Girokonto kostenlos - wo?

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Nicht ganz :D : 6000€ Umsatz (machen nur wenige) bringen der Bank nur 6€ Kartenprovision. Da zahlt die Bank erstmal drauf, und muss an anderen Dingen zusätzlich verdienen ;) .


    Es geht also doch nicht die Frage zu beantworten?


    12 x (Standard-) Kreditkartenrahmen im Jahr a 500€/Monat = 6000€ p.a.*


    Ich lasse dich mal drüber schlafen...., ;)



    *dieser Kreditrahmen p.a. kann aber aufgrund der monatlichen Einschränkung auf 500€ praktisch und faktisch nicht erreicht werden.Selbst unter der "Vollauslastung",wie richtig erkannt,zahlt die Bank ordentlich drauf. ;)


    P.S:"
    Ich mache es "kurz":
    Denn über "kurz" oder "lang" wird keine Bank mit einem Kunden und einer KK mit einem sehr begrenzten Kreditlimit auf die "Habenseite" gelangen.
    Folgerichtig wird es demnächst kostenlose Girokonten samt der kostenlosen Kreditkarte allerhöchstens als Ausnahme geben. ;)
    Man wird sich das Geld schon woanders wieder reinholen (Dispo,Geldeingang,Kontogebühr ;) Wertpapiere etc). ;)

  • Zu verdanken haben wir das ganze doch der unsäglichen Geldpolitik von EZB-Chef Draghi der die Schulden von Griechenland und Co. auf Kosten deutscher Sparer und Bankkunden abbauen will. Schleichende Enteignung ist das meiner Meinung nach.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von handyman1981 P.S:"
    Ich mache es "kurz":
    Denn über "kurz" oder "lang" wird keine Bank mit einem Kunden und einer KK mit einem sehr begrenzten Kreditlimit auf die "Habenseite" gelangen.
    Folgerichtig wird es demnächst kostenlose Girokonten samt der kostenlosen Kreditkarte allerhöchstens als Ausnahme geben. ;)


    Ich mache es auch kurz: Selbst grundgebührfreie Kreditkarten und selbst ohne Konto lassen sich wirtschaftlich sinnvoll durch eine Bank anbieten. Man muss nur wissen wie ;). Es ist mein Job (im Geschäftsbereich der Banksteuerung) Karten und Konten zu kalkulieren, und die Rechnung ist _jedesmal_ für die Bank aufgegangen.


    Bei einer neuen Kreditkarte von uns (sofern VISA meinen Antrag genehmigt) wird es einen Mindestumsatz von 3000€ im Jahr geben, damit die Karte im Folgejahr grundgebührfrei bleibt (im ersten Jahr sowieso). Jahresgebühr ansonsten ca. 49€, aber mit sehr werthaltigen Zusatzleistungen.


    BTW: Ich war sehr froh, eine bestimmte Kreditkarte einer Autobank einstecken zu haben, als gestern plötzlich im Auto irgendwas gebrochen war, und es einen Knall gab, und sich das Auto nicht mehr bewegt hat. Dank der Kreditkarte waren meine Abschlepposten=0. Jahresgebühr der Karte ist zwar 69€, aber da ist Verkehrs-Rechtsschutz, Mallorca-Police, Reiserücktritt-Versicherung, Auslandskrankenversicherung, Mobilitätsgarantie etc. mit dabei. Und ich brauchte keinen Finger wegen der Abschleppkosten zu rühren, weil der Aschleppdienst ohne Papierkram direkt mit dem Schutzbrief-Versicherer abrechnet.

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Ich mache es auch kurz: Selbst grundgebührfreie Kreditkarten und selbst ohne Konto lassen sich wirtschaftlich sinnvoll durch eine Bank anbieten. Man muss nur wissen wie ;). Es ist mein Job (im Geschäftsbereich der Banksteuerung) Karten und Konten zu kalkulieren, und die Rechnung ist _jedesmal_ für die Bank aufgegangen.


    Bei einer neuen Kreditkarte von uns (sofern VISA meinen Antrag genehmigt) wird es einen Mindestumsatz von 3000€ im Jahr geben, damit die Karte im Folgejahr grundgebührfrei bleibt (im ersten Jahr sowieso). Jahresgebühr ansonsten ca. 49€, aber mit sehr werthaltigen Zusatzleistungen.


    BTW: Ich war sehr froh, eine bestimmte Kreditkarte einer Autobank einstecken zu haben, als gestern plötzlich im Auto irgendwas gebrochen war, und es einen Knall gab, und sich das Auto nicht mehr bewegt hat. Dank der Kreditkarte waren meine Abschlepposten=0. Jahresgebühr der Karte ist zwar 69€, aber da ist Verkehrs-Rechtsschutz, Mallorca-Police, Reiserücktritt-Versicherung, Auslandskrankenversicherung, Mobilitätsgarantie etc. mit dabei. Und ich brauchte keinen Finger wegen der Abschleppkosten zu rühren, weil der Aschleppdienst ohne Papierkram direkt mit dem Schutzbrief-Versicherer abrechnet.


    Visa kümmert sich nicht um Anträge, machen alles die Banken, denn deren Risiko ist es.

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Ich mache es auch kurz: Selbst grundgebührfreie Kreditkarten und selbst ohne Konto lassen sich wirtschaftlich sinnvoll durch eine Bank anbieten. Man muss nur wissen wie ;). Es ist mein Job (im Geschäftsbereich der Banksteuerung) Karten und Konten zu kalkulieren, und die Rechnung ist _jedesmal_ für die Bank aufgegangen.


