eine neue heizung steht an, haus mit etwa 160m² wird von einer 20kwh heiztherme versorgt. diese wird durch eine brennwertheiztherme ersetzt.
die frage der steuerung stellt sich mir nun. an allen heizkörpern befinden sich thermostatregler, die teilweise auch erneuert werden müssen. bisher war zusätzlich ein raumthermostat vorhanden. dieses soll nun nach meinung zweier heizungsbauer besser durch eine witterungsgesteuerte regelung ersetzt werden. mir ist nur nicht ganz klar was daran besser sein soll.
nach meinem verständnis sollte es der heizung doch egal sein wie kalt es draussen ist und solange heizen bis die raumthemperatur stimmt. die steuerung sollte also so laufen, dass man an der heizung die vorlaufthemeperatur nur auf das mindestmass stellt, welche ausreicht den wärmsten raum im haus zu heizen. dieser wird am heizkörper auf höchste stufe eingestellt, also 5, die restlichen räume entsprechend niedriger eingestellt. das wohnzimmer bekommt den raumfühler, welcher wiederum die heizung an-/ausstellt bzw eine nachtabsenkung bewirkt.
soweit korrekt?
bei der witterungsgeführten regelung soll man am regler eine bestimmte heizkurve wählen, welche auf das haus, die dämmung, lage, etc abgestimmt ist. hier sehe ich das größte fehlerpotenzial. wenn man die falsche kurve wählt sind die einsparungen für die katz. zudem werden zusätzliche wärmequellen im raum, wie beispielsweise fernseher, küchenherd etc nicht berücksichtigt. die anlage bestimmt quasi selber wann geheizt wird und wann nicht und berücksichtigt evtl nicht schnell genug wechselnde aussenthemperaturen, wie wir das hier in letzter zeit häufiger erleben durften.
insofern ist mir die raumthemperaturregelung eigentlich sympathischer.
nur was ist letztendlich wirklich "besser" bzw energiesparender?