Der Bundesliga 2006/2007- Thread!

  • Zitat

    Original geschrieben von sturmhaube
    Stuttgart ist Deutscher Meister!


    Nein, sind wir nicht.
    Das sind wir am 34. Spieltag zwischen 17:15 und 17:20.


    Nachdem wochen- und monatelang ignoriert worden ist, dass wir mit Abstand den besten Fussball in der Bundesliga spielen und unsere Jungs teilweise so despektierlich behandelt worden sind, kann die Presse jetzt gerne noch die Woche abwarten und braucht uns nicht schon vorab zum Meister schreiben.

    23.05.2009, 17:18 Uhr...VfB Stuttgart nach 3:1 in München Deutscher Meister 2009, Diego beendet in seinem letzten Spiel für Werder Wolfsburger Titelträume...

  • Zitat

    Original geschrieben von D-Love
    Schalke ist für mich mittlerweile der absolute Inbegriff an Heuchelei und Künstlichkeit in der Bundesliga. Nichts gegen die Fans an sich. Die haben eine Mannschaft für weniger Geld, aber mehr Charakter verdient.


    Da stimme ich dir absolut zu.


    Rudi Assauer hat nach dem Uefa-Pokal Gewinn mal gesagt das "auf Schalke niemals ein Spieler mehr als eine Millionen verdienen wird".


    Jetzt ist Schalke wahrscheinlich der einzige Verein der Bundesliga in dem kein Spieler "unter einer Millionen" verdient, ähh ich meine in den Arsch gesteckt bekommt.


    Ich sag nur: Der ArbeiterGAZPROMverein!

    erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

  • Zitat

    Original geschrieben von Charly82
    Da stimme ich dir absolut zu.


    Rudi Assauer hat nach dem Uefa-Pokal Gewinn mal gesagt das "auf Schalke niemals ein Spieler mehr als eine Millionen verdienen wird".


    Irgendwann hat einmal jemand gesagt, daß niemand Computer brauchen wird und der Mensch nie auf den Mond fliegen wird, der Liter Benzin niemals über 2 Mark kosten wird... UEFA- Pokal war 1997!



    Ich habe keine Ahnung, woher dieser Hass und diese Abneigung mancher gegen Schalke kommt. Ehrlich. Einige scheinen sich mehr auf ihre Abneigung gegen Schalke zu konzentieren oder diese mehr in den Mittelpunkt zu stellen, als den Sport an sich oder ihren Verein. Ich finde das erstaunlich, denn irgendwie scheint der Verein einige unheimlich zu beschäftigen.
    Es hängt vielleicht auch damit zusammen, daß einige sich regelrecht im Fußball und mit "ihrer" Mannschaft (wir sind noch kein Meister) identifizieren, daß diese Identifikaton offenbar gleichzeitig eine totale Abgrenzung gegen andere nötig macht oder mit sich bringt.
    Ich wiederhole mich da, aber für mich ist das in derster Linie eine Anti- Haltung und die ist meiner Meinung nach Charaktersache. Ich sehe Fußball als etwas, das Begeisterung für etwas hervorruft und nicht in erster Linie oder so elementar gegen etwas.
    Jedenfalls vermisse ich irgendwie sachlich- objektive, aber auch emotional- explizite Postings, warum der eigene Verein so gut ist. Ich meine, das sollte es doch sein, was einen am Fußball begeistert, oder?!


