Widerrufsrecht & Portierung & plötzlich neue Tarife -> was passiert?

  • Hallo zusammen,


    ich stelle mir gerade folgende Frage:


    1. Man kündigt bei seinem alten Netzbetreiber seinen Vertrag, dieser läuft zum 28.02.2010 aus.
    2. Am 21.02.2010 schließt man bei seinem neuen Netzbetreiber den neuen Mobilfunkvertrag mit Rufnummernportierung ab, der dann zum 01.03.2010 aktiviert wird.
    3. Am 03.03.2010 bringt der neue Netzbetreiber plötzlich neue, viel günstigere Tarife raus und man möchte unbedingt in diese neuen Tarife wechseln. Jetzt ist ein Wechsel aber nicht möglich, aber da gibt's doch ein Widerrufsrecht.


    -> Kann man z. B. am 04.03.2010 (also innerhalb der Widerrufsfrist) seinen neu abgeschlossenen Mobilfunkvertrag einfach widerrufen, schließt danach den endgültigen/neuen Mobilfunkvertrag (z.B. beim gleichen Anbieter, aber im neuen Tarif) ab und bekommt seine Rufnummer auch wieder mit-portiert?


    Würde mich mal interessieren, was die Praxis so zeigt.


    Viele Grüße
    Dominik

  • Teoretisch ginge es, vorausgesetzt du hast die SIM-Karte nicht benutzt (d.h. nicht aus dem Kartenhalter herausgenommen).


    Übrigens: Sobald ein Portierungstermin fest steht, kann eine Portierung nicht mehr rückgängig gemacht werden.

    o namorico
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  • Mache es per Einschreiben!


    Theoretisch geht das. Das Wichtigste: storniere erst mal die Rufnummerportierung und mache gleichzeitig den Widerruf.


    Ich hatte bei o2 eine Rufnummerportierung stoppen lassen. Das ging.

    Dodge This!
    Rules of Acquisition: Free advice is seldom free. [Nov2011-Marke7000 // Nov2012- Marke 8000 // Inventar-Status seit Januar 2012-Juchu]

  • ...genau das wäre auch meine Vorgehensweise gewesen:


    1. Die Rufnummernportierung stoppen (somit bleibt die Nummer zuerstmal beim alten Anbieter, aber inaktiv)
    2. Der neu abgeschlossene Vertrag wird widerrufen/storniert und man schickt SIM samt Handy wieder zurück
    3. Man schließt kurz danach den neuen Vertrag ab und das ganze beginnt von Vorne.


    So sollte es doch gehen? Wie gesagt, ist ja derzeit nur Theorie.


    Wenn ein Provider in diesem Fall wirtschaftlich handeln würde, dann würde er noch vor Vertrags- und Portierungsbeginn einfach den neuen Tarif hinterlegen...


    ...aber man(n) kennt ja die Servicewüste Deutschland :)

  • Man kann trotz Portierung widerrufen. Die gegenseitigen Leistungen sind in den Vorzustand zurückzuführen. Musste das Mal bei mobilcom machen, nachdem dort der Aktionszeitraum abgelaufen war, weil die Portierung vier Wochen dauerte. Obgleich, tmobile beteuerte, keine Rufnummern aus widerrufenen oder stornierten Verträgen aufnehmen zu können, war es für Xtra kein Problem. Das Problem war nur, dass das Onlinehandy des Bundels nicht mehr vorrätig war. Ich bekam die Mitteilung,das Handy sei nicht mehr verfügbar. So dachte ich, auch die Portierung sei fehl geschlagen. Aber nein: Nur weil man keine Karte und Willkommensbrief bekommt, heißt es noch lange nicht, kein Kunde geworden zu sein. Nach langer Suche nach der Nummer, kam ich darauf,dass ich Xtrakunde geworden war ohne Karte und ohne es zu wissen...

    offiziell von der TT-Administration bestätigter Troll

  • Hey, die Idee mit dem Xtra ist gar nicht so übel! :) Da es in meinem Fall auch um T-Mobile geht, würde das passen:


    1. Portierung stoppen und Vertrag widerrufen
    2. Xtra-Karte holen und Rufnummer dorthin portieren
    3. Xtra-Karte in Vertrag umwandeln, fertig!


    Coole Sache!


    Gruß & Danke
    Dominik

  • ...gerade noch was in den Xtra-AGB's gefunden:


  • Wenn du eh beim gleichen Provider bleiben willst würde ich dort anrufen, und die Hotline darüber aufklären, dass du deinen Anspruch auf Widerruf und Rückportierung geltend machen würdest, aber vielleicht könnte man dich in die neuen Tarife umstellen, dann würdest du dem Unternehmen die Kosten und den Aufwand ersparen und ja weiterhin Kunden bleiben. Da sollte sich eine Lösung finden...

    offiziell von der TT-Administration bestätigter Troll

  • qwqw:


    Das mit der Hotline wäre sowieso mein erster Weg :) ganz klar.


    Wenn mich mein alter Provider (BASE) wie in der Kündigung vereinbart zum 31.03. rausgelassen hätte, bräuchte ich mir keine Gedanken darüber zu machen. Aber nein, plötzlich hatte BASE als Kündigungsdatum den 28.02. hinterlegt und nach Rücksprache konnte man das auch nicht mehr so ändern, da schon alles fest hinterlegt sei?!


    Also habe ich "auf die Schnelle" einen T-Mobile-Vertrag abgeschlossen, mitgeteilt wurden mir:


    1. SIM-Karte und Handy kommen am Montag
    2. Vertrag beginnt am 04.03.2010 (da an diesem Tag die Nummer portiert wird).


    Derzeit habe ich noch die Hoffnung, dass T-Mobile bessere/neue Tarife zur CeBit präsentiert. Daher die Frage :)


    Schon mal Danke für Eure Hilfe und Auskünfte!


    Viele Grüße
    Dominik

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