Hmm..okay, da steckt offenbar zweifelsfrei mehr dahinter als von mir ursprünglich vermutet. Ich bin beim Erstellen dieses Threads davon ausgegangen, dass ein Lautsprecher - sofern er wie vom Verkäufer beschrieben 100% funktionstüchtig ist - diese Funktion auch in der ordentlichen Wiedergabe von Musik ohne Verzerrungen im unteren Lautstärkebereich und nicht zum eigentlichen Musikstück gehörendenen Störgeräuschen besteht. Offenbar liege ich damit falsch. Ich bin - wie schon erwähnt wurde - beileibe kein Lautsprecherexperte. Genauergesagt habe ich mich nach einem passenden Frontsystem für mein Fahrzeug im Netz kundig gemacht und dabei kam auch jenes System ins Gespräch. Daraufhin habe ich das Angebot ersteigert - weil ich nach der Beschreibung von einer wie von mir oben definierten korrekten Funktion ausgegangen bin. Ich habe schon häufig gebrauchte Lautsprecher erworben und auch problemlos über mehrere Jahre betrieben. Noch nie ist mir dabei ein so deutlicher Rostschaden aufgefallen, der mir nach dem Auspacken einen Schrecken eingejagt hat. Unter "Laborbedingungen" habe ich die Lautsprecher aus dem Grund getestet... Ihr kennt mich offenbar nicht so gut, denn dies war eher mit einem
gemeint. Konkret: ein Autoradio wurde auf dem Schreibtisch platziert, mit 12 Volt vom stabilisierten Netzteil versorgt und die Lautsprecher angeschlossen.
Sofort kam das störende Geräusch - ich kann ja versuchen, dies noch näher zu beschreiben: mein Vater hatte mal das Problem, dass seine Autolautsprecher bei größerer Lautstärke anfingen zu vibrieren und kratzen. So als ob man eine Pappe davor schwingen lässt oder der Eiskratzer im Ablagefach mittanzt. Nach dem Ausbau stellte ich fest, dass die Membran sich von der Gummisicke (man möge mir verzeihen, wenn ich als ausgewiesener Nichtlautsprecherexperte nicht immer den richtigen Fachbegriff kenne und/oder googlen möchte) großflächig gelöst hat. War wohl geklebt und der Kleber hat sich in Luft ausgelöst. Ganz ähnlich klingt dieser Lautsprecher und ich bin sofort schokiert gewesen und der laienhaften Ansicht, dass dies auch beim Verkäufer schon so gewesen sein muss.
Das hat mich zu diesem Thread bewegt. Dass es hierfür so viele verschiedene Deutungshoheiten - bis hin zur für mich unverständlichen Aussage, bei einem alten Lautsprecher mit hoher "Laufleistung" müsste man sich zwangsläufig auf solche Störungen einstellen hat mich dann doch etwas verwundert.
Aber vielleicht mal ganz einfach gefragt: ich bin gleich von einem definitiven und nicht zu behebendem Defekt ausgegangen. Offenbar gibt es aber Möglichkeiten der Reparatur bzw. man kann Dinge probieren. Wenn ich also den Lautsprecher mal kräftig schütteln soll, dann probiere ich das natürlich gerne.
Für mich steht nur der Punkt: so wie die Teile jetzt sind, macht es keinen Sinn, diese ins Auto zu verbauen. Und ich suche nach Lösungen...
Um es auf den Punkt zu bringen: der Rost stört mich nicht, ist mir nur aufgefallen. Das Störgeräusch sehr wohl und ich habe das dann sofort mit dem Rost in Verbindung gebracht. Was ich möchte ist nur eine korrekte Funktion der Lautsprecher. Und die sollte auch nach nochmaligem Durchlesen der Auktion zweifelsfrei gegeben sein.
Bye, Mike
P.S.: würde es was helfen, wenn ich da mal eine Audioaufnahme vom Störgeräusch fertige?