Diskussion: Banken mit guten Angeboten (Keine KwK Gesuche erlaubt!)

  • Re: Bankinterne Buchungen bei Benk


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Vermutlich funktioniert dies auch an Wochenenden, doch da habe ich keine Verwendung für dieses Feature....


    Werde es bei meinem Sonntags-Test ausprobieren. Würde nach Deinen Beschreibungen dann auch vermuten, dass das taggleich valutiert wird.

  • Re: Re: Re: Re: benk, DiBa, Ziraat Vergleich


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Dann ergänze ich 'mal zu diesem Thema zu zwei der o.a. Banken (ich hatte noch nie ein Konto bei der Ziraat, so dass ich dazu nichts sagen kann):


    - DiBa: Es gibt weder formal noch faktisch ein Auftrags- und/oder Tageslimit. Auch höhere Beträge (eigene Erfahrungen mit Beträgen zwischen 300k und 400k) werden in gleicher Geschwindigkeit gebucht und ausgeführt wie kleine Summen.


    - Benk: Formal gibt es kein Auftrags- und/oder Tageslimit. Faktisch wurden Überweisungen in sechsstelliger Höhe von der BIW-Bank als hinter Flatex stehende Bank in der Vergangenheit (Erfahrung ist - bestätigt durch andere Betroffene - ein paar Jahre alt) nicht sofort gebucht, sondern erst am Abend 'freigegeben', lt. Erklärung der Bank erfolgte diese manuelle Prüfung grundsätzlich bei allen sechsstelligen Überweisungen). Da Benk ebenfalls über die BIW-Bank abwickelt, bin ich davon ausgegangen, dass dies bei Benk genauso praktiziert wird und habe sechsstellige Überweisungen vermieden. Dies ist durch Splittung der Summe in Teilüberweisungen leicht möglich, da Benk/BIW alle nicht-sechsstelligen Überweisungen stets ohne manuelle Prüfung bucht und ausführt, selbst wenn man kumuliert hohe Gesamtüberweisungssumme am Tag hat (das Vorgehen ist genauso wie bei Consors, wo das Auftragslimit von 50k auch zur Notwendigkeit der Splittung führt).


    Danke! Die Formalien zur Ziraatbank kann ich natürlich beitragen. Praktische Erfahrungen bzgl. Verzögerungen und so habe ich aber keine bzw. hatte bei entsprechenden Überweisungen nicht darauf geachtet.


    - Ziraat: Es gibt unabhängig jeweils ein Auftrags- und ein Tageslimit, die beide bei der Kontoeröffnung gesetzt werden müssen. Man kann sie später auch noch schriftlich ändern. Es ist wohl auch möglich, die Limits auch komplett aufheben zu lassen. Ich habe beide Limits derzeit auf 100k€ gesetzt.


    Das aber auch die Ziraat Überweisungen prüft habe ich gerade diese Woche erlebt: An einem Tag bekam ich einen Anruf von der Ziraat, ob ich wirklich 2 mal hintereinander 1 Cent an die gleiche Person überweisen will und ich solle die 2. Überweisung nochmal bestätigen. :D Per TAN waren natürlich beide schon autorisiert. Das sind echt Witzbolde: wegen 0,01€ ...

  • Re: Re: Re: Re: Re: benk, DiBa, Ziraat Vergleich


    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    ....
    Das aber auch die Ziraat Überweisungen prüft habe ich gerade diese Woche erlebt: An einem Tag bekam ich einen Anruf von der Ziraat, ob ich wirklich 2 mal hintereinander 1 Cent an die gleiche Person überweisen will und ich solle die 2. Überweisung nochmal bestätigen. :D Per TAN waren natürlich beide schon autorisiert. Das sind echt Witzbolde: wegen 0,01€ ...


    1 Cent? Du bist ein sparfux. :D;)
    Hmm, vermutlich dachte die Ziraat, dass sich jemand unberechtigt Zugang zum Konto verschafft hat.
    Ich wurde mal vom Barclays angerufen, da jemand 20 Cent angefragt hatte, denn das machen auch Gauner so.
    In meinem Fall war es ein Geschäftsreisenden-Hotel, bei dem ich ein Zimmer gebucht hatte. Die wollten nur prüfen, ob meine Karte tatsächlich existiert. :rolleyes:

    Herbert

  • Re: benk, DiBa, Ziraat Vergleich


    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Bei der Ziraat und bei der DiBa gibt es sogenannte Auftragslisten, wo man alle erteilten Aufträge nachsehen kann - also auch noch nicht gebuchte Überweisungen und Terminüberweisungen. Ich finde das ganz angenehm. Da man da im Falle eines Falles nochmal überprüfen kann, was man alles beauftragt hat und ob die Eingabe der Überweisung ordentlich funktioniert hat.


