Telekom verklagt Drillisch, und beendet Zusammenarbeit

  • Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Danke, JHV, anscheinend kann Drillisch das machen ohne den Kunden zu fragen. Sind ja Drillisch - AGB und nicht Telekom-AGB.


    aber kann die Telekom das einseitig durchdrücken ohne Drillisch zu fragen? was, wenn Drillisch diese Kunden nicht hergeben will? und ist eigentlich klar, um welche Kunden es insgesamt geht?
    ...


    Drillisch und andere Service-Provider müssen so einen Passus in ihrer AGB haben, denn in der Regel bestehen die Netzbetreiber vertraglich auf einem Vorkaufsrecht an ihren Netzkunden bei den Providern - allerdings weiß ich nicht ob es in solch einem Fall auch zutrifft. Denn hier ist es keine Pleite oder Geschäftsaufgabe, sondern eine konfliktreiche Vetragskündigung.


    Ob Kunden nicht existieren können die Netzbetreiber nur indirekt über das Nutzungsverhalten feststellen, denn sie haben ja keinerlei Stammdaten der Providerkunden.

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Gab es denn nicht genügend Erfahrungsberichte im Internet bezüglich der Seriosität von Drillisch ?:rolleyes:


    Ich kann kein Bedauern empfinden - und hoffe, das die Telekom sich 1000 % abgesichert hat und Drillisch endlich vom Markt verschwindet.


    Ein unseriöser Anbieter weniger ... ich würde/werde sie nicht vermissen.

  • Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Möchtest du auch dass jamobil / pennymobil verschwindet? :rolleyes:
    Nach allem was ich darüber las, sind diese Angebote seriös.

    Warum nicht, gibt eh zu viele MVNOs!

    [Small]Apple iPhone 5 @ Telekom Complete Mobil L mit Handy DTAG | Music Streaming | Speed Option LTE
    Apple iPad mini/ Nokia Lumia 820 @ Telekom MultiSIM
    Speedport LTE @ Telekom MultiSIM
    Samsung Galaxy Note II LTE @ Telekom BFMIC
    Speedport W723V @ Call & Surf Basic IP 5.1
    [/small]

  • Häh?


    Ein Endkunde beschwert sich über zuviel Auswahl am Markt?
    Weitere mögliche Zeitungsschlagzeilen:
    ++++ Enttäuschter Zocker verklagt eigenen Würfel ++++ Protest-Demo enttäuschter Verbraucher, die höhere Preise zurückhaben wollen ++++

  • Zitat

    Original geschrieben von Der Schakal
    Warum nicht, gibt eh zu viele MVNOs!


    Aus wessen Sicht, und wer bestimmt den Maßstab? Sicher nicht aus Kundensicht.
    Drillisch drückt ziemlich auf die Endkundenpreise, das kann den selbsternannten "Premium"-NBs nicht wirklich schmecken.

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Die meinsten MVNOs haben die gleichen Konditionen und es gibt kaum Unterschiede. Fast täglich wird ein neuer aus dem Boden gestampft, bringen tut es aber nicht wirklich was...

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    Speedport W723V @ Call & Surf Basic IP 5.1
    [/small]

  • Jetzt frag ich auch: wem bringt es "nichts", aus wessen Sicht?


    Man weiss die Freiheit der (Aus-)Wahl am Markt erst dann richtig zu schätzen, wenn sie weg ist! Dann ist es aber zu spät.


    Oder wie der Wirtschaftsminister mal im Hinblick auf die Freiheit das Beispiel mit dem Frosch im Wasser brachte:


    Zitat

    Ein Frosch, ins heiße Wasser geworfen, springe sofort wieder heraus, sagte Rösler. Ein Frosch, der ins kalte Wasser gesetzt werde, reagiere nicht. Und wenn das Wasser langsam erhitzt werde, bleibe er darin, bis er tot sei. Die Botschaft ans Publikum war klar: Achtung, ihr merkt gar nicht, dass Euch die Freiheitsrechte schleichend entzogen werden. Auf einmal sind sie weg.

    Quelle

  • Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    [...]Daraus kann man schliessen, dass der Fall mindestens unentschieden ist, und dass viele die Einblick in die Szene haben, sehr wohl auch Drillisch Glauben schenken.[...]

    Die Unschuldsvermutung existiert nur vor Gericht und auch da nur in Hinsicht auf eine Verurteilung. Selbst ein Richter sagt durchaus, daß er an der Unschuld des Angeklagten zweifelt und es zu einer Verurteilung aus Mangel an Beweisen oder auch ausschließlich wegen eines Formfehlers nicht kommen kann.


    Die leichte Kurserholung nach dem Absturz ist keineswegs ein Indiz für Vertrauen in die Firma, erst recht nicht triftig, sondern das kann leicht eine rein technische und ökonomische Reaktion sein. Wenn eine Aktie plötzlich für einen Bruchteil des vorherigen Kurses zu haben ist ist sie ja offensichtlich sehr in Bewegung, die auch wieder nach oben schwingen kann - ist sie ja auch, vielleicht selbstverstärkend. Zudem ist bei einer so billigen Aktie (quasi Pennystock) in absoluten Zahlen nicht viel zu verlieren, sodaß man's leichter riskieren kann als bei vielfach teureren.


    Wie die Telekom Schein- von Schubladenkunden unterscheidet weiß auch ich nicht. Schubladenkunden hat sie ja selbst auch zu Genüge, besonders im auch hier betroffenen Prepaid-Bereich. Ob sie auch schon intern in größerem Umfang Scheinkunden aufgedeckt hat weiß wohl niemand Außenstehendes, denn das würde ja nicht öffentlich verkündet werden. Daß nicht alle Kunden regelmäßig, einmalig oder jemals die Karten benutzen weiß jeder Betreiber aus eigener Erfahrung und nimmt's doch weiterhin hin - zum einen geht's im allgemeinen Kundenrauschen unter und zum anderen erhöht's die regelmäßig veröffentlichten Kundenzahlen, während man bei gründlichem Ausmisten oder dem Verhinderungsversuch relativ gesehen nur der Konkurrenz Nutzen stiften würde. Wie schon gesagt wäre der öffentlichkeitswirksame und finanzielle Schaden auf Seiten der Telekom viel zu groß, als daß sie so etwas aus einer Laune heraus riskieren würden.


    Von mir aus könnte es sich gern als ein Schlag ins Wasser zuungunsten der Telekom entpuppen, denn meine Symphatien und Verträge haben sich immer schon auf die restlichen Netzanbieter verteilt. Trotzdem würde ich aber eher auf's Gegenteil wetten.

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Jetzt frag ich auch: wem bringt es "nichts", aus wessen Sicht?

    Aus Sicht des Kunden. Was hat der Kunde davon, wenn 20 MVNOs in einem Netz sind, die alle 9 Cent die Min./ SMS und 200 MB für 9,95 € anbieten? Braucht niemand!

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