Neue Regierungsschikane - Halloween kastriert

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Ich finde das absolut korrekt. Wenigstens ein Bundesland, das christliche Werte hoch hält und sich nicht diesem fremden, heidnischen Teufels- und Hexenzeug aus Amerika beugt!

    Um Halloween ansich geht es doch nicht, sondern nur darum das Allerheiligen ein Feiertag ist, und es normal wäre die Sperrstunden deswegen am vorherigen Abend zu verschieben. Genauso wie man es z.B. beim 3.10 auch gehandhabt hat. Obwohl, ob 4 Uhr wie an nem normalen Werktag, oder 5 Uhr ist im Endeffekt auch egal. Aber 24 Uhr wie es Goodzilla geschreiben hat find ich schon krass.


    Zitat

    Original geschrieben von Der mit dem Bart
    Ich finde diese Sperrstunden-Regelung sowieso mehr als befremdlich.


    Selbst hier in Hannover, wo die Kommunalpolitik so einiges an Murks im Bereich "Öffnungszeiten" anstellt, hat man schon vor Ewigkeiten erkannt, dass Sperrstunden doch wenig weltoffen wirken. Dann hat man es erstmal als Pilotprojekt ohne versucht (IIRC schon zu Expo-Zeiten), dann immer wieder verlängert und nachdem es überhaupt keine Probleme gegeben hat, mittlerweile auch auf Landesebene umgesetzt.


    Das reguliert sich nämlich recht schnell von selbst.


    Generell finde ich auch das man die Sperrstunden nicht braucht


    Aber hat es irgendwie auch einen Reiz wenn man um 4 Uhr noch kurz nen Aftershow-Drink zu sich nimmt, dann zusammen auf den Parkplatz rausgeht, als wenn sich die ganze Party fliessend auflöst.

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Seit wann wird denn Halloween schon "jahrzehntelang" in Deutschland gefeiert/begangen? :confused: Ich dachte, das hätte die Globalisierung und Kommerzialisierung jeden Furzes erst in den letzten Jahren auch zu uns gebracht ;) Für manche ist gar der späte amerikanische Imerialismus schuld :D


    Ich möchte hier nurmal drauf hinweisen, das das mit Halloween garnix zu tun hat.
    Es geht nämlich um den 01.11 = Allerheiligen, einen Christlichen Feiertag der nunmal eben 0.00Uhr anfängt. Sinn oder Unsinn dieses Verbots von Tanz- und Musikveranstaltungen an christlichen Feiertagen sei dahingestellt.
    Ich bin da nun hin und hergerissen ob man (um des Kommerzes willen) die "chistliche" Bindung der Feiertage abschaffen soll, da muss man sich fragen ob man das wirklich will- denn dann gibt es auch garkeinen Grund mehr für arbeitsfreie Sonn und Feiertage überhaupt(von Weihnachten, Ostern, etc ganz zu schweigen)


    Zitat

    Genauso wie man es z.B. beim 3.10 auch gehandhabt hat.


    Der Tag der dt. Einheit ist eben kein christlicher Feiertag-insofern spricht eben kein Grund gegen "Tanzveranstaltungen".Im Gegenteil :Sinn dieses Tages ist es ja eben ein historisches Ereignis gebührend zu feiern - da kann der Staat gerne mal ein Auge zudrücken.

  • Zitat

    Original geschrieben von webbiller
    Ich möchte hier nurmal drauf hinweisen, das das mit Halloween garnix zu tun hat.
    Es geht nämlich um den 01.11 = Allerheiligen, einen Christlichen Feiertag der nunmal eben 0.00Uhr anfängt. Sinn oder Unsinn dieses Verbots von Tanz- und Musikveranstaltungen an christlichen Feiertagen sei dahingestellt.

    Es würde ja niemand gezwungen werden eine solche Veranstaltung zu besuchen und dadurch davon abgehalten Allerheiligen zu begehen.


    Aber ich finde wenn man in Deutschland keine Symbole fremder Religionen will, dann darf man auch das öfftliche Leben auch nicht nach der vorherrschenden Religion ausrichten. Religion ist für mich eine Sache die nur jeden einzelnen betrifft, Ver- und Gebote für das öffentliche Leben sind imho fehl am Platz.

