Hallo Leute!
Heute habe ich mal eine kuriose Sache, die evtl. der eine oder andere "WLAN-Profi" unter Euch auch schon mal hatte. Eigentlich bin ich mit der Konfiguration von WLAN-Geräten sehr vertraut, hier jedoch etwas "ratlos":
Ich habe hier ein Toshiba-Centrino-Notebook mit einer Mini-PCI WLAN Karte von Intel (Pro Set 2100 3B, 11 Mbit). Diese Karte soll mit einem 11 MBit WLAN-Router von der Telekom (T-Sinus 111 DSL) kombiniert werden. Da diese alte Hardware von Haus aus
keine WPA-Verschlüsselung konnte, wurden erstmal die neuesten Treiber für die Karte und ein Firmwareupdate für den Router sowie das WPA/2-Update (Hotfix) von Microsoft für Win XP installiert. Der Router wurde "perfekt" konfiguriert. Das Aussenden der SSID habe ich im Menü zuerst unterbunden. WPA-Verschlüsselung ist aktiviert.
Nun der eigentliche Witz: Wenn ich die SSID vom Router senden lasse, findet die WLAN-Karte den Router. Wird die Aussendung der SSID unterbunden, kann sich das Notebook nicht am Router anmelden. Die Konfigurationen sind ansonsten absolut identisch. Habe nun erstmal, damit es also überhaupt läuft, die SSID eingeschaltet gelassen. Sicherheitshalber habe ich daher auch die MAC-Adressen-Filterung eingeschaltet und nur die eine MAC der WLAN-Karte freigegeben. Die IP-Range der DHCP-Funktion wurde auf eine zu vergebende IP-Nummer begrenzt.
Woran kann das liegen, dass das Notebook den Router nicht findet, falls die SSID nicht gesendet wird? Mit einem anderen Notebook und dem gleichen Router, bei gleicher Konfiguration, klappt das alles auch ohne, dass die SSID mitgesendet wird. Haben Intel WLAN-Karten evtl. Probleme mit versteckten SSIDs?
Gruß herold