Vergangenheit in Deutschland noch immer ein Tabuthema?

  • Die Ungeschicklichkeit - und mehr ist es IMHO nicht - von Eva Herman ist dass sie überhaupt irgendeinen Nazi-Vergleich bringt. Das geht deswegen in die Hose weil die ganze Ideologie der Nazis daneben war und wenn man einen vermeintlich positiven Aspekt herausgreift verkennt es das "große Ganze".


    Es ist ungefähr so als würde man nach einem tödlichen Autounfall sagen "ach, das ist ja irgendwie auch praktisch, weil dann braucht sich die Frau nicht mehr vom verunglückten Fahrer scheiden lassen". Das geht auch nicht, dass man da einen vielleicht in sich guten Aspekt sieht, aber das schreckliche Drumherum, was eigentlich von Bedeutung ist, mißachtet.


    Bis hierhin kann man sagen: es war wirklich nicht gut überhaupt irgendwelche NS-Vergleiche zu bringen. Das muß sich eine Eva Herman auch durchaus vorwerfen lassen. Diese Blödheit hätte sie einfach lassen sollen.


    Auf einem anderen Blatt steht aber dass der Umgang mit ihr unter aller Sau ist, und in der Hinsicht hat sie absolut Recht mit allem, was sie beklagt.


    Es ist allerunterste Schublade wie Kerner sie befragt und behandelt hat. Das waren keine neutralen Fragen, sondern so dermassen unerträglich, er hat ja nur unterstellt dass sie einen riesigen Fehler gemacht habe und jetzt bekennen soll. Und wehe wenn nicht - da fliegt sie raus. Das erinnert mich an die Hexenverbrennung, "gestehe endlich dass du eine Hexe bist!", dann wird etwas gefoltert, sie gesteht immer noch nicht, also ab auf den Scheiterhaufen, der in diesem Fall aus Rausschmiß bestand.


    Ich finde es unglaublich wie Kerner sie immer wieder mit derselben Frage anging, richtig provozierte dass es eskalieren mußte. Das ist unwürdig, sowohl für einen Moderator wie auch einen Gastgeber. Wer so mit seinen Gästen umgeht hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, für das ich GEZ bezahle, nichts zu suchen. Der Typ soll kochen gehen, aber die Sendung muß entfernt werden.


    Wenn ich dann noch das ewige Heulsusen-Krawallo-Gesicht der Schreinemakers sehe könnt' ich zuviel kriegen.


    In der Sache stimmt es aber eben auch was Eva Herman sagte dass man hierzulande seine Meinung nicht sagen darf. Anstatt einfach nur den dümmlichen Vergleich abzulehnen, den sie zugegebenermaßen gebracht hat, wird so ein riesiges Theater veranstaltet und sie wird in eine rechte Ecke gerückt. Das ist doch unglaublich!


    Sie hat zu keinem Zeitpunkt, auch in der Vergangenheit nicht, je irgendein rechtes Gedankengut vertreten, und wenn jetzt so kollektiv auf ihr herumgehauen wird - und es WIRD in den Medien auf ihr herumgeprügelt! - dann stimmt es völlig dass man hier ganz offensichtlich nicht einfach sagen kann was man denkt.


    Es ist doch lächerlich sich an dem Begriff "gleichgeschaltet" aufzuhängen. Sicher, den Begriff haben die Nazis erfunden, aber wie paranoid ist es denn wegen eines Wortes so auzurasten, wie das in der Kerner-Show passierte??? Das Wort ist doch nicht "böse" und es umschrieb den Sachverhalt, den sie ausdrücken wollte.
    Sind wir inzwischen so weit dass selbst bestimmte Worte nicht mehr benutzt werden dürfen? Das ist doch beschämend und lächerlich und da entlarvt sich auch die ganze Scheinheiligkeit.


    Es ist doch albern dass bei jedem rechten Vorfall, der selbstverständlich zu verurteilen ist, aber sofort ein Theater losbricht und Verbände wie der Zentralrat der Juden jedes Mal kommentieren müssen, und dann auch noch in einer Weise als stünde der nächste Hitler schon am österreichisch-bayerischen Grenzübergang.


