Bundeswehr: Nach einberufung zur Feuerwehr?

  • Zitat

    Original geschrieben von Grenztruppjäger
    Ich denke, ich habe meine Meinung dazu klar gemacht:
    Wer die Vorzüge unseres Landes genießen will, muss auch schonmal was dafür tun!
    Und sich aus egostischen Gründen drücken, ist echt das LETZTE!


    Ich finde deine pauschale Anmache hier ziemlich unpassend!!!!
    Er schreibt ausdrücklich NICHT dass er sich drücken will und GARNICHTS machen will. Er hat sich dafür interessiert eine ERSATZDIENST zu machen. 6 Jahre!!!! verpflichten bei der FW /THW/KatSch etc sind kein Pappenstiel und IMHO viel unbequemer und oft gefährlicher als ein paar Monate BW abzureißen- da ziehe ich meinen Hut.Solche Leute haben nach den 6 Jahren idR wesentlich mehr für die Gemeinschaft getan als der Großteil der BW'ler. Auf was sie sich einlassen merken die Leute aber oft zu spät, darauf wollte ich nur hinweisen.


    Dein pauschales Eingedresche auf Zivis finde ich zum kotzen!!!


    Ich gebe zu, dass es bisher auch viele laue Zivistellen und die passenden Leute dazu gab- das finde ich auch nicht so toll, hat sich IMHO aber seit der letzten kürzung drastisch verändert. Ich habe 11 Monate lang 8-12 Stunden täglich im Kranken/Rettungswagen gesessen und habe ordentlich GEBUCKELT. Genauso wie viele meiner Kollegen im Behindertenheim/Krankenhaus/Altenheim- da waren viele Jobs dabei die wollte ich nicht täglich machen müssen. Ich glaube nicht, dass ich mir von DIR nun erzählen lassen muss, dass ich ein KDV Drückeberger und Schmarotzer an der Gemeinschaft bin, weil ich mehr Sinn darin sah, aktiv Leuten zu helfen als ein paar Wochen im Schlamm zu robben,rumzuknallen und dann Nasebohrend monatelang in der Kaserne zu vergammeln.(Sorry keine pauschale Anschuldigung an die BW'ler, ihr habt euch das ja nicht ausgedacht). Ich habe mit vielen meiner Mitschüler nach dem Jahr gesprochen. Keiner(BW/Zivi) hat im nachhinein das Jahr als Schlimm empfunden, allerdings hat KEINER bei der BW das Gefühl gehabt für seinen Staat oder die Gemeinschaft etwas Sinnvolles getan zu haben. Dieser Zweifel hat sich uns Zivis definitiv nicht gestellt.

  • also ich bin mir nicht ganz sicher, ob unsere armee im ernstfall noch was reissen kann.... weder den grundwehrdienstlern, noch den berufssoldaten....

    "Sind das die Nazis, Walter? – Nein, Donny… Diese Männer sind Nihilisten! Du brauchst keine Angst zu haben…"

  • Intruder:


    Die Wehrungerechtigkeit habe ich gar nicht geleugnet, bzw. auch nicht hervorgehoben!
    Ich habe mich über Leute aufgeregt, die sich vorsätzlich drücken, die etwas für ihr Handeln können (aktiv!), gezogen oder nicht gezogen werden ist passiv!
    Um die ging es gar nicht!


    Die Wehrgerechtigkeit ist aus meiner Sicht auch nicht mehr gegeben, das stimmt!


    Aber für Dich nochmal zum mitmeißeln:


    ERST lesen => alles gelesen? => verstanden was das steht?=> dann denken! => dann vielleicht erst mit Fäkalausdrücken versuchen andere zu beleidigen!


    @ webbiller:
    Er WILL ja gar nicht die 6 Jahre das leisten, was von ihm gefordert wird, sondern lieber die 6 Jahre zu Hause sein um den vermeintlich unbequemeren 9 Monaten zu entgehen!


    @ jakobross:
    auch das kann ich nicht ganz leugnen!

  • Zitat

    Original geschrieben von webbiller
    Er hat sich dafür interessiert eine ERSATZDIENST zu machen. 6 Jahre!!!! verpflichten bei der FW /THW/KatSch etc sind kein Pappenstiel und IMHO viel unbequemer und oft gefährlicher als ein paar Monate BW abzureißen- da ziehe ich meinen Hut.Solche Leute haben nach den 6 Jahren idR wesentlich mehr für die Gemeinschaft getan als der Großteil der BW'ler.


    Da ist nix pauschalisiert worden. Er hat doch mehr oder weniger darauf hingewiesen, das er zu Faul für den Bund ist, bzw. keinen Bock darauf hat. Vermutlich ist er davon ausgegangen, das die 6 Jahre Feuerwehr mehr einer Mitgliedschaft bei einen Verein (Schwimmverein, etc,) gleichen. Halt so einmal in der Woche für 2 Stunden abends ein wenig "dabei sein".


