Frage über Ortsvorwahl

  • Hi, habe ne Frage über Ortsvorwahl.


    Ich möchte wissen wie das Vorwahl-System funktioniert. Warum kann man durch "eigenes Netz"(?) eine andere Ortsvorwahl benutzen als die die eigentliche? Habe gehört, z.B. im Nokia-Haus in Dt haben sie da die Vorwahl +358 die eigentlich für Finnland vorgesehen ist.


    Habe schon mal versucht zu googlen, fehlt mir aber richtige Schlagwörter und finde ich nix interessantes.


    Danke schon mal im voraus für Antworte.

  • Spontan würde ich sagen das ganze wird über RUL realisiert.....


    Du rufst die Anlage in Finnland an die mit Deutschland vernetzt ist und den Ruf dann an den jeweiligen Standort weitergibt.


    Gruß bungee1

    Das muss am Wetter liegen...

  • Hi,
    vielleicht verstehe ich auch die Frage nicht ganz, aber sowas ist doch auch per Voice over IP zu realisieren.

    Marktplatz
    *läßt sich inspirieren*

  • Danke erstmal für die Antworten. Muss zugeben dass ich die Frage nicht ganz gut formuliert.


    Die Frage trifft nicht nur beim Festnetz, sondern auch beim Mobilfunknetz.
    Es gibt Technologie die es ermöglicht, dass man z.B. an einem Standort innerhalb Deutschland ein Mobilnetz und Festnetz aufbaut, in dem man die Vorwahl von einem anderen Land benutzt.
    Ob man damit auch die Roaming-Gebühr sparen kann weiß ich nicht.


    In meiner Vorstellung sollte vllt dort Basis-Stationen oder Netzknoten (fehlt mir richtige Beriffe) geben, die eigentlich zu anderen Standort gehören.

  • ein "system" gab es im kennzahlenplan der ortsnetzvorwahlen nur solange, wie es nur ein telekom-netz (damals noch dbp) gab und drehwählertechnik aktuell war. damals erklärte sich eine ortsvorwahl aus der topologie (stern) und hierarchie des netzes. seit einführung des intelligenten netzes mit ted, c-netz und freecall (und einführung des zeichengabesystems nr. 7) 1985 (?) ist das aber eigentlich schon geschichte. deutsche teile finnischer ortsnetze gibt es nicht. wohl aber nutzen internationale unternehmen private netze mit unternehmensweiten rufnummernplänen. dabei ist es üblich, über leitungen im land der jeweiligen niederlassung ins öffentliche netz überzuleiten und mittels clip_no_screening die rufnummer des haupt-netzüberganges am sitz der zentrale zu übertragen. die für dich ungewohnte rufnummernanzeige entsteht also durch least cost routing im firmennetz.

    meine Einschätzungen zu VIP-SIM-Nummern und vielen anderen TK-Themen (mit dem Schwerpunkt Beschaffung von TK-Anlagen) gab es seit November 2012 auch auf http://www.telthies.de - wegen Implementierung der DSGVO pausiert dieses Angebot

  • Wenn ich mich recht erinnere stand mal in der Zeitung, dass in der Nokia Zentrale in Finnland die komplette Festnetz TK Anlage abgebaut wurde, da die kaum mehr genutzt wurde. Jeder Mitarbeiter hat dort ein Firmenhandy mit einer Firmeneigenen SIM. Nokia als Handgeräte und Sendertechnikhersteller hat natürlich überall auf den Firmengeländen eigene Sendemasten/technik, schon allein zu Testzwecken. Also habe sie auch eine GSM Netzbetreiberlizenz , zumindest für ihre Firmenstandorte. Also spielen sie dort auch gleich ihren eigenen Netzbetreiber und wickeln ihre ganze Kommunikation über ihre eigenen Sendermasten/Sendertechnik als TK Anlage ab. Da Nokia ja auch für alle Netzbetreiber ein wichtiger Partner ist, werden die auch kein Problem haben bei denen ein besonderes Roamingabkommen für ihre Hauseigenen SIMs zu bekommen.


    Selbiges wird man dann eben auch in Deutschland treiben. Auf ihrem Firmengelände haben die eben ihr eigenes "Test" GSM Netz, das gleichzeitig die firmeneigene TK Anlage abwickelt- eben auch mit firmeneigenen Nokia SIMs. Um alles zu vereinheitlichen wird dieser Sendemast eben irgendwie über das Firmeneigene Datennetz direkt über die Finnische Zentrale angesteuert, und hat damit eben wohl die gleiche Finnische Vorwahl/Anwahl wie die Nokia Zentrale.


    Oder die Nokia Mitarbeiter haben eben nur eine Nokia SIM, die hier in Dt. Roamt. Wiegesagt, als wichtiger Partner aller TK Unternehmen wird man sicher ein gutes/günstiges Roamingabkommen bekommen.


    Dürfte doch hier mindestens ein Nokia mitarbeiter unterwegs sein, der dazu näheres preisgeben kann...

  • also ich denke denen ihre Telefonanlage in Deutschland ist eben über VoIP an die Hauptanlage in Finnland angebunden, ist ja alles kein Problem. Dafür gibt es genug Lösungen.

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