Rufnummernknappheit: Bald nur noch 12stellige Rufnummern?

  • Na dein Posting ist etwas übertrieben. Du beschreibst hier 12 Stellige Rufnummern. Und die kommen nicht so schnell.
    12Stellen : 8*10^11 theoretische adressierbare Rufnummern (Ausnahmen 0800* 0900* 0700* nicht berücksichtigt; 01* und 00* berücksichtigt)
    Das macht bei ca.82400000 Bundesbürgern über 9700 Rufnummern pro Kopf(incl. privater und beruflicher Nummern)! Soweit sind wir noch nicht.


    Auf der Seite der BNetzA werden die Vorwahlen genannt die z.B. ab Feb. 2007 nur noch 11 Stellige neue Rufnummern vergeben sollen. Wäre schwachsinnig heute eine Vorschrift zu erlassen 11 Stellige Nummern zu vergeben, wenn abzusehen wäre, das in den nächsten 2-3 Jahren der Bedarf nicht ausreicht und man 12 stellige braucht.


    Mit Bundesweit 11 Stellen lassen sich:
    ca 1*8*10^10 Rufnummern realisieren. Das macht über 970 Rufnummern pro Kopf. Ich denke das reicht die nächste Zeit.


    Mit 11 Stellen kommen nur die Städte in Bedrängnis. Berlin hat mit 11 Stellen beispielsweise "nur" um die 300 Rufnummern pro Kopf frei. Schlimmer schaut es nur bei großen Städten mit 5 Stelliger Vorwahl aus. Hier kommt man rechnerisch an die 100 Rufnummern pro Kopf.


    Also 11 Stellen reichen in den meisten Fällen durchaus die nächsten Jahre. Zumal zu vermuten ist das der Rufnummernbedarf an Ortsnummern sinken wird wenn 032 attaktiver wird. Mit 12 Stellen können über NTR 10^9 Rufnummern vergeben werden also nur etwas über 10 Rufnummern pro Kopf.


    Gruß webbiller der sich hoffentlich nicht mit den Stellen und der 0 vertan hat

  • Ruhe bewahren, Die Prognosen der BNetzA/RegTP zum Rufnummernbedarf waren ja schon häufiger absolute Volltreffer. ;) :D


    Ich denke da an die achtstelligen (!) 0700er (insgesamt 12 Stellen) - 0700-XXXXXXX.
    Da hat man schon damit gerechnet, dass die 100 Millionen möglichen Nummern nicht ausreichen und vorsorglich für weitere 100 Millionen persönliche, lebenslange Rufnummern die 0701 reserviert. :D
    Wieviele 0700er sind vergeben? Jede 1.000?
    Logisch, weil die BNetzA offenbar nichts dagegen hat, dass die Gesprächsgebühren dorthin Freudenhausniveau besitzen und man selber auch noch 62,50 Euro als Einrichtungsbebühr UND - was niemand vorher weiß - weitere 62,50 Euro als Deaktivierungsgebühr abzockt. Dagegen sind die Drillisch/Victorvox-Geschichten noch harmlos. :D

  • Ihr scheint zu vergessen das es bereits seit Jahren Ortsnetze mit Rufnummernknappheit gibt.


    Nehmen wir mal 33439 mit fiktiven Daten. Das ON hat 11stellige Nummern wegen Rufnummernknappheit.


    Also 33439 - 123456


    Alt:
    2xx
    3xx
    4xx
    5xx
    6xxx
    80xx
    81xxx
    82xxx
    83xxx
    84-89xxxx
    1xxxxx


    Der 7er Block (7xxxxx) sei noch frei.
    So sehen viele Ortsnetze haus.


    Wenn der 7er Block vergeben wird so stehen die Blöcke 7000xx-7999xx für andere Netzbetreiber zur Verfügung, also 1000 Blöcke (natürlich nur, wenn da nicht sich die ein odere ander 3 oder 4 stellige Nummer drinn ist, hier in unserem fiktiven Beispiel nicht).


    Fredersdorf hat leider viele Neubaugebiete und Glas (also die AssiMuxer und ggf. PCM 11er im KV).


    Demnach müssen viele auf DSL verzichten und bestellen, soweit möglich, ISDN. Damit lassen sich mit einem der 1000 Rufnummernblöcke 33 ISDN-Kunden versorgen. Da jeder Netzbetreiber sich Reserve nimmt (also mindestens einen unverbrachten 100er RNB) braucht jeder Netzbetreiber mindestens zwei einzelne 100er Blöcke.