    Das die Feuerwehr deutlich höhere Anforderungen, als der Bund stellt, weiss der Threadersteller anscheinend nicht. Nicht jeder T1ler wird bei der Feuerwehr genommen. Ein Anforderungen sind deutlich höher (zum Glück). Und Studium und Feuerwehr kann man eigentlich gar nicht mit einander vereinen, weil für das eine die Zeit fehlen würde.


    Aber auch das hat der Threadersteller nicht bedacht. Also von wegen Hut ziehen ist hier nicht die rede. Hier kann man ganz klar von einem Fall des Drückebergertums sprechen.


    Und er hat ja schon durchscheinen lassen, das er eben nichts für die Gemeinschaft tun will. In der hoffnung halt, das er nur ab und an zu den Feuerwehrfesten saufen gehen kann, und das 6 Jahre lang. Ist natürlich auch eine Art, "was" der Gemeinschaft zurück zu geben. :mad:

    "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben, eine Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben."

  • Handeln? "Dienen"?!?!? Da muss ich kurz mal lachen.


    Das einzige, was meine Freunde aus ihrer BW-Zeit mitgenommen haben, war ne ordentliche Wampe und ein kleiner Leberschaden.


    Bei dem hirnverbrannten Stuss den du hier schreibst wette ich, dass du noch nie eine Kaserne von innen gesehen hast!!! Frag mal jemand, der wirklich seine 9 Monate abgeleistet hat.
    Die Aga mag ja wirklich noch ein bisschen Leistung abfordern, aber danach passiert NICHTS mehr. Die leisten keinen Beitrag zu unserer Gesellschaft, im Gegensatz zu 95% aller Zivildienstleistenden, die bis zum letzten Tag im NAW sitzen oder alte Menschen pflegen.

  • Die Bundeswehr wird nicht nur für den Kriegsfall (denn das scheinen einige hier nur zu denken) genutzt sondern auch für humanitäre Hilfe innerhalb des Landes. Niemand hätte damals bei der Oderüberschwemmung so viele Helfer mobilisieren und transportieren können wie die Bundeswehr mit ihren Wehrpflichtigen...


    aber BTT

  • Zitat

    Original geschrieben von Grenztruppjäger


    @ webbiller:
    Er WILL ja gar nicht die 6 Jahre das leisten, was von ihm gefordert wird, sondern lieber die 6 Jahre zu Hause sein um den vermeintlich unbequemeren 9 Monaten zu entgehen!


    FALSCH: er hat nicht an seiner Einberufung gerüttelt und gejammert wie er davonkommt. Er hat ja wohl akzeptiert das er nun gezogen wurde, und hat sich nun Gedanken gemacht was er nun Sinnvolles tun kann, für SICH UND die Gemeinschaft.
    FFW ist Augenscheinlich hier eine optimale win-win Gelegenheit - WENN er genau weiß was da auf ihn zukommt (wenn er bereits FFW Vorgeschichte hat).


    Ich das abzusprechen ist nicht Fair. Du hackst auf ihm rum, weil er gedacht hat sie holen ihn nicht aus dem Studium? Hätte er denn mit der Immatrikulation warten sollen bis das KWEA ihm gnädigerweise mal bescheid gibt was sie zu tun gedenken? Hätte er monatelang rumgammeln sollen bis es klar ist? Ist es nicht verständlich, dass er jetzt wo er angefangen und Freunde dort hat nicht 1 Jahr aussetzten will und das Semester für die Katz war, weil man nach 1Jahr nix mehr davon weiß oder u.U. gebrauchen kann weil andere Profs die Kurse halten?


    Das erkundigen nach Ersatzdienst, auch wenn es im kuschligen Zuhause ist, ist durchaus verständlich und IMHO Lobenswert, als sich nach der Einberufung nur drücken zu wollen!

  • Schon recht Intruder, ich sehe, Du hast fleißig gedient und weißt wovon Du sprichst.
    Leider habe ich den Eindruck, Du hast mich noch nicht verstanden:


    1.) Ich habe nichts zum Einsatzwert der Bundeswehr in Bezug auf ihre verschiedenen Aufgaben gesagt!


    2.) Ich habe nichts zu Wehr- oder Wehrungerechtigkeit gesagt!


    3.) Ich habe nicht den Sinn des Zivildienstes in Frage gestellt!


    4.) Mich ärgern Abscheißer!!!!

  • ohoh... ich sehe schon eine burg.. nee... wie nennt man diese großen häuser.. wo die könige drin wohnen...?


    schloss... ja, genau...

    "Sind das die Nazis, Walter? – Nein, Donny… Diese Männer sind Nihilisten! Du brauchst keine Angst zu haben…"

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