Vielleicht hilft dir das ja weiter:
ZitatO2-Sprecher Roland Kuntze sieht das ganz anders. Das Unternehmen entlasse betroffene Kunden aus dem Vertrag - wenn die Lücke im Netz sich technisch nachweisen lasse und O2 sein Netz nicht demnächst sowieso auf diese Stelle ausweiten will. Das betreffe nur Einzelfälle, die könnten sich aber auf die Kulanz von O2 verlassen. Das Unternehmen sei nicht verpflichtet, die Kunden gehen zu lassen. Das sehen einige Rechtsanwälte anders. Wenn es bei einem Kunden zu Hause kein Netz mehr gebe, könne er sofort kündigen, erklärt die Berliner Rechtsanwältin Amnei Viola Wienen. „Das ist eine Hauptleistungspflicht. Die lässt sich auch nicht durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausschließen.“ Eine „Kündigung aus wichtigem Grund“ sei also möglich. Die Kunden sollten das allerdings möglichst sofort in die Wege leiten, wenn das Netz weg ist - und ihre Kündigung als Einschreiben mit Rückschein schicken, damit sie das beweisen können.
Bis vor Gericht seien solche Streitfälle aber bisher nicht gekommen, sagt Tarifexperte Sobotka. Wenn die Kunden genug Widerstand leisteten, gebe O2 irgendwann nach. Und für die Zeit dazwischen hat er auch einen Tipp: „Wer ein UMTS-Handy nimmt, kommt meistens trotzdem noch ins T-Mobile-Netz.“
Ich würde an deiner Stelle eine Kündigung schicken und die Einzugsermächtigung entziehen. Selbst wenn sie der Kündigung nicht zustimmen, können sie erstmal nichts abbuchen und müssen eine Rechnung schicken.
Sobald O2 keine Einzugsermächtigung mehr hat, werden sie sehr schnell um einiges kulanter. Wenn ich Stress mit Providern oder sonstigen Firmen habe, die per Lastschrift abbuchen, entziehe ich in der Regel erstmal diese. Das alleine reicht nicht aus um gekündigt zu werden und bringt den in Zugzwang, der Geld haben will zu erklären, wofür eigentlich.