Sarkozy macht Wahlkampf mit antideutschen Parolen

  • Populismus kommt aus allen Ecken. Bei den rechten sind es die oben genannten Parolen, bei den linken sind es meist die typischen "Öl braucht Kapital" Parolen. Alle sind nicht so tiefgreifend, wie man es erwarten sollte.

    R. Gröger's legendärer Satz: "Kunden hassen Tricksereien."


    Ab zum Blog und zur Zeitung.

  • Außerdem sollten wie nicht alles so ernst nehmen, was vom Rotwein alkoholisierte "Baguettefresser" alles so von sich geben. :D


    Auch unsere Politiker lassen im Wahlkampf genug schwachsinnige Thesen los.
    Grade in Wahlkämpfen herrscht in der politischen Klasse meistens nur unterstes Bierzelt- und Stammtischniveau.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • Welcher Präsident wäre denn der Bessere für Deutschland? Nichr nur in Bezug auf diese Aussage sondern generell...


    Wie ist Eure subjektive Meinung?

  • Persönlich wäre es am liebsten wenn Chirac noch ein bißchen weitermachen könnte, jedenfalls bis es bessere Kandidaten gibt. Mein persönlicher Favorit unter den Kandidaten, Francois Bayrou, ist ja leider schon ausgeschieden. Wenn ich mir Royal und Sarkozy ansehe, dann ist es im Grunde keine wirklich angenehme Wahl, aber ich glaube, daß Sarkozy der bessere Präsident für die weitere europäische Integration ist. Was er innenpolitisch so treibt ist mir relativ gleich, solange er Europa nicht blockiert...

  • Mit solchen Aussagen wird er wohl die Stimmen der Ausländer verlieren, dies könnte ausschlaggebend für das ERgebnis sein

    Vier Dinge die größer sind als alle anderen:


    Frauen und Pferde und Macht und Krieg

  • Wenn man sich die Aussagen von Herrn Sakozy über die Einwohner der banlieue anhört, könnte man das Gefühl bekommen, daß er ohnehin eher im rechtskonservativen Spektrum auf Wählerfang geht...

  • Zitat

    Original geschrieben von dg2mst
    Persönlich wäre es am liebsten wenn Chirac noch ein bißchen weitermachen könnte, jedenfalls bis es bessere Kandidaten gibt. Mein persönlicher Favorit unter den Kandidaten, Francois Bayrou, ist ja leider schon ausgeschieden. Wenn ich mir Royal und Sarkozy ansehe, dann ist es im Grunde keine wirklich angenehme Wahl, aber ich glaube, daß Sarkozy der bessere Präsident für die weitere europäische Integration ist. Was er innenpolitisch so treibt ist mir relativ gleich, solange er Europa nicht blockiert...

    Francois Bayrou wäre mir auch am sympatischten gewesen, aber bei der Wahl zwischen Nicolas Sarkozy und Segolene Royal bin ich eindeutig für Royal.


    Was die Europapolitik angeht wurde in der Vergangenheit wichtiges für die Einheit Europas getan, und ich würde es auch stark begrüssen wenn bald zu einer EU Verfassung kommen würde, aber in letzter Zeit ist die EU immer mehr zu einem regulierungswütigen Verbotskabinett geworden, das alles entweder verbieten oder regulieren will. Da hab ich nichts dagegen wenn die EU mal wieder ausgebremst wird.

  • So gern ich die den Konventsentwurf über die Europäische Verfassung verabschiedet sähe, so unrealistisch stehen die Chancen im Moment. Deswegen begrüße ich die Berliner Erklärung, die einen neuen "Grundlagenvertrag" vorsieht, den auch M. Sarkozy zu unterstützen scheint. Alles andere ist im Moment reine Zeitverschwendung, denn spätestens in Großbritannien muß damit gerechnet werden, daß ein Verfassungsvertrag abgelehnt wird.


    Ohne zu sehr in eine Diskussion pro/ contra Europa einzusteigen, sollte man bei aller "Regulierungswut" zweierlei bedenken: Zum einen sorgt jede Regelung der EU dafür, daß es einen verbindlichen Rahmen gibt und nicht 27 einzelstaatliche Regelungen, was gerade einem Exportland wie Deutschland sehr entgegenkommt. Zum anderen ist es in der Praxis so, daß es Mitgliedstaaten gibt, die unbequeme oder unpopuläre Entscheidungen über die "Europäische Schiene" treffen lassen, obwohl sie die Initiativen insgeheim unterstützen. Das liegt daran, daß die Wahrnehmung des Gemeinschaftshandelns in den Mitgliedstaaten nicht so genau beobachtet wird, wie das Verhalten der jeweiligen Nationalregierung. In der Praxis sind wir gerade im Wirtschaftsrecht übrigens schon lange bei einer weit überwiegenden Zuständigkeit der Gemeinschaftsorgane gegenüber den nationalen Parlamenten angekommen.


    Ach ja, nur falls sich jemand wundert: Ich habe vor drei Wochen meine juristische Abschlußarbeit zum Thema Europäische Integration eingereicht, bin also insoweit ein wenig vorgeschädigt ;-)

  • Aber ich finde es schon äusserst makaber:


    Auf der einen Seite Fragen die wirlich jedes Land selber festlegen könnte, wie z.B. Krümmungsgrad von Gurken, Vitamingehalt von Babynahrung, Rauchverbote versucht EU weit zu regeln.


    Auf der anderen Seite hat in Deutschland die letzte Förderalismusreform dazu geführt das in relativ wichtigen Bereichen, wie dem Schul- und Hochschulwesen und im Strafvollzug die Kleinstaaterei zunimmt und es sogar innerhalb Deutschlands die Unterschiede immer garvierender werden.


    Ich finde es ist für Frankreich wichtiger das endlich die Migranten besser integriert werden und mehr Chancen erhalten, als das die EU Verfassung ratifiziert wird.

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