Artikel in der FAZ von 4.4.09: die neue Generation von Business/Gadget Handys

  • Zitat

    Original geschrieben von Oyster
    Die Qualität eines Handys mache ich aber nicht an der Cam fest. Wenn eine da ist ok wenn nicht auch ok, braucht kein Mensch. Bilderqualität ist immer schlecht und dafür gibts entsprechende Produkte von Canon, Leica etc. Firmen die das wirklich können. Und diese albernen Handyvideos brauch ich auch nicht


    Ich nutze die Cam sehr oft und lege Wert auf eine gute Qualität. Aber selbst wenn ich sie nur selten nutzen würde: wenn sie eingebaut wird, hat sie eine gute Qualität zu haben. Alles andere ist Schwachsinn, und deswegen gebe ich der FAZ absolut Recht: seit langem mangelt es an gut funktionierenden, ordentlich verarbeiteten Geräten. Bedienfreundlichkeit sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, und kein unerreichbares Kriterium.


    Zu einer Zeit, als auch die Spitzenmodelle der Hersteller noch bezahlbar waren, ordentlich funktionierten und sogar neue Funktionen boten, war ich immer vorne dabei wenn es darum ging, das neueste Modell zu kaufen. Das hat sich sehr gewandelt. Die Geräte sind heute zu teuer, zu schlecht verarbeitet, zu bedienunfreundlich.


    Als ich zuletzt von der Regel, nur noch Geräte zu kaufen, die sich seit mindestens 1 Jahr auf dem Markt befinden und gute Kritiken bekommen, abgewichen bin, bin ich prompt auf die Nase gefallen. Es hat mich darin bestätigt, dass man die neuen Geräte nicht mehr kaufen kann, weil sie teurer Edelschrott sind.


    Wenn man das iPhone in die Hand nimmt, spürt man allein schon an der Verarbeitung, dass bei Apple offenbar ein anderes Werteverständnis herrscht als z. B. bei Nokia mit seinem knackenden, biegsamen Joghurtbecher-Plastik. Und dafür soll man 700 EUR bezahlen? Nee, nicht mit mir.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zuerst sollte man vielleicht definieren, um welches Business es überhaupt geht.
    Irgendwie kommt mir die gesamte Argumentation im Thread ziemlich einseitig Außendienst/Vertreter-mäßig vor.


    Ansonsten ist das iPhone zu groß, jetzt wo es wärmer wird beult es schön die Hose aus oder wird in der Handtasche der Freundin transportiert. Das Teil kommt mir vor wie früher das abnehmbare Bedienteil beim Autoradio. Praxisuntauglich.


    In Meetings habe ich das Teil noch nie im betrieblichen Einsatz gesehen. Außerdem schätze ich Leute nicht besonders, die bei Nachfragen erstmal hektisch irgendwas in irgendwelche Geräte eintippen müssen...


    Wenn ich mal die FAZ zitieren darf:
    "Zwei Jahre nach dem Start ist das iPhone noch immer das mit weitem Abstand beste Produkt, wenn es um die Darstellung von Internetseiten und kinderleichte Bedienung des Web-Browsers geht"


    Interessiert mich auf Arbeit auf gut deutsch einen Scheiß, denn ich werde den Teufel tun und private Dinge offensichtlich auf Arbeit verrichten und ich werde auch nicht die Leute bitten einen Kreis zu bilden, damit ich ihnen irgendwas auf nem Handydisplay präsentieren kann. Für mich ist das Teil weder im Freizeitbereich nutzbar noch auf Arbeit.

  • Ob du oder Außendienstler ein Gerät oder bestimmte Funktionen benutzen ist ja mal egal. Es liegt auf der Hand, dass jeder ein anderes Einsatzspektrum für sein Spielzeug hat.


    Das Argument ist, dass die Entwicklung stagniert und man nicht mal lange erkannte Bugs und Verarbeitungsmängel behebt.


