? gibt es kleber der metal/plexiglas zusammenhaelt? wie sieht das aus, hat da vieleicht auch schon jemand erfahrung?

  • Das nennt sich...


    ... Case Modding, was Du wohl vorhast.


    Soweit ich weiß, nimmt man in der Regel Plexiglas.


    Tu Dir nen Gefallen und google mal nach og Begriff, da wirst Du über Seiten wiedie hier stolpern.


    Luposen

    Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat.

  • Hi caoz!


    Also, das Plexiglas bekommst Du in wirklich jedem Baumarkt z.B. OBI.
    Ich würde Dir die Dicke 5mm. empfehlen.
    Der ganze Spaß kostet Dich den QM ungefähr 30 EUR.
    Also bei meiner Aquariumhaube aus 5mm. Plexi habe ich die Lüftungsgitter mit 2,5x10 Imbus Schrauben Befestigt.
    In Deinem Fall könnte man aber auch mit Nieten etc. arbeiten...

  • Hallo,


    Pexiglas gibt es in jedem Bauhaus!
    Um das Lüftungsgitter zu befestigen würde ich zum Kleber greifen, sofern du keine Last dran hängen möchtest.
    Hast du vor, das Seitenteil auszuschneiden und darin die Plexiglasscheibe einzusetzen?
    Dann brauchst du auch noch eine Möglichkeit, dies miteinander zu verbinden, Dichtung, die auch Autoscheiben hält, wäre eventuell sinnvoll.


    Thorsten

  • Das mit dem Plexiglas ist ne nette Idee, aber grundsätzlich sollte man


    1) das Gehäuse verschließen, damit der Luftstrom vom Netzteil die geplanten Komponenten auch wirklich erreichen kann. Die ATX-Spezifikation von Intel sieht vor, dass dieser Luftstrom genutzt werden soll und auch nötig ist, um bspw. Grafikkarte, Chipsatz und RAM zu kühlen.


    2) zum Verschließen die Metallplatten verwenden, die dazu gedacht sind. Ansonsten hat man nämlich einen guten Störsender im Haus, der die Vorschriften garantiert nicht einhält (das tun viele nicht mal mit geschlossenem Gehäuse). Wenn also mal die Störungsstelle anklopft, weil der Nachbar kein Radio mehr hören kann, dann lauft erstmal zum PC, um ihn zuzuschrauben.


    Gruß, JL

  • ahoi


    ahoi,


    @jeanluc7also mein rechner ist, seit dem ich ihn habe, auf. auch nach 3wochen dauerbetrieb ist er nicht heissgelaufen(warimurlaubundhabihnalleineroeternlassen). naja, und stoerungen anderer geraete gibts auch nischt, zumindest gabs noch keine beschwerden;). trotzdem thx fuer die tipps.
    Thorsten: beim kleber hab ich nur angst, dass das besch... aussieht. und ich moechte kein "fenster" einsetzen, sondern die komplette seitenwand aus plexiglas.ist zwar etwas aussergewoehnlich,sieht aber hoffentlich besser aus(malschauen;).
    @luposen:thx fuer den tipp, hab schon n nettes forum gefunden.


    vielen dank und gruss


    caoz

  • Zitat

    Original geschrieben von JeanLuc7
    1) das Gehäuse verschließen, damit der Luftstrom vom Netzteil die geplanten Komponenten auch wirklich erreichen kann. Die ATX-Spezifikation von Intel sieht vor, dass dieser Luftstrom genutzt werden soll und auch nötig ist, um bspw. Grafikkarte, Chipsatz und RAM zu kühlen.


    Was denn für ein Luftstrom bitte?
    Das laue Lüftchen vom Netzteil, womöglich noch mit einem Lüfter dient wohl kaum der Kühlung von Komponenten.



    Zitat

    Original geschrieben von JeanLuc7
    2) zum Verschließen die Metallplatten verwenden, die dazu gedacht sind. Ansonsten hat man nämlich einen guten Störsender im Haus, der die Vorschriften garantiert nicht einhält (das tun viele nicht mal mit geschlossenem Gehäuse). Wenn also mal die Störungsstelle anklopft, weil der Nachbar kein Radio mehr hören kann, dann lauft erstmal zum PC, um ihn zuzuschrauben.


    Würdest Du das bitte nochmal erläutern?



    Ciao
    Schrapnell

  • Zitat

    Original geschrieben von Schrapnell


    Was denn für ein Luftstrom bitte?
    Das laue Lüftchen vom Netzteil, womöglich noch mit einem Lüfter dient wohl kaum der Kühlung von Komponenten.


    Naja, die Intel - Spezifikationen gehen vermutlich von einem hochwertigem Qualitätsprodukt aus mit nem vernünftigen Lüfter drin + entsprechender Drehzahl. Mein Lüfter besitzt zum Beispiel einen Drehzahlregler sowie ein Öffnung im Gehäuseboden. Dadurch wird mehr Luft an die wichtigen Stellen im Gehäuse gebracht (CPU, Northbridge und Ram).
    Dass ein NoName Produkt nicht die entsprechende Leistung bringt, dürfte wohl jedem einleuchten (die meisten dieser Netzteile können sich ja selbst kaum kühlen :)).


    MfG
    Philipp

  • phoneman hat Recht, was die Billig-Netzteile betrifft. Die Spec sieht tatsächlich vor, dass Prozessoren bis hinauf zum P3-600 notfalls auch ohne eigenen Lüfter laufen, wenn nur der Netzteillüfter stark genug ist. Bei den alten Celerons@300 klappt das eine Zeitlang wirklich.


    Störstrahlung: So ein PC sendet derzeit mit Frequenzen zwischen 400 MHz und 1,6 GHz, das liegt in Frequnzbändern, die auch für Radio und Fernsehen sowie Funk verwendet werden. Deshalb muss ein PC (jedenfalls ein Marken-PC) auch eine Prüfung über sich ergehen lassen, dass er die Störstrahl-Grenzwerte nicht überschreitet. Und das tut er gewaltig, sobald das Gehäuse offen ist.


    Warum ein PC sendet: Grundsätzlich strahlt jedes von Wechselstrom durchflossene Element einen Teil der Leistung als elektromagnetische Wellen in die Luft ab. Dieser Effekt ist stark frequenzabhängig und kann bei hohen Frequenzen dazu führen, dass am Ende der Leitung gar nichts mehr ankommt, man hat dann eine Sendeantenne mit hohem Wirkungsgrad. Und bei PCs mit ihren hohen Frequenzen hat man überall dort, wo diese Frequenzen auch zum Einsatz kommen, eben Störstrahlung. Ein 100-MHz-FSB sendet auf UKW, bei 133 MHz sind wir im Fernsehband, und innerhalb des Prozessors haben wir heute Frequenzen, die auch in einer Mikrowelle zum Einsatz kommen. All das bleibt nur dann im PC, wenn er elektrisch geschirmt ist und sich wie ein umgekehrter Faradayscher Käfig verhält. Beim PC sitzt der Störer eben innen.


    Thorsten: prinzipiell hast Du Recht - dort zu wohnen und Radio aus der Luft zu empfangen ist nicht wirklich ein Spaß. Man bedenke allerdings auch, dass es sich nur um recht kleine Sendeleistungen handelt - ein Mobile strahlt stärker.


    Gruß, JL

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