Wer für BMW schafft, soll BMW fahren

  • Muss oder sollte ich wenn ich den Wagen baue, teste oder sontwas damit mache ihn gleich gut finden?


    Wo is da die Logik?


    Es läuft ja nicht so das unter allen MA abgestimmt wird wie der neue BMW auszusehen hat. Und allen kannst du es nicht recht machen. Also das hat nichts damit zu tun ob ich ihn baue, teste oder sonstwas damit mache das ist noch lange kein Grund ihn gut zu finden.


    Ich kann das Auto was wir da bauen in dem Fall Golf 6 schon gar nicht mehr sehen.
    Jeder fährt die Kiste ist doch langweilig....



    MfG

  • wobei die BMW Mitarbeiter alles andere als schlecht verdienen. Kenne einige in verschiedenen Positionen. Von den Gehältern können andere nur träumen.


    Leisten kann es sich wohl fast jeder aber muss man es. Manche legen auf die Marke keinen Wert. Warum extrem viel Geld für nen BMW rauswerfen wenn man akzeptable Autos auch günstiger, z.B. von Opel, VW oder sonst einer günstigeren Marke bekommt. Zum fahren eignen die sich genauso.


    Es kommt halt einfach drauf an ob man sich mit Marken oder Autos identifiziert oder ob es wirklich nur ein Gebrauchsgegenstand ist den man nach bestem Preis-/Leistungsverhältnis auswählt.

  • Zitat

    Original geschrieben von p1p2p3
    Vielleicht sollten die Mitarbeiter einfach zurückschreiben. "Was stimmt hier nicht?" "1500 netto - gute ausgestatteter 3er 40000€".


    :D:D:D
    U made my day.


    Zitat

    Original geschrieben von Buchungszeichen
    Meiner Meinung nach ist es völlig daneben mit einem schlechten Gewissen einen Werbefeldzug zu starten. Ein gutes Marketing überlegt sich warum ein Produkt von einer Käuferschicht nicht gekauft wird. Es wird schon seine Gründe geben warum ein Mitarbeiter keinen BMW kauft.


    Ich seh das genauso. Wieso sollte man unbedingt ein Auto von seiner eigenen Firma kaufen? Massig Kohle wofür? Für ein "reines Gewissen"? Für eine "weisse Weste" der übrigen Belegschaft und dem Management gegenüber? Ich kann mir gut vorstellen, dass neben dem bereits erwähnten Nicht-Vorhandensein von Familien-Vans für einige auch der Aspekt eine Rolle spielt, dass sich die Manager bei großen Firmen immer mehr in die eigene Tasche wirtschaften. Dass das nicht jeder mitmachen will, ist klar. Und dass mir jetzt niemand mit "aber bei anderen Marken ists doch genauso" kommt.



    Au revoir
    zufaul

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  • Finde ich eine gute Aktion!


    Wer A6, E-Klasse, Jag S / XF etc fährt, könnte auch locker einen 5er fahren und werd bei BMW arbeitet sollte dies schon tun.
    Und man muss ja nicht neu kaufen!


    Wenn jemand einen Opel Zafira oder einen Kia ceed oder sowas fährt, gibt's ja kein Konkurrenzprodukt von BMW, die sind also auch nicht davon betroffen!

    Some experiences only impress you once.
    The special ones do it again and again.

  • Also ich finde das man sich schon mit seinem Unternehmen bzw. den Produkten identifizieren sollte.


    Nur finde ich bei so einer Aktion auch wichtig, dass man auch wirklich anhand der Autos unterscheidet.


    Jemanden zu fragen, der ne 10 Jahre alte Kiste von Opel, Vw oder was auch immer fährt, ist doch daneben. Derjenige wird sich halt keinen BMW leisten könnnen.


    Wer allerdings ne neue E-Klasse oder einen neuen A6 auf dem Hof stehen hat, den kann man schon höflich fragen, warum er sich den keinen 5er zugelegt hat.

  • Wobei das Kostenargument für neue BMWs ja nicht unbedingt zieht...


    Der Flyer verweist ja auch auf den Gebrauchtwagenmarkt für BMWs, die wohl von dieser dort angegebenen Firma auch vermittelt werden.


    Insofern halte ich diese Aktion eigentlich für ganz interessant. Warum soll sich eine Firma ihr Geschäft nicht kurzfristig durch die Kaufkraft eigener Mitarbeiter verbessern ? Es wird ja niemand gezwungen...

    Nokia Lumia 920

  • Zitat

    Original geschrieben von tomi78
    Wer allerdings ne neue E-Klasse oder einen neuen A6 auf dem Hof stehen hat, den kann man schon höflich fragen, warum er sich den keinen 5er zugelegt hat.


    Dann hätte man das anders anpacken müssen. Weil wenn einer nen A6 vorzieht statt sich nen 5er zu kaufen dann wird das schon seine Gründe haben. Da könnte man denn nen Zettel machen warum er sich sich den für den A6 enschieden hat und gegen nen 5er. Da dann ne Meinung draufschreiben anonym in nen Kasten am Tor Eingang werfen und gut ist. Das wäre glaub ich die bessere Idee gewesen. Dann hätten die auch nen Feedback bekommen was den A6 besser macht als nen 5er. Vielleicht hätte sich der ein oder andere nach Veränderungsvorschlägen aus erster Hand das nächste mal dann für nen BMW entschieden.