    In dem Punkt muss ich der FAZ absolut Recht geben. Die Preise werden immer teurer, inzwischen kosten Oberklasse-Handys mehr als Gebrauchtwagen (die Abwrackprämie und ihre Folgen mal außen vor gelassen). Dass aber Grundanforderungen wie ordentliche Verarbeitung und zumindest fehlerfreie Funktion gewährleistet werden, ist nicht erkennbar. Dass man über solche Selbstverständlichkeiten überhaupt reden muss, ist schon traurig.


    Selbst technikaffine Menschen, die bereit sind, relativ viel Geld in Handy-Spielzeug zu investieren sehen irgendwann nicht mehr ein warum sie das neueste Modell für hunderte EUR kaufen sollten wenn nicht mal gewährleistet ist, dass rudimentäre Basisfunktionen ordentlich nutzbar sind.


    Es ist doch tatsächlich so, dass die neuesten Modelle schweineteuer sind, aber nicht korrekt funktionieren. Wer heute ein neu erschienenes Modell kauft, muss fest damit rechnen, dass es Softwarebugs hat, die - wenn überhaupt - erst nach Wochen behoben werden. Noch frustrierender sind Hardwareprobleme, weil man da nicht auf ein Selbstupdate hoffen kann.


    Wenn die Zeit der Neuerungen, in denen die nächste Generation neue Möglichkeiten bietet, vorbei ist, muss man aber doch mindestens erwarten dürfen, dass die vorhandene Technik ordentlich funktioniert. Und dass man die Bedienung optimiert. Aber Fehlanzeige...


    Ich glaube schon, dass das iPhone hier seine eigentliche Stärke hat: ordentliche Verarbeitung, praktische Bedienung und nicht der Einheitsbrei, den alle haben - und dann auch noch schlecht umgesetzt. Die Leute wollen vielleicht gar nicht unbedingt wieder neue Technik, die nicht läuft in einem Joghurtbechergehäuse für 700 EUR. Sie nehmen auch altbewährte Technik, wenn sie gut funktioniert und den Sinnen schmeichelt.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Volle Zustimmung! Habe soeben auch den Artikel gelesen und bin positiv überrascht, wie umfangreich und direkt hier die offensichtlichen Mängel gerade bei Nokia angesprochen werden. Die meisten der angesprochenen Punkte nerven mich täglich...


    Das hat überhaupt nix damit zu tun, welche "Art" von Business die Geräte bedienen sollen. Meinetwegen muss es auch gar kein "Business" sein. Es reicht schon die Tatsache, dass ich an ein Telefon beruflich wie privat einfache Anforderungen habe: es muss funktionieren.


    Nokia war mal der Großmeister der Bedienbarkeit, jede Menüstruktur war durchdacht und funktional.
    Jetzt das E90: Habe ich den Anruf eines Kontaktes verpasst, ist für mich im Protokoll nicht erkennbar, von welcher seiner Nummern er mich jetzt angerufen hat. Wenn ich einen Kontakt anrufe und später für ein weiteres Telefonat das Telefonbuch aufrufe, befinde ich mich erst mal wieder im Untermenü des letzten Kontaktes, da das Telefonbuch nach einem Telefonat zwar verborgen, aber nicht geschlossen wird. Dass wie im Artikel schon angesprochen ganztägige Termine kurz nach Mitternacht enden, ist in der Tat der Fall...


    Es ist einfach unglaublich, wie nachlässig Nokia bei der Entwicklung des Betriebssystems gewesen sein muss. Das sind ja nun keine neuen Probleme - sind die Produkttester bei Nokia denn Vollidioten? Solche Fehler fallen doch bei intensiver Erprobung schon nach einer Stunde auf...


    Vor kurzem habe ich im Laden ein Nokia 5800 ausprobiert. Ich hab mich köstlich amüsiert und seitdem steht fest: der E90 ist mein fünftes Nokia-Telefon in Folge - und mein letztes. iPhone oder Palm Pre sind einfach besser...