    Wenn irgendwelche Linken dummes Zeug faseln wird das auch nicht ernst genommen, und die beste Waffe gegen extreme Spinner sind ordentliche Lebensbedingungen, gute Ausbildung, Chancen und Perspektiven für junge Leute.


    Ich finde es jedenfalls bei aller Dummheit des Vergleich absolut inakzeptabel und erschreckend wie mit Eva Herman umgegangen wird.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • ruag


    Das Unverständnis in den Zeitungen rührt meistens nicht daher, dass man Frau Hermann jetzt als Neo-Nazi sieht, sondern dass sie trotz ihres beruflichen Hintergrundes so unglaublich unbedarft daher brabbelt.


    Gemessen an dem zu unterstellenden Grad an Professionalität von Frau Hermann kann sie sich über die meisten Schläge nicht beschweren, die sie jetzt einstecken muss. Mein Mitleid hält sich arg in Grenzen.

    “The ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else. Practical men, who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influence, are usually the slaves of some defunct economist.” (Keynes)

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ich weiß, was das Thema des Threads ist.
    Wie man sieht, kannst Du auch relativ normal schreiben, wenn Du sollst. Warum tust Du es nicht einfach immer?
    ....
    Dir scheint entgangen zu sein, daß ich bisher zum Thema gar nichts gesagt habe. Ich spreche hier von Deiner Art, Dich zu artikulieren. Und die bemängele nicht nur ich.


    Ich will es mal so sagen, kannst mich ja gerne korrigieren, sollte ich dich mißverstanden haben...


    Du hast also nicht inhaltlich ein Problem, sondern in erster Linie mit der Form. Gut, daß bleibt dir unbenommen.


    Ich habe ein Problem damit, wenn alle sich in den immer gleichen Phrasen und Satzbausteinen ergehen, weil es zum guten Ton gehört. Gerade in "Diskussionen" ist das tödlich für selbige-kann man doch nun wirklich in nahezu allen politischen Diskussionen im Fernsehen miterleben (die ganzen Promotalks für Filme und CDs ausgeklammert). Aber ich sage denen nicht, sie sollen sich im Ton ändern, sondern gehe dann in meinem (durchaus varierenden) Ton darauf ein.


    Solange ich inhaltlich nicht grob daneben liege, ist das für mich keine Verfehlung und auch als Kritikpunkt zu dünn.


    Zitat

    Ach so, wenn man nicht gesperrt wurde, ist das ein Beweis dafür, daß man nicht bereits mehrfach negativ aufgefallen ist. Klar.


    Nein, es beweist aber, daß ich nicht "inakzeptabel" war-denn da sollte dann doch eine Verwarnung drin sein. Einfach abwarten und dann willkürlich "das Fass ist voll" deutet meines Erachtens eher auf persönliche Befindlichkeiten hin, als auf foren- oder diskussionstechnische.


    Zitat

    Unterstelle mir bitte keine Krankheit. Das gehört zu der Art von Provokation, die wir von Dir hier nicht lesen wollen.


    Da bin ich wohl mehr im Thema drin als du-das war eine Referenz an den "Studioexperten", der in der Diskussion sinngemäß das gleiche zu Herman gesagt hat, wie du zu mir. Das soll nicht Personen vergleichen, sondern die Art der Diskussionsführung.


    Zitat

    Wo sind hier Nazi-Freunde unterwegs


    Das bezieht sich auf meinen Text, nicht auf Personen im Forum. Der Nazifreund ist Öttinger.


    Zitat

    1. sind wir deutschen verpflichtet, ein überängstliches verhältnis hinsichtlich unserer vergangenheit zu kultivieren?


    Das bräuchten wir nicht, wenn wir uns der Gegenwart stellen würden. Es geht ja dabei um Menschenrechte und das Individualität geschützt sein muss. Wenn man das etabliert, dann passiert das, was man befürchtet nicht. In einem Land, in dem man nach Elitenförderung schreit und "Schwache" fordert und ins abseits (be)fördert, da ist es nicht mehr lang hin zu einer Republik, die sich politisch dahin entwickelt, wo sie eigentlich von weg wollte.


    Unterschied ist nur, heute teilen die Menschen diese Politik keineswegs, sie wird aber dennoch gemacht.