  • Ich finde den Thread etwas überzogen... :rolleyes:


    Von "Regierungsschikane" kann wohl kaum die Rede sein,
    und auch in Bayern bewegt sich keine Kommune im rechtsfreien Raum, sondern nutzt ihre Möglichkeiten (in diesem Fall eben konservativ) aus.



    Wenn ich jede politische Entscheidung - die mich eventuell persönlich tangiert - gleich zur "Regierungsschikane" hochstilisiere,
    müßten wir schon im Gurkenstaat leben... :p




    :) MTT :)

    Multae causae sunt bibendi...

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Religion ist für mich eine Sache die nur jeden einzelnen betrifft, Ver- und Gebote für das öffentliche Leben sind imho fehl am Platz.


    Ok. Deine Arbeitgeber wird es begeistern, denn damit sind (für dich) ab sofort


    * Heilige Drei Könige (06.01.)
    * Mariä Himmelfahrt (15.08.)
    * Reformationstag (31.10.)
    * Allerheiligen (01.11.)
    * Weihnachten (25.12. und 26.12.)
    * Aschermittwoch
    * Karfreitag und Ostern
    * Christi Himmelfahrt
    * Pfingsten
    * Fronleichnam
    * und wenn man es ganz liberal auslegt- JEDEN Sonntag (man bekommt halt dafür einfach etwas mehr Urlaub)


    ersatzlos gestrichen. Kannst ja dann als gläubiger Christ einfach Urlaub nehmen wenn du die Tage feiern willst. Ist doch toll. damit werden bestimmt 1000de Arbeitsplätze in Deutschland gerettet. Die Halloween Feier kannste aber in die Haare schmieren- weil dafür nimmt niemand Urlaub.


  • Also Ostern und Weihnachten haben ja nicht nur ne kirchliche Bedeutung, sondern auch eine soziale Bedeutung, und werden deswegen nicht nur von Christen gefeiert, sondern von der ganzen westlichen Welt, da müssen schon Feiertage sein.


    Aber auf Heilige Drei Könige, Maria Himmelfahrt, Reformationstag, Allerheiligen, Aschermittoch, Christie Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam könnte ich ohne Probleme verzichten. Wenns dafür 8 Urlaubstage mehr gibt, hätte ich kein Problem damit.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Also Ostern und Weihnachten haben ja nicht nur ne kirchliche Bedeutung, sondern auch eine soziale Bedeutung, und werden deswegen nicht nur von Christen gefeiert, sondern von der ganzen westlichen Welt, da müssen schon Feiertage sein.


    Zum einen Umfasst deine Definition von "westliche Welt" fast nur überwiegend "Chistliche" Länder. Das Weihnachten quasi in aller Welt "gefeiert"
    (wobei hier nur kommerzielle Gründe ausschlaggebend sind- echte Feiertage sind es andernorts meist nicht- Auch wenn die weltweit selbe Schaufensterdeko glauben machen will es würde überall gefeiert) wird liegt ja eben gerade nur daran, dass die (lange Zeit) führenden Wirtschaftsländer Weihnachten feiern, und damit der Internationale Handel an diesem Tag faktisch auf Eis liegt.


    Ostern und Weihnachten sind NUR durch Religion begründet, auch wenn das bestimmt jeder zweite Deutsche nicht mehr weiß. Die angesprochene "soziale" Bedeutung ist eigentlich ein erschreckend kümmerlicher Rest von kommerziell gnadenlos ausgeschlachteten christlichen Festen.

    Zitat

    Aber auf Heilige Drei Könige, Maria Himmelfahrt, Reformationstag, Allerheiligen, Aschermittoch, Christie Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam könnte ich ohne Probleme verzichten. Wenns dafür 8 Urlaubstage mehr gibt, hätte ich kein Problem damit.


    Hehe, das glaubst du im Leben nicht das die Industrie das nicht nutzen würde endlich ein paar unliebsame Produktionspausen unentgeltlich abzuschütteln.Und wie gesagt, wenn dann muss man konsequent sein und alles (auch Weihnachten) freigeben.