    Bei Benk gibt es eine Listendarstellung der bereits in Auftrag gegebenen Terminüberweisungen, die noch ausgeführt werden sollen (im Reiter 'Konten' den Unterpunkt 'Sepa Terminüberweisungen' klicken) . Somit habe ich auch dort die Möglichkeit, mir kompakt anzuschauen, ob ich alle benötigten Überweisungen in der richtigen Höhe und an das richtige Empfängerkonto angewiesen habe. Nicht komfortabel ist allerdings, dass ich diese beauftragten (Termin-)Überweisungen nur dadurch ändern kann, dass ich sie lösche und neu anlege, eine einfache Änderung der Überweisungssumme oder des Verwendungszwecks ist nicht möglich (das geht bei anderen Banken komfortabler).

  • Zitat

    Original geschrieben von herbert1960 Mitglieder mit einer aktiven Geschäftsbeziehung zur Volksbank Mittweida eG können bis zu 200 Anteile im Wert von 5.000 EUR erwerben.


    Was sind die Kriterien für eine 'aktive Geschäftsbeziehung'?

  • Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Was sind die Kriterien für eine 'aktive Geschäftsbeziehung'?


    Das ist nirgends genauer definiert. Bei mir genügte vor 2 Jahren ein Tagesgeldkonto bei dieser Bank. Darauf wird die Dividende gutgeschrieben.

    Herbert

  • Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Was sind die Kriterien für eine 'aktive Geschäftsbeziehung'?


    Wie das die VoBa Mittweida hält, weiß ich nicht.
    Die Volksbanken bei uns in der Region definieren das als "Girokonto mit regelmäßigem Geldeingang" (oder andere für die Bank lukrative Geschäfte wie Baudarlehen, Depot o.ä.).


    Nur Sparbuch/Tagesgeld reicht nicht, da wird dann u.U. auch der Geschäftsanteil seitens der Bank gekündigt.
    Wird aber erst seit ca. Anfang diesen Jahres so streng gehandhabt, früher hat ein Sparbuch (mit 100€ oder so drauf) für den Kauf von Geschäftsanteilen problemlos gereicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von jw3141
    Wie das die VoBa Mittweida hält, weiß ich nicht.
    Die Volksbanken bei uns in der Region definieren das als "Girokonto mit regelmäßigem Geldeingang" (oder andere für die Bank lukrative Geschäfte wie Baudarlehen, Depot o.ä.).


    Nur Sparbuch/Tagesgeld reicht nicht, da wird dann u.U. auch der Geschäftsanteil seitens der Bank gekündigt.
    Wird aber erst seit ca. Anfang diesen Jahres so streng gehandhabt, früher hat ein Sparbuch (mit 100€ oder so drauf) für den Kauf von Geschäftsanteilen problemlos gereicht.


    Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Ich bin hier in Franken seit ca. 25 Jahren bei mehreren VR-Banken Mitglied und habe meist keine weiteren Konten bei diesen Banken. Die Dividende wird auf eine andere Bank überwiesen. Damals war das gerne gesehen, denn es wurde haftendes Eigenkapital gebraucht. Heute werden die Kunden vergrault und hinausgeekelt, da das angeblich ein teueres Geld für die Bank ist. Zwei mal wurde ich sogar als Mitglied ausgeschlossen und ein dritter Ausschluß wurde mir angedroht. In einem Fall hatte ich mich an die örtliche Tageszeitung gewandt und die haben einen halbseitigen Bericht gedruckt. Das dürften den Bankstern sauer aufgestoßen sein.
    Manchmal reicht ein Tagesgeldkonto (mit tollen 0,05% Zinsen) o. Sparbuch aus, manchmal wird ein (online-) Giro verlangt, dass sogar ca. 3,-€ mtl. Gebühren kostet, obwohl der Kunde alles selbst bucht und die Auszüge am Drucker holt oder als pdf im Onlinezugang bekommt. :mad:
    In welcher Gegend wohnst Du?

    Herbert

  • Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    In welcher Gegend wohnst Du?


    Der "fränkische" Teil von Baden-Württemberg. Also vermutlich nicht allzu weit weg von dir.
    Wahrscheinlich schaut sich das die eine Bank bei der "Nachbarbank" ab... :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von jw3141
    Der "fränkische" Teil von Baden-Württemberg. Also vermutlich nicht allzu weit weg von dir.
    Wahrscheinlich schaut sich das die eine Bank bei der "Nachbarbank" ab... :rolleyes:


    Meine Anteile habe ich hauptsächlich in Ober- und Mittelfranken.
    Letztes Jahr habe ich versucht, bei außwärtigen Genossenschaftsbanken Anteile zu kaufen.
    Leider wurde ich fast überall abgelehnt. Angeblich ist die Dividende eine "Belohnung" dafür, dass der Kunde Geldanlagen mit schlechten Konditionen abschließt und Giros mit überteuerten Gebühren führt. Eine eigenartige Sichtweite. :mad:
    Einige Probleme der VR-Banken sind auch hausgemacht. Manchmal haben die auf ihrer Internetseite nicht mal Konditionen stehen. Dort steht nur, dass man seinen Berater fragen soll. :(
    Außerdem frage ich mich, ob man wirklich in jedem Dorf eine Filiale braucht, die Defizite bringt. Oft kann man mit dem Geld, dass man dort abheben kann, nichts kaufen, weil es in dem Dorf keinen Laden mehr gibt.

    Herbert

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