    Kritik muß und soll sein und da gibt es so einiges auf Schalke zu bemängeln. Was mich aber verwundert, ist wie gut einige offenbar den Verein kennen. Denn anscheinend ist es für sie ausgeschlossen, daß ihr Urteil auf subjektivem und bei Fußballfans nicht seltener Unparteiischkeit beruht.
    Besonders von welchem "Gejammer" und welcher "Opferrolle" häufig die Rede ist, stellt mich vor die Frage, wo dieses Empfinden her kommt.
    Sicher ist die Geschichte mit dem Arbeiterverein strapaziert. Aber werden nicht überall Klischées bedient, u.a., weil viele Fans eben diese Art der Identifikation suchen? Ich kann auch nicht nachvollziehen, wo Schalke behauptet, ihnen sei etwas weggenommen worden. Logisch, daß man ein "Verlust" der Meisterschaft wie 2001 wie ein "Wegschnappen" empfindet. Das ist aber nicht wirklich wie ein "Diebstahl" gemeint.
    Ferner glaube ich, daß viele, die das damals als Schalke- Fan eben nicht so erlebt haben, nie nachvollziehen werden können. Ich war damals dort, auf dem Rasen. Da haben Leute den Rasen rausgerupft, um ihn zuhause in die Vitrine zu legen. Die Leute waren wie auf einem Höhepunkt und in der nächsten Minute fielen sie ins tiefste Tal. Das ist nichts, was man jemandem wünschen sollte. Es ist grausam!
    Darüber gibt es absolut nichts zu lachen, jedenfalls nicht auf die gehässige Art und Weise. Auch das ist in meinen Augen eine Charakterfrage. Ob es dabei jetzt um Schalke geht, die die Meisterschaft so "verloren" haben oder um Bayern in Barcelona oder um einen Mann, der erst eine Million gewinnt und dann merkt, daß die Inflation ihm im nächsten Moment alles wegfrisst.


    Was den Bezug auf Gott angeht: das muß jeder mit sich selbst abmachen. Ich glaube, Fußballer neigen generell zu Glauben und Aberglauben. Das ist nichts spezifisch Schalkerisches. Ein Kakà bekreuzigt sich auch nach jedem Tor und vor dem Anpfiff. Da stört sich niemand dran.


    Was Gazprom angeht, sehe ich die "Kooperation" auch als sehr heikel und bin keineswegs erfreut darüber. Es hätte bessere Partner gegeben. Mit Sicherheit würde ich auch kein Schalke- Trikot mit Gazprom- Schriftzug tragen.


    Wenn ich mir so die letzten Seiten anschaue, scheint dieser Thread eher zum "Was haltet Ihr von Schalke"- Thread zu werden. Mir erscheint es hier eher so, daß einige nicht wirklich objektiv sind. Anders kann ich mir die teilweise doch sehr scharf formulierten Postings nicht erklären.
    Zwar bin ich als Schalke- Fan per se auch nicht die Instanz für Objektivität. Aber immerhin sehe ich mich als kritischen Schalke- Fan und fairen Fußballfan in seiner Haltung anderen Vereinen gegenüber und sehe die Dinge nicht so scharf, wenn es andere Vereine geht. Mir ist eine kritische, sachliche und ernsthafte Diskussion lieber als eine polemische. Und in die Richtung tendiert es hier doch sehr, finde ich.
    Dafür muß man nur mal auf die Wortwahl einiger achten.


    Es mag sein, daß Fußball generell vielleicht nicht das richtige Thema mit den richtigen Gesprächspartnern für eine niveauvolle Unterhaltung ist. Und irgendwie scheint es mir auch so, daß die zahlenmäßigen Umstände hier keine Grundlage für ein ausgewogenes Meinungsverhältnis sind.



    Wie dem auch sei: als Fan einer Fußballmannschaft kann man nicht für jeden einstehen, der zur gleichen Mannschaft hält. Ich weiß nur, was ich selbst für eine Meinung und Einstellung habe. Und die halte ich für fair, relativ objektiv, nicht primär negativ anderen gegenüber und vor allem auf Begeisterung für den Sport selbst und den Verein Schalke mit allem und dran (wozu nicht nur Positives gehört, das liegt in der Natur der Sache, ist überall so) begründet.


    Aus meiner Sicht werde ich, sollte es so laufen, daß Stuttgart auf den letzten Drücker nicht Meister wird, sondern Schalke, mit Stuttgart fühlen, da ich weiß, wie es ist, so zu leiden. Und wenn Ihr meine ganz ehrliche Meinung lesen wollt:


    nach allem, was passiert ist, fände ich es mehr als schmeichelhaft, wenn Schalke jetzt noch Meister würde. Wer meine letzten Postings - schon vor dem letzten Spieltag - gelesen hat, wird das bestätigen können.
    Nein, Stuttgart soll es jetzt ruhig machen.
    Mir wäre es lieber gewesen, wenn Schalke mit 2 letzten Siege Meister geworden wäre. Auf der anderen Seite: wenn sie am Ende ganz oben stehen, ist es auch nicht wirklich unverdient.