    Zitat

    2. ist der familienpolitische wertewandel (so es denn tatsächlich einen gibt) in unser gesellschaft wünschenswert?


    Wertewandel sind notwendig und passieren-egal was man tut. Es gibt nur gewisse "Werte", die eigentlich keine sind, sondern vielmehr Lebensnotwendigkeiten.


    Es ist ja scheinbar so, daß kann man ja überall sehen, daß "Familie" durchaus ihre Berechtigung hat-es gibt ja nahezu keine Lebewesen im Bereich der Säugetiere (zu denen wir ja auch gehören), die auf "Familie" verzichten.


    Interessanterweise kann man bei Tieren sehen, wies laufen muss. Die kümmern sich meistens ohne Unterlass konsequent und ausschließlich um ihre Nachkommen. Sind diese alt genug, trennen sich die Wege.


    Bei uns hingegen haben viele keinerlei Möglichkeiten mehr, sich um ihre Nachkommen konsequent zu kümmern und eine Ablösung findet schonmal in vielen Fällen garnicht statt. Ist ja in der Psychologie ein offenes Geheimnis, daß es kaum Störungen gibt, die nicht ihren Ursprung in dem jeweiligen Familienkonzept des Patienten hat.


    Es ist ein Problem, wenn Kinder nicht die maximale Betreuung bekommen (Tiere machen das, unterlassen sie das, ist das Rudel Geschichte), sich somit nicht richtig entwickeln können und dann die Verantwortung für die vorangegangene ebenso wenig entwickelten Generationen übernehmen muss. Deshalb schrieb ich ja, daß die Altenheimsituation nicht aus Harmonie in der Familie erwächst...


    Die Diskussion um Frau am Herd oder Kind in die Krippe ist da eine Scheindiskussion, die die eigenen Verantwortlichkeit ausblendet und den Blick von eigenen (durchaus selbst erkannten) Vernachlässigungen oder Fehlern ablenken soll.


    Denn, es ist nicht das Problem, ob sich Mutter oder Vater oder beide oder ein augebildeter Erzieher/in sich um das Kind kümmert-das Problem ist, das diese Bindung fest stehen bleiben muss (die ersten Jahre) und nicht wechseln oder brüchig sein darf.


    Krippen können nicht "Eltern" ersetzen, weil dort Personalfluktation herrscht und wahrscheinlich garnicht die Kapazitäten für adequate Betreuung da sind. Wenn die Lehrer schon mit ihren Schülern überfordert sind, wieso sollen dann Erzieher das besser hinkriegen, wenn die Gruppengrößen und Probleme gleich sind-das geht quantitativ garnicht!


    Da hat Herman schon recht, wenn sie die Bindungen anspricht. Das die Bindung an die Frau wichtiger ist, ist ihr Fehler. Denn am Geschlecht hängts nicht.

  • Und wenn meine Frau und ich mal Kinder haben sollten, dann werden wir die definitiv so lange es geht von staatlichen Schulen und Kindergärten weghalten bzw. andere Wege und Instituitionen finden, um denen eine gute, freie und passende Erziehung und Bildung zu ermöglichen.


    Und das hat nichts mit konservativer oder christlicher Erziehung zu tun. Das sollen frei denkende Menschen werden, die hoffentlich einmal atheistisch geprägt sind.


    Meiner Meinung nach verhindert staatliche Erziehung, durch viele schon genannte Probleme die bestmögliche Entwicklung vieler Kinder. Eine individuelle Förderung ist kaum möglich und zu viele Kinder aus Problemfamilien in Gruppen oder Klassen schränken auch die Möglichkeiten der anderen Kinder ein bzw. drücken das Niveau nach unten.


