Autokauf: Welches dieser Autos nehmen?

  • Zitat

    Original geschrieben von peetee
    was hatte der Octavia?


    Benziner mit Steuerkette zufällig?


    Nee, mit Zahnriemen. Der war bisher aber nicht das Thema. Viele kleine Dinge, die echt nerven. Die Heckklappe setzte schon im Neuzustand auf der Stoßstange auf. Keine oder eine ganz beschissene Endkontrolle. Der Händler hat es trotz Nachbesserung nicht hinbekommen, den Mangel zu beheben.


    Im Rahmen der 2. Longlife-Inspektion wurde die Vakuumpumpe für die Bremskraftverstärkung ausgewechselt. Die warf Motoröl raus und somit war der ganze Motorraum völlig versaut. Der Handbremshebel hat eine Art Ziehharmonika-Verkleidung in der Mittelkonsole. Diese ist gebrochen. Das bleibt so.


    Bei ca. 65.000 km machte ein ABS-Drehzalsensor an der Hinterachse die Grätsche. Ist wohl ein Problem bei den Fahrwerken der Golf 5/6 / A3 / Octavia-Plattform.


    An der Heckklappe unter dem Nummernschild habe ich nun Rostpickel.


    Die Querlenkerbuchsen sind nun auch langsam hin und müssen neu.


    Seitdem der Wagen neu war, hatte ich schon extremen Ölverbrauch bei meinem RS-TFSI. Einen Ölwechsel brauche ich nicht mehr zu machen. :D


    Die Menge für eine Wechsel schütte ich bei einem Longlife-Intervall fast schon neu rein. Der Motor säuft ca. 2 Liter auf 20.000 km. Der Wagen hat 85.000 km runter und ich habe den Eindruck, dass der Wagen langsam in sein Alter kommt. Für mich war es das mit Skoda. Keinen Bock mehr! Fahre die Karre so lange bis sie platzt. 10 Jahre wird er wohl hoffentlich halten und dann geht er auf einen Trailer in RT Osten. 6 Jahre davon hat er schon bei mir in 1. Hand verbracht. Werde mir keinen so teuren Wagen mehr holen! Schaue aber schon nach Alternativen. Falls sich was bietet, geht er auch eher weg.


    Ich gucke mir gerade Hyundai an. Die Auto-Händler pfeiffen jetzt schon auf dem letzten Loch. Nächstes Jahr kann ich immer noch nach was Anderem schauen. Eine etablierte deutsche Marke wird es aber wohl nicht mehr werden, soviel ist jetzt schon sicher!

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."

  • Wir hatten mit unserem Octavia RS TDI von der Menge her mind. genauso viele Fehler, wenn auch andere. Dennoch sind wir ihn bis ca. 160000km gefahren, in ca. 6 1/2 Jahren.
    Dafür ist unser Fabia ein Musterbild an Zuverlässigkeit auf nun 7 Jahre und etwas über 70000km.
    Unser neuer Octavia RS TDI hat nun in 1 1/2 Jahren etwas über 40000km runter und ist bisher ebenso zuverlässig wie unser Fabia.
    Daher haben wir das erneute Vertrauen in Skoda bisher nicht bereut.


    Trotzdem muss ich sagen, dass für mich der Hauptkonkurrent für die Tschechen mittlerweile ganz klar aus Korea kommt und Hyundai bzw. Kia heisst. Die haben unglaublich aufgeholt.
    Leider aber auch preislich.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Welche Fehler hattest Du denn beim RS TDI? Auch Verarbeitungsmängel? Zähl mal auf.
    Wie hoch war der Ölverbrauch?
    Der i40 ist echt interessant. Ist aber nun immer noch günstiger als Anderes am Markt. Ich behaupte mal, dass es bei Neuwagen keinen größeren Kombi für das Geld gibt.