    Zu Schluss noch: ich denke, man sollte Fußball trotz aller Begeisterung nicht zu hoch aufhängen. Es ist immer noch eine Nebensache, wenn auch vielleicht die schönste! ;)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen

    Ich wiederhole mich da, aber für mich ist das in derster Linie eine Anti- Haltung und die ist meiner Meinung nach Charaktersache. Ich sehe Fußball als etwas, das Begeisterung für etwas hervorruft und nicht in erster Linie oder so elementar gegen etwas.


    Auch ich war in der Saison 03/04 davon begeistert, als Werder sich das Double im wahrsten Sinne des Wortes "erspielte". Umso ärgerlicher und trauriger war ich, als ich sehen musste, wie der Arbeiterverein aus der Provinz einen Leistungsträger nach dem anderen verpflichtete. Es wurden für die Spieler Ailton, Kristajic und Ernst unverhältnismäßig hohe Gehälter geboten. Diese Gehälter wurden nicht durch ehrlichen Sport, oder wie man auf Schalke sagt "ehrlische Arbeit", finanziert sondern, durch dubiose Geschäfte (Parkstadion in der Bilanz für 100mio ausschreiben).
    Sowas macht den anständigen Fußballfan einfach wütend und sowas macht den Fußball kaputt. Schalke hat sich in meinen Augen durch fragwürdige Geschäfte nach oben gekauft. Mir tun Vereine wie Werder, Stuttgart, Kaiserslautern und Freiburg einfach leid, wenn sie Ihre Speiler nicht halten können, nur weil der Arbeiterverein einfach eine Millionen mehr an Gehalt bietet als der Rest der Welt.


    PS. Hand aufs Herz: Wegen der schönen Luft geht bestimmt niemand in den Pott


    Zitat: "Gelsenkirchen ist ein Desaster"

    erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

  • Zunächst einmal finde ich es positiv, daß Du auch genauer werden kannst und nicht nur Polemik bedienst. Auf der anderen Seite finde ich es interessant, daß man dazu erst aufrufen muß und immer erstmal Sprüche und Parolen ausgepackt werden. Vielleicht fällt es manchen schwer, von Stadiogeschrei auf Diskussion umzuschalten. Das ist jetzt nicht konkret auf Dich bezogen, kommt mir aber beim Thema Fußball sehr oft so vor.


    Wie gesagt: auch ich bin von manchen Geschäften, die Schalke macht, nicht begeistert. Ich glaube einfach, daß man sich damit zu sehr in eine Abhängigkeit begibt.
    Wegen der Geschäfte des Lieblingsvereins ist man als Schalke- Fan aber noch lange nicht unanständig!


    Wenn man sich aber mal umschaut, mußten fast alle Vereine ihre eigenen Wege gehen, zu Geld zu kommen. Denn ohne massiv Geld läuft dieses Geschäft leider nicht mehr.


    Daß Spieler den Verein wechseln, weil sie dort mehr verdienen, ist doch nichts Neues. Und daß das Geld dafür größtenteils geliehen ist, auch.
    Ich sehe das eher als generell heikle Entwicklung und auch nichts Schalke- spezifisches.
    Wobei mir das Geld aus Bier auch lieber ist als das Geld aus russischem Gas. Ich glaube nicht, daß sich Schalke damit langfristig einen Gefallen getan hat.


    Dennoch bin ich der Meinung, daß der Verein im Endeffekt bisher das geblieben ist, was er immer war, aber gewachsen ist und versucht, an Bedeutung zu gewinnen.
    Das versucht jeder Verein, der sich andere Ziele steckt als den Klassenerhalt.
    Und so schlecht läuft es doch gar nicht, wenn man sich die letzten Jahre ansieht.


