Rechnung nicht mehr bezahlbar

  • Zitat

    Original geschrieben von pat20 Auch wenn ich ihm gerne irgendwie helfen will werde ich aber auf keinen Fall einen Teil bezahlen. Erstmal habe ich es selber nicht so dicke und zweitens sehen ich es nicht ein für das was er verzapft hat gerade zu stehen so hart sich das auch anhört.


    Ist doch nur temporär, ihr helft ihm aus bis die Verträge ausgelaufen sind, und sobald er wieder einen Job hat soll er euch die Auslagen natürlich zurückzahlen.


    Und er sollte ordentlich geimpft werden, dass er nicht wieder x Verträge abschließt wenns finanziell wieder besser läuft ;)

    Gruß, lazybee

  • Zitat

    Original geschrieben von pat20
    Naja in wie weit er etwas gespart hat kann ich nicht sagen da hab ich keine Ahnung. Auch wenn ich ihm gerne irgendwie helfen will werde ich aber auf keinen Fall einen Teil bezahlen. Erstmal habe ich es selber nicht so dicke und zweitens sehen ich es nicht ein für das was er verzapft hat gerade zu stehen so hart sich das auch anhört.


    Ist schon die richtige Einstellung Deinerseits. Bei Anfragen Deiner Art überlege ich mir als erstes wie ich selber vorgehen würde (sagen wir mal, ich hätte auch einen Bruder mit 110 EUR GG/Monat, der von mir ernsthafte Hilfe erwartet):
    - Brüder verprügeln (nein, nicht körperlich). Aber ein hartes Gespräch - wenns geht ohne Zankerei - sollte schon stattfinden.
    - Alle Ersparnisse, Kredite und subvenionierte Geräte auflisten - ohne "wenn und aber". Wenn er sich weigert (insbesondere bei den Ersparnissen), würde ich androhen, nicht mehr helfen zu wollen.
    - Worauf kann es verzichten? Darauf MUSS er jetzt verzichten: Zigaretten? Zeitschriften? Bier etc.? Klamotten? Autofahren?
    - Ich würde - wie hier mehrmals gesagt - auf keinen Fall einen Eintrag in die SCHUFA riskieren. Ich würde nicht raten, die Schulden an ein Inkasso zu übergeben, denn sie müssen letztendlich IMMER bezahlt werden. Wenn über Inkasso, dann auch mit heftigen Aufschlägen. Warum sollte man in der Not noch Geier ernähren?
    - Auf alle Fälle, immer wieder, versuchen, die Verträge herunterzustufen. Das sollte nach einer gewissen Zeit doch möglich sein.
    - Auf alle, immer wieder, versuchen, die Verträge mit Nachlässen auf andere umzuschreiben.
    - Wenn wirklich keine Ersparnisse, und wenn wirklich vom ALG1 nichts übrig bleibt, um die 110 EUR zu tragen, und wenn wirklich alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind - MUSS die Familie unterstützen. Aber auf keinen Fall bedingungslos, sondern als zinsloses Darlehen. Macht sogar - auch wenn es sich kommisch anhhört - einen Vertrag für ein Darlehen, solange er keine Arbeit hat. Und wenn er eine hat, MUSS er sofort an EUCH zurückzahlen, daß muß ihm klar werden. Solange er aber noch arbeitslos ist, darf man es ihm nicht ständig unter die Nase reiben. Mutter, Vater, Du... jeder könnte vielleicht monatlich 20-30 EUR bezuschussen, er selbst MUSS auch in dieser Situaion 30-40 EUR selber tragen.


    Ich denke, er hat - solange er Arbeit gehabt hat - ein großspuriges Verhältnis zum Geld gehabt. Von diesem Verständnis muß er jetzt Abschied nehmen, um die Trockenzeit zu überbrücken. Es obliegt Dir als Bruder, ihm das einzupauken. Im anderen Falle wird sich diese Situation in anderen Lebenskontexten immer wieder wiederholen. Es ist richtig, daß er durch die Not lernen muß, aber laßt ihn bloß kein Müll in Bezug auf SCHUFA und Inkassounternehmen bauen. Das wird dann sehr nachhaltige Folgen haben.


    Ich finde es übrigens toll, daß einer hier so offen darüber spricht, und daß er sich nicht gleich angegriffen zeigt, wenn man - zum Teil zurecht - die Unzulänglichkeiten des Geldumganges seines Bruders zeigt.


    Ich sags so: 1. "shit happens". 2. Wie kann man mit Rat und Tat, aber nicht mit ständigen Vorwürfen daraus helfen, 3. Wie kann man gleichzeitig beitragen, daß dieses falsche Verständnis (konsum, geiz ist geil etc.) im Zuge dieser Situation korrigiert wird.

    Gruß Vesko

  • Also 110 EUR fix geht schon recht schnell:


    2x Grundpreis
    2x BB Enterprise
    2x Datenoption


    Wobei ich hier eher auf diverse Basix/Connect/Minutenpakete spekuliere...