    Man kann auch nicht mal ebend einen Block neu vergeben, wenn da noch eine Einzige Nummer drinn ist.


    Nu wieder zur Realität:


    Viele Rufnummern (vor allen die kurzen) kamen aus analog-Zeiten.


    Es wäre damals quatsch gewesen weitere GW (Gruppenwählstufen) einzubauen, wenn die Bedarfsplaner für das Ortsnetz einen bedarf von 400 Anschlüssen eingeplant haben. Manche Ortsnetze haben heute noch weniger als 1000 Anschlüsse und hängen über virtuelle Ports z.B. an Berlin (Ahrensfelde ist so ein Fall, der HVt 931 in Berlin versorgt z.B. Ahrensfelde mit eigener Vorwahl)


    1er Rufnummern wurden damals nicht vergeben, die 2er wurden z.B. für Bürgermeister und co. verplant, ISDN gabs nicht. Also bleiben noch 3xx, 4xx, 5xx, 6xx etc übrig.


    Jetzt sind die Rufnummern 200-699 vergeben und es gab ISDN. Da wurde dann für ein Anschluss nicht mehr eine Rufnummer sondern plötzlich 10 benötigt (ja 10, 1 TR 6 war im grunde genommen ein Anlagenanschluss mit 1 stelliger DuWa auch bei privatkunden). Hier wären noch 30 Neuanschlüsse möglich. Da am Anfang ISDN-Anschlüsse über APEs realisiert wurden (Abgesetzte Periphäre Einheiten, also EWSD-DLUs die über irgendwelche Wege woanders drannhingen, das eigentliche Ortsnetz blieb mit EMD (analoge Vermittlungstechnik) versorgt schuf man eigene Rufnummerngassen nur für ISDN, die nun z.B. 4 stellig waren. Da im Zuge der Digitalisierung auch bisherige Rufnummern ISDN-tauglich waren und im EURO-ISDN keine zusammenhängenden Rufnummern mehr benötigt wurden war bedarf für weitere und damit längere Rufnummerngassen notwendig.


    Lange rede kurzer Sinn:


    Wenn bei +49 10 Millarden Rufnummern möglich wären so gilt das nur bei einem leeren Rufnummernraum.


    110&co blockieren die ersten Gassen, dazu die alten kurzen Rufnummern, die die Rufnummernblöcke versieben.


    Es gibt Ortsnetze, die sind schlicht und ergreifend dicht, da sind keine Rufnummern mehr frei.


    Geh mal auf klicktel.de und schau dir alte Straßenzüge in Fredersdorf an, nur 3 und 4 stellige Rufnummern, die Faxnummern werden dann meißtens schon 5 stellig. Und dazu die ganzen Neubaugebiete.


    Glas-Gebiete haben dazu noch ein höheren Bedarf an Rufnummern, weil viele zumindest ISDN bestellen.


    Und nun erzähl mir nicht, da sind noch genügend Rufnummern frei.

    MfG,
    Karl




    Geändert von rannseier am 31.11.2005 um 32:69

  • Na dann könnte man doch problemlos jedem Stadtteil eine zusaätzliche Ziffer zuweisen - die Rufnummern bleiben gleich, aber die Vorwahl wird eben um eine Stelle erweitert. Schon sollte es mit den Rufnummern reichen...

  • Die Idee finde ich garnicht gut, da sich dann bei Umzügen zwischen den verschiedenen Stadtteilen jeweils die Rufnummer ändern würde. Und da im anderen Stadtteil die Rufnummer möglicherweise schon vergeben ist würde sich nicht nur diese Zieffer ändern sondern die ganze Rufnummer. :flop:


    Ich wäre im Gegenteil dafür die deutschen Vorwahlen auf zwei Ziffern zzgl. Vorausscheidungskennziffer 0 zu verkürzen, z.B. nur noch 099. :top:


    Aber BTT:


    Ich denke das Problem das man auf zwölfstellige Rufnummern ausweichen muss könnte man dadurch umgehen, das man die die ganzen achtstelligen und neunstelligen Rufnummern einziehen würde, und den betreffenden Kunden elfstellige Rufnummern zuordnen würde so das dann nur noch zehnstellige und elfstellige Rufnummern in Gebrauch wären.


    Da normale Festnetzrufnummern nicht dem Nutzer gehören könnte man das rechtlich schon machen.


    Hier im Vorwahlbereich 099 wurde das bei der Digitalisierung des T-Net schon gemacht, achtstellige Rufnummen die nach der Vorwahl mit 3 begonnen haben wurden auf neunstellige Rufummern werweitert. Mit 4-9 beginnende Rufnummern wurden durften aber achtstellig bleiben.


