Die Bahn streikt und Deutschland steht still

  • Zitat

    Original geschrieben von Frank
    Das ist der springende Punkt!


    Man kann streiken aber nicht mit Forderungen jenseits von Gut und Böse!
    Allen denen es nicht passt sollen sich was neues suchen. Oder hätten eben von Anfang an einen anderen Berufszweig gewählt.


    Mich nervt es in dem Sinne weil die Straßen mächtig voll sind alle PKW Lenker nur gestresst sind und übelst agressiv fahren. So macht mir das LKW Fahren keinen Spaß mehr.


    Wie Du selbst schon geschrieben hast, dann mach halt was anderes! :D

  • Zitat

    das system wird sich aber nicht dadurch ändern, dass lokführer weniger oder 30% mehr verdienen...


    Nein, aber es ist ein Signal, dass es nicht weitergeht wie bisher und die immer Mächtigeren (=> hier die Leitung der DB AG) auch Schranken haben. Ich hätte kein Verständnis dafür, wenn die Lokführer Luxus-Löhne (genialer Begriff) forderten. Sie haben aber nun einmal in den letzten 10 Jahren Einkommensverluste (real) hinnehmen müssen und wollen nur auf ein Niveau, das kaum besonders hoch ist. Dass es anderen schlechter geht, kann kein Grund sein, alle weiterhin "ganz unten" halten zu wollen.


    Zitat

    sorry, aber hier diskutieren einige sehr philosophisch. die demokratie und die marktwirtschaft mögen zwar nur die 2. besten systeme sein, aber die besten gibt es nicht...


    Keiner kritisiert Demokratie und Marktwirtschaft. Es geht nur um die konkrete Ausgestaltung und dafür ist der aktuelle Tarifkonflikt ein Beispiel.

  • Zitat

    Original geschrieben von hasenhirn
    das system wird sich aber nicht dadurch ändern, dass lokführer weniger oder 30% mehr verdienen...


    sorry, aber hier diskutieren einige sehr philosophisch. die demokratie und die marktwirtschaft mögen zwar nur die 2. besten systeme sein, aber die besten gibt es nicht...



    Naja, vielleicht sollten wir sowieso die Geisteswissenschaften wie Philosophie und Theologie nicht weiter aus dem öffentlichen Bildungshaushalt finanzieren. Unnötige Diziplinen. Dafür aber BWL weiter als anzustrebene Lehre ausbauen.


    Wohin die Reise führt, wenn Tarifstreitigkeiten mit Methoden wie sie einzig von Frau Suckale als ursprüngliche Rechtswissenschaftlerin ins Spiel gebracht wurden, brauche ich jetzt wohl nicht zu beschreiben. Klagen wo es nur geht, und auch gegen der höchstrichterlichen Rechtssprechnung basierend auf dem GG das Streikrecht aushölen zu wollen, stellt kein Tabu mehr da. Für mich ist jeder Psychologe auf dem Platz eines Personalvorstandes besser besetzt, als eine eingefleischte Juristen, die das System so biegt wie Sie will. Aber zum Glück noch an Grenzen stößt. Bleibt nur die Frage, wie lange diese Grenzen bei neoliberalen Wirtschaftsansätzen so noch bestehen.


  • Bei dem Blödsinn, den Du geschrieben hast, müßtest Du als Journalist ja noch Geld mitbringen :D
    Da du durch dein Posting dich im Bezug auf den Beruf des Lokführers als absolut ahnungslos geoutet hast, solltest du dich vor deinem nächsten Posting vielleicht mal informieren, damits nicht ganz so peinlich wird ;)

  • nichts als worthülsen, keiner der lokführer-fraktion hat hier darlegen können, was für seltene fähigkeiten diese helden der schiene so haben...



    zweitens sollte man theologie sehr wohl aus dem staat raushalten und zwar sogar mehr als aktuell. einmischung diverser kardinäle usw. in den staat sind tunlichst zu unterlassen.
    fragt doch mal nach bei kirchen und gewerkschaften, wie die ihre angestellten behandeln - da wählt jeder lokführer freiwillig wieder den mehdorn, wenn er dort hätte mal arbeiten müssen.

  • Wiederhole ich mich?


    "Ich wäre sehr dafür falls wir hier zu dem Thema einfach mal eine Umfrage starten würden!!!


    Das wäre doch mal eine Umfrage welche sich nicht nur um den langweiligen Mobilfunk dreht!


    Mods bitte aktiv werden! Das Thema wird uns wahrscheinlich nächste Woche auch noch beschäftigen und über 100 Beiträge innerhalb von 12 Stunden in diesem Thread sprechen Bände... "

    Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren. Zitat:Andre Kostolany

    Gruss
    beugelbuddel

  • Zitat

    Original geschrieben von Pfalzbuy
    Bei dem Blödsinn, den Du geschrieben hast, müßtest Du als Journalist ja noch Geld mitbringen :D


    Bringen die Journalisten beim ZDF eigentlich auch schon Geld mit?


