ZitatOriginal geschrieben von Gärtner12
Hallo,
weiss jemand wo man vielleicht an Körperwelten Tickets für Köln günstiger dran kommt?
Danke...
und deswegen gräbst Du den Leichenthread hoch? ![]()
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
ZitatOriginal geschrieben von Gärtner12
Hallo,
weiss jemand wo man vielleicht an Körperwelten Tickets für Köln günstiger dran kommt?
Danke...
und deswegen gräbst Du den Leichenthread hoch? ![]()
ZitatOriginal geschrieben von digi1
und deswegen gräbst Du den Leichenthread hoch?
:confused: Ist doch vollkommen legitim...
Wusste gar nicht, dass die Ausstellung auch gerade in Köln gastiert. Dachte, sie wäre nur hier in Bremen.
Ich war vor einigen Wochen in Bremen in der Ausstellung, war aber zum Schluss etwas entäuscht.
Der Eintrittspreis war recht happig, ich habe für meine Freundin und mich 30 Euro bezahlt und waren schon nach einer guten Stunde durch. Da habe ich schon mit mehr Ausstellungsstücken gerechnet.
Zur Austellung ansich muss ich sagen, dass alles sehr künstlich aussah. Es sah eher wie Plastik aus und musste sich immer wieder selber daran erinnern, dass es doch wirklich echte Menschen sind, die man dort sieht. Zum Teil waren auch sehr makabere Ausstellungsstücke zu sehen (schwangere Frau, "vergrößerter" Fahrradfahrer, oder eine Hexe, die auf ihrer Wirbelsäule reitet).
Dennoch war es interessant sich das mal anzuschauen, insbesondere um einmal zu sehen, wie es wirklich in unserem Körper aussieht. Aber ein zweites mal werde ich wohl Körperwelten wohl nicht mehr besuchen.
ZitatOriginal geschrieben von Skynt
[...] Aber ein zweites mal werde ich wohl Körperwelten wohl nicht mehr besuchen.
Geht mir auch so. War dort mal in FFM und fand es interessant aber nochmal rein würde ich auch nicht gehen.
Hallo TT'ler,
ich war letzte Woche mit 20 TN eines Seminares dort und habe mit einer Ordnerin gesprochen. Die urspründliche, große Gesamtausstellung wurde wohl auf mehrere (6?) kleinere Ausstellungen aufgeteilt, die man in unterschiedlichen Städten besuchen kann.
Einige meiner TN waren nach 1 Stunde durch die Ausstellung, wenn man, wie ich, jeden Nerv und jedes Blutgefäß persönlich begrüßt hat, dann war man in 2 Stunden durch.
Im Vergleich zur Gesamtausstellung war ich enttäuscht, meine TN haben jedoch durchweg ein positives Feedback gegeben.
In Köln gibt es keine 18 Jahre Beschränkung, nur einen kleinen Raum mit einem Plastinat beim Geschlechtsakt (Zutritt ab 16 Jahren), sowie einige computertomographische Aktaufnahmen. In einem weiteren Raum sind 4 oder 5 plastinierte Foeten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien ausgestellt.
Eine kleine, aber interessante Ausstellung.
Gruß von
Kalla ![]()
hatte damals schon die große Ausstellung gesehen und fand diese auch wesentlich interessanter. Das war glaube ich in Mannheim. Dafür bin ich aber auch Stundenlang angestanden. Das war aber wirklich Top. Man hat einen Einblick bekommen wie genau die Plastinate hergestellt wurden. Habe sie dann noch ein 2. mal gesehen und fand sie wieder genauso gut. Es gab einige neue Plastinate. Sehr Eindrucksvoll war der Reiter mit Pferd.
Letztes Jahr dann ein 3. mal in Heidelberg. War ebenfalls wieder interessant, kam aber lange nicht an die ersten beiden Ausstellungen heran. Schade eigendlich. Ich würde dennoch immer wieder hingehen, habe aber schon aus Berufswegen ein gesteigertes Interesse daran.
Viele Grüße,
Tim
Plastinator Gunther von Hagens im Alter von 81 Jahren gestorben
Der Leichenpräparator Gunther von Hagens ist tot. Am vergangenen Freitag ist er im Alter von 81 Jahren gestorben, wie die Familie und das Institut für Plastination am Montag in Heidelberg mitteilte. Demnach litt von Hagens schon viele Jahre an einer Parkinson-Erkrankung.
Von Hagens wurde 1945 bei Posen (Poznan) im heutigen Polen als Gunther Liebchen geboren. Später nahm er den Namen seiner ersten Ehefrau an. Er begann 1965 in Jena Medizin zu studieren und kam dann nach einem misslungenen Fluchtversuch aus der DDR 1968 in politische Gefangenschaft. Schließlich wurde er von der Bundesrepublik freigekauft, bevor er an der Universität Heidelberg promovierte.
In den 1970er Jahren entwickelte von Hagens in Heidelberg eine Konservierungstechnik, um Leichen zu präparieren. Bekannt wurde diese Technik vor allem durch seine "Körperwelten"-Ausstellungen, die derzeit unter anderem auch noch in Berlin und Guben (Spree-Neiße) laufen.
In Südbrandenburg, genauer in Guben, gründete von Hagens dann vor 20 Jahren die Gubener Plastinate GmbH. Auf dem Gelände befindet sich eine Werkstatt, in der Präparate von Körperspendern, aber auch Tierpräparate hergestellt werden. Einen Teil des Herstellungsprozesses können Besucher dabei mitverfolgen.
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!