    Aus 09981/300 wurde dann damals 09981/9300.


    Man könnte ja jetzt aus 09981/400 z.B. 09981/900400 machen und aus 09981/4400 z.B. 09981/904400.

  • Zitat

    Original geschrieben von rannseier
    Ihr scheint zu vergessen das es bereits seit Jahren Ortsnetze mit Rufnummernknappheit gibt.


    Das bestreite ich gar nicht, nur wurde vom TE es fast so dargestellt als würde Bundesweit die 12 Stelligkeit eingeführt. Im Dokument steht ja explizit drin, das ab 2010 die BNetzA erwägt die 12 Einzuführen ,abhängig von der Lage im Ortsnetz und vorerst nur für Anlagenanschlüsse nur falls wirklich nötig für Privatkunden.
    Dies hat zwei gründe:
    1. Die BNetzA hat sich auferlegt min 24Monate vorher die 12 Stelligkeit anzukündigen. Und wer kann schon voraussagen was 2010 wirklich ist. Also lieber vorsichtig die 12 vorbereiten und dann 2010 doch drauf zu verzichten.
    2. Der Momentane Boom beim Rufnummernbedarf.
    Diese ist von der BNetzA nicht vorhergesehen und schwer abzuschätzen.


    Hier kommt wieder die Genion Card S Geschichte zum tragen, wo viele O2 wegen der angeblich von der BnetzA verordneten 25€ Gebühr angegriffen hatten. Ich denke das dies eben keine offizielle von der BNetzA besiegelte Sache war/ist. Sondern lediglich eine mündliche Androhung der BNetzA irgendwas zu unternehmen um Rufnummernverschwendung zu unterbinden. Kann mir gut vorstellen das eine Gebühr von 25€ ein ausreichendes "Angebot" war um der BNetzA zu signaliseren, das sie sich nicht bei 02 einmischen braucht.


    Auch die aus dem Boden sprießenden Voip Anbieter sind für die BNetzA wenig kalkulierbar. Wie groß ist der Bedarf an VOIP Festnetznummern überhaupt? Ich denke sobald 032 von den Anbietern akzeptiert und vernünftig tarifiert wird, wird der Run auf 032 losgehen. Wer will dann überhaupt noch eine Ortsrufnummer haben die er nicht in eine andere Stadt mit umziehen kann.


    Die eigentliche Frage bei Voip ist, muss wirklich jeder Hinterhof Voip Provider der meint Bundesweit an der Start gegen zu müssen, in jedem Ortsnetz wegen 3 Kunden einen kompletten tRNB belegen?


    Ich denke das die BNetzA sich auch Gedanken machen muss wie sie langfristig mit Schubladennummern (bei Mobilfunk und Voip) umgehen will. Z.B. einen verordneten Mindestumsatz von 1€ pro Ortsnummer bei GG freien Angeboten oder ähnliches. Dann würden die Leute auch ihre ungenutzen Genioncards oder Voip Accounts stillegen oder portieren. Auch ein sehr geringe Gebühr für die MSN 4-10 bei ISDN würde massenhaft Rufnummern freigeben. Hand aufs Herz, wer von denen die 10 MSN haben nutzt diese auch wirklich 100% aus? Wer die Nummern braucht der würde auch z.B. 25ct/Monat für die 4-10 Nummer zahlen. Wer diese Nummern nur aus Jux und weils umsonst war gebunkert hat, der wird sich schnell von den überflüssigen trennen.




    Nun dann muss man aber auch von einer lückenlosen Vergabe der Nummern 200-900 ausgehen um wirkliche Probleme zu bekommen. Jede einzelne freie Nummer zwischen 200-999 stellt gleich einen Kompletten freien tRNB(11) dar.
    Und das glaube ich nicht das ein einem Ortsnetz alle dreistelligen Nummern lückenlos vergeben sind. Wenn dann die Portierung von zu kurzen Rufnummern auf neue Inhaber konsequent verweigert wird, dann löst sich das Problem der zu kurzen Rufnummern innerhalb der nächsten Jahrzehnte von selbst.

    Zitat


    Wenn der 7er Block vergeben wird so stehen die Blöcke 7000xx-7999xx für andere Netzbetreiber zur Verfügung, also 1000 Blöcke (natürlich nur, wenn da nicht sich die ein oder andere 3 oder 4 stellige Nummer drin ist, hier in unserem fiktiven Beispiel nicht).