  • ? Die Logmaengel beim E90 sind bekannt und das kommt daher, weil Nokia unbedingt dieses scheiss S60 auf den Comii klatschen musste.


    Aber mal eine andere Frage. Wo konntest Du denn ein Palm Pre testen? Oder nur Vermutung? So ein "ich synce nur ueber Netz-Teil" kommt zB mit nicht ins Haus.

  • Zitat

    Original geschrieben von mb001
    ? Die Logmaengel beim E90 sind bekannt und das kommt daher, weil Nokia unbedingt dieses scheiss S60 auf den Comii klatschen musste.


    Und jetzt, sollen wir Mitleid mit Nokia haben? Wer hat sie denn dazu gezwungen?


    Zitat


    Aber mal eine andere Frage. Wo konntest Du denn ein Palm Pre testen? Oder nur Vermutung?


    Warum? Beim FAZ-Artikel wird ja auch mitgeredet und ihn in Frage gestellt, ohne ihn jemals gelesen zu haben.

  • Zitat

    Original geschrieben von mb001
    Aber mal eine andere Frage. Wo konntest Du denn ein Palm Pre testen? Oder nur Vermutung? So ein "ich synce nur ueber Netz-Teil" kommt zB mit nicht ins Haus.


    Testen noch gar nicht, aber alleine die Funktionalität, die sich anhand der Screenshots erkennen lässt, sagt einiges. Der Palm kann beispielsweise - wie seine Vorgänger - schon mit Terminkategorien umgehen. Das schafft heute kein noch so teures Nokia oder Blackberry.


    Ich synce auch meinen E90 übers Netz, aber per SSL-Verbindung mit Exchange. Damit habe ich kein Problem.
    Ein Problem hätte ich eher damit, ein Telefon mit Diensten wie Google oder Nokia Email zu synchronisieren. Wer weiß wo meine Daten landen...

  • ...


    deine letzten Worte sind so wichtig und leider machen sich darum so wenig Leute - aber zum Glück immer mehr Gedanken.


    Nur ein paar kurze Gedankenansätze (es gibt ettliches darüber zu finden):


    Adressbuch des Handys lässt sich am leichtesten über einen Google Account auf den Palm Pre bekommen


    Was steht im Adressbuch eines Handys? Wie brisant oder langweilig der Inhalt ist muss jeder für sich entscheiden.


    Fakt ist, dass diese Daten nun fröhlich genutzt werden. In welcher Form und nur als Zahlen und Nummern ohne Name und Gesicht (kommt noch Gesichtsscanner neues Tool in Google Picasa) lässt sich für uns nicht mehr nachvollziehen.


    Nicht dass ich Blackberry mehr vertrauen würde, aber mit Google dahinter ist mir der Spaß nicht so ganz geheuer.


    PS: Bin selbst Nokia Nutzer aber auf der Suche nach besserem und kurz beim Palm hängen geblieben, aber mache nun einfach dass was am sinnvollsten ist:


    Ich kann telefonieren, Emails empfangen (IMAP) senden, SMS, Kalender, Kontakte syncen mit dem PC. Alles funktioniert, so gut wie ein S60 Gerät halt :D nach dem 12. Update... aber es geht.
    Die Umgewöhnungsphase und das Verschenken meiner Daten ist es mir nicht wert zu wechseln, nur damit ich was neues in der Hand habe.


    Vielleicht muss man sich mal wieder etwas mehr auf den Kern eines Smartphones konzentrieren, da ging eines verloren auf dem Weg zu immer mehr "Spielzeug" auf den Geräten.

    Nokia 5110, 6600, 6630, 7110, E75, N95 8 GB, HTC Desire Z, Nokia Lumia 820, Microsoft Lumia 640, Lumia 950 XL, HUAWEI Mate 10 Pro,

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