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  • Der Ölverbrauch war normal. Beim TFSI ist ein höherer Ölverbrauch aber leider anscheinend üblich und bei VAG kein Grund zur Beanstandung.
    Verarbeitungsmängel waren Abplatzen von Softlack an Griffen, Abnutzung des Netzstoffs am Sitz. Sonst waren es eher typische Elektronikprobleme. Druckdifferenzsensor, Höhengeber, Pumpe-Düse-Einheit defekt. Für Letztere (1 Einheit) haben wir noch um die 1200 Euro bezahlt. Heute tauscht Skoda alle 4 auf Kulanz. Dann hatten wir hinten defekte Stoßdämpfer. Ach, ich weiss es schon gar nicht mehr alles. Habe das gesunderweise verdrängt. Aber es waren etliche Dinge. Am Ende hatte der Octavia alleine mehr Mängel als vorher der Laguna und der Mégane zusammen.
    Aber wie gesagt, da das Auto sonst genau das richtige für uns ist, haben wir 2012 wieder einen gekauft. Und in den 6 Jahren ist eine Menge passiert. Es ist auch ein ganz anderer Motor, kein PD, sondern ein CR. Bisher toi-toi-toi alles prima.
    Und man sollte nicht unerwähnt lassen, dass der RS TDI ein Sorgenkind war. Die anderen Modelle eigentlich eher nicht. Im Gegenteil!

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  • Erstaunlich, dass Du den alten RS so ohne Alternative siehst. Scheinst ein treuer Kunde zu sein. Nach den Erfahrungen, wäre mir persönlich die Lust auf das Modell mit Facelift gründlich vergangen. Es ist aus meiner Sicht absolut unverständlich, weshalb man ein Auto baut, dass solche Mängel im Alltag zeigt. Der Kunde testet oder wie?


    Du sprichst davon, dass der RS TDI ein Sorgenkind ist/war. Was ist dann bitte der alte TFSI? Im Skoda-Forum oder bei Motor-Talk ist es bekannt, dass der Motor ein Öl-Säufer ist. Bei einem High-Tech Aggregat, das der ehemalige Top-Motor der Baureihe war, ist das ein Armutszeugnis. Auch im Jahr 2007 war die Material- und Werkstoffkunde schon so weit, dass man einen Motor bauen konnte, der kein oder kaum Öl verbraucht. Ich habe das Gefühl, ich fahre einen 2-Takter oder einen Wankel von Mazda. Dass ein Turbo immer etwas Öl verliert, ist ja normal. Aber so viel ist nicht normal. Wenn ich dann vom Kundendienst-Meister höre, das sei "Stand der Technik", dann bekomme ich offene Beine!


    Die abgenutzten Sitze, die nicht immer richtig einrastende Sitzschiene am Fahrersitz, die Probleme zwischen manchen Bluetooth-Handys und der Freisprechanlage, Kontaktprobleme beim Schalter in der Mittelkonsole für die Zentralvarriegelung und viele weitere Kleinigkeiten haben mir der Wagen einfach madig gemacht. Da wird Technik eingebaut, die scheinbar langfristig nicht hält.


    Einen Skoda kaufe ich mir jedenfalls nicht mehr. Bin daher auf der Suche nach einer Alternative. VAG ist jedenfalls raus. Ein guter Kollege hat nun bei seinem Passat TDI das Prblem, dass bei dem Wagen das Zweimassen-Schwungrad defekt ist. Auch ein beliebter Defekt bei den Motoren mit 6-Gang Schaltgetriebe...

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  • Zitat

    Original geschrieben von herold
    Erstaunlich, dass Du den alten RS so ohne Alternative siehst. Scheinst ein treuer Kunde zu sein.


    Zweimal: "So ist es!". Ich weiss nicht, was daran grundsätzlich schlecht sein sollte.
    Grundsätzlich baut Skoda sehr vernünftige Autos, was Preis-/Leistungsverhältnis, Qualität und Zuverlässigkeit angeht. VW ebenso.
    Ausnahmen sind bei der Masse immer gegeben und normal, bei allen Marken. Einzelne Modelle, die Schwierigkeiten machen, sowieso. Da kannst Du hinschauen, wo Du willst. Marken wie VW stehen nun mal auch im Fokus und schon durch die reine Masse ist es normal, dass man mehr von Problemen mit bekommt. Wenn Du in Deinem Umfeld 20 Leute hast, die VW fahren und nur 1 oder 2, die Hyundai fahren, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du von einem VW-Problem mit bekommst, nun mal logischerweise höher. Das bedeutet noch lange nicht, dass VW nur Probleme machen und Hyundai keine. Es ist lediglich eine andere Wahrnehmung und eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Auch ist es wahrscheinlicher, dass einer von 20 VW Probleme macht als einer von 2 Hyundais.


    Aber wenn ich erstens eine gute Werkstatt in der Nähe gefunden habe, einen Händler kenne, der mir sehr gute Angebote macht und sonst das Gesamtpaket absolut stimmt und das andere Modell der Marke keinerlei Probleme macht, warum dann nicht nochmal ein Modell der Marke kaufen?! Wie gesagt, sehe daran nichts grundsätzlich verkehrt und es ist bisher auch nicht konkret widerlegt worden.


