Telefonwarteschleifen bald kostenlos?

  • Hmm ... ich habe einen Alt-Analoganschluss der Telekom, bei dem es angeblich nicht möglich sein soll, meine Rufnummer an den Angerufenen (oder dessen TK-Anbieter) zu übermitteln. Gespeichert würde das Telefonat allenfalls bei meinem Anbieter (Telekom).


    Wenn ich jetzt ein zehnminütiges Hotline-Telefonat führe, von dem 9 Minuten auf die Warteschleife entfallen:


    Wie sollen mir dann die 9 Minuten wieder gutgeschrieben werden?


    Frankie

  • Die Rufnummer wird bis zur Vermittlungsstelle des Angerufenen immer übermittelt, erst dort wird sie unterdrückt.
    Wenn zwei unterschiedliche Netze involviert sind, ist hier auch bereits heute eine (kurzfristige) Speicherung notwendig, um die Abrechnung erstellen zu können. Daher wird es hier keine Probleme geben.

  • Warteschleifen werden kostenlos


    Der Bundestag hat heute entschieden, dass Warteschleifen künftig nicht berechnet werden dürfen.


    Auszug eines Artikels von [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,794377,00.html]Spiegel online[/URL]

    Zitat

    Telefon-Hotlines sind ein Ärgernis, wenn man lange warten muss. Nun soll die Wartezeit die Kunden wenigstens nichts mehr kosten. Der Bundestag hat ein entsprechendes Gesetz beschlossen.



    Auf der anderen Seite wurde jedoch auch die Ausbauverpflichtung von Breitbandinternet für das flache Land abgeschafft. Komische Regierung.




    Gruß

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  • Die TK-Anbieter haben schon Gegenmaßnahmen ergriffen:


    Die Kostenfreiheit gilt u.a. nicht, wenn für das Telefonat ein Pauschalpreis anfällt. Kostet ein Hotlineanruf etwa 99 Cent und legt der Anrufer erst neun Mal auf, weil auch nach längerer Wartezeit niemand rangeht, kostet die Beratung im zehnten Gespräch knappe 10 Euro.


    Herzlichen Glückwunsch! :mad:


    Frankie

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Hmm ... ich habe einen Alt-Analoganschluss der Telekom, bei dem es angeblich nicht möglich sein soll, meine Rufnummer an den Angerufenen (oder dessen TK-Anbieter) zu übermitteln. Gespeichert würde das Telefonat allenfalls bei meinem Anbieter (Telekom).


    Wer hat dir die Geschichte den erzählt.
    Dein Alt-Aanloganschluss ist bis zur Vermittlungsstelle analog und kommt dann auf eine Digital Lineunit und danach ist dein Alt-Analoganschluss ein schönes 64KBit/s ISDN-Signal mit allem Möglichkeiten die ISDN auch bietet inkl. der Rufnummerübermittlung, die z.b. an Polizei und Feuerwehleitstellen automatisch übertragen wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau


    Die Kostenfreiheit gilt u.a. nicht, wenn für das Telefonat ein Pauschalpreis anfällt. Kostet ein Hotlineanruf etwa 99 Cent und legt der Anrufer erst neun Mal auf, weil auch nach längerer Wartezeit niemand rangeht, kostet die Beratung im zehnten Gespräch knappe 10 Euro.


    Schlecht :/


    Da kann man sich ja an den vielen nicht erfolgreichen Versuchen erfreuen in Zukunft -.-

  • Zitat

    Original geschrieben von Samsungracer
    Hallo,



    Wer hat dir die Geschichte den erzählt.
    ...


    Diejenigen, die mit gewisser Regelmäßigkeit versuchen, mir einen neuen Tarif aufzuschwatzen, und sich seit jeher weigern, das (sicher mögliche) Merkmal einzurichten. Aber gut, den Anschluss nutze ich aktuell als Faxanschluss, so dass die Rufnummer in den Kopfdaten übertragen wird. Nach mir die Sintflut!


    So what


    Frankie

  • Zitat

    Original geschrieben von DaniReu91
    Schlecht :/


    Da kann man sich ja an den vielen nicht erfolgreichen Versuchen erfreuen in Zukunft -.-


    naja, aber wie oft kommt das vor? Wenn ich einmal drin bin in der Warteschleife, dann warte ich halt. Kostet mich doch nicht mehr Zeit, als es ständig wieder zu probieren. Dann wird der Hörer auf Lautsprecher gestellt und bis jemand drangeht, kann ich tausend andere Sachen machen.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Und wenn du immer nach 20 min aus der Warteschleife fliegst? Dies neue Regelung "zwingt" die Firmen doch gerade dazu, ein Gespräch erst dann anzunehmen, wenn er mindestens 10 oder 20 Anrufversuche gemacht hat.


    Viel logischer wäre es aus meiner Sicht, wenn auch die Einmalzahlung erst bei einem Gespräch mit einem Mitarbeiter die Gebühr erhoben werden darf. Ich denke technisch sollte das heute möglich sein.



    Gruß

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  • das unterstellt allen Unternehmen pauschal unlautere Absichten. Vielleicht bin ich ja überall bei den falschen Anbietern, aber so negative Erfahrungen, wie Du sie befürchtest, habe ich noch nirgendwo gemacht. Im übrigen glaube ich auch nicht, dass ein Unternehmen lange Chancen damit hätte, wenn man die Kunden absichtlich lang in die Warteschleife zwingt, durchzukommen. Das würde doch Beschwerden en masse hageln.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

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