    Bei einer neuen Kreditkarte von uns (sofern VISA meinen Antrag genehmigt) wird es einen Mindestumsatz von 3000€ im Jahr geben, damit die Karte im Folgejahr grundgebührfrei bleibt (im ersten Jahr sowieso). Jahresgebühr ansonsten ca. 49€, aber mit sehr werthaltigen Zusatzleistungen.


    Ich kann dir mit den Angaben von 3000€ Umsatz/KK im Jahr und ansonsten einer Gebühr von 49€ nicht ganz folgen. :confused:


    Der Umsatz lässt irgendwie auf eine "Standardkarte" schließen,die (eventuelle) Jahresgebühr passt aber auch nicht insgesamt ins etwas gehobene Segment (für tolle und uneingeschränkte(!) "Zusatzleistungen") ;)


    Aber wahrscheinlich kenne ich die Karte bloß nicht. ;) :D


    P.S:
    Im Bereich der Bankensteuerung musst und kannst du für mich ja alles durchrechnen.
    Bei uns arbeiten da nur Diplom Mathematiker oder Ingenieure,die sich mit Zahlen ins Bett legen.;)
    Nicht,dass die mich noch verkohlen (wollen)...... :D

  • Zitat

    Original geschrieben von Hans_Vader Visa kümmert sich nicht um Anträge, machen alles die Banken, denn deren Risiko ist es.


    Es ging in meinem Kommentar nicht darum, dass ich eine private VISA Card für mich beantrage.
    Es ging um einen (auch) von mir unterschriebenen Antrag einer Bank für ein neues VISA Kartenprogramm. VISA möchte da gern mitreden ;).

  • Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Dein Vater hat sicherlich die AGB gelesen. Da steht drin das die Postbank die Bedingungen ändern oder das Konto kündigen kann.


    Dazu müssen die Bedingungen aber erst einmal geändert werden.


    M.W. betreffen die aktuellen Änderungen (wie schon bei Einführung von Gebühren für Papierüberweisungen) nur das Tarifmodell "Giro Plus". Weil ich allerdings ein anderes (längst nicht mehr vertriebenes) habe, hatte mir die Postbank seinerzeit auf Nachfrage schriftlich mitgeteilt, dass mein Konto von dieser Änderung nicht betroffen war.


    Auch die dauerhaft ohne Mindesteingang gebührenfrei eingerichteten Konten passten nie in das gewöhnliche Preisverzeichnis des Kontomodells "Giro plus", weil letzteres schon immer einen Mindesteingang (nur eben in anderer Höhe) vorsah.


    Will heißen: Wird eine im Preisverzeichnis enthaltene Regelung geändert, kann ich mir durchaus vorstellen, dass Kontomodelle ausgenommen sind, für die dieser Punkt des Preisverzeichnisses gar nicht erst gilt.


    Ich bleibe also dabei: Erst mal abwarten ... denn in der Ruhe liegt die Kraft. ;)

  • Ist allles nur eine Frage der Zeit bis die letzten gebührenfreien Kontomodelle aufgekündigt werden. Ähnlich wird es mit der Einführung von Negativzinsen auf Spareinlagen laufen.Beschweren sollten wir uns da aber nicht über die Banken, denn der Schuldige für diese Entwicklung sitzt wo anders. Siehe weiter oben.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau Ich bleibe also dabei: Erst mal abwarten ... denn in der Ruhe liegt die Kraft. ;)


    Nochmal: Abwarten und Tee trinken ist wirklich TOP, führt hier aber zu nichts:
    Die Postbank hat ja auch auf deren Internetseite mitgeteilt, dass auch Konten mit Sonderkonditionen aus Aktionen ab dem 01.11. in die neuen Preismodelle übergehen. Was verstehst Du daran nicht?


    Ob das rechtlich sauber ist und vor Gericht Bestand hat, ist eine andere Sache.
    Es wurde ja z.B. mit "lebenslang grundgebührfrei geworben". Dieser Vertragsbestandteil unterliegt möglicherweise NICHT der gesetzlichen Kündigungsfrist, weil das Gesetz zugunsten des mit dem Endkunden gemachten und für den Kunde vorteilhafteren Vertrages hinsichtlich der Grundgebühr mit _lebenslanger Laufzeit_ im Rang zurücktritt.


    Nochmal: Es geht hier nicht darum, dass hinsichtlich der Grundgebühr ein Vertrag ohne feste Laufzeit mit gesetzlicher Frist gekündigt wird. Es geht darum, dass ein Vertrag mit fester Laufzeit, nämlich mit _mit lebenslanger Laufzeit_, geschlossen wurde, den die Postbank NICHT vor Fristende ordentlich kündigen kann.


    Das ist wie beim Arbeitsvertrag: Wird nichts vereinbart, gelten gesetzliche Fristen. Mit gesonderter Vereinbarung kann zum Vorteil für den Arbeitnehmer davon abgewichen werden. Zum Beispiel kann eine Kündigungsfrist von 1 Jahr vereinbart werden, welche die gesetzlichen 6 Wochen oder so überschreibt.


    Wenn mich die Sache betreffen würde, würde ich nur aus Spaß rechtlich gegen jedes Aufdrücken einer Grundgebühr vorgehen. Das Prozesskostenrisiko wäre es mit wert :D.

  • Generell muessen Konten mit Kontofuehrungsgebuehr nicht schlecht sein, wenn dann wirklich alles Inklusive ist, bis zur Kreditkarte, bis zu 5 Abhebungen bis 200€ aus an Fremdautomaten, fairer Dispozinssatz, etc.


    Aber Kontofuerungsgebühr verlangen, dann trotzdem noch fuer jede Kleinigkeit Wucherpreise nehmen ist schon unfair. Da kommen dann naemlich schnell mal 150-200€ p.a. zusamnen obwohl der Kunde eh >90% online oder an SB-Geraeten macht. Und das ist eigentlich Abzocke.

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