    Äh, wofür rechtfertige ich mich eigentlich gerade?! :confused:

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  • Hi!


    Du brauchst Dich doch nicht zu rechtfertigen. :D Ich wollte nur gerne verstehen, weshalb man sich nach, sagen wie mal, eher "durchwachsenen" Erfahrungen, erneut auf so ein "Wagnis" einlässt? Natürlich hast Du Recht, wenn man von mehr Problemen hört, weil die Verbreitung der Fahrzeuge höher ist. Allerdings finde ich persönlich so Dinge wie Ölverbrauch, abgenutzte Stoffe oder defekte PD-Elemente und Probleme mit den Kupplungen/Zweimassenschwungrädern bei manchen TDIs in der Bandbreite schon bedenklich. Meinst Du nicht, dass man bei so viel Geld, was auch ein Skoda heute kostet, mehr Qualität erwarten dürfte? Ein Sonderangebot sind die Kisten von denen heute auch nicht mehr und ziehen nur Kunden an, die ein entsprechendes Modell bei VW nicht finden (einen Golf GTI/GTD gibt es leider nicht als Kombi) oder den VW-Preis nicht mehr bezahlen wollen. Die Technik ist aber die gleiche, also genau so haltbar oder auch anfällig, je nachdem. ;)

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."

  • Wenn die Diagnose zum ZMS aufgrund des "Rupfens" von der Vertragswerkstatt kommt, würde ich eine alternative Meinung einholen. Hat mir viel Geld gespart. Trotzdem, die Meinung zu VAG teile ich mittlerweile:


    Kurzer im Motorsteuergerät
    Ölausaritt ABS-Getriebe (nennt man das so?)
    Wassereinbruch durch die Klima
    Wassereinbruch durch die Türen (Aggregateträgerdichtungen im A...)
    Mit 115tkm jeweils zweimal vorne die Querlenker
    Uswusf


    Dem anstehenden Zahnriemen und dem ausstehenden Partikelfilter bin ich dann zuvorgekommen.

  • Zitat

    Original geschrieben von knickepitten
    [...] Ölauatritt ABS-Getriebe (nennt man das so?)
    [...] zweimal vorne die Querdenker [...]


    ABS-Getriebe? Bei meinem Wagen nennt sich das wohl Vakuum-Pumpe. Die sorgt für den Unterdruck im Bremskraftverstärker, weil ein Turbo-Diesel oder ein Turbo-Benziner zu wenig Ansaugkraft haben, um den notwendigen Unterdruck zu erzeugen. Auch wenn das Teil seiner Aufgabe trotz Öl-Leckage noch nachkam, ist das ein erheblicher Mangel an einem sicherheitsrelevanten Bauteil. Sowas geht imho gar nicht.


    Die Querlenker sind wohl auch ein Problem der ganzen Baureihe, wenn man das so liest.

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."

  • Zitat

    Original geschrieben von herold
    Ich wollte nur gerne verstehen, weshalb man sich nach, sagen wie mal, eher "durchwachsenen" Erfahrungen, erneut auf so ein "Wagnis" einlässt?


    Bin seit Jahren im octavia-forum.de aktiv und habe verfolgt, wie sich die Qualität entwickelt hat. Ausserdem wollte ich den Renault-Fluch/-Bann brechen, bei dem ich zweimal hintereinander ziemlich ins Klo gegriffen habe. Das ist mir offenbar gelungen.
    Man darf sich da nicht verrückt machen.
    Ich verstehe es aber auch voll und ganz, wenn man nach 1 schlechten Erfahrung nicht wieder zur gleichen Marke greift. Das ist legitim. Aber nicht unbedingt gerechtfertigt.
    Schau Dir z.B. mal an, wie der Superb bei AutoBild oder wo es war im 100000km-Test abgeschnitten hat. Oder der andere Kerl, der demnächst die Mio mit seinem Fabia knackt.
    So einen Fabia hat auch unsere Werkstatt als Leihwagen, mit ca. 350000km auf der Uhr. Und der fährt auch immer noch und sieht innen nicht einmal nach 50000km aus!
    Von daher kann ich Skoda nur absolut weiter empfehlen. Auch das Image ist sehr angenehm, man scheint mit einem Skoda niemanden zu provozieren, gilt quasi als neutral. Weder als armer Schlucker noch als Wichtigtuer. Damit kann ich mich identifizieren.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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