  • Kali (Sanskrit, f., काली, kālī, wörtl.: „Die Schwarze“) ist im Hinduismus die Göttin mit dem Aspekt des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. Dies beruht auf dem Glauben, dass ohne Zerstörung nichts Neues entstehen kann und dass Leben und Tod eine untrennbare Einheit bilden. In der Mythologie stellt sie eine Verkörperung des Zornes der Durga dar, aus deren Stirn sie entsprungen sein und dann das Weltall mit ihrem schrecklichen Brüllen erfüllt haben soll. In anderen Mythen ist sie die dunkle Seite Parvatis und eine der Mahavidyas.
    Die Ikonographie zeigt Kali meistens schwarz, manchmal blau dargestellt. Sie hat mehrere Arme, meist vier oder zehn, und trägt eine Halskette aus Menschenschädeln, einen Rock aus abgeschlagenen Armen, manchmal hängt ein totes Kind an ihrem Ohr. Die Attribute in ihren Händen können variieren: Meist hält sie einen abgeschlagenen Schädel, eine drohend erhobene Sichel und eine Blutschale. Auf der Stirn befindet sich das "Dritte Auge" und ihre Zunge streckt sie weit heraus. Doch auf vielen Darstellungen ist ihre rechte Hand erhoben und zeigt die segnende und trostgebende Mudra (Handgeste), die signalisiert: "Fürchtet euch nicht".
    Darum beschränkt sich ihre Bedeutung nicht nur auf den Todesaspekt. Die Gläubigen sehen sie trotz ihrer schrecklichen Gestalt auch als Beschützerin der User und göttliche Mutter, als Kalima, da ihre zerstörerische Wut sich nicht gegen die normalen User, sondern gegen Mods und Hilfsmods richtet. In dieser furchterregenden Manifestation ist die Göttin zuständig für die Auflösung des Forums, die Sichel in der Hand deutet auf den Editbutton, auf das Ende des Threads hin. Kali ist auch "Kala", die Zeit - und die Zeit vernichtet und verschlingt alles. Die Sichel ist ihren Anhängern aber nicht nur ein Symbol des Todes, sondern kann als Werkzeug der Löschung verstanden werden: Sie durchschneidet Fehlinformationen, Unwissenheit und Providerhörigkeit und macht dadurch den Weg frei zur Erlösung. Damit gilt Kali auch als Zerstörerin überflüssiger Threads und Illusionen, die die User daran hindern, Mobilfunktarife wirklich zu verstehen und den Geist zu befreien, um dem Kreislauf der Laufzeitverträge, dem Samsara, zu entkommen.
    Als Göttin des Todes ist Kali also auch eine Göttin der Transformation, sie ist die Mutter, die das Wissen gibt und sie ist es auch, die es wieder zurücknimmt. Im Shaktismus gilt sie als Manifestation des Höchsten und wird als gnadenreiche Mutter und Erlöserin verehrt.

    „Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage.“

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Aber ich finde wenn man in Deutschland keine Symbole fremder Religionen will, dann darf man auch das öfftliche Leben auch nicht nach der vorherrschenden Religion ausrichten. Religion ist für mich eine Sache die nur jeden einzelnen betrifft, Ver- und Gebote für das öffentliche Leben sind imho fehl am Platz.


    Man sollte das weniger als religiöse Bindung sehen, sondern eher im Bezug auf "Werte". Unsere "Werte" sind weitgehend christlich geprägt - aber das ist nun mal eine jahrhunderte-/jahrtausende alte Entwicklung, durch die unsere Gesellschaft geprägt ist. Und ganz ehrlich: ich finde unsere Werte nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Humanismus ist immerhin die menschenfreundlichste Philosophie, die es gibt.


    Die Zeiten, in denen Religion = Staat war, sind hier ja gottlob lange vorbei. Trotzdem sind wir - wie jede Gesellschaft - maßgeblich von unserer Vergangenheit geprägt, und das ist ja an sich auch nicht schlimm. Daß viele Dinge einen Ursprung in der christlichen Religion haben ist historisch gewachsen und das ist OK so (wäre ja auch nicht änderbar).