    MfG

  • Zitat

    Original geschrieben von lexo321
    Muss oder sollte ich wenn ich den Wagen baue, teste oder sontwas damit mache ihn gleich gut finden?


    Wo is da die Logik?


    Du musst gar nix. Außer sterben.


    Die Logik ist die Motivation.
    Du mähst den Rasen garantiert sorgsamer und schöner, genauer und "besser", wenn Du Spaß an Deinem Rasen hast.
    Wenn Du allerdings den Rasen nur mähst, damit Du von Mama Dein Taschengeld kriegst, wirst Du ihn eher eben einfach nur mähen und hier und da auch mal eine Stelle auslassen oder es eben nicht so genau nehmen.
    Das ist Psychologie, wenn Dir das als Logik reicht.


    Es muss nicht so sein, aber es ist sehr oft so.


    Geht mir auf meiner Arbeit bisher auch immer so. Sie macht mir mehr Spaß, wenn ich die Produkte, die ich "supporte" auch gut finde. Ich muß im direkten Kontakt mit dem Kunden das Produkt auch gewissermaßen "verkaufen", selbst wenn er es schon gekauft hat.
    Und man darf auch die Außenwirkung nicht vergessen:
    stell Dir vor, die ganze Nachbarschaft weiß, daß Du z.B. bei Opel arbeitest, aber Du fährst einen Toyota. Was werden viele wohl denken?
    Na, klar: wenn selbst die Mitarbeiter nicht zu den eigenen Produkten stehen, was für miese Produkte müssen das sein?


    Oder stell Dir vor, Du arbeitest bei der Telekom, hast aber einen Anschluss bei Arcor. Na, erzähl das mal auf einer Party! ;)


    Im Gegenzug darf man es aber auch nicht komplett überbewerten.
    Vielleicht war der Toyota schon immer sein Traum oder er hat ihn günstig bekommen oder er erfüllt ein Kriterium, das der Opel nicht erfüllt etc.. Aber so tief taucht da i.d.R. kein Aussenstehender ein.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Re: Wer für BMW schafft, soll BMW fahren



    Und Du meinst, die sind die Ersten?
    Auf den nahe gelegen VW Parkplatz, am VW Werk, darf man nur, wenn man VW faehrt. Mitarbeiter, die keinen VW fahren, haben weiter weg zu parken. Lieferwagen, duerfen nur von VW sein (kein Witz, der Lieferant muss mit diesen VW 7.5 Tonnern kommen, oder kleiner, sonst darf er weit weg parken) ausgenommen Schwerlast, da VW keine Schwerlast-LKW baut.


    Darueber wurde keine Welle gemacht.

  • Re: Re: Wer für BMW schafft, soll BMW fahren


    Zitat

    Original geschrieben von mb001
    Und Du meinst, die sind die Ersten?
    Auf den nahe gelegen VW Parkplatz, am VW Werk, darf man nur, wenn man VW faehrt. Mitarbeiter, die keinen VW fahren, haben weiter weg zu parken. Lieferwagen, duerfen nur von VW sein (kein Witz, der Lieferant muss mit diesen VW 7.5 Tonnern kommen, oder kleiner, sonst darf er weit weg parken) ausgenommen Schwerlast, da VW keine Schwerlast-LKW baut.


    Wir haben auch einen Kunden der bei VW anliefert, dem hatten wir an seinen alten T1N-Sprinter schon vorn und hinten VW drangepappt und LT35 auf die Seite geschrieben. Der hat jetzt seinen alten Sprinter gegen einen neuen NCV3 Sprinter eingetauscht und auch den haben wir wieder auf VW umgelabelt.


    Ich arbeite also beim Hersteller der oben genannten Fahrzeuge in einer Werkstatt in einem Linkspartei-regierten Bundesland(wie ein Schreiber hier so schön erwähnte).


    Ich bin Alleinverdiener und kann mir kein Fahrzeug als Mitarbeitermiete leisten und schon gar keinen Neu-oder Jahreswagen meines Arbeitgebers erwerben.
    Fahre einen zehn Jahre alten Opel Vectra und der wird auch noch ein bißchen durchhalten müssen.


    Bei uns fahren unter gut 100 normalen Mitarbeitern(keine Verkäufer oder Geschäftsleitung) vielleicht 20 einen MB, die Hälfte noch W202, einige nen W124, W203 oder C209 bis 2005 und vielleicht zwei haben Mitarbeitermiete. Die anderen MA fahren hauptsächlich VW, Opel, Renault und Japaner.
    In den Werken mag das schon wieder ganz anders aussehen...


    PS: Zum Thema - die Werbung finde ich gar nicht schlecht. Manche MA wissen vielleicht auch gar nicht, das es dort sowas gibt, da find ich sowas schon nicht schlecht. Ich glaube nicht das dort aufgeschrieben wird, welcher MA welches Auto fährt. JAWA wird einfach eine Abkürzung für Jahreswagen sein.

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