    Die Stadt Gelsenkirchen glänzt sicherlich nicht durch ihre Schönheit. Aber wer einmal im Ruhrgebiet war, weiß was die Region und auch die direkte Umgebung von Gelsenkirchen zu bieten haben. Dortmund ist da auch nicht prinzipiell anders. Oder Wolfsburg. Oder Bielefeld. Oder Cottbus. Oder oder oder...


    Ich schätze, bei aller Suche nach dem besten Verdienst - da sind Fußballer nicht anders als jeder andere "Angestellte" auch - suchen Sportler immer noch nach dem bestmöglichen sportlichen Erfolg. Und wenn sie glauben, bei Schalke da gut gelandet zu sein, nur zu! Und ich denke, es gehören viele Faktoren dazu, ob sich ein Spieler bei einem Verein und dem Umfeld wohl fühlt.


    Wenn Schalke wirklich eine so unzusammenhängende Mannschaft hätte, wären sie sicher nicht so weit oben. Aus irgendeinem Grund müssen sie ja auf Platz 2 stehen. Und nun sag bitte keiner, sie stünden nur da, weil die anderen so schlecht waren. ;) Ganz so einfach ist es dann doch nicht.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Natürlich muss man differenzieren. Letztlich ist es bei meiner Einstellung zum Thema Schalke so, dass die zu einem Großteil darauf beruht: "wie man in den Wald hineinruft"...


    Was mir bei Schalker Offiziellen in der Vergangenheit oftmals aufgefallen ist, ist eine recht sagen wir mal großspurige Art, mit der sie sich und ihren Verein verkauft haben, mit der aber lange auch wenig nach eigenen Fehlern gesucht wird, schuld sind oft andere. D-Loves Beitrag geht da durchaus in die richtige Richtung meiner Meinung nach.


    Bei den Fans ist es gespalten. Negative Reaktionen erfährt man überall, als Leverkusener allemale...aber Schalke ist eines der Auswärtsspiele, wo die Fans sich am "stärksten" fühlen, am großkotzigsten auftreten und sich am abfälligsten Äußern. Das habe ich selbst in mehreren Auswärtsjahren erfahren. Und dann ist es nunmal so, dass man schon Schadenfreude hat, wenn nun ausgerechnet dieser Verein das Schicksal erleidet, was unsereins vor Jahren schon mehrfach hatte...nach Vizekusen nun Schalke NullVize...ich gönn es den Fans nicht wirklich, wünschen tue ich es keinem, keine Frage. Ich war damals in Unterhaching, Berlin und Glasgow. Ich weiß, wie weh das tut. Und dennoch: Schadenfreude ist auf jeden Fall da, das kann ich nicht verhehlen.


    Jochen: wenn Du nicht verstehen kannst, wie man so vehement gegen etwas sein kann: wie ist Deine Einstellung zu Schwarz-Gelb?

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Hat er IMHO doch bereits mehrmals gesagt. Natürlich ist der BVB der Erzfeind - aber eben ohne Hass und blindes Niedermachen!


    Ich kann JoPi nur voll zustimmen. Das was Schalke-Fans die letzten Wochen einstecken müssen, haben wir Bayern-Fans immer wieder zu hören bekommen.
    Von daher kann ich Jochen total verstehen.
    Und egal ob Bayern oder Schalke oder zuletzt sogar Werder, die ja bisher immer als eine der sympathischsten Mannschaften galten. Alle werden jetzt von so genannten gegnerischen "Fans" total in den Dreck gezogen.


    Kinder, Kinder macht Euch endlich mal wieder ein bißchen locker!
    Es geht um Fußball! Da ist Hass völlig unangebracht! Wenn mich als Spieler einer voll umhaut, dann kann ich ihn hassen, aber als Fan?

  • Ich versteh nicht, dass ihr nicht begreifen wollt, dass man einen Verein hasst. Das gabs im Fußball/Sport immer und wird es auch immer geben. Und das macht den Fußball doch so interessant. Die Emotionen die da drin stecken.