    Also ich komme da auf 100 tRNB(11)=100000 Rufnummern. Nun muss ich mich eben fragen, ist es wirklich möglich, das eine Gemeinde mit 5 Stelliger Vorwahl
    in kurzer Zeit einen echten Rufnummernbedarf von 100.000 neuen Rufnummern hat.
    Selbst wenn jeder neue Bürger ISDN mit 10 MSN bestellt, ist das eine Bevölkerungszuwachs von 10.000Personen. Ein Vergleich mit den Bevölkerungszahlen von Berlin zeigt: 10.000 Personen ist die Größenordnung um die die Einwohnerwahl Berlins jährlich schwankt. Ein kleines Ortsnetz halte ich für utopisch in kurzer Zeit einen solchen Rufnummernbedarf aufzubauen. Zumal es dann auch 10000 Singles sein müssten und keine Familien bei denen 3 Nummern für 2-5 Personen ausreichen.


    Die aktuelle absolute Spitze an Rufnummernbedarf erkläre ich mir vorallem an Techniknerds wie wir TTler , die (mehr oder weniger Sinnlos) 10 ISDN MSN , mehrere Genioncards und etliche Voipaccounts ihr eigen nennen. Irgendwann ist der anfängliche Bedarf dieser Nerds aber auch ausreichend gedeckt.

    Zitat


    [...] bestellen, soweit möglich, ISDN. Damit lassen sich mit einem der 1000 Rufnummernblöcke 33 ISDN-Kunden versorgen.


    Vorsicht mal mit der terminologie, wenn ich mich nicht ganz täusche den bezeichent die BNetzA die zurzeit vergebenen tRNB als "normale" RNB,bzw. gibt nur tRNB an die Anbieter aus. Nur das wir hier nicht aneinander vorbei reden sollten wir besser zRNB (10), hRNB(100),tRNB(1000), ztRNB(10000) verwenden.
    Gut mit einem hRNB lassen sich 33 ISDN Kunden versorgen mit einem tRNB 333 ISDN Kunden.

    Zitat


    Man kann auch nicht mal ebend einen Block neu vergeben, wenn da noch eine Einzige Nummer drin ist.


    Nun, das ist eben die Frage. Bisher vermied die BNetzA teilbelegte tRNB auszugeben. Wie gesagt, fraglich ob es nicht sinnvoller wäre für Kleinprovider nur noch hRNB auszugeben. Würden hRNB ausgegeben, dann wären noch IMHO massenweise freie hRNB aus den Restbeständen der Post/Telekom vorhanden die momentan nicht anderweitig genutzt werden können. Da von Tkom verwaltet, aber zu kurz sind um einen eigenen tRNB(11) zu bilden sondern nur einen hRNB(11) abgeben.
    [/QUOTE]

  • Ich verstehe das nicht so ganz. Werden kurze Rufnummern demnächst dann ggf. zwangsweise gelöscht oder haben alte Nummern Bestandsschutz und neue Nummern werden eben 12stellig erstellt, sofern möglich?


    Ersteres würde in vielen Regionen wohl massive Probleme geben. Vorwahl + 3 oder 4 Stellen sind da absolut üblich, auch heute noch. Erst seit 1-2 Jahren (bei ISDN schon länger) werden längere Nummern vergeben.

  • Zitat

    Original geschrieben von webbiller
    Auch die aus dem Boden sprießenden Voip Anbieter sind für die BNetzA wenig kalkulierbar. Wie groß ist der Bedarf an VOIP Festnetznummern überhaupt? Ich denke sobald 032 von den Anbietern akzeptiert und vernünftig tarifiert wird, wird der Run auf 032 losgehen. Wer will dann überhaupt noch eine Ortsrufnummer haben die er nicht in eine andere Stadt mit umziehen kann.


    Kurzfristig kann es vielleicht schon einen Run auf 032 Rufnummern geben, aber ich denke langfristig wird die 032 Rufnummern das gleiche Schicksal ereilen wie die 0700 Rufnummern ... keiner will sie haben.


    Wer den Anrufern nicht offenbaren will das es sich um einen VoIP Anschluss handelt und Prestige suggerieren will braucht echte Festnetzrufnummern und keine 032 Rufnummern.


    Und wer einfach nur günstig VoIP telefonieren will kann gleich ENUMs verwenden.

  • leibi111: Alte Rufnummern haben immer Bestandsschutz, solange es wirklich nicht mehr anders geht. Ausnahmen sind nur z.B. Zwangsräumungen ganzer Vorwahlbereiche wie seinerseits für die Schaffung der 0700, 0800 und 0900 Rufnummernräume.
    Auf dem Lande findet man deswegen noch sehr oft uralte dreistellige Nummern, z.B. bei alteingessene Familien bei denen Haus und Hof samt Telefonanschluss von Generation zu Generation weitergegeben wurde.