    Resultat kann als nur eine gute Ausbildung und Erziehung durch einen Selbst oder entsprechende private Instituitonen sein.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • moin,


    ein kind, das in in einen kindergarten oder eine ähnliche institution geht, kann nicht gut, frei und passend erzogen werden? aha, das ist ja sehr interessant! so kommt dann die sozialkompetenz her? ich glaube nicht, dass man gerade diesen aspekt ausser acht lassen sollte und diese kompetenz kann kein kind erlernen, wenn es nicht regelmässig mit anderen kindern zusammenkommt.
    ich war auch ab dem 3.lebensjahr im kindergarten und ich würde mich nicht als gescheiterten sehen!
    wo wohnt ihr denn, dass anscheinend kinder sogenannter problemfamilien bei euch die mehrzahl sind? antürlich sind bei meinem 4 jährigen sohn kinder ind er gruppe, mit deren eltern ich nichts zu tun ahben wollte, aber das war bei mir (vor 23 jahren) auch schon der fall!




    cu

  • Zitat

    ein kind, das in in einen kindergarten oder eine ähnliche institution geht, kann nicht gut, frei und passend erzogen werden? aha, das ist ja sehr interessant! so kommt dann die sozialkompetenz her?


    Meine Schwägerin studiert Sozialwissenschaften und hat während ihres Studiums einige Zeit in einem Kinderheim gearbeitet. Glaub mir, wenn ich dir sage, dass es ein himmelweiter Unterschied ist zu einer Pflegefamilie.

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Meine Schwägerin studiert Sozialwissenschaften und hat während ihres Studiums einige Zeit in einem Kinderheim gearbeitet. Glaub mir, wenn ich dir sage, dass es ein himmelweiter Unterschied ist zu einer Pflegefamilie.


    kinderheim? pflegefamilie? hab ich was verpasst :confused: ;)


    ich meinte einen ganz normalen kindergarten oder kindertagesgruppe.
    mein sohn geht morgens in einen (stink normalen) kindergarten.



    cu

  • Ich gebe hier auch mal noch meinen Senf dazu... ;)


    Ich habe mir gerade mal die Kerner Show angeschaut. Und muss sagen das ich den Rauswurf für nicht gerechtfertigt halte. Da sie sich schon ausreichend zu dem Thema auf ihrer Internetseite geäußert hatte bezgl. der Darstellung in den Medien sollte das eigentlich dann auch vom Tisch sein. Zumal sie ja auch sagte im Originaltext die Nazis und die 68er die Werte abgeschafft haben bezl. der Familienpolitik. Und das ist auch richtig so - Diskussionen über die Familie werden mit der Nazikeule zurück gedrängt, aber wenn es um Schwule und Lesben geht ja dann sind sie alle dabei mit besseren Gesetzen, Veranstaltungen etc pp. Wo bleibt da die Gleichstellung? :rolleyes:


    Aber anstatt mal eine inhaltliche Diskussion um das eigentliche Thema zu führen wie es heutzutage um die Familie steht, wird in gewohnter "Demokratenmanier" nur die Nazikeule geschwungen und ihnen bewusst etwas falsches angedichtet, um die Leute ins abseits zu drängen.... Ist ja auch einfach so unerwünschte Personen los zu werden, wen man sich nicht weiter mit ihnen auseinandersetzen will.


    Ansonsten hätte ich an ihrer Stelle den Kerner eher gefragt: "Hitler hat auch mit Messer und Gabel gegessen - Essen sie deshalb nur noch mit den Fingern?" :D ;) Was sie wohl mit den Autobahnen meinte war wohl ob man etwas nicht mehr machen darf bzw an Wörtern benutzen darf die die Nationalsozialisten damals gebraucht haben? Sieht jedenfalls so aus als ob damit die "Einzigartigkeit" betont und aufrecht erhalten werden soll. Auf Idee das die Wörter auch vorher schon gab und demenstprechend nicht nur in Verbindung mit den Nazis stehen kommen die wohl nicht, für die scheint es nur die 12 Jahre zu geben... :rolleyes:


    Mal schauen wielange es dauert bis der Beitrag hier zerrissen wird. ;) Just my 2 Cents....

    T-Mobile D @ SE K610i

  • Ich kann nicht nachvollziehen, wie du auf deine Meinung kommst, wenn du den Thread gelesen hast. z.B. Printus' erleuchtenden Vergleich zum Autobahnbau.


    Zitat

    Original geschrieben von codekill
    Diskussionen über die Familie werden mit der Nazikeule zurück gedrängt...


    Das stimmt so verallgemeinert nicht und weist Frau Hermann eine Opferrolle zu, die sie nicht verdient.
    Wo werden Diskussionen zurückgedrängt? Hermann ist doch auf die Welle der deutschen Kinderdebatte erst aufgesprungen mit ihren naiven Büchern.