  • Zitat

    Original geschrieben von chicobonito
    Bei solchen Gedanken sollte man sich tatsächlich erstmal beraten lassen.. Jetzt haben Netzbereiber also schon eine 'Sorgfaltspflicht' und müssen die finanziellen Verhältnisse haargenau prüfen und sich ausrechnen wieviel ALG der Vertagspartner beim Verlust des Arbeitsplatzes kriegen würde und ob er dann neben seiner Miete und seinen Lebensunterhalt noch die Grundgebühren tragen kann?


    Das natürlich nicht. Aber ein Blick in die Schufa verrät schon, ob ein künftiger Schuldner in der Lage ist, die Schuld auch zu begleichen, unterbleibt das - oder wird es zu leichtfertig angewendet - trifft den Anbieter in meinen Augen eine gewisse Mitschuld - INSBESONDERE wenn man dem Kunden gleich fünf (!) derartige Verträge an die Backe bindet...


    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Das ist Unsinn.
    Wenn du einen Vertrag über 2 Jahre unterschreibst, ist es dein Problem, wie du den finanzieren kannst. Der Anbieter schaut sich nur deine Ist-Situation an und wägt dann ab, ob er das Risiko eingehen kann oder nicht.
    Schau mal ins Kleingedruckte, da stehen meist so Klausen wie "du hast dafür zu sorgen, das jeden Monat genug Geld auf deinem Konto ist um die Gebühren abbbuchen zu können" oder ähnliches.


    Richtig, wenn aber jemand zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses so gut da stand, dass ein und der selbe Anbieter zu dem Schluss kam, dass er sich das leisten kann, dann kann doch unmöglich von jetzt auf gleich die Situation so dramatisch werden, dass man sich eben noch 110 Euro locker leisten konnte und plötzlich nicht mehr.


    Also: Entweder konnte sich derjenige noch nie diese vielen Verträge leisten und T-Mobile (und natürlich auch er selber) ist leichtfertig die Verträge eingegangen ODER er ist ihm - natürlich dann ggf. mit Einschränkungen in anderen Bereichen - weiterhin möglich seiner Zahlungspflicht nachzukommen.


    Zu einem Vertrag gehören immer zwei Parteien. Alle müssen ihren Teil beitragen - und dazu gehört auch, jemandem nichts zu verkaufen oder sich auf Geschäfte mit jemandem einzulassen, der offensichtlich nicht in der Lage ist, die Verträge auch einzuhalten... genau dafür erlaube ich doch dem Anbieter meine Kreditwürdigkeit mittels eine Schufa-Anfrage zu prüfen.


    Etwas anderes wäre es natürlich, wenn alle fünf Verträge bei unterschiedlichen Anbietern abgeschlossen wären, dann besteht für den einzelnen keine große Chance, das herauszufinden. Aber wenn alles bei ein und demselben Anbieter läuft, frage ich mich schon, was da bei T-Mobile im Vordergrund gestanden hat: Die Kundenstatistik, die Provision für den Verkäufer oder aber das Kundeninteresse...


    Nichts desto trotz entlassen ich den Bruder nicht aus seiner Verantwortung und er muss alles unternehmen, seinen eingegangenen Verpflichtungen nachzukommen, da möchte ich nicht missverstanden werden. "Tipps" wurden hier ja schon zur Genüge gegeben. Bei aller Verantwortung des Einzelnen Kunden darf man aber eben auch die Anbieter nicht aus dem Blick verlieren.


    Ich gebe allerdings zu, dass ich hier auf einer etwas allgemeineren Ebene diskutiere (Verantwortung aller Wirtschaftssubjekte), als es konkrete Tipps darstellt.

  • My-Faves kostet doch glaube ich pro Monat 15,-Euro ?!
    Falls die Verträge nicht genutzt werden, wechsel in einen günstigeren Tarif. Bei 4 Verträgen können hier auch min 20,- mtl gespart werden....

  • [URL=http://www.t-mobile.de/basix/0,13358,18517-_,00.html]günstigster Tarif [/URL]


    My Faves hat vor 12 Monaten 15,- GG, My Faves S! 9,95. Schau doch mal auf deiner Rechnung nach?! Es gibt günstigere Tarife bei Nichtnutzung.
    Wie lange laufen noch die Verträge?

  • Welche MyFaves sind es denn, und welche Option is tnoch dazugebucht? Allein die genannte Datenoption (mit 300 MB) beim Relax 50 kostet schon 20 EUR/Monat.


    Vielleicht hilft es auch, wenn du dich mal direkt mit dem User "Erdenbewohner" in Verbindung setzt. Der arbeitet im T-Mobile Kundenservice und kann dich da vl. kompetent beraten.

  • Die MyFaves kosten jeweils 15 € und dann kommt noch irgendeine option dazu die auch nochmal 5€ kostet macht also 20 € pro Vertrag. Die Dinger laufen noch ca. 1 Jahr

  • Ist der Basix nicht günstiger als MyFaves? Die Option würde ich sofort streichen lassen. Möglicherweise geht das pro forma wegen irgendwelcher Tarifwechselsperren nicht, aber Kommunikationsanbieter mit dem Umsatz und den Preisen wie T-Mobile sollte da angesichts der offenkundigen Zwangslage schon mit sich reden lassen. Die haben ja selbst kein Interesse daran, dass es Zahlungsausfälle gibt.


    Vermutlich ist es wirklich am besten, das in aller Form schriftlich zu klären.

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