    Die BNetzA hat verschiedene Maßnahmen um die Rufnummernknappheit zu bekämpfen. Aktuell ist fast Bundesweit die Rufnummernlänge (Vorwahl ohne Null+Rufnummer) auf 10-11 Festgelegt. D.h. bei einem neuen Telefonanschluss darf dir nur noch eine 11-Stellige Nummer zugeteilt werden. Alte Rufnummern dürfen aber portiert werden, solange der Inhaber der selbe bleibt. Eine Inhaberänderung kann aber verwehrt werden. Auch ist festgelegt, das z.B. ISDN Anschlüsse nur eine gewisse Zahl an "kurzen" Rufnummern haben darf, der Rest darf nur aus langen Rufnummern bestehen.


    Wenn der Bedarf an Rufnummern weiter so anhält werden eben ab 2010 die ersten Ortsnetze nur noch neue 12Stellige Nummern vergeben dürfen. Vorerst gilt dies aber nur für Anlagenanschlüsse mit Durchwahl, bei Bedarf aber auch für normale Anschlüsse.Alte Rufnummern werden aber idR nicht verändert, und wenn dann muss diese Maßnahme ettliche Monate/Jahre vorher von der BNetzA angekündigt werden.


    Zum Beispiel 033439: Hier gibt es aktuell noch ganze jungfräuliche 210 tRNB bei der BNetzA. Ich denke wenn die BNetzA mal Inventur auf den alten Post/Telekom RNB machen würde könnten auch hier noch ettliche freie hRNB / tRNB geschaffen werden


    Martyn:
    0700 ist aufgrund komplett in die Hose gegangener Regulierung gestorben.
    -Die BNetzA Gebühren sind untragbar hoch
    -Die Terminierung ist AFAIK fast nur über die Tcom möglich, und die verlangt hierfür Mondpreise. Call-By-Call ist nicht zu 0700 möglich was keinen Marktdruck auf die Gebühren ermöglicht. 032 ist hingegen ist CallByCall fähig, Mondpreise der Anbieter würde langfristig nicht standhalten.
    Früher oder Später rechne ich jedenfalls damit, das die 032 von den Telefonflats der Anbieter eingeschlossen werden muss,bzw die vErbindungspreise auf Festnetzniveau sinken. Damit wird 032 attraktiv.


    Das 032 unseriös wirkt mag im Geschäftsbereich sein, im PK bereich ist die 032 attraktiv. Wie sieht denn der Lebenslauf von jungen Leuten heute aus?
    Zuhause, Studium andernorts, erste Wohnung/WG, Praktika während der Studienzeit, Praktika nach dem Studium, erster fester Job, Versetzungen/Auslandsaufenthalte.... Und jedesmal wenns blöd läuft ein Rufnummernwechsel. Mit 032 holt Papi zum 16ten dem Sohnemann eine 032Nummer die er dann lebenslang Nutzen kann, egal wohin man zieht, und wie lang man dort ist.
    Auch sind mit 032 im Mobilfunkbereich Dinge möglich die bisher zum wohlwollen der Mobilfunkanbieter nicht erlaubt sind und man so eine nette Ausrede hat. z.B. mehrere Homezones in verschiedenen Ortsnetzen aber mit einheitlicher 032 Nummer, offiziell erlaubte BWHZ, etc.
    Der Trend geht ja zur Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk. Alle Festnetzanbieter kooperieren inzwischen mit Mobilfunkern. Und Vodafone will Arcor nun doch komplett eingliedern etc... Eine "Rufnummer für alles" egal ob der Inhaber grade über Voip, Festnetz oder Mobil zu erreichen ist, ist hier die logische Konsequenz. Solange die BNetzA die heilige Ortsnetzbindung nicht schlachtet kommen Ortsnummern nicht dafür in Frage.

  • Die BNetzA gibt ja mittlerweile die kompletten 1er Gassen für Privatanschlüsse frei.


    In Ortsnetzen mit Rufnummernknappheit (033439 sei da mein Freund) gibt es gesperrte Bereiche für "geplante Umstrukturierungen", wo also die Alt-Anschlussinhaber ihre alten Rufnummern verlieren werden.


    Fredersdorf hat übrigens nur eine VSt und die steht auf der Gärtnerstraße. :-)

    MfG,
    Karl




    Geändert von rannseier am 31.11.2005 um 32:69

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