    Und es ist ja jetzt nicht so, dass wenn ich einen Schalker auf der Straße treffe, dass ich ihm dann was auf die Fresse hau ;)


    Grad war bei DSF Juri Mulder zu Gast. Sehr interessant. Er meinte, dass Bochum sich nicht richtig angestrengt hat. :rolleyes: Schalke hatte es selbst in der Hand, genau wie 2001, und hat seine Chance einfach nicht genutzt. Punkt aus.

    datmoe

  • :rolleyes:
    Das was wir sagen ist, daß Hass beim Fußball nichts zu suchen hat. Abneigung, eine gewisse Häme ist ja O.K.
    Aber was hier immer wieder stattfindet ist einfach hirnloses Geblubber - das ist ebenfalls Fakt wie das Schalke die Meisterschaft selbst in der Hand hatte und es zu 99 % vergeigt hat.


    Ich kann jemanden hassen, der mich auf der Autobahn schneidet, weil er damit mein Leben bedroht, aber einen anderen Verein hassen ist einfach nichts anderes als unreife Albernheit! :flop:

  • Zitat

    Original geschrieben von datmoe
    Ich versteh nicht, dass ihr nicht begreifen wollt, dass man einen Verein hasst. Das gabs im Fußball/Sport immer und wird es auch immer geben. Und das macht den Fußball doch so interessant. Die Emotionen die da drin stecken.


    Und es ist ja jetzt nicht so, dass wenn ich einen Schalker auf der Straße treffe, dass ich ihm dann was auf die Fresse hau ;)


    Grad war bei DSF Juri Mulder zu Gast. Sehr interessant. Er meinte, dass Bochum sich nicht richtig angestrengt hat. :rolleyes: Schalke hatte es selbst in der Hand, genau wie 2001, und hat seine Chance einfach nicht genutzt. Punkt aus.


    Absolute Unverschämtheit den Bochumern gegenüber, die wirklich alles versucht haben und sich nie aufgegeben haben.


    Sch.... Verlierer! Aber was hat diese Pfeife überhaupt zu melden? Sollen wir jetzt jeden, der mal vor hundert Jahren bei Schalke gespielt hat, um Erlaubnis fragen, ob wir Meister werden dürfen...


    Ansonsten full ACK. Das Wort Hass würde ich allerdings nicht in den Mund nehmen und eine Antipathie beziehe ich auch nicht auf den einzelnen Fan einer mir unsympathischen Mannschaft, sondern nur auf die Fans als Gruppe und nur am Samstag nachmittag im Stadion. Das gehört einfach dazu. Das ist FANKULTUR. Wie arm und emotionslos wäre der Fussball, wenn nicht auch auf den Rängen verbal gekämpft werden würde, wie es auch unten auf dem Platz geschieht. Und da fallen im übrigen ganz andere Wörter als zwischen den Fangruppen.


    Für mich persönlich gibt es auch nicht so viele richtig "unsympathische" Mannschaften:


    Bayern...es gibt viele Gründe, diesen Verein zu verabscheuen, aber ich respektiere dennoch, was man in München aus eigener Kraft (und nicht durch Schulden wie in GE) aufgebaut hat.


    Schalke...hab ich schon alles zu gesagt.


    Karlsruhe...da geht der pure Hass hauptsächlich von den Bewohnern dieses Städtchens aus. Viele von denen haben auch nach über 50 Jahren BaWü immer noch schreckliche Minderwertigkeitskomplexe und fühlen sich unterdrückt. Ich bin noch nicht mal Schwabe, spreche hochdeutsch und bin eigentlich eine rheinländisch-südbadische Mischung, aber ich liebe mein S viel zu sehr, dass mich das kalt lassen würde.


    Das dürfte auch bei einer Umfrage nach den drei unbeliebtesten Vereinen in Stuttgart rauskommen.

    23.05.2009, 17:18 Uhr...VfB Stuttgart nach 3:1 in München Deutscher Meister 2009, Diego beendet in seinem letzten Spiel für Werder Wolfsburger Titelträume...

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