    Damit wird ja noch lange keiner gezwungen sich nach irgendeiner Religion zu richten und es rechtfertigt auch nicht daß immer mal wieder - und jetzt auch von Dir - unterstellt wird daß eine Religion uns bestimmt.
    Hier kann jeder leben wie er will und niemand wird durch eine Religion zu irgend etwas gezwungen. Es IST Privatsache, wie von Dir gewünscht. Es gibt zahlreiche Länder, da ist es keineswegs so frei und offen. Egal ob man an im Sinne einer Religion an Gott zu glauben hat oder an irgendeine Führerpersönlichkeit, sei es Castro oder der lächerliche Hampelmann in Nordkorea.


    Es wird im Gegenteil der Bock zum Gärtner gemacht wenn gerade diejenigen, die eben wollen daß der Staat religiös manipuliert wird, so tun als gäbe es hier keine Religionsfreiheit, weil dieser Staat eben gerade zur Wahrung seiner Neutralität nicht zuläßt daß z. B. islamische Einflüsse geltend gemacht werden.


    Aber abgesehen davon wäre es unserer Gesellschaft auch nicht vorzuwerfen wenn wir eindeutig christlich ausgerichtet wären. Es ist nur unsere eigene Festlegung religiöse Toleranz auszuüben, aber wir müßten es nicht.
    Wenn wir hier mehrheitlich der Meinung sind daß Kopftücher nicht an eine deutsche Schule gehören - dann gehören sie da eben nicht hin. Überall sonst auf der Welt muß man sich auch an die Gepflogenheiten halten, egal wie sinnvoll oder sinnlos man irgendwelche Festlegungen findet. Das muß hier genauso gelten - unsere Spielregeln muß nicht jeder gut finden, aber wer hier leben will hat sie zu beachten.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zitat

    Original geschrieben von webbiller
    Zum einen Umfasst deine Definition von "westliche Welt" fast nur überwiegend "Chistliche" Länder. Das Weihnachten quasi in aller Welt "gefeiert"
    (wobei hier nur kommerzielle Gründe ausschlaggebend sind- echte Feiertage sind es andernorts meist nicht- Auch wenn die weltweit selbe Schaufensterdeko glauben machen will es würde überall gefeiert) wird liegt ja eben gerade nur daran, dass die (lange Zeit) führenden Wirtschaftsländer Weihnachten feiern, und damit der Internationale Handel an diesem Tag faktisch auf Eis liegt.


    Ostern und Weihnachten sind NUR durch Religion begründet, auch wenn das bestimmt jeder zweite Deutsche nicht mehr weiß. Die angesprochene "soziale" Bedeutung ist eigentlich ein erschreckend kümmerlicher Rest von kommerziell gnadenlos ausgeschlachteten christlichen Festen.

    Hehe, das glaubst du im Leben nicht das die Industrie das nicht nutzen würde endlich ein paar unliebsame Produktionspausen unentgeltlich abzuschütteln.Und wie gesagt, wenn dann muss man konsequent sein und alles (auch Weihnachten) freigeben.


    Also Weihnachten und Ostern sind schon was ganz Besonderes, wie wenn auch nicht ganz auf dem Level Silvester/Neujahr auch. Dabei sehe ich bei Weihnachten und Ostern nicht die Regliöse Bedeutung im Vordergrung, bei Weihnachten stimmt ja höchstwahrscheinlich nichtmal das Datum.


    Aber Weihnachtsbaum bzw. Ostereier und Geschenke verschenken und bekommen ist schon toll, sowas tut schon auch gut, und da möchte ich nicht drauf verzichten. Auf keinen Fall.


    Der Aschermittwoch hat auch noch seine Berechtigung, ein Tag nach dem langen Faschingswochenende, an dem man sich etwas besinnen kann ist eigentlich nicht schlecht.


    Aber wer feiert oder begeht schon Christi Himmelfahrt oder Pfingsten ... da könnt ich jetzt schon drauf verzichten.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Und ganz ehrlich: ich finde unsere Werte nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Humanismus ist immerhin die menschenfreundlichste Philosophie, die es gibt.

    Das sehe ich auch so, allerdings hat der Humanismus imho seinen Ursprung eher in der Klassik und in der Aufklärung ... in Zeiten wo christiliche Werte über allem Standen, wie z.B. im Mittelalter da wurden die Menschenrechte nicht wirklich geachtet.

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