    Wenn man, wie Hermann in einer Debatte um unsere Kinder unbedingt sagen muss, dass im Dritten Reich nicht alles schlecht war, braucht man sich über die "Nazikeule" nicht zu wundern. Das ist völlig überflüssig! (vgl Printus' Beitrag).


    Zitat


    Aber anstatt mal eine inhaltliche Diskussion um das eigentliche Thema zu führen wie es heutzutage um die Familie steht, wird in gewohnter "Demokratenmanier" nur die Nazikeule geschwungen und ihnen bewusst etwas falsches angedichtet, um die Leute ins abseits zu drängen.... Ist ja auch einfach so unerwünschte Personen los zu werden, wen man sich nicht weiter mit ihnen auseinandersetzen will. .


    Wenn man sich die Vorgeschichte und die formale Qualifikation der Frau Hermann ansieht, versteht man, wieso die Dame jetzt eins auf den Deckel bekommt.
    Das Nazivergleiche zu Beißreflexen führen, wusste Frau Hermann. Oder sie hätte es als Medienprofi wissen müssen.



    Zitat


    Ansonsten hätte ich an ihrer Stelle den Kerner eher gefragt: "Hitler hat auch mit Messer und Gabel gegessen - Essen sie deshalb nur noch mit den Fingern?" :D ;)


    Ist das Informatikerhumor? Mann, ist das unlustig und unzutreffend.


    Zitat


    Mal schauen wielange es dauert bis der Beitrag hier zerrissen wird. ;) Just my 2 Cents....


    Das schützt dich nicht vor Kritik, mein Lieber.
    Du unterstellst hier Hermanns Kritikern Maulkorbstrategien und willst dich dann selbst entziehen, indem du gleich mal alle, die eine andere Meinung haben, mit den "Nazikeulenschwingern" gleichstellst.


    Nochmal:
    Beim Fall Hermann geht es weniger um Meinungsfreiheit als um journalistische Professionalität. Und da sieht es für Eva Herrmann sehr finster und für Herrn Kerner zumindest nicht gut aus.

    “The ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else. Practical men, who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influence, are usually the slaves of some defunct economist.” (Keynes)


  • Nun sie sagte aber das sowohl die Nazis als auch die 68er eben familiäre Werte abgeschafft haben. Wenn man ihr nun unterstellt das sie rechts/braun ist ist das schlicht weg falsch. Dementsprechend ist zumindest meiner Meinung nach gerechtfertigt mit der Opferrolle da sie es so im Kontext nicht gesagt hat.
    Zumal man durchaus feststellen kann das es damals gute Ansätze gab, die aber eine negative Auswirkung hatten durch die NS-Ideologie. Ich wüsste nicht das ich dadurch relativieren würde, Verbrechen bleibt Verbrechen, unabhängig davon was andere getan haben oder was sonst war!



    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Ist das Informatikerhumor? Mann, ist das unlustig und unzutreffend.


    Um genau zu sein schwarzer Informatikkaufmann Humor! ;)



    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Das schützt dich nicht vor Kritik, mein Lieber.
    Du unterstellst hier Hermanns Kritikern Maulkorbstrategien und willst dich dann selbst entziehen, indem du gleich mal alle, die eine andere Meinung haben, mit den "Nazikeulenschwingern" gleichstellst.


    Nochmal:
    Beim Fall Hermann geht es weniger um Meinungsfreiheit als um journalistische Professionalität. Und da sieht es für Eva Herrmann sehr finster und für Herrn Kerner zumindest nicht gut aus.


    Mag sein dass das für sie nicht professional war, auf der anderen Seite bedenkt man aber auch nicht immer so jedes Wort - bzw. sieht das ganze dann so nicht in dem Zusammenhang.
    Ansonsten hat sie eine Erklärung dazu abgegeben auf ihrer Internetseite und ihr bedauern über die Missverständnisse geäußert. Nach der Richtigstellung sollte es dann aber auch gut sein, je länger man sowas am Leben erhält, desto mehr spielt es den rechten Parteien zu. Und das kann nicht Sinn und Zweck der Sache sein!

    T-Mobile D @ SE K610i

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