    Wie hieß es vorhin so schön:" Der Bund als MITeigentümer der DB AG...."


    Habe ich die Privatisierung verschlafen, und tatsächlich noch keine Aktien von denen im Depot. Aber wohl besser so, da will die Belegschaft ja schließlich jedes Jahr 30% mehr haben, aber nicht von meinem Devidendenanteil, den mir mein Vater ohne Erbschaftssteuer hinterließ, und für den ICH zumindest bisher keinerlei von meiner Arbeitskraft verkauft habe. Sauladen !!!!


  • Wie peinlich ist das denn?
    Schreibst Blödsinn und wenn es jemand merkt auch sich noch über denjenigen aufregen??? :mad:
    Da Du selbst offensichtlich nicht mehr weißt, was du geschrieben hast, hier die Gedächtnisstütze:
    Also ich weiß nicht wie es mit Zügen wie den ICEs aussieht, aber zumindest die Ausbildung zum S-Bahn Fahrer dauert *trommelwirbel* ganze 4 (in Worten: Vier)
    Wochen!!! 3 Wochen Theorie und 1 Woche Fahrstunden.


    >Völlig falsch!!! Es ging im Bericht um U-Bahn-Fahrer, nicht um S-Bahn-Fahrer!!! Aber du kennst ja den Unterschied noch nicht mal :mad:


    http://www.focus.de/jobs/branchen/t...aid_138084.html Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil, Lokführer können lesen :p


    In Frankfurt jobben so z.B. Studenten als S-Bahn Fahrer.------>FALSCH, es sind U-Bahn-Fahrer und NICHT in Berlin sondern Frankfurt/Main!!!


    Das Programm hätte die Bahn mal ausweiten sollen, dann hätten wir jetzt seit dem 1. Streik wieder genug Fahrer.----->FALSCH, die Bahn bildet keine U-Bahn-Fahrer aus!!!
    Da muss man schon sagen, Respekt vor den Zugführern und ihrer hochkomplexen Qualifikation. --->Respekt vor deiner Einfältigkeit! Es geht um Lokführer, Zugführer ist wieder was ganz anderes!!! :rolleyes:


    PS: In Frankreich fahren U und S Bahnen in manchen Städten komplett automatisch ohne Fahrer. Selber mitgefahren, funktioniert wunderbar.--->Und weil da alles so toll ist streiken die gerade auch :gpaul:

  • Zitat

    Original geschrieben von hasenhirn
    wir sollten hier nicht die diskussion um vorstandsgehälter einflechten, denn das ist ein ganz anderes (unsägliches) thema und kann im bahnstreik nur als scheindiskussion oder argument herhalten, denn wirklich gemeinsam haben die beiden sachen nichts.


    Nachdem sich die Bahnchefs ihr Gehalt um 77% hochgeschraubt haben, kann man diesen Punkt durchwegs einbringen.


    Mich würde ja mal interessieren was passiert wenn die ne Woche streiken. Bezahlt den wirtschaftlichen Ausfall die Bahn? Weil Streik kann man ja nicht als "höhere Gewalt" ansehen und die haben ja auch ihre Lieferkontrakte.

    my phone: iPhone SE
    "Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er."

  • Zitat

    Original geschrieben von hasenhirn
    nichts als worthülsen, keiner der lokführer-fraktion hat hier darlegen können, was für seltene fähigkeiten diese helden der schiene so haben...
    ...


    Also als Anforderung sollten Sie beispielweise die Betriebstauglichkeit haben.
    Und mir ist nicht besonders wohl dabei, mit 300km/h durch die Gegend zu rasen, und der Herr oder die dame da vorne denkt gerade darüber nach:" Wie soll ich bloß die nächste Klassenfahrt meiner Tochter nach Italien finanizieren? Wenn ich Ihr sage, dass sie nicht mitfahren kann, ist Sie bei Ihren Freundinnen unten durch. Meine Frau braucht einen Zahnersatz, den kann ich nicht zahlen. Morgen steht bestimmt der Gerichtsvollzieher wegen der letztzen Nebenkostenabrechnung vor der Tür. ..."


    Private Probleme, und seinen es wirtschaftlicher Natur, sind einer Betriebstauglichkeit bestimmt nicht förderlich. Und dies nicht nur bei der Bahn. Zahlreiche Studien belegen, das Personen die sich in einer wirtschaflichen Zwangslage befinde, nicht annähernd die Arbeitsleistung erbringen, die des Durchschnitts entsprechen würde. 1 € Lohn mehr pro Stunde kann sich manchmal wirtschaftlich betrachtet in der Wertschöpfungskette um ein vielfaches auszahlen. Stichwort Mitarbeitermotivation.


    Deswegen auch besser ein Psychologe als eine Juristen als Personalvorstand!

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