ZitatOriginal geschrieben von phonefux
Ich weiß ja nicht, woran du deine Wahlentscheidungen fest machst, aber wenn mir die Politik von Partei A besser gefällt als von Partei B, wähle ich Partei A.
Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass "Stammwähler" einer Partei manchmal andere Gründe haben als nur ein Parteiprogramm-basierter Kosten-Nutzen-Vergleich ("Habe schon immer..." "Der war so nett im Fernsehen...")
- ich finde es schlichtweg zum kotzen, dass einige glauben, sie hätten a) überhaupt genug Informationen, um die Gründe der FDP-Wähler zu beurteilen und b) dann auch noch das Recht hätten, sich darüber öffentlich das Maul zerreissen. Wir reden hier von 10.000enden Menschen, über die ihr mal so eben den Stab brecht.
In was für einer Welt das Narzismus lebt ihr eigentlich? Wenn jemand der FDP seine Stimme gibt, dann hat derjenige/diejenige in dem Moment seine ganz persönlichen Gründe dafür. Und diese Gründe werden GERADE bei den FDP-Wählern in aller Regel sein, dass man glaubt, dass die Combo CDU-FDP eine bessere Politik ergibt, als eine andere Combo.
Soll ich mal den Spieß umdrehen? Nur, um mal deutlich zu machen, wie das klingen würde, wenn ich über die Wähler anderer Parteien so herziehen würde?
[Parodie]Ach ja, Grün-Wähler. Kennt man ja. Das ganze Elend begann damit, dass die Grüne Partei eine Sammelplattform für Perverse wurde. Und das gilt nicht nur für Haus-Icone Cohn-Bendit, den bekennenden Pädophilen und Kinderschänder. Die ganze 68er-Generation war doch eine verkiffte Truppe, die sich von Sozialhilfe und Klauereien ernährte und das dann "Selbstfindung" nannte. Und dann kamen die Kommunisten, unterwanderten den ganzen Haufen und es ging endgültig den Bach runter. Wer heute Grün wählt, der hat vor allem ein Problem mit dem Selbstbild. Der typische Grün-Wähler ist ein übersättigtes Mitglied der Wohlstandsgesellschaft; lebt oft in Verhältnissen, wo man vom kalten Wind der Realität beschützt ist. Staatsdiener (Lehrer, Beamte, staatlich angestellte Sozialpädagogen und Betreuer) sowie Studenten aus der Bürgerschicht, die ein fettes Taschengeld vom Papa bekommen, sind ein typisches Grün-Milieu. Verblüffend ist die Fähigkeit zur Doppelmoral. Selbst mit dem Flieger zum Trekking nach Australien fliegen (man gönnt sich ja sonst nichts) aber dann über die "Angeber-Autos der Amis" schimpfen.[/Parodie]
Reicht das für den Anfang? Und wer hat jetzt bemerkt, was oben falsch war? Falsch ist, dass ich mich nicht mit den ZIELEN der grünen Politik auseinandergesetzt habe, sondern mit Personen bzw. einer unterstellten Persönlichkeit der Personen.
So lange nicht über die ZIELE der FDP-Politik gesprochen wird, ist das alles hier nur Mobbing auf höherem Niveau.
Passend dazu auch diese Journalistin, die jetzt Brüderle angreift. Ich weiß ja nicht, welche Lebenserfahrung ihr habt. Aber meine Lebenserfahrung sagt mir, dass die Beziehungen zwischen Männern und Frauen kompliziert sind. Ich weiß, dass es modern ist, im Zweifelsfall immer zuerst auf den Mann einzuprügeln. Ich weiß aber auch, dass viele Frauen diese Mode sehr gern als Waffe benutzen, um ihre Ziele durchzusetzen.
Was wissen wir überhaupt von diesem Vorfall? Die Behauptung ist, dass Brüderle und diese Frau sich Nachts -und zwar Mitten in der Nacht- in der Hotelbar getroffen haben. Es hat ein längeres Gespräch stattgefunden. Das war´s schon - der Rest sind Vermutungen. Hat die Journalistin Brüderle angemacht, um mehr Informationen rauszulocken? Immerhin war es Nachts um 1 und vermutlich war Alkohol im Spiel. Warum ist sie nicht einfach weggegangen, wenn Brüderle tatsächlich gebaggert hat? Und wenn Brüderle gebaggert hat - hat die Journalistin dann tatsächlich deutlich gemacht, dass sie das nicht will?
Die Beziehungsaufnahme zwischen Männern und Frauen besteht aus tausenden Facetten. Werbung und vermeintliches Desinteresse, Flirten, Abtasten, Grenzen ausloten, Alternativen suchen und und und. Bei diesem Prozess können an hunderten Stellen Missverständnisse entstehen. Es können Fehler gemacht werden. Es können Grenzüberschreitungen stattfinden -wobei sich dann sofort wieder Frage stellt, wer die Grenzen festlegt. Und ob jeder die gleichen Grenzen kennt.
Heute gilt es als schick, jedes Missverständnis, jeden Fehler in diesem Prozess dem Mann anzulasten. So einfach kann man (Frau) sich die Welt machen. Wenn ich schon den Aufmacher in Spiegel online lese, könnte ich gleich das nächste mal kotzen.
#Aufschrei auf Twitter
"Männer nehmen den alltäglichen Sexismus gar nicht wahr"
Aufschrei? Wir reden nicht von Afrika, wo vielfach die Frauen auf dem Feld stehen, während die Männer neben der Hütte hocken und saufen. Oder vom Islam, wo Zwangsheiraten an der Tagesordnung sind und ein Prophet bestimmt hat, dass Frauen weniger Rechte hätten. Oder von China, wo weibliche Föten zu 10.000enden abgetrieben werden, weil man minderwertiges Leben nicht haben will.
"Alltäglicher Sexismus" - das lasse ich gelten, so weit es sich um die Regelung der Gesellschaft handelt. Auf jedem dritten Plakat sind halbnackte Frauen abgebildet, kein Kinofilm kommt ohne Möpse aus. Diese Entwicklung geht aber nicht unwesentlich auf die "sexuelle Befreiung" der 68er zurück - so von wegen öffentlich BHs verbrennen, nackt shoppen gehen und so. Ihr erinnert euch. Wenn man also jemanden für diesen alltäglichen Sexismus verantwortlich machen will, dann sollte man zunächst mal die alternative bzw. grüne Bewegung darauf hin abklopfen. Weder die CDU/CSU noch die FDP waren dabei die Treibenden.
Aber was denn individuellen Umgang zwischen Männern und Frauen betrifft, sehe ich Deutschland einsam an der Spitze. (Wenn man mal bestimmte Einwanderungsgruppen aus anderem kulturellem Hintergrund ausnimmt.) So weit ich das täglich erlebe, werden Mädchen und Frauen gefördert, gehätschelt und bevorzugt, wo es nur geht.
So, sollte jetzt tatsächlich jemand Interesse an einer Sachdiskussion haben, würde ich es mir vielleicht überlegen. Aber ehrlich: ich zweifle massiv daran, dass in diesem vergifteten Strang jemand sich genug zurücknehmen könnte, um Themen anstatt (unterstellte) Motive zu diskutieren.
Ein Anfang wäre zur Versachlichung wäre das hier:
http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/