Kindergeld bis wievielen Jahren

  • Änderungen beim Kindergeld wird diskutiert


    Union (CDU/CSU) erwägt Änderungen beim Kindergeld:


    Zitat

    Original geschrieben von http://www.n-tv.de
    Künftig solle das Kindergeld maximal nur noch bis zum 18. Lebensjahr und nicht mehr bis zum 25. Lebensjahr gezahlt werden .... Im Gegenzug solle sich das Kindergeld bis zum siebten Lebensjahr eines Kindes verdoppeln. Die Umstellung solle aber nur für neu geborene Kinder gelten .... zahle der Staat derzeit für rund 2,6 Millionen Kinder über 18 Jahren Kindergeld. Die Kosten dafür betrügen rund fünf Milliarden Euro ...


    Quelle: http://www.n-tv.de/807652.htmll]

  • Finde den Schritt absolut richtig. Ich krieg die Rente ja auch nicht vorgezogen ab dem 27. Lebensjahr. Dafür sollte der Betrag höher sein.


    Die Gefahr besteht nur darin, das Eltern mit Kinder diesen Beitrag als festes Einkommen ansehen und entsprechend leben (mit Krediten etc.).

  • Kindergeld bis 27 auszuzahlen ist ohnehin ein Witz. Mit 18 wird man volljährig.
    Eltern sollten für Kinder über 18 Jahren, die noch in der Ausbildung sind höchstens entsprechende Steuerfreibeträge bekommen.
    Das durch den Wegfall eingenommene Geld kann man dann besser in Kindergärten und Schulen investieren.

    ------------------------------------------------
    Ericsson T39m
    Legends never Die!
    ------------------------------------------------

  • Das wird vermutlich leider passieren.


    Also ich persönlich finden diesen Schritt auch richtig. Ich habe zwar schon eine Tochter (also wird sich für mich nichts ändern), aber man weis ja nie. Und abgesehen davon: Schon meine Eltern sagte zu mir als ich Älter wurde und nach etwas mehr Taschengeld fragte: Such dir nen Job wenn Du mehr Geld haben möchtestet. ;)
    Und das Studiom, Ausbuldung etc. und nen 400 Euro Job oder ähnliches zusammen geht, haben mein Bruder und ich am eigenen Leib erlebt. Man darf nur nicht faul auf dem Allerwertesten zu Hause sitzen!

  • Ich hätte mal eine andere Frage zum Kindergeld. Ich mache zur Zeit eine Ausbildung. Für diese Ausbildung bin ich jedoch 100 km weiter weg gezogen.


    Bis zu einem Einkommen von 7680€ bekomme ich noch zusätzlich Kindergeld? Ist dieser Betrag Brutto oder Netto?
    Kann ich die Mietkosten als Werbungskosten angeben? Kann ich Hin- und Rückfahrt zu meinen Eltern (am WE) mit je 30 Cent als Werbungskosten abrechnen?
    Der Weg zur Arbeit muss ja über 21 Km liegen um diesen Abzurechnen. Ist bei mir nicht der Fall. Wohne recht nahe bei meiner Arbeitsstelle. Wie sieht es aber bei dem Weg zur Berufsschule aus? Muss diese auch mind. 21 km entfernt sein?
    Kann ich sonst noch etwas als Werbungskosten angeben?


    Hab schon etwas im Internet geschaut, jedoch oft verschiedene antworten bekommen.
    Vielen Dank

  • Zitat

    Original geschrieben von Kopfnicker
    Bis zu einem Einkommen von 7680€ bekomme ich noch zusätzlich Kindergeld?


    Bei 7680€ Gehalt monatlich kann Dir das doch egal sein, oder? ;-)


    Nein, du kannst weder Deine Mietkosten, noch deine Fahrten zu Deinen Eltern absetzen. Da wohnst Du ja nicht mehr.
    Die Strecke gilt von DEINER Wohnung zur Arbeit

    GD500 / 6110 / 6210 / 6310 / 7250i / 6230 / 6230i / 6280 / E65 / E66 / 5800 / N97 mini / iPhone 4 / Nokia Lumia 800

  • Find ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gut, den wenn jemand im Studium ist dann ist die Kombination von Bafög, Kindergeld und Nebenjob schon möglich.


    Denn ein voller 400€ Nebenjob ist auch nicht in allen Phasen das Studiums möglich, und Bafög (insofern man es überhaupt bekommt) reicht ja gerademal für Wohnung und Lehrmaterial, und es müssen ja noch alle anderen Lebenshaltungskosten gedeckt werden.


    Und ein zu hohes Kindergeld in den ersten 7 Jahren bringt imho auch die Gefahr, das bestimmte soziale Gruppen dann "Kinder züchten" als Geldquelle betrachten.


    Ich finde es sehr gefährlich wenn man zuerst das "Kinder in die Welt setzen" propagiert ihnen aber dann später die finziellen Mittel so kürzt das eine fundierte Ausbildung bzw. Studium kaum möglich sind.

  • Dass es Gruppen gibt die eine staatliche Förderung zweckentfremden wird sich nie vermeiden lassen. Es wird im Leben immer Verlierer und Gewinner geben.


    Ebenso halte ich es für möglich dass eine Ausbildung und ein Studium zu absolvieren möglich sind, auch wenn kein Kindergeld mehr gezahlt wird. Meine Zeit liegt zwar schon ein bißchen zurück, aber ich kann mich nicht erinnern dass es mir zu dieser Zeit schlecht ging. Ich kenne aktuell Personen die Montag früh mit dem Zug zur Uni fahren, dort in einer Studenten-WG bis Freitag wohnen, für 35 Euro die Woche, und Freitags mit dem Zug wieder nach Hause fahren und das Kinderzimmer beziehen. Aber wenn man als Student nen Benz fahren will und in einem Penthaus wohnen möchte, dann reicht die staatliche Förderung natürlich nicht aus! ;)

  • Zitat

    Ich finde es sehr gefährlich wenn man zuerst das "Kinder in die Welt setzen" propagiert ihnen aber dann später die finziellen Mittel so kürzt das eine fundierte Ausbildung bzw. Studium kaum möglich sind.


    Dann sollten die Eltern gefälligst nicht so oft Fast Food reindrücken, sondern für die Kinder mal ansparen! Hat bei anderen auch geklappt.


    Ich hasse diese Meinungsmache, aber der Staat ist nun mal nicht die Wohlfahrt, die dafür sorgt, das jemand ein Studium garantiert wird. Dafür müssten alle Beteiligten was tun, auch die Eltern!

  • die 7680 € waren im Jahr. Hab ich mich etwas vertan. Im monat wäre ganz gut...Wenn ich wieder zu meinen Eltern ziehe kann ich die 200km am tag angeben? Also verleg ich meinen erstwohnsitz dahin :D naja geht ja auch nicht...
    Auch irgendwie der Witz, da wird man als Azubi, der in die "Fremde" geht fast noch bestraft anstatt untersützt... super Sache :top:


    Die 7680€ sind Netto?

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!