Re: Re: Direkt Anlage Bank Österreich: 4,4% bei Depotübertrag
ZitatOriginal geschrieben von Louvain
Angesichts der Kosten für KOnto- und DEpotführung bei dieser Bank, die selbst für österreichische Verhältnisse zu den eher höherpreisigen der Online-Broker gehört, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das Angebot für einen an deutsche KOnditionen gewöhnten Kunden rechnet. Der max. Betrag für die Anlage auf dem bonifizierten Konto beträgt doch nur 30.000 Euro. Für Kontoführung und Depotführung fallen minimal 36,50 Euro im halben Jahr der Laufzeit des erhöhten Zinssatzes an, hinzu kommen die Gebühren für den Übertrag nach Österreich (kostenfrei sind Depotüberträge nur innerhalb DEutschlands). Hast Du Dir das gut durchgerechnet, wie stark dies den optisch attraktiven Zinssatz senkt?
P.S.: Ich bin kein Kunde der DAiÖ, war da aber vor einigen Jahren 'mal Kunde. Ich probiere gern alle möglichen Banken/Broker aus, man gönnt sich ja sonst nichts
Das Hauptproblem ist sicher die Frage, ob man den Start der sechs Monate für das Festgeld so hinkriegt, daß man die Zeit voll nutzen kann und vorher das Geld nicht unnötig lange rumliegen muß. Werde ich vorher noch klären. Was ich aber bisher gelesen spricht klar dafür, daß das klappt.
Für die Aktion brauchst man ganz klar bis zu 30' Cash und dann gleichzeitig nochmal soviel in Wertpapieren. Die Steuer ist weniger ein Problem für mich. Die Steuern auf die Festgeldzinsen sind in Deutschland anrechenbar (ich mache eh die Regelveranlagung). Die Aktien kann ich vor dem nächsten Dividendentermin wieder abziehen, so daß dort keine weiteren Einkünfte entstehen. Der nächste Dividendentermin ist auch noch über 8 Monate hin, so daß ich die Aktien während der Laufzeit problemlos dort liegen lassen kann.
Unschön sind die Kontoführungs- und Depotgebühren. Hierfür kalkuliere ich 20 Euro pro Quartal. Bei drei Quartalen also 60 Euro. Demgegenüber steht ein Zinsvorteil von 210 Euro, wenn man vorsichtigerweise so kalkuliert, als wenn man sonst 3% bekäme. Ev. Depotübertragsgebühren kläre ich noch vor der Eröffnung. Aber bei brokerjet war das damals auch kein Problem. Und selbst wenn etwas anfällt werden es wohl nicht 150 Euro für einen Posten werden.
Kann sich also schon lohnen, wenn die individuellen Voraussetzungen passen.