Wohn-Riester Bausparvertrag: Wo abschließen?

  • Ich gedenke einen Wohn-Riester Bausparvertrag abzuschließen. Bisher kann ich mich aber noch zu keiner Bausparkasse entscheiden.


    Gibt es aktuell ein sehr gutes Angebot, welches die Entscheidung einfacher machen würde?


    Ich habe soeben gelesen, dass man mit einem Wohn-Riester Bausparvertrag im Alter Steuern zahlen muss. Was ist daran dran? Muss man die Förderung, die man heute erhält, im Alter zurückzahlen?


    Gruß
    Björn

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  • Klar musst du im Alter Steuer bezahlen. Dafür kannst du ja jetzt im Berufsleben die Beiträge als Steueraufwand in deiner Einkommenssteuererklärung geltend machen!
    Beim Wohnriester wird ein sogenanntes virtuelles Steuerkonto angelegt, was dann beim Renteneintritt komplett zu besteuern ist oder in Raten abbezahlt werden kann.
    Geh am besten mal zu deiner Bank und lass dich beraten! Grade beim Thema Wohnriester gibts sehr viele Beratungspunkte, die angesprochen werden müssen. Darunter auch das o.g. Schattenkonto.

    "Linienflüge sind was für Loser und Terroristen!"
    H.S.

  • Zitat

    Original geschrieben von noksie
    Geh am besten mal zu deiner Bank und lass dich beraten!

    Hmm...da wäre ich nach eigenen Erfahrungen und einschlägigen Testberichten quer durch alle (auch seriösen) Medien sehr vorsichtig. Der Vertriebsdruck der Bankmitarbeiter sollte nicht unterschätzt werden - falls der jeweilige Gegenüber überhaupt noch in Lohn und Brot steht und nicht bereits auf HGB 84-Basis "anschafft". Wohnriester klingt für mich nach einem provisionsstarken Produkt und da läuten bei mir alle Alarmglocken von wegen "Beratung". Daher mach der Herr mit den zwei "Y" vorerst alles richtig: er informiert sich selber :D

  • Zitat

    Original geschrieben von BJ.Simon
    Wohnriester klingt für mich nach einem provisionsstarken Produkt


    Alles was du kaufst kostet Geld. There is no free lunch.


    Es ist völlig nebensächlich, ob ein Produkt "provisionsstark" ist oder ob nicht. Wichtig sind die Fallstricke, die z.B. bei Scheidung, Tod oder Verkauf vor Erreichen der Rente, auftreten und da hat der Wohnriester so einige.


    Wer ausserdem nicht innerhalb von 15 Jahren definitv baut oder kauft, muss den Wohnriester in einen "normalen" Riester umwandeln (nochmals Kosten).


    Dann kann man auch gleich einen normalen Riestervertrag nehmen, der übrigens auch zur Eigentumsfinanzierung genutzt werden kann.

  • Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Warum nur sollte man Leute fragen, die Kundengelder im großen Stil verzocken?


    Vielleicht weil die, die da sitzen, nicht diejenigen sind, die die Krise zu verantworten haben?


    Anyway: Dein zweiter Beitrag ist inhaltlich deutlich besser. ;)


    Beschäftige mich gerade auch mit dem Thema und ein weiterer Fallstrick ist z.B. dass Du den Wohnriester nicht dafür einsetzen kannst, um jemandem ein Erbanteil auszuzahlen, wenn z.B. ein Haus geerbt wird, Du das gerne behalten möchtest und die anderen Erben auszahlen willst.


    Mach Dir erstmal ne Lebensplanung und überlege dann nochmal, was den WohnRiester angeht, ob das Sinn macht.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Genau, erst überlegen was man will und DANN zum Berater.
    Bitte da auch den richtigen aussuchen, sich beraten lassen wo und wie es nur geht.
    Denn Sie versuchen es dir so schmackhaft wie nur möglich zu machen alles so das deine Zunge anfängt zu sabbern. Dafür sind sie ausgebildet wurden.


    Suche dir einen anständigen Berater, egal wie lange es dauert! Das kann dir einiges an Geld sparen.


    Erstmal selbst aber eine Rechnung machen ob und was wirklich nötig ist!!!

    Schreibe vom IPhone. Alle Rechtschreibfehler wurden nicht von mir verursacht ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Warum nur sollte man Leute fragen, die Kundengelder im großen Stil verzocken?


    Damit wir Banker noch mehr Geld scheffeln?
    Schließlich müssen von Erik Meijer und mir die Mercedesse bezahlt werden, der Luxusurlaub gebucht werden etc. ... :D
    Ironie wieder aus.



    Der einzige "Trick" in Bezug auf Wohnriester ist wohl der, dass man kurz vor der Zuteilung den Bausparvertrag kündigt und erneut einen abschließt und das Guthaben dann überträgt. Anscheinend füllt sich das Steuerkonto dann nicht.
    So oder so ähnlich klappt das dann auch.


    Informier dich, mach dir Gedanken über deine Zukunft (ein guter Berater fragt dich auch danach) und dann überlege, ob das Produkt zu dir und deiner Planung passt. Vielleicht ist ja eine normale Riesterrente (über Fonds/Sparplan) besser für dich?

    "Linienflüge sind was für Loser und Terroristen!"
    H.S.

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